Leckere Lachsfrikadellen: Ein Rezept mit Tipps, Zubereitung und Serviertipps

Lachsfrikadellen sind eine beliebte Alternative zu Fleischfrikadellen und bieten eine nahrhafte, geschmackvolle Mahlzeit, die sowohl warm als auch kalt serviert werden kann. Sie sind einfach zuzubereiten, vielseitig einsetzbar und eignen sich hervorragend für Lunchboxen, Partys oder als Hauptgericht. In diesem Artikel werden verschiedene Rezepte für Lachsfrikadellen vorgestellt, die Zubereitungsschritte erklärt, sowie Tipps zur Anpassung, Aufbewahrung und Servierung gegeben.

Lachsfrikadellen entstehen durch das Mischen von Lachsfilets mit weiteren Zutaten wie Paniermehl, Kräutern oder Mayonnaise. Sie können mit Salat, Brötchen oder als Beilage serviert werden und sind eine willkommene Abwechslung im Speiseplan. Zudem sind sie eine gute Alternative für Menschen, die auf Fleisch verzichten oder sich für eine abwechslungsreiche Ernährung entscheiden.

Im Folgenden werden die Zutaten, die Zubereitung, sowie Tipps und Variationen aus verschiedenen Rezepten detailliert beschrieben. Damit ist der Artikel sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Köche informativ und praktisch umsetzbar.

Rezept 1: Lachsfrikadellen mit Mayonnaise und Petersilie

Zutaten

Für dieses einfache Rezept werden folgende Zutaten benötigt:

  • 500 g Lachsfilets (ohne Haut, in Stücke geschnitten)
  • 1 kleine gelbe Zwiebel (klein gehackt oder gerieben)
  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 EL Paniermehl (Dinkel-Paniermehl wird empfohlen)
  • 2 EL glatte Petersilie (zerkleinert)
  • ½ TL Meersalz
  • ¼ TL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • ¼ TL Cayennepfeffer (nach Geschmack)
  • Eine Prise gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl (zum Braten)

Zubereitung

  1. Masse herstellen: Lachs, Zwiebeln, Mayonnaise, Paniermehl, Petersilie, Salz, Zitronensaft, Cayennepfeffer und schwarzen Pfeffer in eine Küchenmaschine geben. Alles zerkleinern, bis die Masse gut vermischt ist. Es ist nicht notwendig, dass alles fein püriert wird. Einige gröbere Lachsstücke dürfen bleiben.

  2. Frikadellen formen: Aus der Masse vier gleich große Frikadellen von etwa 2 cm Dicke formen. Diese werden auf ein mit Backpapier vorbereitetes Backblech gelegt.

  3. Kühlen: Die Mischung ist anfangs weich und leicht klebrig, sollte aber dennoch gut zusammenhalten. Die Frikadellen werden zugedeckt im Kühlschrank für etwa 30 Minuten gekühlt, damit sich die Masse setzt.

  4. Braten: Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen portionsweise von jeder Seite etwa 2–3 Minuten braten, bis sie knusprig sind. Die fertigen Frikadellen auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Tipps zur Anpassung

  • Gekochter Lachs: Ist der Lachs nicht frisch, kann gekochter Lachs verwendet werden. In diesem Fall ist das Braten nicht notwendig.
  • Kräuter: Die Kräuter können nach Geschmack ausgetauscht werden. Koriander oder Dill eignen sich gut.
  • Paniermehl: Panko-Paniermehl kann verwendet werden, um eine knusprigere Kruste zu erzielen. In diesem Fall wird ein Ei hinzugefügt.
  • Ersatz für Mayonnaise: Für eine leichtere Variante kann Joghurt oder ein anderer Bindemittel ersetzen.

