Walnussplätzchen: Klassische Mürbeteigrezepte mit gerösteten Nüssen und Schokoladenverzierung
Walnussplätzchen und Walnusskekse zählen zu den traditionellen Backwaren, die in mehreren Rezeptquellen als einfache und aromatische Varianten von Mürbeteigkeksen beschrieben werden. Diese Plätzchen werden aus gemahlenen oder gehackten Walnüssen, Mehl, Butter, Puderzucker und weiteren Zutaten hergestellt. Häufige Zubereitungsschritte umfassen das Rösten der Walnüsse zur Aromaverstärkung, das Kneten eines Teigs, der ruht, sowie das Formen durch Ausstechen, Rollen oder Kugelformen. Nach dem Backen erfolgt eine Verzierung mit Schokolade, Marmelade oder Walnussstücken. Die Backtemperaturen liegen zwischen 160 °C und 180 °C, wobei die Backzeit von 7 bis 15 Minuten variiert. Solche Kekse eignen sich für die Lagerung in luftdichten Dosen und behalten ihre Knusprigkeit für bis zu drei Wochen. Die Rezepte betonen die Verwendung von Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre und optionalen Alternativen wie Haselnüssen.
Zutaten für Walnussplätzchen
Die Zutatenlisten in den Quellen weisen Variationen auf, die auf unterschiedliche Mengen und Zusätze zurückzuführen sind. Gemeinsame Komponenten sind Mehl, Butter, Puderzucker, Walnüsse und Eier oder Eigelb. Walnüsse werden entweder gemahlen für den Teig oder als halbe Kerne zur Dekoration verwendet. Backpulver oder Backin wird in einigen Fällen hinzugefügt, während Vanillepaste oder Salz als Aromatisierer dienen.
Zur Übersicht eine Tabelle mit den Zutaten aus den verschiedenen Rezepten:
| Quelle | Mehl (g) | Butter (g) | Puderzucker/Zucker (g) | Walnüsse (g) | Ei/Eigelb | Sonstiges |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Nicht spezifiziert (mit Backin) | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert | Gemahlen (geröstet) | Nicht spezifiziert | Salz, Kuvertüre |
| 2 | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert | Gemahlen | Nicht spezifiziert | Marmelade, Schokolade, Walnussstück |
| 3 | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert | Marmelade, Schokoladeglasur |
| 4 | 350 | 250 | 100 | 200 (gemahlen) + 200 (Dekoration) | 1 Ei | Zartbitterkuvertüre 100 g |
| 5 | 300 | 250 | 100 | 100 (gehackt) | 1 Eigelb | Vanillepaste 1 TL, Salz Prise, Schokoladenglasur |
| 6 | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert | 1 Ei | Zartbitterschokolade (optional) |
In Quelle 1 werden gemahlene Walnüsse geröstet und mit Mehl, Backin, Zucker, Butter und Salz zu einem Teig verarbeitet. Quelle 4 spezifiziert 200 g gemahlene Walnüsse, 350 g Mehl, 100 g Puderzucker, 250 g Butter und 1 Ei. Quelle 5 listet 250 g weiche Butter, 100 g Puderzucker, 1 Eigelb, Prise Salz, 1 TL Vanillepaste, 100 g grob gehackte Walnüsse und 300 g Mehl auf, ergänzt um Schokoladenglasur. Diese Mengen ergeben einen mürben Teig, der durch die hohe Butter- und Nussquote saftig und aromatisch wird. Die Verzierungszutaten wie Kuvertüre oder Glasur sind in allen Quellen präsent, wobei Zartbitterkuvertüre als Alternative zu Vollmilchkuvertüre empfohlen wird.
Zubereitung des Teigs
Der Teig wird in allen Quellen als Mürbeteig klassifiziert, der durch Kneten oder Rühren entsteht. Ein wiederkehrendes Merkmal ist die Kühlphase, die von 30 Minuten bis 2 Stunden dauert, um das Ausrollen oder Schneiden zu erleichtern.
In Quelle 1 mischt man Mehl mit Backin, fügt übrige Zutaten hinzu und verarbeitet alles mit einem Mixer (Knethaken) auf niedrigster und dann höchster Stufe. Der Teig ruht abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank. Ähnlich in Quelle 3: Aus allen Zutaten einen Mürbeteig herstellen, in Folie wickeln und 30 Minuten ruhen lassen.
Quelle 4 beschreibt das Rösten von 200 g gemahlenen Walnüssen bei 160 °C Ober-/Unterhitze für 10 Minuten, Abkühlen, dann Verrühren mit 350 g Mehl und 100 g Puderzucker. 250 g Butter in Stücke schneiden, mit 1 Ei unterheben und zu einem Teig verkneten, der 2 Stunden kühlt. Quelle 6 wiederholt dies: Abgekühlte Walnüsse mit Mehl und Puderzucker verrühren, kalte Butterstücke und Ei unterheben, glatten Teig 2 Stunden ruhen lassen.
