Schwarz-Weiß-Plätzchen aus der Frösi: Traditionelles DDR-Gebäck für die Weihnachtszeit
Die Schwarz-Weiß-Plätzchen stellen ein klassisches Rezept aus der DDR-Zeit dar, das in der Kinderzeitung „Frösi“ veröffentlicht wurde. Dieses Gebäck war besonders in der Weihnachtszeit beliebt und wird bis heute in vielen Haushalten gebacken. Es entstand aus einer Teigmasse auf Basis von Butter, Puderzucker und Mehl, wobei eine Hälfte mit Kakao versetzt wird, um den charakteristischen zweifarbigen Effekt zu erzeugen. Die Plätzchen backen knusprig und erfreuen sich nach wie vor hoher Beliebtheit, wie zahlreiche positive Rückmeldungen von Nutzern belegen. In der DDR gehörten solche Mürbeteigplätzchen zu den vielseitigen Backwaren, die nicht nur saisonal, sondern ganzjährig genutzt wurden. Sie boten durch ihre einfache Zubereitung und gute Haltbarkeit Vorteile in Zeiten begrenzter Zutatenverfügbarkeit. Die Tradition des gemeinschaftlichen Backens in Kindergärten und Schulen unterstreicht den sozialen Aspekt dieses Gebäcks.
Herkunft und Kulturelle Bedeutung der Schwarz-Weiß-Plätzchen
Die Schwarz-Weiß-Plätzchen stammen aus der Kinderzeitung „Frösi“, die erstmals 1953 erschien und in der DDR populär war. Das Rezept wurde dort als typisches Weihnachtsgebäck präsentiert und hat sich über Generationen erhalten. Es symbolisiert die Weihnachtstraditionen der DDR, die trotz materieller Einschränkungen von familiärer Verbundenheit und Gemeinschaft geprägt waren. In der Adventszeit backten Haushalte solche Plätzchen, um Bräuche zu pflegen. Heute rufen sie Nostalgie hervor, insbesondere bei Personen aus der ehemaligen DDR, die das Gebäck als Teil ihrer Kindheitserinnerungen beschreiben.
In der DDR waren Mürbeteigplätzchen nicht auf Weihnachten beschränkt. Sie eigneten sich für Geburtstage, Schulfeiern oder Kaffeetafeln. Der Teig basierte auf verfügbaren Zutaten wie Mehl, Zucker, Fett – oft Margarine – und Eiern. Diese Einfachheit ermöglichte Improvisationen, wie das Schneiden von Rechtecken, Rauten oder Streifen. Nach dem Backen konnten sie mit Eigelb bestrichen, mit Zucker oder Nüssen bestreut oder mit Marmelade gefüllt werden. Die lange Haltbarkeit machte sie ideal für Vorratshaltung.
Gemeinsame Backnachmittage in Kindergärten und Schulen waren üblich. Dort wurde Teig ausgerollt, ausgestochen und verziert, oft für Verkäufe oder Geschenke. Dies förderte soziale Interaktionen. Heute wird das Rezept bewusst nachgebacken, um Alltagsgeschichte zu bewahren, obwohl die Zutatenvielfalt zugenommen hat.
Das Originalrezept für Schwarz-Weiß-Plätzchen
Das Rezept aus der „Frösi“ ist einfach und ergibt eine knusprige Textur. Die Zutaten umfassen:
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Butter | 250 g |
| Puderzucker | 150 g |
| Mehl | 350 g |
| Kakao | 2 Esslöffel |
Zubereitungsschritte:
- Butter mit Puderzucker und Mehl verkneten, bis eine homogene Teigmasse entsteht.
- Die Masse teilen. In eine Hälfte 2 Esslöffel Kakao einarbeiten, bis er gleichmäßig verteilt ist.
- Beide Teigmassen kurz miteinander verkneten, sodass die Farbunterschiede erkennbar bleiben.
- Zu einer Wurst formen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
- In Scheiben schneiden und bei 180 Grad etwa 15 Minuten backen.
Der Arbeitsaufwand beträgt 20 Minuten, die Backzeit 15 Minuten. Die Plätzchen sind schnell zubereitet und werden rasch verzehrt, wie Nutzerberichte bestätigen. Eine Nutzerin aus der DDR beschreibt sie als „spitze“ und geeignet für jede Jahreszeit.
