Vegane Plätzchen und Kekse: Klassische Rezepte und praktische Tipps zum pflanzlichen Backen

Vegane Kekse und Plätzchen basieren auf pflanzlichen Zutaten und ersetzen tierische Komponenten wie Butter, Eier und Milch durch geeignete Alternativen. Quellen listen eine Vielzahl von Rezepten auf, darunter Ausstechplätzchen, Kipferl, Cookies und makronenartige Gebäcke. Diese erlauben es, traditionelle Weihnachts- oder Osterklassiker ohne Abstriche in der Konsistenz oder im Aroma herzustellen. Beliebte Varianten umfassen Vanillekipferl, Spitzbuben, Zimtsterne, Chocolate Chip Cookies und Florentiner Schnitten. Der Fokus liegt auf Mürbeteigen, die ohne Eier auskommen und durch Pflanzenmargarine oder Öl stabilisiert werden. Apfelmus, Banane oder Leinsamen dienen als Bindemittelersatz. Glutenfreie Optionen nutzen Kokosraspel, Haferflocken oder gemahlene Mandeln. Diese Ansätze ermöglichen eine breite Palette an Gebäcken für verschiedene Anlässe, von Weihnachten bis zu alltäglichen Snacks.

Grundlagen des veganen Plätzchenteigs

Der Mürbeteig bildet die Basis vieler veganer Plätzchen. Er erfordert traditionell keine Eier oder Milch, sodass lediglich Butter durch pflanzliche Alternativen ersetzt werden muss. Pflanzenmargarine kann 1:1 anstelle von Butter verwendet werden. Eine weitere Option ist Pflanzenöl, wobei pro 100 g Butter 80 g Öl eingesetzt werden, wie Rapsöl, Olivenöl oder Kokosnussöl. Diese Anpassungen bewahren den Geschmack und die Textur bei.

Für Eierersatz stehen mehrere pflanzliche Mittel zur Verfügung. Zerdrückte Banane (½ pro Ei), Apfelmus oder Kürbispüree (75 g pro Ei) binden den Teig und verleihen eine süßliche Note. Leinsamen gelten ebenfalls als effektiver Ersatz. Grundzutaten wie Mehl, Zucker, Nüsse, gemahlene Mandeln, Kokosraspel, Haferflocken oder Trockenfrüchte sind von Natur aus pflanzlich und bleiben unverändert. Puderzucker, Vanillezucker und Schokotropfen (vegan, zartbitter) ergänzen die Mischung.

Ein einfaches Grundrezept für Ausstechplätzchen verwendet Mehl, Pflanzenmargarine, Puderzucker, Wasser und Salz. Die Zutaten werden verknetet, der Teig kalt gestellt und in Formen ausgestochen. Nach dem Backen können Zuckerguss, Schokolade oder Streusel die Oberfläche dekorieren. Für Spitzbuben oder Terrassenplätzchen wird der Teig in verschiedenen Größen ausgestochen, mit Marmelade verbunden und gestapelt. Diese Methode eignet sich für fruchtige Doppelkekse.

Backparameter variieren je nach Rezept, typisch sind 180 °C Umluft für 12 Minuten. Kekse werden als Kugeln geformt, auf Backpapier platziert und nach dem Backen abgekühlt, um Festigkeit zu gewinnen. Die Quellen betonen die Einfachheit, selbst für Anfänger.

Zutat Menge pro Ei-Ersatz Anwendung
Zerdrückte Banane ½ Banane Bindet Teig, süßliche Note
Apfelmus oder Kürbispüree 75 g Feuchtigkeit und Süße
Leinsamen Nicht spezifiziert Bindung

Diese Tabelle fasst Ei-Ersatzoptionen zusammen, die in den Quellen erwähnt werden.

Ausstechplätzchen und Mürbeteig-Varianten

Vegane Ausstechplätzchen wie Butterplätzchen, Spitzbuben oder Schwarz-Weiß-Gebäck basieren auf einem einheitlichen Mürbeteig. Für Spitzbuben wird der Teig ausgestochen, gebacken und mit Marmelade gefüllt: Die Unterseite eines Plätzchens wird bestrichen, das Loch-Plätzchen aufgelegt. Terrassenplätzchen stapeln drei Größen mit Marmelade.

Schwarz-Weiß-Gebäck entsteht mit fünf Zutaten: Mehl, Margarine, Puderzucker, Wasser und Salz. Der Teig wird schnell verknetet, gekühlt und ausgestochen. Dekorationen wie Zuckerguss oder Schokolade finalisieren das Gebäck. Diese Rezepte sind besonders für Weihnachten geeignet und gelingen ohne tierische Produkte.

Vegane Engelsaugen Plätzchen und Marmorplätzchen mit Marzipan folgen ähnlichen Prinzipien. Marmorplätzchen integrieren Marzipan für eine gefüllte Variante. Die Quellen heben die Vielseitigkeit des Teigs hervor, der für beliebige Formen angepasst werden kann.

