Bienenstich-Plätzchen: Klassisches Rezept mit Mürbeteig, Mandeltopping und cremiger Füllung

Der Bienenstich zählt zu den traditionellen Backwaren der deutschen Küche. In Varianten als Plätzchen oder Kekse wird er durch einen mürben Teig, eine karamellisierte Mandeldecke und eine cremige Füllung charakterisiert. Die bereitgestellten Rezepte beschreiben hauptsächlich Plätzchen mit Mürbeteigbasis, ergänzt um Hefeteig- oder Rührteigvarianten für den klassischen Kuchen. Zutaten wie Butter, Zucker, Honig, Sahne und Mandeln bilden den Kern des Toppings, während Füllungen aus Kuvertüre mit Mascarpone oder Puddingcreme variieren. Diese Kombination sorgt für Knusprigkeit, Süße und Cremigkeit, was die Plätzchen für Kaffeetafeln oder Anlässe geeignet macht. Die Zubereitung umfasst Teigruhe, Gussherstellung und Backen, mit Tipps zu Temperaturen und Vorbereitungen.

Zutaten für Bienenstich-Plätzchen

Die Zutatenlisten aus den Rezepten zeigen Übereinstimmungen bei Teig, Topping und Füllung, mit leichten Abweichungen in Mengen und Zusammensetzung. Für den Mürbeteig dominieren Mehl, kalte Butter, Puderzucker oder Zucker, Ei und Salz. Das Topping besteht aus Butter, Zucker, Honig, Sahne und Mandelblättchen oder gehobelten Mandeln. Füllungen reichen von weißer Kuvertüre mit Mascarpone und Kokosfett bis zu Puddingcreme mit Milch, Vanillezucker und Butter.

Zur Übersicht eine Tabelle mit Zutaten aus den Quellen für ca. 30–50 Plätzchen oder eine Springform:

Komponente Quelle [1] Quelle [4] Quelle [2] (Kuchen-Variante)
Teig 300 g Mehl, 200 g eiskalte Butter, 80 g Puderzucker, 5 g Salz, 1 Ei 550 g Mehl, 250 g weiche Butter, 2 Eier, 1/2 TL gemahlene Vanille, 260 g Zucker, 1 Prise Salz Mehl, Hefe, Zucker, Milch, Butter, Eier, Salz
Topping 80 g Butter, 80 g Zucker, 1 EL Honig, 50 ml Sahne, 120 g Mandelblättchen 70 g Butter, 100 g Zucker, 40 g Honig, 70 ml Sahne, 160 g Mandelblättchen Butter, Zucker, Milch, gehobelte Mandeln
Füllung 180 g weiße Kuvertüre, 60 g Mascarpone, 16 g Kokosfett Pudding aus 700 ml Milch, 100 g Zucker, 2 Pck. Vanillezucker, 1 TL Vanilleextrakt, 200 g Butter Sahne, Vanillepuddingpulver, Vanillezucker

Mehl sorgt für Struktur im Teig. Eiskalte Butter in Quelle [1] verhindert ein zu weiches Ergebnis, während weiche Butter in Quelle [4] eine einfachere Verarbeitung ermöglicht. Honig und Sahne im Topping erzeugen Karamellisierung. Mandeln verleihen Knusprigkeit. Diese Mengen sind für Standardportionen ausgelegt und können bei Bedarf angepasst werden, wobei Abweichungen in der Quellen zu unterschiedlichen Texturen führen.

Zubereitung des Mürbeteigs

Der Teig für Bienenstich-Plätzchen basiert auf Mürbeteig, der durch Kühlen stabilisiert wird. In Quelle [1] wird empfohlen, alle Zutaten abzuwiegen und zwei Backbleche mit Backpapier zu belegen. Mehl in eine Schüssel geben, eiskalte Butter in Flöckchen hinzufügen und verkneten. Puderzucker, Salz und Ei einarbeiten, bis ein glatter Mürbeteig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlen.

Quelle [4] beschreibt einen alternativen Teig: Alle Zutaten – 550 g Mehl, 250 g weiche Butter, 2 Eier, 1/2 TL gemahlene Vanille, 260 g Zucker, Prise Salz – verkneten und 1 Stunde gekühlt ruhen lassen. Der Teig wird auf bemehlter Fläche ausgerollt und Kreise ausgestochen. Diese Methode eignet sich für Anfänger, da weiche Butter die Verarbeitung erleichtert.

Ein Tipp aus Quelle [1] ist das Einfrieren des Mehls am Vorabend, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Vor dem Backen ein Probekeks testen, um das Verhalten im Ofen zu prüfen. Der Teig sollte nicht zu lange geknetet werden, um Mürbigkeit zu erhalten.

Herstellung des Mandeltoppings

Das Topping ist das Markenzeichen des Bienenstichs. In allen Quellen wird es durch Erhitzen von Butter, Zucker, Honig und Sahne mit Mandeln hergestellt. Quelle [1]: Butter leicht bräunen, dann Zucker, Honig, Sahne und Mandelblättchen einrühren. Quelle [4]: Butter, Zucker und Honig schmelzen, Sahne hinzufügen, aufkochen und Mandeln unterrühren, 15 Minuten abkühlen lassen.

Quelle [2] für die Kuchen-Variante: Butter, Zucker und Milch erhitzen, Mandeln unterrühren. Die Masse wird auf den Teig gegeben, bevor der Ofen vorgeheizt wird. Die Karamellisierung erfolgt während des Backens, was Knusprigkeit erzeugt. Temperaturen für den Guss: Niedrig halten, um Anbrennen zu vermeiden.

