Pfannkuchen sind echtes Soulfood, einfach, schnell gemacht und immer lecker. Die Sammlung an Rezepten reicht von fluffig wie amerikanische Pancakes bis zu dünn und zart wie Crepes oder als herzhafte Röllchen mit Lachs. Für viele ist der Apfelpfannkuchen die klassische Kindheitserinnerung an Oma. Bananen Pancakes, Blaubeer Pancakes oder Pfannkuchen mit Dinkel und Mandelmilch zeigen, wie einfach die Rezepte abwandelbar sind. Sie eignen sich ideal für ein schnelles Frühstück oder ein süßes Mittagessen. Der Teig wird angerührt, ab in die Pfanne und genossen. Ob fluffig, fruchtig oder leicht karamellisiert, die Varianten lassen sich nach Lust und Laune probieren. Rosinen werden dabei bewusst weggelassen.
Grundrezept für süße Pfannkuchen
Das Grundrezept bildet die Basis für süße und herzhafte Abwandlungen. Ein dünnflüssiger Teig ermöglicht die freie Wahl der Dicke, von crepe-dünn bis etwas dickflüssiger.
Zutaten für 8 bis 10 dünne Pfannkuchen
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Mehl | 200 g |
| Milch | 500 ml |
| Eier Größe M | 3 Stück |
| Salz | 1 Prise |
| Zucker | 2 EL für süße Variante |
| Vanillezucker | 1 Päckchen für süße Variante |
Der Teig kann mit Vollkornmehl oder normalem Mehl Typ 405 zubereitet werden. Das Mischverhältnis entscheidet über die Magie des Ergebnisses.
Zubereitung
- Die Eier in die Rührschüssel geben und verquirlen.
- Mit der Milch gut verrühren.
- Das Mehl in die Schüssel sieben und den Schneebesen kräftig schwingen, bis der Pfannkuchenteig schön glatt ist.
- Eine Prise Salz zugeben.
- Für süße Pfannkuchen nun den Zucker und Vanillezucker unterrühren. Für die herzhafte Variante den Zucker einfach weglassen.
- Den Pfannkuchenteig mindestens 15 Minuten ruhen lassen, damit sich die Zutaten gut anfreunden.
- Etwas Butter in der Pfanne zerlassen und schwenken, damit sie sich gleichmäßig verteilt.
- Ungefähr 1 1/2 Kellen Pfannkuchenteig in die Pfanne geben und schwenken, bis der Boden der Pfanne vollständig bedeckt ist.
- Den Pfannkuchen bei mittlerer Hitze backen.
- Den Pfannkuchen erst wenden, wenn der Teig fest geworden ist.
Eine mittlere Hitze ist gut, weil die Pfannkuchen so gleichmäßig bräunen und nicht zu schnell zu dunkel werden. Beim Backen sollte man in der Nähe bleiben und sich nicht ablenken lassen, sonst kann es passieren, dass sie verbrennen. Das sanfte Schwenken der Pfanne lässt den Teig den Boden vollständig bedecken. Warten bis der Teig fest wird, dann goldbraun backen. Der wohliger Duft durchströmt die Wohnung.
Süße Füllungen und Toppings
Pfannkuchen lassen sich belegen und zusammenrollen zu leckeren gefüllten Teigröllchen, die man auch mal in die Hand nehmen kann. Serviert flach wie eine Pizza kommen die Zutaten als Topping obendrauf.
- Ganz klassisch: Erdbeermarmelade, Nuss-Nougat-Creme oder Apfelmus sind die Klassiker zum Servieren. Einfach dünn auf den warmen Pfannkuchen streichen, zusammenrollen und genießen. Wer mag, streut noch ein bisschen Puderzucker drüber.
- Mit Zimt und Zucker: Nicht nur Milchreis lässt sich damit super toppen. Auch für süße Pfannkuchen sind Zimt und Zucker eine richtig gute Idee.
- Fruchtig frisch: Frischkäse drauf streichen und mit frischen Beeren einrollen. Das schmeckt fruchtig-erfrischend-lecker. Genauso gern werden Pfannkuchen mit Pflaumenkompott oder Apfelkompott serviert.
- Schokotraum: Schokoladencreme, gehackte Nüsse und ein Klecks Sahne verwandeln jeden Pfannkuchen in ein Dessert. Wer mag, träufelt noch warme Schokosoße darüber. Auch eine tolle Topping-Idee für American Pancakes.
- Marmelade oder Konfitüre: Erdbeer-, Himbeer-, Aprikosen- oder Johannisbeermarmelade passen besonders gut.
- Nuss-Nougat-Creme mit Banane: Fast schon ein kleines Dessert. Die leicht warme Banane zusammen mit der cremigen Schokocreme passt perfekt.
- Frische Beeren und Früchte: Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Bananen oder karamellisierte Äpfel bringen Frische auf den Teller.
- Apfelkompott oder Apfelmus: Besonders gemütlich an kühleren Tagen, am besten noch mit etwas Zimt dazu.
- Ahornsirup: Perfekt für alle, die amerikanische Pancakes lieben. Der süße Sirup passt aber auch sehr gut zu klassischen Pfannkuchen.
- Joghurt oder Quark: Macht die Pfannkuchen etwas frischer und leichter. Besonders gut zusammen mit frischen Früchten.
