Lachs in Teriyaki-Sauce: Ein Klassiker der japanischen Küche – Rezept, Zubereitung und Tipps

Lachs in Teriyaki-Sauce ist ein Gericht, das in Japan seit Generationen geliebt wird und sich mittlerweile auch in der westlichen Küche als beliebte Alternative etabliert hat. Es vereint die Geschmackskomponenten Süße, Salzigkeit und ein Hauch von Zitrusfrucht zu einer harmonischen Kombination, die nicht nur dem Gaumen, sondern auch dem Auge zustimmt. In der japanischen Küche ist Teriyaki eine Zubereitungsart, die sich durch das Grillen, Schmoren oder Braten von Fisch, Fleisch oder Gemüse in einer süß-würzigen Sauce auszeichnet. Der Name setzt sich aus den japanischen Wörtern teri (Glanz) und yaku (grillen) zusammen.

Im Folgenden wird das Rezept für Lachs in Teriyaki-Sauce detailliert beschrieben, einschließlich der Zutaten, der Zubereitungsmethoden sowie praktischer Tipps für die Anwendung in der heimischen Küche. Zudem werden die Ursprünge der Teriyaki-Sauce und einige kulinarische Zusammenhänge beleuchtet.


Was ist Teriyaki?

Teriyaki ist eine traditionelle japanische Zubereitungsform, die sich durch die Verwendung einer süß-würzigen Marinade und der anschließenden Zubereitung durch Braten, Schmoren oder Grillen auszeichnet. Die Sauce, in der das Hauptgericht mariniert und später auch als Glasure eingesetzt wird, besteht typischerweise aus Sojasauce, Mirin (einem süßen Reiswein), Zucker oder Honig sowie gelegentlich weiteren Zutaten wie Reisessig, Knoblauch oder Ingwer.

Die Sauce dient nicht nur als Würze, sondern auch als Glasur, wodurch das Gericht eine glänzende, leuchtende Oberfläche erhält. Der Begriff Teriyaki selbst beschreibt diese Eigenschaft: teri bedeutet „Glanz“, yaku „grillen“ oder „schmoren“.

In Japan wird Teriyaki nicht nur für Fisch, sondern auch für Geflügel (bekannt als Teriyaki Chicken) oder Rindfleisch verwendet. In westlichen Haushalten ist jedoch die Kombination aus Lachs und Teriyaki-Sauce besonders verbreitet und geliebt.


Zutaten für Lachs in Teriyaki-Sauce

Die Zutaten für ein klassisches Lachs in Teriyaki-Sauce-Rezept sind einfach und zugänglich. Je nach Rezept und individuellem Geschmack können sie leicht variiert werden. Im Folgenden sind die grundlegenden Zutaten aufgelistet, wie sie in den bereitgestellten Rezepten empfohlen werden:

Für den Lachs:

  • Lachsfilets: Empfohlen werden Lachsfilets mit Haut, da diese beim Braten knusprig werden und durch die Teriyaki-Sauce besonders aromatisch sind. Alternativ können auch Lachsfilets ohne Haut verwendet werden.
  • Öl: Sesamöl oder Rapsöl sind gängige Optionen. Das Öl dient zum Anbraten des Fischs und verleiht ihm zusätzlichen Geschmack.
  • Meil oder Stärke (optional): Einige Rezepte empfehlen, den Lachs vor dem Braten mit Mehl oder Stärke zu bestäuben, um eine knusprigere Kruste zu erzielen.

Für die Teriyaki-Sauce:

  • Sojasauce: Die Basis der Sauce. Sie verleiht Salzigkeit und Komplexität.
  • Mirin: Ein süßer Reiswein, der für die Süße sorgt. Alternativ kann Honig oder Reisessig sowie Honig verwendet werden.
  • Zucker oder Honig: Für die Süße der Sauce.
  • Knoblauch und Ingwer (optional): Fügen eine zusätzliche Schärfe und Würze hinzu.
  • Speisestärke (zum Andicken): Wird verwendet, um die Sauce etwas dicker und glänzender zu machen.

Weitere Empfehlungen:

  • Frühlingszwiebeln: Für eine aromatische Note können diese in die Sauce integriert werden.
  • Sesam: Zum Garnieren des Lachs, um optisch und geschmacklich zu veredeln.