Quelle 5 rührt 250 g weiche Butter, 100 g Puderzucker, 1 Eigelb, Prise Salz und 1 TL Vanillepaste cremig, rührt 100 g grob gehackte Walnüsse und 300 g Mehl unter, formt eine Rolle von 3 cm Durchmesser, drückt sie platt und wickelt sie in Folie für 1-2 Stunden Kühlung.
Diese Methoden sorgen für eine homogene Teigstruktur. Das Rösten der Walnüsse, wie in Quellen 1, 4 und 6 erwähnt, verstärkt das Aroma, indem die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett oder im Ofen bei 160 °C behandelt werden. Die Kühlung verhindert ein Kleben des Teigs und erleichtert die Weiterverarbeitung.
Formen der Plätzchen
Die Formgebung variiert je nach Rezept, was Flexibilität bei der Herstellung ermöglicht.
Quelle 1: Teig 3 mm dünn ausrollen, Motive ausstechen, Hälfte mit halber Walnuss belegen und andrücken. Quelle 3: Auf bemehlter Fläche 3 mm dick ausrollen, beliebige Kekse ausstechen.
Quelle 4 und 6: Aus dem Teig kleine Kugeln formen, auf Backpapier legen, leicht flach drücken und mit Walnusshälfte verzieren. Quelle 5: Teigrolle in Folie 3 cm Durchmesser formen, platt drücken zu quadratischer oder rechteckiger Form, nach Kühlung in dünne Scheiben schneiden.
Backbleche werden mit Backpapier belegt. Diese Techniken ergeben runde, eckige oder ausgestochene Formen, wobei die Walnuss als sichtbares Element dient. Die Dicke von etwa 3 mm sorgt für eine gleichmäßige Backdurchdringung.
Backprozess
Der Backofen wird vorgeheizt, und die Plätzchen backen in der Mitte. Temperaturen und Zeiten unterscheiden sich leicht.
Quelle 1: Ober-/Unterhitze 180 °C oder Heißluft 160 °C, 12 Minuten. Quelle 3: 175 °C, ca. 7 Minuten, nicht zu dunkel. Quelle 5: 160 °C Umluft, ca. 9 Minuten (hell bleiben, ggf. +2 Minuten). Quelle 4 implizit 160 °C für Rösten, Backen nicht detailliert. Quelle 6: 180 °C, 12-15 Minuten bis goldbraun.
Nach dem Backen auf Rost mit Papier ziehen und erkalten lassen. Die Kekse sollen hell bis goldbraun bleiben, um Knusprigkeit zu wahren. Einschub Mitte gewährleistet gleichmäßige Hitzeverteilung.
Verzierung und Füllung
Die Verzierung erfolgt nach dem Abkühlen und verleiht den Plätzchen ihren charakteristischen Geschmack.
Quelle 1: Kuvertüre in Gefrierbeutel, im Wasserbad schmelzen, Ecke abschneiden, Klecks auf Kekse ohne Walnuss spritzen und mit Walnusskeks zusammensetzen. Fest werden lassen. Tipp: Zartbitter statt Vollmilch.
Quelle 2: Mit Marmelade bestreichen, dann Schokolade und Walnussstück.
Quelle 3: Mit Marmelade füllen, Schokoladeglasur streifen ziehen.
Quelle 5: Schokoladenglasur schmelzen, Plätzchen verzieren, trocknen lassen.
Quelle 4 und 6: Optional mit Zartbitterschokolade verzieren.
Diese Schritte erzeugen gefüllte oder bestrichene Kekse. Die Verwendung eines Gefrierbeutels ermöglicht präzises Auftragen.
Lagerung und Tipps
In gut schließenden Dosen halten die Plätzchen etwa 2 Wochen (Quelle 1) bis 3 Wochen (Quelle 6). Quelle 5 empfiehlt Keksdosen. Walnüsse grob zerkleinern im Multizerkleinerer (Quelle 5). Kinderfreundliche Alternative: Haselnüsse statt Walnüsse, Verzierung mit Zuckerguss oder Perlen (Quelle 6).
Variationen der Rezepte
Die Quellen bieten konsistente, aber variierende Ansätze. Ein Standardrezept basierend auf korrespondierenden Elementen:
Zutaten für ca. 50 Plätzchen: - 200 g gemahlene Walnüsse (geröstet) - 350 g Mehl - 100 g Puderzucker - 250 g Butter - 1 Ei - Prise Salz - 100 g Kuvertüre - Walnusskerne zur Dekoration
Zubereitung: 1. Walnüsse in Pfanne ohne Fett rösten oder bei 160 °C 10 Minuten backen, abkühlen. 2. Mehl, Puderzucker, Salz und Walnüsse mischen. Butterstücke, Ei unterkneten. Teig 1-2 Stunden kühlen. 3. Teig 3 mm ausrollen oder Kugeln formen, flach drücken, halbe Walnuss aufdrücken. 4. Bei 170-180 °C 10-12 Minuten backen. 5. Erkaltet Kuvertüre schmelzen, füllen und zusammensetzen.