Rezept 2: Lachsfrikadellen mit Kartoffeln und Schalotten

Zutaten

Für dieses Rezept werden folgende Zutaten benötigt:

  • 300 g mehligkochende Kartoffeln
  • 900 g Lachsfilet (ohne Haut)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Schalotten (oder 1 kleine Zwiebel)
  • 150 ml trockener Weißwein
  • 1 Bund Petersilie
  • Saft und abgeriebene Schale von ½ Bio-Zitrone
  • 6 EL Panko (japanisches Paniermehl; ersatzweise Semmelbrösel)
  • 6 EL Öl

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln werden gewaschen und in Wasser etwa 20 Minuten gekocht. Danach werden sie abgeschreckt, geschält und noch warm mit einer Gabel fein zerdrückt.

  2. Lachs zubereiten: Lachs wird gewaschen, getrocknet und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die Schalotten werden geschält und fein gewürfelt.

  3. Backen: Eine große ofenfeste Form wird gefettet, Schalotten hineingestreut und das Lachsfilet daraufgelegt. Wein wird angießen. Die Form wird mit Alufolie verschlossen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C, Umluft: 175 °C, Gas: s. Hersteller) etwa 10 Minuten gebacken.

  4. Fischsud einkochen: Nach dem Backen wird der Fisch aus der Form genommen und auf einen Teller gelegt. Der Fischsud samt Schalotten wird in einen Topf gegossen, aufgekocht und etwa 5 Minuten eingelegt.

  5. Masse herstellen: Petersilie wird gewaschen, getrocknet, die Blättchen abgezupft und fein gehackt. Der Lachs wird mit den Fingern in kleine Stücke gezupft. Mit zerdrückten Kartoffeln, 2 EL eingekochtem Fischsud samt Schalotten, Petersilie, Zitronenschale und -saft wird alles vermengt. Mit Salz und Pfeffer wird die Masse abgeschmeckt.

  6. Frikadellen formen und wenden: Aus der Masse werden etwa 18 Fischfrikadellen geformt und in Panko gewendet.

  7. Braten: Öl in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen portionsweise von jeder Seite etwa 2–3 Minuten braten, bis sie knusprig sind. Die fertigen Frikadellen werden auf Küchenpapier abgetropft.

Nährwerte (pro Stück)

  • Kalorien: 150 kcal
  • Eiweiß: 11 g
  • Fett: 9 g
  • Kohlenhydrate: 4 g

Rezept 3: Lachsfrikadellen mit Salat

Zutaten

Für dieses Rezept werden folgende Zutaten benötigt:

  • 500 g Lachsfilets (ohne Haut, in Stücke geschnitten)
  • 1 kleine gelbe Zwiebel (klein gehackt oder gerieben)
  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 EL Paniermehl (Dinkel-Paniermehl wird empfohlen)
  • 2 EL glatte Petersilie (zerkleinert)
  • ½ TL Meersalz
  • ¼ TL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • ¼ TL Cayennepfeffer (nach Geschmack)
  • Eine Prise gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl (zum Braten)

Zubereitung

  1. Masse herstellen: Lachs, Zwiebeln, Mayonnaise, Paniermehl, Petersilie, Salz, Zitronensaft, Cayennepfeffer und schwarzen Pfeffer in eine Küchenmaschine geben. Alles zerkleinern, bis die Masse gut vermischt ist. Es ist nicht notwendig, dass alles fein püriert wird. Einige gröbere Lachsstücke dürfen bleiben.

  2. Frikadellen formen: Aus der Masse vier gleich große Frikadellen von etwa 2 cm Dicke formen. Diese werden auf ein mit Backpapier vorbereitetes Backblech gelegt.

  3. Kühlen: Die Mischung ist anfangs weich und leicht klebrig, sollte aber dennoch gut zusammenhalten. Die Frikadellen werden zugedeckt im Kühlschrank für etwa 30 Minuten gekühlt, damit sich die Masse setzt.

  4. Braten: Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen portionsweise von jeder Seite etwa 2–3 Minuten braten, bis sie knusprig sind. Die fertigen Frikadellen auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Serviertipps

  • Salate: Lachsfrikadellen passen gut zu grünen Salaten wie Rucolasalat oder Krautsalat. Apfel-Karottensalat ist ebenfalls eine gute Ergänzung.
  • Bratkartoffeln: Bratkartoffeln oder Ofenkartoffeln mit grünen Bohnen vom Blech sind eine leckere Beilage.
  • Lachsburger: Lachsfrikadellen können auch als Lachsburger serviert werden. Dafür eignet sich ein weiches Brioche-Brötchen, auf dem Rucolablätter und eine Zitronen-Joghurt-Sauce liegen.

