Basische Weihnachtskekse: Rezepte und Tipps für basisches Backen

Basisches Backen stellt eine Methode dar, bei der säurebildende Zutaten wie Weißmehl, raffinierter Zucker und tierische Produkte durch basische oder säurearme Alternativen ersetzt werden. Diese Herangehensweise zielt darauf ab, den Säure-Basen-Haushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten. Besonders in der Weihnachtszeit, wenn klassische Gebäcke wie Kekse und Kuchen dominieren, bieten basische Varianten eine Möglichkeit, Genuss mit einer entlastenden Wirkung auf den Organismus zu verbinden. Die verwendeten Zutaten, darunter reife Bananen, Karotten, Haferflocken und Gewürze, liefern Nähr- und Vitalstoffe. Solche Rezepte erfordern keine komplexen Anpassungen und sind für den Hausgebrauch geeignet. Die folgenden Abschnitte beschreiben spezifische Rezepte und Zutaten basierend auf den angegebenen Angaben.

Grundlagen des basischen Backens

Basisches Backen vermeidet Zutaten, die den Säure-Basen-Haushalt belasten. Stattdessen kommen basische Lebensmittel oder gute Säurebildner zum Einsatz, die den Körper entlasten. Herausforderungen entstehen durch die Notwendigkeit, säurebildende Komponenten zu ersetzen. Geeignete Flüssigkeiten umfassen Mandelmilch, Hafermilch, Sojamilch und Reismilch, die in Rezepten eine neutrale oder basische Wirkung entfalten. Für Süßungsmittel wird roher Honig oder Alternativen wie Ahornsirup und Reissirup empfohlen. Mehlersatz erfolgt durch grobe Haferflocken oder frisch gemahlenes Dinkelmehl. Nüsse wie Haselnüsse, Mandeln und Kokosprodukte dienen als Basis für Textur und Geschmack.

Bei nicht gebackenen Varianten entfallen Mehl und Eier vollständig. Plätzchen können frisch gegessen oder im Dörrgerät getrocknet werden. Für gebackene Produkte eignen sich Gewürze wie Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Nelkenpulver, Lebkuchengewürz und Ingwerpulver, um weihnachtliche Aromen zu erzeugen. Diese Zutaten passen in eine basenüberschüssige Ernährung und versorgen mit wertvollen Stoffen. Basische Naschereien gelten als optimale Zwischenmahlzeiten, da sie Übersäuerung vorbeugen.

Zutaten für basische Kekse

Die Kernzutaten für basische Weihnachtskekse umfassen folgende Komponenten, die in mehreren Quellen konsistent genannt werden:

Zutat Menge (für ca. 15 Kekse) Bemerkung
Reife Bananen 400 g Zerdrückt als Basis und Süßung
Karotten 2 Stück Gerieben für Feuchtigkeit und Nährstoffe
Grobe Haferflocken 200 g Glutenfrei bei Bedarf; Mehlersatz
Apfelmark/Apfelmus 100 g Ungesüßt
Haselnüsse 50 g Optional, für Knusprigkeit
Roher Honig 2 EL Oder Süßungsalternative
Zimt 1 TL Gewürz
Ingwer 1 TL Gewürz
Muskatnuss 1/4 TL Gewürz
Salz 1 Prise Für Geschmacksbalance

Diese Zutaten sind hochwertig und basisch wirkend. Bananen und Karotten sorgen für Bindung und Feuchtigkeit, Haferflocken für Struktur. Haselnüsse optional hinzuzufügen, um Allergien zu berücksichtigen. Die Gewürze verleihen ein weihnachtliches Aroma. Ähnliche Zutaten finden sich in basischen Plätzchen: Nüsse, Mandeln, Kokosprodukte, Ahornsirup oder Honig.

Für weitere basische Produkte wie Winterkuchen eignen sich Äpfel, Rosinen, Dinkelvollkornmehl, Weinsteinbackpulver, Zimtpulver, Kakaopulver, Nelkenpulver, Lebkuchengewürz, Ingwerpulver, Mandeln, Haselnusskerne und Kokosöl. Solche Kuchen halten sich eingewickelt in Alufolie 2–3 Wochen.

Rezept: Basische Weihnachtskekse

Dieses Rezept ergibt etwa 15 Kekse und basiert auf übereinstimmenden Angaben. Es ist einfach umzusetzen und erfordert keine speziellen Geräte.

Zutatenliste

Wie in der Tabelle oben detailliert.

Zubereitungsschritte

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Dies stellt die optimale Temperatur für ein goldbraunes Ergebnis dar.
  2. Die reifen Bananen (ca. 400 g) schälen, in eine Backschüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Die Bananenmasse bildet die feuchte Basis des Teigs.
  3. Die zwei Karotten waschen, schälen und fein reiben. Die geriebenen Karotten zur Bananenmasse geben. Sie tragen zu Feuchtigkeit und natürlicher Süße bei.
  4. Alle weiteren Zutaten hinzufügen: 200 g grobe Haferflocken (glutenfrei bei Allergie), 100 g ungesüßtes Apfelmark, 50 g Haselnüsse (gehackt oder ganz, optional), 2 EL rohen Honig, je 1 TL Zimt und Ingwer, 1/4 TL Muskatnuss sowie eine Prise Salz.
  5. Mit einem Kochlöffel alle Zutaten zu einer homogenen Masse vermengen. Die Konsistenz sollte formbar sein, ohne zu klebrig zu werden.
  6. Mit den Händen kleine Kugeln formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  7. Die Kugeln mit der flachen Hand oder der Unterseite eines Glases zerdrücken, um runde Cookie-Formen zu erzeugen. Diese Form sorgt für gleichmäßiges Backen.
  8. Die Kekse 20–25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Die Backzeit variiert je nach Ofen, daher auf Farbe achten.
  9. Das Backblech aus dem Ofen nehmen und die Kekse etwa 20 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Dies stabilisiert die Struktur.