- Vanilleeis und Sahne: Wenn aus Pfannkuchen ein Dessert werden soll, ist diese Kombination kaum zu toppen.
Kinder mögen Pfannkuchen oft am liebsten ganz pur mit etwas Puderzucker.
Varianten und Abwandlungen
Das Pfannkuchen Grundrezept lässt sich als süße Hauptspeise zubereiten oder mit einer kleinen Zutatenänderung auch als herzhaftes Gericht abwandeln. Der Zucker im Rezept kann ersatzlos gestrichen werden und die fertigen Pfannkuchen dann nach Belieben herzhaft gefüllt werden.
Sommerliche Frucht-Pfannkuchen überraschen die Liebsten. Klassisch mit Zucker und Zimt bestreut, mit leckerer Schokoladenfüllung oder Erdbeerfüllung. Das Rezept für süße Pfannkuchen ist verfeinert und holt das Beste aus den verwendeten Zutaten heraus. Das Ergebnis sind super leckere Pfannkuchen, die jedem schmecken. Sie können auch als kleine Minipfannkuchen gebacken werden. Diese lassen sich toll mitnehmen oder als schneller Snack verzehren.
Ofenpfannkuchen sind ein weiteres sehr gutes Pfannkuchen Rezept, für die du die Pfanne im Schrank stehen lassen kannst. Der Pfannkuchen Teig wird dafür ganz einfach auf einem Blech gebacken. Kinder schauen gerne dabei zu, wenn der Teig im Backofen aufgeht.
Vegan sind die Pfannkuchen freilich nicht, wegen der Eier. Das Rezept schmeckt sowohl mit süßer sowie mit salziger Füllung, und der Teig ist relativ dünnflüssig, so dass die Dicke der Pfannkuchen ganz einfach selbst bestimmt werden kann. Man mag sie dünn, fast schon wie Crepes. Dann am liebsten als Einlage in der Suppe.
Aufbewahrung und Warmhalten
Sollten mehrere Portionen auf einmal zubereitet werden, können sie auf einem Teller gestapelt und mit Alufolie oder einem anderen Teller als Deckel abgedeckt werden. Backpapier zwischen die einzelnen Pfannkuchen gelegt verhindert, dass sie zusammenkleben. Oder man hält sie bei 60 Grad im Ofen warm, bis alle fertig sind. So bleiben alle Portionen warm und weich.
Auf einem warmen Teller und zugedeckt können Pfannkuchen kurze Zeit übereinander gelegt und warm gehalten werden. Abgekühlt und mit Frischhaltefolie bedeckt, halten sie sich auch bis zum nächsten Tag und können somit auf Vorrat vorgebacken werden.
Frisch angerührter Pfannkuchenteig sollte am selben Tag verbraucht werden, er lässt sich nicht lagern. Gebackene Pfannkuchen dagegen können für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Eingefroren halten fertig gebackene und abgekühlte Eierkuchen mehrere Monate. Taue sie bei Zimmertemperatur auf und erwärme sie oder brate sie mit etwas Butter in der Pfanne wieder leicht knusprig.
Praxis-Tipps für den perfekten Teig
Damit keine Klümpchen entstehen, verrührt man zuerst Mehl, Salz und Milch zu einem glatten Teig. Wenn man ganz sicher gehen möchte, kann man das Mehl vorher sieben. Die Eier werden erst danach einzeln untergerührt und ganz zum Schluss kommt das Sprudelwasser dazu.
Der Teig sollte mindestens 15 Minuten ruhen, damit sich die Zutaten gut anfreunden. Für die Zubereitung etwas Butter in der Pfanne zerlassen und schwenken, damit sie sich gleichmäßig verteilt. Ungefähr 1 1/2 Kellen Pfannkuchenteig in die Pfanne geben und schwenken, bis der Boden vollständig bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze backen, dann wenden, wenn der Teig fest geworden ist.
Fazit
Süße Pfannkuchen verbinden Einfachheit mit großer Variationsbreite. Das Grundrezept mit Mehl, Milch, Eiern, Salz und optional Zucker und Vanillezucker liefert die Basis für dünne Crepe-ähnliche Varianten und dickere, fluffigere Pancakes. Die Ruhezeit des Teigs und die mittlere Hitze beim Braten sind entscheidende Qualitätsfaktoren für gleichmäßiges Bräunen und das Vermeiden von Verbrennungen. Die Füll- und Topping-Optionen reichen von klassischen Erdbeermarmelade und Apfelmus über Zimt und Zucker bis hin zu Schokoladencreme mit Nüssen und Sahne. Fruchtige Kombinationen mit Frischkäse und Beeren, Apfelkompott mit Zimt oder Ahornsirup erweitern das Spektrum. Die Aufbewahrung gebackener Pfannkuchen im Kühlschrank für mehrere Tage oder das Einfrieren für mehrere Monate macht das Rezept praktikabel für Vorrat und schnelle Mahlzeiten. Das Grundrezept lässt sich durch Weglassen des Zuckers problemlos herzhaft nutzen und durch Ofenfertigung oder Miniformate erweitern. Die Technik des vorherigen Vermischens von Mehl, Salz und Milch, das Sieben des Mehls und das späte Unterrühren der Eier verhindert Klumpen und sorgt für einen glatten, geschmeidigen Teig, der sowohl süß als auch herzhaft überzeugt.