Zubereitung: Wie man Lachs in Teriyaki-Sauce zubereitet

Die Zubereitung des Lachs in Teriyaki-Sauce ist einfach und schnell, was das Gericht ideal für den Alltag macht. Im Folgenden sind die Schritte aus den bereitgestellten Rezepten zusammengefasst:

1. Vorbereitung der Teriyaki-Sauce

Zutaten: - 4 EL Sojasauce - 2 EL Mirin - 2 EL Reisessig oder Zitronensaft - 2 EL brauner Zucker oder Honig - 1 TL geriebener Ingwer - 1 Knoblauchzehe (gepresst oder fein gehackt) - 1 TL Speisestärke + 2 EL Wasser (zum Andicken)

Schritte: 1. Alle Zutaten für die Sauce (außer Speisestärke) in einem kleinen Topf vermischen. 2. Die Sauce aufkochen lassen, dann bei kleiner Hitze 2–3 Minuten köcheln. 3. Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser anrühren und zur Sauce geben. Unter Rühren leicht andicken lassen. 4. Die Sauce beiseite stellen, bis sie für den nächsten Schritt bereit ist.


2. Vorbereitung des Lachs

Zutaten: - 2 Lachsfilets (je ca. 150–200 g) - 1 TL Öl (z. B. Sesam- oder Rapsöl) - Optional: Sesam und Frühlingszwiebeln zum Garnieren

Schritte: 1. Den Lachs mit Salz und Pfeffer würzen. Optional kann er vor dem Braten mit Mehl oder Stärke bestäubt werden, um eine knusprigere Kruste zu erzielen. 2. In einer Pfanne das Öl erhitzen. Den Lachs auf der Hautseite (oder der schöneren Seite) scharf anbraten – ca. 3 Minuten, dann wenden und weitere 2–3 Minuten garen. Der Lachs sollte innen noch leicht glasig sein. 3. Die vorbereitete Teriyaki-Sauce über den Lachs gießen. Die Sauce kurz aufkochen lassen und den Fisch darin wenden, bis er schön glänzt und aromatisch überzogen ist.


3. Garnieren und Servieren

  • Garnierung: Den Lachs mit geröstetem Sesam und Frühlingszwiebeln bestreuen. Dies veredelt das Gericht optisch und verleiht ihm zusätzlichen Aroma.
  • Beilagen: Lachs in Teriyaki-Sauce passt gut zu gedämpftem Reis, gebratenem Gemüse wie Brokkoli oder Pak Choi, oder Zucchini-Nudeln (Low-Carb-Variante).
  • Praktische Tipps: Die Teriyaki-Sauce kann im Voraus hergestellt und im Kühlschrank aufbewahrt werden (ca. 1 Woche haltbar).

Variante: Teriyaki-Lachs aus dem Ofen

Einige Rezepte empfehlen, den Lachs im Ofen zu garen, was besonders bei größeren Portionen praktisch ist. Der Ablauf ist ähnlich wie bei der Pfanne, jedoch mit einigen Anpassungen:

Zutaten:

  • 2 Lachsfilets (ohne Haut)
  • 4 EL Teriyaki-Sauce
  • 1–2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

  1. Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden, Knoblauch fein hacken.
  2. Die Zutaten mit der Teriyaki-Sauce vermengen und in eine Marinade rühren.
  3. Die Lachsfilets trocken tupfen und in einen Gefrierbeutel geben. Die Marinade hinzufügen und den Beutel verschließen.
  4. Den Beutel 20 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
  5. Währenddessen Basmatireis nach Packungsanweisung kochen.
  6. Den Lachs auf ein Backblech legen, etwas Marinade darauf geben und im vorgeheizten Ofen (ca. 200°C) für 15–20 Minuten garen.

Tipps und Empfehlungen

1. Alternative Zutaten

  • Mirin ersetzen: Wenn Mirin nicht erhältlich ist, kann Honig oder Reisessig mit etwas Weißwein ersetzt werden.
  • Sojasauce ersetzen: Ein Mischverhältnis aus Wasser, Salz, Sojaextrakt und Zitronensaft kann als Ersatz dienen.
  • Low-Carb-Variante: Der Lachs kann mit Zucchini-Nudeln oder gebratenem Gemüse serviert werden, um Kohlenhydrate zu reduzieren.