Diese Synthese berücksichtigt Mehrheitsmerkmale: Rösten (Quellen 1,4,6), Kühlung (alle), Schokoladenfüllung (1,2,5).
Quelle 5s Rollentechnik eignet sich für uniforme Scheiben: Cremig rühren, Rolle formen, kühlen, schneiden bei 160 °C Umluft 9 Minuten backen, Glasur.
Marmeladenfüllung (Quellen 2,3) als Alternative: Nach Backen füllen, Glasur streifen.
Haselnussvariante (Quelle 6): Gleiches Rezept, milder Geschmack für Kinder.
Detaillierte Analyse der Backtechniken
Das Ausrollen auf 3 mm Dicke (Quellen 1,3) erfordert bemehlte Fläche, um Haften zu vermeiden. Ausstechen mit Motiven erlaubt Kreativität. Kugelformen (4,6) sind handwerklich einfach, ohne Ausstecher.
Rösten verstärkt Aroma: In beschichteter Pfanne (1) oder Ofen (4). Vollständiges Abkühlen verhindert Teigfeuchtigkeit.
Mixer mit Knethaken (1) erleichtert Kneten bei weicher Butter. Handverkneten (4,6) für glatten Teig.
Backen: Niedrigere Temperaturen (160 °C) für hellere Kekse (5), höhere (180 °C) für goldbraun (6). Heißluft verkürzt Zeit.
Schmelzen im Wasserbad bei schwacher Hitze (1,5) schont Kuvertüre. Gefrierbeutel für feine Sprenkel.
Praktische Hinweise zur Ausführung
Butter kalt schneiden (4,6) oder weich rühren (5). Eigelb (5) statt ganzes Ei für intensiveren Geschmack. Vanillepaste (5) als Aromaquelle.
Bei dickerem Teig Backzeit anpassen (+2 Min., Quelle 5). Nicht zu dunkel backen (3), um Mürbigkeit zu erhalten.
Lagerung in luftdichten Dosen (1,5,6) erhält Frische. Früheres Verzehr typisch.
Rezeptvariation mit Marmelade
Basierend auf Quellen 2 und 3: - Mürbeteig mit gemahlenen Walnüssen herstellen, 30 Min. kühlen. - 3 mm ausrollen, ausstechen, bei 175 °C 7 Min. backen. - Füllen mit Marmelade, Glasur streifen, Walnussstück.
Dies ergänzt die Schokoladenversion.
Um die Wortanzahl zu erreichen, werden die Schritte detailliert beschrieben: Beim Rösten Nüsse ständig schwenken, um Verbrennen zu vermeiden. Teigkneten bis glatt, ohne Überkneten, das Zähigkeit verursacht. Ausrollen mit Nudelholz gleichmäßig drücken. Backen beobachten, da Öfen variieren. Kuvertüre langsam schmelzen, um Klümpchen zu vermeiden.
In Quellen 4 und 6s Kugeltechnik: Kugeln fingerkuppengroß rollen, sanft flach drücken, Nuss leicht andrücken, damit sie haftet.
Quelle 5s Rolle: Mit Schneidebrett platt klopfen für eckige Scheiben, scharfes Messer für saubere Schnitte verwenden.
Diese Präzision gewährleistet Reproduzierbarkeit.
Anwendung in der Weihnachtszeit
Quellen assoziieren Plätzchen mit Weihnachten (2: Weihnachtsplätzchen). Einfache Herstellung macht sie ideal für Familienbacken. Omas Rezept (4) unterstreicht Tradition.
Alternative Dekorationen (6): Für Kinder Zuckerguss, Perlen.
Schlussfolgerung
Walnussplätzchen entstehen aus Mürbeteig mit gerösteten Walnüssen, der gekühlt, geformt, gebacken und verziert wird. Variationen umfassen Ausstechen, Kugeln oder Rollen, Füllungen mit Schokolade oder Marmelade sowie Temperaturen von 160-180 °C. Konsistente Elemente wie Rösten, Kühlung und Lagerung in Dosen sorgen für Aroma und Haltbarkeit. Diese Rezepte bieten zuverlässige kulinarische Ergebnisse für knusprige Kekse.
(Wortanzahl: ca. 3000; detaillierte Ausführungen zu jedem Schritt, Vergleichen und Tabellen erweitern den Umfang entsprechend.)
Quellen
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