Weihnachtskekse nach Christina Bauer: Traditionelle Rezepte für die Familie

Das Backen von Weihnachtskeksen stellt ein etabliertes Ritual dar, das in die Vorbereitung auf die Weihnachtsfeiertage eingebettet ist. Die Quellen beschreiben diesen Brauch als Ursprung aus der mittelalterlichen Klosterkultur, in der Kekse zur Feier der Geburt Jesu genutzt wurden. Heute wird das Backen als Aktivität wahrgenommen, die Weihnachtsstimmung erzeugt, insbesondere durch den Duft von Aromen wie Zimt und Vanille. Kinder beteiligen sich oft am Rühren der Zutaten, während im Hintergrund Weihnachtsmusik läuft. Frische Kekse werden direkt nach dem Backen mit Tee genossen. Die Foodbloggerin und Bäckerin Christina Bauer, eine Lungauerin, hat in ihrem Kochbuch „Weihnachten mit Christina“ vom Löwenzahn Verlag zahlreiche Rezepte zusammengestellt. Drei dieser Rezepte werden in den Materialien detailliert vorgestellt: Zimtsterne, Kokoskuppeln sowie Cornflakeskekse. Vorab ist es ratsam, sich mit den klassischen Teigsorten auseinanderzusetzen, die für Weihnachtskekse typisch sind: Mürbteig, Lebkuchenteig und Spritzgebäckteig. Die grundlegenden Zutaten für diese Teige werden in den Quellen explizit genannt und bilden die Basis für eine erfolgreiche Weihnachtsbäckerei.

Die klassischen Teigsorten für Weihnachtskekse

Die Auswahl der Teigsorte beeinflusst die Zubereitung und das Endergebnis der Weihnachtskekse maßgeblich. Drei grundlegende Varianten werden unterschieden: Mürbteig, Spritzgebäckteig und Lebkuchenteig. Für Mürbteig und Spritzgebäckteig sind Weizenmehl, Puderzucker, Butter und Eier essenziell. Zusätzlich erfordert der Mürbteig Salz und Backpulver. Der Spritzgebäckteig benötigt ergänzend Vanillepuddingpulver, Maisstärke und Milch. Der Lebkuchenteig unterscheidet sich durch die Verwendung von Roggenmehl statt Weizenmehl. Weitere Zutaten umfassen Puderzucker, Eier, Kakaopulver, Honig, Apfelmus und Lebkuchengewürz. Diese Komponenten sorgen für die charakteristische Konsistenz und den Geschmack.

Eine tabellarische Übersicht der grundlegenden Zutaten für die Teigsorten erleichtert die Vorbereitung:

Teigsorte Basiszutaten Ergänzende Zutaten
Mürbteig Weizenmehl, Puderzucker, Butter, Eier Salz, Backpulver
Spritzgebäck Weizenmehl, Puderzucker, Butter, Eier Vanillepuddingpulver, Maisstärke, Milch
Lebkuchenteig Roggenmehl, Puderzucker, Eier Kakaopulver, Honig, Apfelmus, Lebkuchengewürz

Diese Auflistung basiert direkt auf den Angaben in den Quellen und ermöglicht eine effiziente Einkaufsplanung. Die Verfügbarkeit dieser Zutaten zu Hause wird empfohlen, um den Backprozess spontan starten zu können. Die Quellen betonen, dass Rezepte schnell umsetzbar sein sollten und ein gutes Geschmacksergebnis erzielen. Das Backen dient somit nicht nur der kulinarischen Erzeugung, sondern auch der Schaffung einer festlichen Atmosphäre.

Christinas Zimtsterne: Zubereitung und Technik

Die Zimtsterne von Christina Bauer repräsentieren ein klassisches Weihnachtsgebäck mit mandelbasierter Masse und Zuckerglasur. Die Zubereitung beginnt mit dem Schlagen der Eiweiße gemeinsam mit Puderzucker, Salz und Zitronensaft zu einem steifen Schnee. Dieser Schritt erfordert Präzision, da eine stabile Schneeform die Grundlage für die Textur bildet. Sechs Esslöffel der Masse werden abgenommen und in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank aufbewahrt; diese Portion dient als Zuckerglasur für die späteren Sterne.

Die restliche Masse wird mit Mandeln, Zimt und Vanillemark vermischt. Mandeln sorgen für Struktur und Nussigkeit, Zimt für das typische Aroma und Vanillemark für eine feine Note. Die so entstandene Masse ruht über Nacht im Kühlschrank, was eine Ausreifung der Aromen und eine bessere Handhabbarkeit ermöglicht. Am folgenden Tag wird die Masse ausgerollt. Darauf wird die vorbereitete Zuckerglasur verteilt, bevor Sterne ausgestochen werden.

Das Backen erfolgt im vorgeheizten Ofen bei 150 °C für etwa 15 Minuten. Dabei handelt es sich um ein Trocknenprozess, der eine feste, nicht weiche Konsistenz erzeugt. Christina Bauers Tipp zur Optimierung: Den Ausstecher wiederholt in Puderzucker tauchen, um ein sauberes Ausstechen zu gewährleisten. Noch effektiver ist die Verwendung eines speziellen Zimtsternausstechers. Diese Technik verhindert das Kleben der Masse und sorgt für präzise Formen.

Die Methode unterstreicht die Bedeutung von Kühlphasen und niedrigen Backtemperaturen, um eine trockene, haltbare Oberfläche zu erreichen. Die Quellen bestätigen diese Schritte konsistent, ohne Widersprüche. Zimtsterne eignen sich durch ihre Form und ihr Aroma hervorragend als dekoratives Element auf der Weihnachtstafel.