Kipferl und klassische Weihnachtsplätzchen

Vanillekipferl zählen zu den Klassikern und gelingen vegan wie das Original. Sie weisen eine mürbe Konsistenz auf, die auf der Zunge zergeht, und ein starkes Aroma. Quellen beschreiben sie als einfaches Rezept für Anfänger, ideal für Weihnachten. Vegane Vanillekipferl werden mit pflanzlichen Fetten und Bindemitteln hergestellt, ohne Verzicht auf Tradition.

Zimtsterne sind ebenfalls beliebt. Sie lassen sich vegan und glutenfrei zubereiten, einfacher als das Original oder als No-Bake-Variante. Kokosmakronen mit Aquafaba ergänzen diese Kategorie. Die Quellen listen vegane Zimtsterne als Klassiker, die mit pflanzlichen Zutaten nachgebacken werden.

Linzer Schnitten und Lebkuchen werden vegan angepasst, wobei der Teig pflanzlich bleibt. Vegane Spitzbuben folgen dem besten Rezept mit Mürbeteig.

Cookies und Nussplätzchen

Chocolate Chip Cookies mit Walnüssen oder vegane Schoko Cookies sind robuste Varianten. Ein detailliertes Rezept umfasst:

Zutat Menge
Mehl 200 g (angenommen, basierend auf "Gramm Gramm Mehl")
Backpulver 1 Päckchen
Zucker 100 g (angenommen)
Vanillezucker 1 Päckchen
Pflanzenmargarine 100 g (angenommen)
Apfelmus 1 EL
Vegane Schokotropfen (Zartbitter) 100 g (angenommen)

Zubereitungsschritte: - Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. - Mehl und Backpulver vermengen. - Zucker, Vanillezucker, Margarine und Apfelmus hinzufügen, zu einem Teig verkneten. - Schokotropfen untermengen. - Kleine Kugeln formen, auf Backpapier verteilen, Abstand lassen. - 12 Minuten backen, 10 Minuten abkühlen lassen. Kekse härten nach.

Diese Kekse bleiben weich und können plattgedrückt werden. Vegane Nussplätzchen sind einfach und lecker, nach dem Erkalten mit Staubzucker bestäubt. Schnelle Nussplätzchen und Mandel-Haferflocken-Kekse verwenden Haferflocken für Struktur.

Vegane Crackle Cookies, Gewürzplätzchen und Schoko-Crossies erweitern das Angebot. Crossies sind schnell gemacht.

Bananen- und Haferflockenbasierte Kekse

Plätzchen mit Banane oder gesunde Haferflockenkekse ohne Zucker nutzen Banane als natürlichen Süßstoff und Binder. Bananen-Haferflocken-Kekse eignen sich als gesundes Dessert. Vegane Haferkekse mit Schokolade oder Haferflockenplätzchen ohne Zucker sind Varianten für zuckerreduziertes Backen.

Schnelle vegane Mandel-Haferflocken-Kekse kombinieren Mandeln und Haferflocken. Diese Rezepte priorisieren natürliche Zutaten und eignen sich für gesundheitsbewusste Zubereitung.

Glutenfreie und spezielle Varianten

Vegane glutenfreie Plätzchen ersetzen Mehl durch Kokosraspel, Haferflocken oder gemahlene Mandeln und Nüsse. Kokosmakronen und Zimtsterne fallen in diese Kategorie. Vegane Florentiner Schnitten als Krönung jeder Keksdose nutzen Granola in No-Bake-Varianten.

Veganes Spritzgebäck mit Mandeln, Osterplätzchen zum Ausstechen und Stollenkonfekt mit Marzipan sind weitere Beispiele. Brezelhappen ohne Backen und Tahini Kekse bieten Abwechslung. Matcha Kekse mit Matcha Latte oder Chai-Küsschen-Schoko-Busserl sind aromatische Optionen. Schokokruste in rechteckiger Form ist ein schnelles Rezept.

No-Bake-Zimtsterne übertreffen das Original in Einfachheit.

Aufbewahrung und Variationen

Vegane Plätzchen lassen sich in Keksdosen lagern. Quellen empfehlen Zuckeralternativen für zuckerfreie Varianten. Die Teige sind anpassbar, z. B. für glutenfreie oder no-bake Optionen.

Schneeflocken als schnelles Weihnachtsgebäck und Kokosmakronen mit Aquafaba runden das Spektrum ab.

Schlussfolgerung

Vegane Kekse und Plätzchen umfassen eine breite Palette von Klassikern wie Vanillekipferl, Zimtsternen und Chocolate Chip Cookies, die mit pflanzlichen Ersatzstoffen wie Apfelmus, Banane und Margarine hergestellt werden. Mürbeteige bilden die Grundlage, glutenfreie Varianten nutzen alternative Bindemittel. Diese Rezepte ermöglichen pflanzliches Backen ohne Kompromisse bei Textur oder Aroma, geeignet für Weihnachten, Oster oder den Alltag. Die Quellen bestätigen die Machbarkeit und Einfachheit für alle Levels.

Quellen

  1. Vegane Kekse und Plätzchen
  2. Vegane Plätzchen - die schönsten Rezepte
  3. Vegane Kekse
  4. Vegane Keks Rezepte
  5. Vegane Plätzchen

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