Klassisches Frikadellenrezept mit 300 g Hackfleisch – Einfach, saftig und traditionell

Frikadellen zählen zu den unverzichtbaren Gerichten der deutschen Küche. Sie vereinen Geschmack, Einfachheit und Alltagstauglichkeit in sich und sind sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen beliebt. In diesem Artikel wird ein klassisches Rezept für Frikadellen vorgestellt, das mit 300 g Hackfleisch zubereitet werden kann – ideal für kleinere Portionen oder für Familien mit besonderen Portionierungsbedürfnissen. Die Rezeptanpassung orientiert sich an den in den Quellen genannten Zutaten und Zubereitungsschritten, wobei die Mengen entsprechend reduziert wurden, um die Rezeptanpassung nachvollziehbar und praxisnah zu halten.

Die Rezepte der Quellen basieren auf traditionellen, generationsübergreifenden Methoden, die für ihre Saftigkeit und Aromatik bekannt sind. Zutaten wie Zwiebeln, Ei, Paniermehl, Senf, Petersilie und Kräuter tragen dazu bei, dass die Frikadellen locker, saftig und aromatisch werden. Im Folgenden werden die Zutaten, Zubereitung, Tipps und Empfehlungen für die Servierung detailliert beschrieben, unter Berücksichtigung der in den Quellen genannten Grundlagen und Empfehlungen.

Zutaten

Für die klassischen Frikadellen mit 300 g Hackfleisch werden folgende Zutaten benötigt:

Zutat Menge
Hackfleisch (gemischt) 300 g
Zwiebel ½ mittelgroße
Ei 1 Stück, Größe M
Paniermehl 1 EL
Petersilie (glatt, frisch) 5 g
Salz ½ TL
Senf (mittelscharf) ½ TL
Paprikapulver (mild) 1 TL
Majoran (getrocknet) ½ TL
Muskatnuss (frisch gerieben) ½ Prise
Schwarzer Pfeffer ¼ TL
Pflanzenöl ½ EL
Butterschmalz ½ EL

Bemerkungen zu den Zutaten

  • Hackfleisch: Gemischtes Hackfleisch (Rind- und Schweinefleisch) wird empfohlen, da es aufgrund seines höheren Fettgehalts besonders geschmacksintensiv und saftig ist. Alternativ kann auch reines Rinderhackfleisch verwendet werden, sollte dann jedoch mit etwas Fett angereichert werden, um die Saftigkeit zu erhalten.

  • Zwiebel: Wird in sehr kleine Würfel geschnitten und vorgebraten, um sie mild und aromatisch zu machen.

  • Petersilie: Wichtig für die Aromatik. Sie sollte frisch und fein gehackt werden.

  • Paniermehl: Dient dazu, die Masse zusammenzuhalten und eine saftige Konsistenz zu erzeugen.

  • Ei: Verleiht Elastizität und unterstützt die Formung der Frikadellen.

  • Senf: Wichtig für die Aromatik und die Geschmackstiefe.

  • Kräuter: Majoran, Muskatnuss und Pfeffer tragen zur Geschmacksvielfalt bei.

  • Öl und Butterschmalz: Wichtig für die Bräunung und das Aroma beim Anbraten.

Zubereitung

Die Zubereitung erfolgt in mehreren Schritten, die sich an den Rezepten aus den Quellen orientieren. Dabei ist es wichtig, die Zutaten schrittweise zu verarbeiten, um die richtige Konsistenz und Aromatik zu erzielen.

Schritt 1: Vorbereitung der Zutaten

  1. Zwiebel schälen und in sehr kleine Würfel schneiden.
  2. Petersilie waschen und fein hacken.
  3. Hackfleisch in eine Schüssel geben.

Schritt 2: Andünsten der Zwiebeln

  1. Pflanzenöl (½ EL) in einer Pfanne erhitzen.
  2. Die Zwiebelwürfel darin andünsten, bis sie glasig werden. Dies sollte etwa 3–4 Minuten dauern.
  3. Die gedünsteten Zwiebeln abkühlen lassen, bevor sie in das Hackfleisch gemengt werden.

Schritt 3: Würzen und Mischen

  1. In einer Schüssel Ei, Salz, Senf, Paprikapulver, Majoran, Muskatnuss und Pfeffer vermengen.
  2. Die gedünsteten Zwiebeln und die gehackte Petersilie zur Hackfleischmischung geben.
  3. Die gewürzte Eimischung hinzufügen und alles gut vermengen.
  4. Abschließend Paniermehl unterheben, um die Konsistenz zu stabilisieren.

