Kekse aus der Sawa-Gebäckpresse: Traditionelle Rezepte und Zubereitungstipps
Die Sawa-Gebäckpresse, auch als Sawa-Keksautomat bekannt, ermöglicht die Herstellung gleichmäßig geformter Kekse in verschiedenen Motiven. Verschiedene Quellen beschreiben Rezepte wie Teegebäck, Anisbrötli und Blütenkekse, die speziell für dieses Gerät entwickelt wurden. Wichtige Grundlagen umfassen die Verwendung von glattem Mehl, gesiebtem Staubzucker und einer sorgfältigen Teigverarbeitung. Der Teig muss vor der Verwendung gut geknetet werden, um weich und geschmeidig zu sein. Bei der Einbeziehung von Mandeln oder Nüssen ist eine feine Mahlung erforderlich. Backprozesse erfolgen meist bei 180 bis 200 Grad Celsius, wobei das Gebäck hell gebacken werden sollte, um ein Überbraunwerden zu vermeiden. Diese Methoden gewährleisten stabile Formen und ein optimales Ergebnis auf dem Backblech.
Allgemeine Zubereitungstipps für die Sawa-Gebäckpresse
Die korrekte Handhabung der Gebäckpresse ist entscheidend für erfolgreiche Kekse. Der Teig sollte portionsweise in die Presse gegeben werden, wobei eine geeignete Schablone ausgewählt wird. Nach dem Füllen des Geräts werden die Formen direkt auf ein kalte Backblech gedrückt, ohne dass der Teig ruhen gelassen wird. Dies verhindert ein Haften oder Verformen. Einige Quellen betonen, dass der Teig warm gehalten werden muss, da ein kalter Teig nicht haftet. Die Presse sollte eine Metallstange oder ein Metallgewinde besitzen, um Verbiegen zu vermeiden, wie es bei Plastikmodellen vorkommt.
Für die Teigkonsistenz ist eine weiche, aber nicht matschige Beschaffenheit ideal. Glattes, gesiebtes Mehl und gesiebter Staubzucker bilden die Basis. Der Teig wird mit der Hand verknetet, bis er geschmeidig ist. Bei zweifarbigen Varianten wird ein Teil mit Kakao und Butter vermengt. Nüsse oder Mandeln müssen sehr fein gemahlen werden, um eine gleichmäßige Textur zu erzielen. Das Backblech wird entweder gefettet, mit Mehl bestäubt oder unbefettet verwendet, je nach Rezept.
Backtemperaturen variieren leicht: 200 Grad Celsius für 10 bis 12 Minuten bei Teegebäck, 180 Grad Celsius für Spritzgebäck oder 190 Grad Celsius für Mürbteigkekse. Das Gebäck wird hell gebacken und gegen Ende überwacht, um Braunkanten zu vermeiden. Nach dem Backen können Glasuren aufgetragen werden, solange die Kekse heiß sind. Eine Tabelle fasst die gängigen Backparameter zusammen:
| Rezepttyp | Temperatur (°C) | Backzeit (Minuten) | Blechvorbereitung |
|---|---|---|---|
| Teegebäck | 200 | 10-12 | Ungefettet |
| Anisbrötli (1) | Mäßig | Nicht spezifiziert | Gefettet, mehlbestäubt |
| Blütenkekse | 200 (O/U) | Nicht spezifiziert | Butterbestreichen |
| Spritzgebäck | 180 (Umluft 160) | 8-10 | Gefettet |
| Mürbteigkekse | 190 | Ca. 10 | Kalt, ohne Papier |
Diese Parameter basieren auf den beschriebenen Verfahren und gewährleisten Formstabilität. Kühlung des Blechs vor dem Aufspritzen verbessert die Haftung, insbesondere bei weichen Teigen.
Teegebäck (Mailänderli)
Teegebäck, auch als Mailänderli bezeichnet, gilt als besonders empfehlenswertes Rezept für die Sawa-Gebäckpresse. Die Ingredienzien werden in eine Schüssel gegeben und mit der Hand verknetet. Für eine zweifarbige Variante wird ein Drittel des Teigs mit einem Esslöffel Kakao und einer halben Teelöffel Butter vermengt. Beliebige Formen werden mit dem Sawa-Keksautomaten direkt auf das Backblech gedrückt. Förmchen Nr. 16 eignen sich für Butter-S-Kekse, die nach dem Backen mit einer Glasur aus Staubzucker, Wasser und Zitronensaft bestrichen werden. Für Vanille-Varianten wird Vanille in die Glasur gegeben, mit Förmchen Nr. 7 für Bretzeli oder Gipfeli.
Der Backprozess erfolgt bei 200 Grad Celsius für 10 bis 12 Minuten. Das Gebäck darf kaum braun werden, daher ist eine Überwachung gegen Ende ratsam. Aus demselben Teig lassen sich Varianten wie Vanille-Bretzeli herstellen. Die Methode unterstreicht die Vielseitigkeit der Presse für klassische Formen.