Zitronen-Joghurt-Sauce

Zutaten:

  • 170 g griechischer Joghurt
  • Schale und Saft von 1 Zitrone
  • 1 EL Petersilie oder Koriander (fein gehackt)
  • 1,5 TL Kapern (fein gehackt)
  • ½ TL Dijon-Senf

Zubereitung: Alle Zutaten werden miteinander verrührt, bis eine cremige Konsistenz entsteht.

Tipps für die Aufbewahrung und Vorbereitung

Lachsfrikadellen können gut vorbereitet und aufbewahrt werden, was sie ideal für Meal Prep oder Partys macht.

Kühlung

  • Im Kühlschrank: Die Frikadellen können bis zu 2–3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie sollten in einem luftdichten Behälter oder in Frischhaltefolie gewickelt werden, um sie trocken zu halten.

Einfrieren

  • Im Gefrierschrank: Lachsfrikadellen können auch eingefroren werden. Dafür werden sie flach auf ein Backblech gelegt und für etwa 1–2 Stunden eingefroren, bis sie fest sind. Danach werden sie in eine luftdichte Tüte gelegt und bis zu 2–3 Monate im Gefrierschrank aufbewahrt. Beim Auftauen werden sie über Nacht im Kühlschrank gelassen, bevor sie wieder aufgewärmt werden.

Vorbereitung

  • Masse im Voraus herstellen: Die Frikadellenmasse kann auch am Vortag hergestellt werden. Sie muss dann im Kühlschrank aufbewahrt werden und sollte nicht länger als 24 Stunden lagern.

Servier-Tipps

Lachsfrikadellen sind eine vielseitige Mahlzeit und eignen sich gut für verschiedene Anlässe. Sie können als Hauptgericht, als Snack oder als Beilage serviert werden. Einige Serviertipps sind:

  • Zitronensaft oder Tatar Sauce: Diese ergänzen die Frikadellen hervorragend und verleihen ihnen zusätzlichen Geschmack.
  • Salat: Ein grüner Salat oder Krautsalat ist eine leichte und nahrhafte Ergänzung.
  • Lachsburger: Lachsfrikadellen können auch in Brötchen serviert werden. Dafür eignet sich ein weiches Brioche-Brötchen mit Rucola und einer Zitronen-Joghurt-Sauce.

Tipps für die Anpassung

Lachsfrikadellen können nach Wunsch abgewandelt werden. Einige Tipps sind:

  • Paniermehl ersetzen: Für eine knusprigere Kruste kann Panko-Paniermehl verwendet werden. In diesem Fall wird ein Ei hinzugefügt.
  • Kräuter austauschen: Koriander oder Dill eignen sich gut als Alternative.
  • Mayonnaise ersetzen: Für eine leichtere Variante kann Joghurt oder ein anderer Bindemittel ersetzen.
  • Zutaten ergänzen: Zwiebeln oder Petersilie können nach Wunsch ausgetauscht oder hinzugefügt werden.

Fazit

Lachsfrikadellen sind eine nahrhafte und leckere Alternative zu Fleischfrikadellen. Sie sind einfach zuzubereiten, vielseitig einsetzbar und eignen sich hervorragend für verschiedene Anlässe. Ob als Hauptgericht, Snack oder Beilage – sie passen zu vielen Beilagen und können nach Wunsch abgewandelt werden. Mit den detaillierten Rezepten und Tipps ist es einfach, Lachsfrikadellen in der eigenen Küche zuzubereiten und zu genießen.

Quellen

  1. Lachsfrikadellen mit Salat
  2. Lachs-Frikadellen
  3. Fischfrikadellen aus Seelachs

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