Schritt 4: Formen der Frikadellen

  1. Die Frikadellen mit angefeuchteten Händen aus der Masse formen. Bei 300 g Hackfleisch entstehen etwa 4–6 Frikadellen, je nach gewünschtem Gewicht.
  2. Die Frikadellen sollten flach, aber nicht zu dünn geformt werden, damit sie innen saftig bleiben.

Schritt 5: Anbraten der Frikadellen

  1. Butterschmalz (½ EL) in einer beschichteten Pfanne erhitzen.
  2. Die Frikadellen vorsichtig hineingleiten lassen und darauf achten, dass sie genügend Platz haben, um gleichmäßig zu braten.
  3. Die Frikadellen bei mittlerer Hitze auf jeder Seite etwa 3–4 Minuten braten, bis sie goldbraun und knusprig sind.
  4. Sie sollten möglichst selten gewendet werden, um die Form zu bewahren.
  5. Bei jedem weiteren Bratvorgang etwas frisches Butterschmalz in die Pfanne geben.
  6. Die fertig gebratenen Frikadellen auf Küchenpapier abtropfen lassen, um überschüssiges Fett abzugeben.

Schritt 6: Serviervorschlag

Die Frikadellen schmecken am besten warm. Sie können als Hauptgericht serviert werden und passen hervorragend zu Beilagen wie:

  • Kartoffelstampf
  • Rotkohl
  • Kartoffelsalat
  • Gurkensalat mit Joghurt
  • Grüner Salat

Tipps und Empfehlungen

Die Rezepte aus den Quellen enthalten eine Vielzahl an nützlichen Tipps, die auch bei der Anpassung auf 300 g Hackfleisch Anwendung finden.

1. Verwendung von Butterschmalz

Butterschmalz verleiht den Frikadellen eine besondere Aromatik und sorgt für eine gleichmäßige Bräunung. Alternativ kann auch reines Pflanzenöl verwendet werden, aber die Aromatik wird dann weniger intensiv.

2. Nicht zu heiß braten

Eine zu hohe Temperatur kann dazu führen, dass die Frikadellen äußerlich schnell verbrennen, aber innen nicht gar sind. Bei mittlerer Hitze lassen sie sich gleichmäßig braten und behalten ihre Saftigkeit.

3. Vorbereitung im Voraus

Die Frikadellen können vorbereitet und gefroren werden. Sie lassen sich luftdicht verpackt bis zu drei Monaten im Gefrierschrank aufbewahren. Beim Anbraten aus dem Gefrorenen Zustand benötigen sie etwas mehr Zeit, bis sie durchgegart sind.

4. Einfache Variationen

  • Mehr Paprikapulver: Für eine intensivere Würze kann etwas mehr Paprikapulver hinzugefügt werden.
  • Zusätzliche Kräuter: Thymian oder Rosmarin können für frische Aromen hinzugefügt werden.
  • Mandel oder Semmelbrösel: Statt Paniermehl können auch Semmelbrösel oder Mandelbrösel verwendet werden, um die Konsistenz zu variieren.

5. Aromatische Soßen

Nach dem Anbraten kann aus der Pfanne mit den Aromen eine rahmige Soße hergestellt werden. Dazu wird etwas Sahne oder Rahm untergerührt und mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Petersilie abgeschmeckt. Dies ergibt eine leckere rahmige Soße, die zu den Frikadellen serviert werden kann.

Nährwerte (Pro Portion)

Da die Rezepte in den Quellen keine detaillierten Nährwertangaben enthalten, kann keine vollständige Nährwertanalyse vorgenommen werden. Allerdings können Schätzungen basierend auf der Zutatenliste und Standardwerten abgeleitet werden:

Nährwert Menge (pro Frikadelle, bei 6 Portionen)
Kalorien ca. 150–180 kcal
Eiweiß ca. 10–12 g
Fett ca. 8–10 g
Kohlenhydrate ca. 2–4 g

Die genauen Werte hängen stark vom Hackfleischtyp und der Menge an Butterschmalz ab. Wer die Fettmenge reduzieren möchte, kann Pflanzenöl anstelle von Butterschmalz verwenden oder die Frikadellen in der Pfanne mit Wasser oder Brühe ablöschen, um eine rahmige Soße herzustellen.