Bewertungen auf Plattformen zeigen hohe Akzeptanz: Eine Durchschnittsbewertung von 4,7 von 5 Sternen basierend auf 17 Bewertungen. Kommentare heben den Geschmack und die Einfachheit hervor: „Super Plätzchen für die Weihnachtszeit“, „schnell verputzt“, „absolut klasse“. Eine doppelte Portion ergab über 200 Plätzchen. Vorbereitung am Vortag ist möglich.
Mürbeteigplätzchen als Basis in der DDR-Backkultur
Mürbeteigplätzchen waren in der DDR-Backstuben ein Standard. Das Grundrezept für größere Mengen lautet:
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Mehl | 1 kg |
| Butter oder Margarine | 500 g |
| Vanillezucker | 1 Pck. |
| Zucker | 260 g |
| Eier | 4-6 |
| Backpulver (optional) | 1 Pck. |
| Backaroma (z.B. Mandel) | 1 Flasche |
Der Teig wird gewürfelt und geknetet. Er eignet sich für vielfältige Formen und Aromen. Die Verwendung von Margarine war typisch, da sie verfügbar war. Plätzchen hielten Wochenlang.
Variationen umfassten Bestreuen mit Zucker, Nüssen oder Füllen mit Marmelade. Dies spiegelt die Anpassungsfähigkeit wider.
Weitere DDR-Plätzchenrezepte und Varianten
Neben Schwarz-Weiß-Plätzchen gab es andere Rezepte. Die Leipziger Lerchen entstanden als Ersatz für verbotenen Lerchenfang. Sie erinnern durch Marzipanumwicklung an geräucherte Lerchen.
Rezept für Leipziger Lerchen:
| Zutat Teig | Menge | Zutat Füllung | Menge |
|---|---|---|---|
| Mehl | 250 g | Butter (schaumig) | - |
| Ei | 1 | Puderzucker | 150 g |
| Zucker | 70 g | Mehl | 75 g |
| Butter (weich) | 125 g | Speisestärke | 1 EL |
| Salz | 1 Prise | Eigelb | 1 |
| Geriebene Mandeln | 150 g | ||
| Eiweiße (steif) | - |
Teig ausrollen (0,5 cm), Förmchen (5-6 cm) ausstechen. Füllung zubereiten und unterziehen. Backen.
Andere Rezepte aus DDR-Kontexten umfassen Haferflockenmakronen mit gerösteten Flocken, Margarine, Zucker und Eiern für Knusprigkeit. Zitronenplätzchen mit Konfitüre und Puderzucker bieten Frische. Zitronenglasur aus Staubzucker, Zitronensaft und Kokosfett ergänzt Gebäck.
Plattformen listen DDR-Rezepte wie Dominokuchen, DDR Krawallkuchen oder Mürbteigröllchen aus einem 1977er Backheft.
Praktische Tipps und Nutzererfahrungen
Nutzer berichten von schneller Zubereitung und hohem Verzehr. Eine Familie verzehrte eine Charge schnell. Nach Weihnachten werden Nachbäckereien durchgeführt. Die Anzahl variiert; doppelte Portionen ergeben über 200 Stück.
Für Mürbeteig: Teigkonsistenz mit Eieranzahl anpassen. Aromen wie Mandel oder Rum variieren. Ostdeutsche Zutaten sind online erhältlich.
Backen bei 180 Grad, 15 Minuten, ergibt goldbraune Plätzchen. Kühlen verbessert Schneidbarkeit.
Anwendung in Moderner Küche und Traditionspflege
Die Rezepte passen in aktuelle Backroutinen. Ihre Einfachheit eignet sich für Anfänger. Die zweifarbige Optik der Schwarz-Weiß-Plätzchen wirkt festlich. In der DDR förderten sie Gemeinschaft; heute dienen sie der Nostalgie.
Listen von Rezepten bestätigen die Präsenz: Schwarz-Weiß-Plätzchen als „simpel“ mit 20 Minuten, hoher Bewertung.
Schlussfolgerung
Die Schwarz-Weiß-Plätzchen aus der „Frösi“ repräsentieren ein Kernstück der DDR-Weihnachtstradition. Mit Zutaten wie 250 g Butter, 150 g Puderzucker und 350 g Mehl entsteht ein vielgelobtes Gebäck, das knusprig backt und lange haltbar ist. Mürbeteigvarianten erweitern die Möglichkeiten, wie Leipziger Lerchen oder Zitronenplätzchen zeigen. Positive Nutzerfeedbacks unterstreichen die anhaltende Relevanz. Dieses Erbe bewahrt kulinarische und kulturelle Geschichte.
Quellen
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