Detaillierte Schritte:
- Ingredienzen verkneten.
- Optional zweifarbig portionieren.
- Sofort auf Blech drücken.
- Bei 200 °C backen und hell halten.
Diese Zubereitung ergibt knusprige, formstabile Kekse, die für Teegebäck typisch sind.
Anisbrötli-Varianten
Zwei Varianten von Anisbrötli werden beschrieben. Bei der ersten Version werden Eier und Zucker cremig gerührt, dann Anis, geriebene Zitronenschale, Backpulver und Mehl untergemischt. Der Teig wird mit Förmchen Nr. 10 oder 12 auf ein gefettetes, mehlbestäubtes Backblech gespritzt und eine Nacht abtrocknen gelassen. Am folgenden Tag backt man bei mäßiger Temperatur.
Die zweite Variante rührt Zucker und Eier cremig, rührt Mehl, Anis und Backpulver unter und spritzt mit Förmchen Nr. 16 auf ein gestaubtes Blech. Beide Methoden betonen eine Schaummasse als Basis, die durch die Presse geformt wird.
Unterschiede:
- Variante 1: Abtrocknen über Nacht, mäßige Hitze.
- Variante 2: Direkte Verarbeitung, Förmchen Nr. 16.
Diese Rezepte eignen sich für aromatische, anisduftende Brötchen mit stabiler Form.
Blütenkekse aus der Gebäckpresse
Blütenkekse werden in einer Rührschüssel zubereitet: Butter mit Staubzucker und Vanillezucker verrühren, gesiebtes Mehl mit Backpulver und ein Ei hinzufügen. Den Teig gut durchkneten. Den fertigen Teig in die Gebäckpresse mit Blütenaufsatz füllen und jeweils Blüten mit und ohne Loch auf ein kaltes, butterbestrichenes Blech stanzen. Backen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze, dann auskühlen lassen. Die Blüten mit Loch mit Staubzucker bestreuen und mit Himbeermarmelade zusammensetzen.
Dieses Rezept hebt die dekorative Nutzung der Presse hervor, mit Fokus auf symmetrische Formen und Füllung.
Schritte im Detail:
- Butterzucker-Masse herstellen.
- Trockene Zutaten und Ei einarbeiten.
- Presse beladen und stanzen.
- Backen und montieren.
Die Kühle des Blechs sorgt für präzise Formen.
Spritzgebäck und Varianten
Spritzgebäck wird cremig gerührt: Weiche Butter mit Zucker, dann Eier, Mandelmus, Vanilleextrakt und Mehl zufügen. Teig halbieren, eine Hälfte mit Orangenschale, die andere mit Zitronenschale aromatisieren. Bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) 8-10 Minuten backen. Nach dem Auskühlen Enden in geschmolzener Kuvertüre tauchen. Die Presse kann alternativ zum Spritzbeutel verwendet werden.
Eine Mürbteigvariante knetet alle Zutaten mit 3 Esslöffeln Milch zu einem weichen Teig. Portionsweise pressen, auf kaltes Blech setzen, bei 190 Grad ca. 10 Minuten backen. Kühlung vorheizen verbessert die Formhaltung.
| Zutat | Funktion im Spritzgebäck |
|---|---|
| Butter | Cremige Basis |
| Zucker | Süße und Luftigkeit |
| Eier | Bindung |
| Mandelmus | Aroma und Geschmeidigkeit |
| Mehl | Struktur |
| Schalen | Natürliches Aroma |
Diese Teige eignen sich für Stäbchen oder Bäume, haltbar bis 2 Wochen in Dosen.
Familienkeks und weitere Schaummassen
Familienkeks entsteht aus einer Schaummasse von Eiern, Zucker, Butter, Geschmackszutaten und Mehl. Mit der Presse beliebige Formen auf unbefettetes Blech setzen und hell backen. Diese Variante ist einfach und flexibel.
Geräteeigenschaften und Pflegetipps
Die Sawa-Presse wird für ihre Langlebigkeit gelobt, mit verschiedenen Aufsätzen für Motive. Metallkomponenten sind vorzuziehen. Teig schnell verarbeiten, um Brandigkeit zu vermeiden. Erfahrungen zeigen, dass warme Teige besser funktionieren.
Schlussfolgerung
Die Sawa-Gebäckpresse ermöglicht präzise Kekse durch Rezepte wie Teegebäck, Anisbrötli, Blütenkekse und Spritzgebäck. Kernpunkte sind glattes Mehl, geschmeidiger Teig, warme Verarbeitung und helles Backen bei 180-200 °C. Diese Methoden sorgen für stabile Formen und klassische Aromen. Die beschriebenen Verfahren priorisieren Zuverlässigkeit und Tradition.
Quellen
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