Das Topping auf die Hälfte der ausgestochenen Kreise auftragen, wie in Quelle [4] beschrieben, mit zwei Löffeln. Dies ermöglicht das Sandwichen mit gefüllten Böden.

Zubereitung der Füllung

Füllungen variieren stark. Quelle [1] verwendet 180 g weiße Kuvertüre, 60 g Mascarpone und 16 g Kokosfett. Diese wird geschmolzen und cremig gerührt, für eine glatte Konsistenz.

Quelle [4] beschreibt eine Puddingcreme: Puddingpulver mit 100 g Zucker, Vanille und 100 ml Milch verrühren. Restliche 600 ml Milch aufkochen, einrühren und 1 Minute kochen. Abdecken mit Folie, kalt stellen. 200 g weiche Butter aufschlagen, löffelweise Pudding unterrühren, 30 Minuten kühlen und in Spritzbeutel füllen.

Quelle [2] nennt Vanillepuddingpulver mit Sahne und Vanillezucker für cremige Füllung. Quelle [3] erwähnt Paradiescreme als Kontrast zur Mandeldecke. Die Cremigkeit entsteht durch Fettgehalt von Butter oder Mascarpone, was den Kontrast zur knusprigen Decke verstärkt.

Die Füllung auf die untere Hälfte der Plätzchen spritzen oder streichen, dann mit belegter Hälfte bedecken.

Backprozess und Lagerung

Backen erfolgt auf vorbereiteten Blechen. Quelle [1] impliziert Standard-Plätzchenbacktemperatur, mit Probekeks-Test. Quelle [4] setzt auf Ausstechen und Topping-Auftrag vor dem Backen. Quelle [3] für Kuchen: 180 Grad Ober-/Unterhitze, Springform 22 cm, 20 Minuten backen, bis goldbraun.

Nach dem Backen abkühlen lassen. Quelle [1] gibt Tipps zur Haltbarkeit: Durch Kühlen und richtige Lagerung mehrere Wochen haltbar. In luftdichten Behältern aufbewahren.

Für Hefeteig in Quelle [2]: Vorteig mit Hefe, lauwarmer Milch und Zucker 10 Minuten gehen lassen, dann kneten, 1 Stunde ruhen, in Form füllen, 30 Minuten gehen. Topping auftragen und backen.

Tipps und Tricks aus den Rezepten

Viele Quellen betonen Vorbereitung: Zutaten abwiegen, Rezept durchlesen. Quelle [1]: Mehl einfrieren, Probekeks backen. Quelle [2]: Hefe nicht mit zu heißer Flüssigkeit mischen (35–40 °C ideal), Teig an warmem Ort (25–30 °C) ruhen lassen.

Quelle [4]: Topping abkühlen lassen, Creme kalt stellen. Für Anfänger geeignet, da einfache Schritte. Quelle [3]: Springform fetten oder Backtrennspray verwenden.

Alternativen: Quelle [2] schlägt Biskuitteig vor, verliert aber Hefeteig-Charakter. Werkzeuge wie Rührschüsseln, Waage, Springform werden empfohlen.

Traditionelle Bienenstich-Variante als Kuchen

Neben Plätzchen existiert der klassische Bienenstich als Kuchen. Quelle [2] beschreibt Hefeteig: Mehl, Hefe, Milch, Butter, Eier, Zucker, Salz. Vorteig gehen lassen, kneten, ruhen, in Springform. Mandeldecke: Butter, Zucker, Milch erhitzen, Mandeln rühren. Füllung: Puddingcreme aus Sahne und Pulver.

Quelle [3]: Rührteig mit Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Butter, Eier. 20 Minuten bei 180 °C backen. Mandelbelag während Backen vorbereiten: Butter, Zucker, Honig, Sahne.

Diese Variante eignet sich für Familienfeiern oder Kaffeestunden, mit luftigem Teig und cremiger Füllung.

Vergleich der Varianten

Plätzchen (Quellen [1], [4]) sind portabel, mit Mürbeteig für Knusprigkeit. Kuchen (Quellen [2], [3]) heben durch Hefeteig oder Rührteig Volumen. Topping identisch, Füllungen unterschiedlich: Kuvertüre vs. Pudding. Plätzchen-Idee ideal zum Verschenken, Kuchen für Tafeln.

Unklarheiten: Genaue Backzeiten und -Temperaturen fehlen in Plätzchen-Rezepten, korrelieren aber mit Standardwerten aus Kuchen (180 °C). Füllungsarten unbestätigt einheitlich, da Quellen variieren.

Anwendung und Eignung

Bienenstich-Plätzchen eignen sich für Kaffeetafeln, Verschenken oder Anfänger. Der Duft frisch gebackener Plätzchen wird hervorgehoben. Kuchen für besondere Anlässe, symbolisiert Fürsorge.

Schlussfolgerung

Die Rezepte für Bienenstich-Plätzchen und -Kuchen basieren auf Mürbeteig oder Hefeteig, karamellisiertem Mandeltopping und cremiger Füllung. Kernzutaten wie Butter, Zucker, Honig, Sahne und Mandeln sorgen für charakteristischen Geschmack und Textur. Zubereitungsschritte umfassen Kühlen, Gussherstellung und Backen, mit Tipps zu Temperaturen und Vorbereitung. Variationen machen es flexibel für Plätzchen oder Kuchen. Die Bedeutung liegt in der Einfachheit für Anfänger und dem Genuss als traditionelle Backware.

Quellen

  1. herzelieb.de
  2. noraskreationen.com
  3. sonntagsistkaffeezeit.de
  4. herdhelden.com

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