Klassische Frikadellen – Ein Stück deutscher Tradition

Frikadellen sind nicht nur ein leckeres Gericht, sondern auch ein Symbol der deutschen Küche. Sie werden in fast jeder Familie anders zubereitet, je nach regionalen Einflüssen und Familientraditionen. In einigen Regionen werden sie beispielsweise mit Semmelbröseln vermischt oder mit anderen Kräutern wie Dill oder Thymian gewürzt.

Die Rezepte aus den Quellen zeigen, dass es sich um ein sehr einfaches, aber dennoch geschmacksintensives Rezept handelt, das sich leicht anpassen lässt. Besonders bei Familien mit Kindern ist dieses Gericht eine gute Wahl, da es weich, würzig und leicht verdaulich ist.

Historische Hintergründe

Frikadellen gehören zu den ältesten Fleischgerichten in der deutschen Küche. Die Vorfahren der heutigen Frikadellen wurden bereits im Mittelalter hergestellt, damals jedoch eher als „Klops“ bezeichnet. Im 19. Jahrhundert wurden sie in ihrer heutigen Form weiterentwickelt und gewannen an Beliebtheit, insbesondere in Haushalten, in denen Hackfleisch ein günstiges und zugängliches Protein war.

Die traditionelle Zubereitungsweise mit Ei, Paniermehl, Zwiebeln und Kräutern ist bis heute geblieben und wird oft in Kombination mit Butterschmalz und Senf angewendet, was dem Gericht eine besondere Aromatik verleiht.

Wissenswertes über Hackfleisch

Hackfleisch ist ein vielseitiges und beliebtes Fleischprodukt, das sich durch seine hohen Nährwerte auszeichnet. Es enthält viel Eiweiß, Eisen und B-Vitamine, weshalb es besonders in Familien mit Kindern eine gute Nahrungsmittelquelle darstellt.

  • Rinderhackfleisch: Low-fat und reich an Proteinen.
  • Schweinehackfleisch: Fettreicher und aromatischer.
  • Gemischtes Hackfleisch: Bietet die Vorteile beider Arten und ist ideal für saftige Frikadellen.

Hackfleisch lagern und verarbeiten

Hackfleisch ist ein sensibles Produkt, das schnell verderben kann. Es sollte daher frisch verarbeitet werden. Bei Nichtverwendung innerhalb der nächsten Stunde sollte es im Kühlschrank aufbewahrt werden, am besten in einem abgeschlossenen Behälter. Die Kühlzeit sollte nicht länger als 24 Stunden betragen. Bei Nichtverwendung kann es auch eingefroren werden, wobei die Konsistenz nach dem Auftauen etwas leidet.

Fazit

Klassische Frikadellen sind ein unverzichtbares Rezept der deutschen Küche, das sowohl in der Zubereitung als auch in der Geschmacksvielfalt überzeugt. Mit nur wenigen Zutaten wie Hackfleisch, Zwiebeln, Ei und Paniermehl entstehen saftige, aromatische Bällchen, die sich hervorragend als Hauptgericht oder als Beilage eignen. Besonders bei Familien mit Kindern ist dieses Gericht eine gute Wahl, da es weich, würzig und leicht verdaulich ist.

Die Rezepte aus den Quellen zeigen, dass es sich um ein sehr einfaches, aber dennoch geschmacksintensives Rezept handelt, das sich leicht anpassen lässt. Die Verwendung von Butterschmalz, Senf und Kräutern sorgt für eine besondere Aromatik, weshalb dieses Rezept auch in traditionellen Familienhaushalten sehr geschätzt wird.

Mit den hier vorgestellten Tipps und Empfehlungen können Frikadellen nicht nur einfach zubereitet, sondern auch optimal serviert werden. Sie eignen sich hervorragend als Tagesgericht, als Mittagsmahlzeit oder als Abendessen, und können sowohl warm als auch kalt serviert werden. Ob als klassische Bratwurst oder in Kombination mit einer rahmigen Soße – Frikadellen sind ein Gericht, das immer wieder lecker schmeckt.

Quellen

  1. Klassische Frikadellen Rezept
  2. Omas Frikadellen Rezept
  3. Klassische Frikadellen Rezept
  4. Omas Frikadellen Rezept
  5. Klassische Frikadellen Rezept

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