2. Vorratshaltung

  • Teriyaki-Sauce: Kann bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Lachs: Ist am besten frisch zu servieren. Bei Nichtverwendung kann er ebenfalls im Kühlschrank aufbewahrt werden.

3. Geschmackliche Anpassungen

  • Für mehr Süße: Etwas mehr Zucker oder Honig in die Sauce geben.
  • Für mehr Schärfe: Ingwer oder Knoblauch in größeren Mengen hinzufügen.
  • Für mehr Süße und Glanz: Die Sauce kann nach dem Andicken durch das Erhitzen noch etwas länger köcheln, um den Glanz zu verstärken.

Kulinarische Zusammenhänge

Lachs in Teriyaki-Sauce ist ein Rezept, das sich aus der Fusion von japanischer und westlicher Küche ergibt. In Japan wird Teriyaki traditionell mit lokalen Zutaten zubereitet, wohingegen westliche Versionen oft modifiziert werden, um sie den lokalen Geschmacksrichtungen anzupassen.

Die Sauce selbst ist ein Beispiel für die Balance der japanischen Kochkunst: Süße, Salzigkeit, Säure und Umami (der fünfte Geschmack) werden harmonisch kombiniert. Diese Balance ist ein Schlüsselmerkmal der japanischen Küche und macht Gerichte wie Lachs in Teriyaki-Sauce besonders reizvoll.


Nährwertanalyse (Beispiel für 2 Personen)

Nährstoff Menge pro Person
Kalorien ca. 350–400 kcal
Eiweiß ca. 35–40 g
Fett ca. 15–20 g
Kohlenhydrate ca. 25–30 g
Natrium ca. 10–15 g (abhängig von der Sojasauce)

Diese Werte sind Schätzungen und können je nach genauen Zutaten und Zubereitungsweise variieren. Insgesamt ist Lachs in Teriyaki-Sauce eine proteinreiche, nahrhafte Mahlzeit, die auch für gesunde Ernährung geeignet ist.


Schon gewusst?

  • Lachs in Japan: Lachs wird in Japan traditionell auch als sashimi oder sushi serviert, wobei Teriyaki-Lachs eine alternative Zubereitungsform ist.
  • Teriyaki Chicken: Ebenfalls ein beliebtes Rezept in der japanischen und internationalen Küche. Die Zubereitungsweise ist sehr ähnlich.
  • Teriyaki-Sauce aus dem Laden: In vielen Supermärkten ist Teriyaki-Sauce bereits fertig erhältlich. Sie kann jedoch auch einfach selbst hergestellt werden, was meist günstiger und flexibler ist.

Schlussfolgerung

Lachs in Teriyaki-Sauce ist ein Gericht, das sowohl Geschmack als auch Aroma vereint. Die Zubereitung ist einfach, schnell und eignet sich ideal für den Alltag. Mit nur wenigen Zutaten und einer klaren Anleitung gelingt es auch Anfängern, ein authentisches und leckeres Gericht zuzubereiten.

Die Teriyaki-Sauce ist der Schlüssel zu diesem Rezept – sie verleiht dem Lachs nicht nur Geschmack, sondern auch den typischen Glanz, der das Gericht so charakteristisch macht. Mit praktischen Tipps, wie der Vorratshaltung der Sauce oder der Anpassung der Geschmackskomponenten, kann das Rezept individuell gestaltet werden.

Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität in der Zubereitungsweise: Ob im Ofen, in der Pfanne oder auf dem Grill – Lachs in Teriyaki-Sauce passt überall und eignet sich sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe.


Quellen

  1. Lachs Teriyaki Rezept – schnell, saftig, japanisch, lecker
  2. Lachs in Teriyaki-Sauce – 1mal1japan
  3. Teriyaki-Lachs mit Basmatireis und Gurkensalat – lecker.de
  4. Gegrillter Teriyaki-Lachs – meingenuss.de
  5. Teriyaki-Lachs – die-frau-am-grill.de
  6. Lachs in Teriyaki-Sauce – rikueats.de

Ähnliche Beiträge