Die Kekse eignen sich zum Verzehr mit Tee und schmecken süß durch natürliche Zutaten.

Variationen und weitere basische Rezepte

Neben gebackenen Keksen gibt es no-bake-Optionen. Ein basischer Apfelkuchen exemplifiziert dies:

Zutaten für basischen Apfelkuchen

Für den Teig: - 150 g Mandeln - 5 EL Mandelmilch - 50 g Rosinen oder Trockenobst - 10 Weintrauben

Für den Belag: - 4 mittelgroße Äpfel - 2 EL Zitronensaft - 1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung

  1. Mandelmilch mit Rosinen und Weintrauben in einem Standmixer oder Stabmixer zu einer Masse verarbeiten.
  2. Gemahlene Mandeln (150 g) hinzugeben und vermengen.
  3. Die Masse auf einer Tortenplatte als Boden verstreichen.
  4. Zwei Äpfel waschen, entkernen, in Stücke schneiden und mit 2 EL Zitronensaft pürieren.
  5. Die restlichen Äpfel entkernen, in feine Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln, um Verfärbung zu verhindern.
  6. Püree auf dem Boden verteilen, Apfelscheiben darauflegen und mit Mandelblättchen garnieren.
  7. Mit Zimt bestreuen. Der Kuchen ist sofort genießbar.

Dieser No-Bake-Kuchen nutzt basische Zutaten wie Mandeln und Mandelmilch.

Für basische Plätzchen: Nüsse, Mandeln und Kokosprodukte als Basis. Ohne Backen frisch essen oder dörren. Bei Backen frisches Dinkelmehl verwenden. Süßung mit Ahornsirup, Reissirup oder Honig.

Basische Winterkuchen enthalten Äpfel, Rohrzucker, Rosinen, Dinkelvollkornmehl, Weinsteinbackpulver und Gewürze. Kokosöl für die Form.

Vorteile basischer Backrezepte

Basische Kekse und Kuchen enthalten wichtige Inhaltsstoffe und schmecken gut. Sie tun dem Körper Gutes, indem sie den Säure-Basen-Haushalt balancieren. Im Gegensatz zu klassischen Gebäcken mit Weißmehl und Zucker belasten sie nicht zusätzlich. Basische Naschereien versorgen mit Nährstoffen und dienen als gesunde Zwischenmahlzeiten. Besonders in der Advent- und Weihnachtszeit bieten sie eine Alternative zu kalorienreichen Produkten. Die Rezepte sind einfach und halten sich lange, wie der Winterkuchen mit 2–3 Wochen Haltbarkeit.

Mandelmilch und ähnliche Getränke unterstützen basisches Backen. Eine basenüberschüssige Ernährung profitiert von solchen Rezepten, die Genuss ohne Belastung ermöglichen.

Praktische Tipps für basisches Backen

Backen bei 180 °C vorheizen und Backpapier verwenden, um Anhaften zu vermeiden. Kugeln gleichmäßig formen und zerdrücken für Konsistenz. Abkühlzeit einhalten, um Formstabilität zu gewährleisten. Bei Variationen Zitronensaft gegen Oxidationsverfärbung einsetzen. Glutenfreie Haferflocken für Allergiker wählen. Optionale Haselnüsse weglassen oder ersetzen.

Für Plätzchen ohne Ofen: Dörren oder frisch genießen, um basische Eigenschaften zu erhalten. Süßungsalternativen testen, um Geschmack anzupassen. Gewürze dosieren, um Aroma zu optimieren.

Anwendung in der Weihnachtszeit

Basische Weihnachtskekse passen zu verschneiten Adventsmonaten. Sie ersetzen Klassiker und werden mit Tee genossen. Der basische Apfelkuchen eignet sich für Herbst und Winter. Solche Rezepte erleichtern eine gesunde Festzeit. Basisches Backen ist unkompliziert und entlastet den Organismus.

Schlussfolgerung

Basisches Backen ersetzt säurebildende Zutaten durch basische Alternativen wie Bananen, Haferflocken und Gewürze. Das Rezept für basische Weihnachtskekse mit 400 g Bananen, Karotten, Apfelmus und Honig ergibt goldbraune Kekse nach 20–25 Minuten bei 180 °C. Ergänzend bietet der no-bake Apfelkuchen mit Mandeln und Äpfeln eine weitere Option. Tipps zu Plätzchen und Winterkuchen unterstreichen die Vielfalt. Diese Ansätze balancieren den Säure-Basen-Haushalt und versorgen mit Nährstoffen, was sie zu einer relevanten Ergänzung der kulinarischen Praxis macht.

Quellen

  1. basenbox.life/rezepte/basische-weihnachtskekse/
  2. basica.com/de/Magazin/Basisches-Backen-Kekse-Kuchen-Cobba5763
  3. kochbar.de/rezepte/basischer-kekse.html
  4. saeure-basen-ratgeber.de/blog/basisch-backen/

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