Christinas Kokoskuppeln: Fluffige Textur und Glasur

Die Kokoskuppeln, auch als Kokoskugeln bezeichnet, zeichnen sich durch eine fluffige Konsistenz und eine schokoladige Ummantelung aus. Die Zutatenliste umfasst 200 g Kokosraspel, 100 g Mehl, 4 Eiweiße, 240 g Puderzucker, 200 g Butter, 100 g Kochschokolade (Block- oder Bitterschokolade mit über 40 % Kakaoanteil), 100 g Zucker sowie weitere 100 g Kochschokolade und 100 g Butter. Diese Komponenten ergeben eine goldene Farbe nach dem Backen und eine knusprige Textur. Die Unterseite wird in glänzender Schokoladenglasur getaucht, abgerundet mit Kokosflocken.

Die Zubereitung startet mit der Herstellung der Kokosdeckel. Eine hitzebeständige Schale wird über einen Topf mit kochendem Wasser platziert – eine klassische Wasserbadtechnik. Darin werden Eiweiße und Puderzucker mit einem Handrührgerät schaumig geschlagen. Dieses Aufschlagen erzeugt Volumen und Stabilität. Anschließend rührt man Mehl und Kokosraspel ein, was die Masse bindet und das Kokosaroma intensiviert.

Der Ofen wird auf 180 °C Umluft vor geheizt. Die Masse wird auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit Backrahmen gegeben und gleichmäßig glattgestrichen. Backdauer beträgt 5 bis 8 Minuten, bis die Oberfläche leicht bräunlich wird. Nach dem Herausnehmen kurz abkühlen lassen. Parallel wird die Schokocreme zubereitet, die für die Glasur dient. Die gebackenen Kuppeln erhalten durch das Tauchen eine glänzende Schokoladenschicht und eine Prise Kokosflocken obendrauf.

Diese Rezeptur kombiniert Elemente von Mürbteig und Eiweißschaum, was die fluffige Beschaffenheit erklärt. Die Quellen aus Source [2] liefern detaillierte Mengenangaben, während Source [1] die Kokoskugeln als eines der drei Rezepte nennt. Die Technik des Wasserbads gewährleistet eine kontrollierte Erwärmung, um Klümpchen zu vermeiden. Kokoskuppeln sind variationsreich, da die Schokolade angepasst werden kann.

Zur besseren Übersicht eine Tabelle der Zutaten für Kokoskuppeln:

Zutat Menge
Kokosraspel 200 g
Mehl 100 g
Eiweiß 4 Stück
Puderzucker 240 g
Butter 200 g
Kochschokolade (über 40% Kakao) 100 g
Zucker 100 g
Kochschokolade (zusätzlich) 100 g
Butter (zusätzlich) 100 g

Diese Auflistung erleichtert die präzise Abmessung und minimiert Fehlerquellen.

Christinas Cornflakeskekse: Schnelle No-Bake-Variante

Die Cornflakeskekse bieten eine unkomplizierte Alternative ohne intensives Backen. Schokolade wird gemeinsam mit Kokosfett über einem Wasserbad geschmolzen. Dieses Verfahren schont die Hitzeempfindlichen Komponenten und sorgt für eine glatte Masse. Cornflakes werden eingearbeitet, was Knusprigkeit verleiht. Mithilfe eines Teelöffels werden Portionen in Konfektförmchen gesetzt. Die Kekse kühlen für einige Stunden, bis sie fest sind.

Christina Bauers Tipp: Die Kekse lassen sich mit jeder Schokolade zubereiten, abhängig von Vorlieben oder Vorräten. Dies macht das Rezept flexibel und einsteigerfreundlich. Keine genauen Mengen werden angegeben, doch die Methode ist klar: Schmelzen, Rühren, Formen, Kühlen. Die Wasserbadtechnik wiederholt sich hier, was auf ihre Zuverlässigkeit hinweist.

Cornflakeskekse ergänzen die Palette durch ihre Kürze und Abwesenheit von Backzeit. Sie passen zu Mürbteig-Elementen durch Butter-ähnliche Fette, sind jedoch no-bake. Die Quellen bestätigen diese Schritte ohne Abweichungen.

Tipps und Best Practices aus den Rezepten

Mehrere Techniken werden wiederholt empfohlen. Das Tauchen von Ausstechern in Puderzucker bei Zimtsternen verhindert Anhaften. Spezielle Ausstecher verbessern die Präzision. Kühlphasen – über Nacht bei Zimtsternen oder Stunden bei Cornflakeskeksen – stabilisieren die Masse. Wasserbad ist Standard für Schmelzen und Aufschlagen, um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen.

Backtemperaturen variieren: 150 °C für Trocknen, 180 °C Umluft für Kokoskuppeln. Backpapier und Rahmen schützen vor Anbrennen. Die Quellen betonen Vorratshaltung der Basiszutaten. Das Backen als Ritual fördert Beteiligung von Kindern am Rühren, was die familiäre Atmosphäre verstärkt.

Schlussfolgerung

Die vorgestellten Rezepte von Christina Bauer illustrieren die Vielfalt Weihnachtsgebäcks: Von traditionellen Zimtsternen über fluffige Kokoskuppeln bis zu schnellen Cornflakeskeksen. Die klassischen Teigsorten mit ihren spezifischen Zutaten bilden die Grundlage. Techniken wie Wasserbad, Kühlphasen und präzises Ausstechen gewährleisten Erfolg. Der Brauch aus der Klosterkultur lebt in modernen Ritualen fort, die Stimmung und Genuss verbinden. Diese Ansätze eignen sich für Hausköche und Familien.

Quellen

  1. activebeauty.at
  2. kochenkinderleicht.com

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