Vielfältige Plätzchen- und Keksrezepte für die Adventszeit: Traditionelle und moderne Varianten
Plätzchen und Kekse zählen zu den beliebtesten Backwaren, die besonders zu Kaffee oder Tee genossen werden. Sie eignen sich für Mahlzeiten wie Brunch, Dessert, Frühstück, Kaffeetrinken oder Snacks. Verschiedene Ernährungsformen werden berücksichtigt, darunter alkoholfrei, eiweißreich, gesund, glutenfrei, herzhaft, laktosefrei, Low Carb, süß, vegan, vegetarisch und zuckerfrei. Thematisch umfassen sie Alltag, Familie, Festlichkeiten, Jahreszeiten wie Frühling, Herbst, Sommer, Winter und speziell Weihnachten. Zubereitungsmethoden beschränken sich auf Backen. Weltküchen wie amerikanisch, asiatisch, DDR, deutsch, französisch, griechisch, italienisch und österreichisch finden Anwendung. Im 18. Jahrhundert galten Plätzchen als Besonderheit der gehobenen Gesellschaft, heute sind sie unvorstellbar bei Kaffeekränzchen. Mürbeteig eignet sich hervorragend zum Ausstechen von Formen und Figuren, die mit Schokoflocken, bunten Perlen oder Lebensmittelfarbe dekoriert werden können. Teig kann von Hand geformt oder gerollt werden, wie bei Vanillekipferl, oder mit Spritzbeutel und Gebäckpresse verarbeitet werden. In der Adventszeit verbreiten backende Plätzchen einen duftenden, gemütlichen Hauch durch das Haus. Zwei einfache Grundteige erlauben Abwandlungen zu Vanillekipferl, Schokoladenplätzchen und Früchtetalern. Klassiker umfassen Anisplätzchen, die würzig, luftig, knusprig und traditionell sind, sowie Dominosteine aus Lebkuchenteig, Marzipan, Fruchtgelee und Kuvertüre. Spitzbuben werden mit Spekulatiusgewürz verfeinert. Raffinierte Varianten sind innen weich, außen knusprig, nussig und schokoladig, ohne übermäßige Süße. Österreichische Weihnachtskekse bestehen aus Hefeteig ohne Gehen mit Nuss-Baiser-Füllung. Haferflockenplätzchen sind kernig, goldbraun, lecker, einfach, schnell und ohne Mehl, glutenfrei mit glutenfreien Haferflocken möglich. Schokoladen-Spritzgebäck ist fein, mürbe, himmlisch schokoladig, gefüllt mit Konfitüre oder Schokocreme, hergestellt mit Fleischwolf oder Spritzbeutel. Marmeladen-Plätzchen erfordern Mürbeteig, Marmelade und Puderzucker, oft mit roter Johannisbeermarmelade. Vanillekipferl duften vanillig und zerfallen zart im Mund. Nougat-Tuffs aus Spritzteig mit Nougat oder Nutella wirken bäckerhaft. Haferflocken-Kekse sind in einer halben Stunde fertig. Doppeldecker-Plätzchen kombinieren knusprigen Keks, cremiges Nougat und Schokolade. Mandelecken vereinen buttrigen Mürbeteig mit aromatischer Mandelmasse. Zimtplätzchen als Zimtschnecken mit Frischkäse-Teig gelingen kinderleicht. Schwarz-Weiß-Plätzchen mit Matcha verbinden deutsche Tradition und grüne Farbe als Schachbrett-Muster. Schokokipferl sind eine Abwandlung der Vanillekipferl.
Wissenswertes zu Plätzchen und Keksen
Plätzchen und Kekse erscheinen in vielfältigen Formen, Größen und Geschmacksrichtungen. Zutaten wie Nüsse, Marzipan oder Schokolade ermöglichen Abwandlungen. Selbstgebacken übertreffen sie gekaufte Varianten in Aroma und Frische. Mürbeteig ist ideal für ausgestochene Formen, die dekoriert werden. Ohne Ausstechformen lässt sich der Teig rollen oder formen, etwa für Kipferl. Spritzbeutel oder Gebäckpresse erlauben kreative Gestalten. Besonders in der Vorweihnachtszeit dominieren Gewürzdufte wie Anis oder Zimt. Grundrezepte dienen als Basis für Varianten. Anisplätzchen zeichnen sich durch würzigen, traditionellen Geschmack aus. Dominosteine bieten Schichten aus Lebkuchenteig, Marzipan, Gelee und Kuvertüre. Spitzbuben erhalten durch Spekulatiusgewürz Aroma. Nussige Kekse balancieren Knusprigkeit außen mit Weichheit innen. Hefeteigkekse mit Nuss-Baiser-Füllung erfordern kein Gehen. Haferflockenplätzchen dispensieren Mehl und eignen sich glutenfrei. Spritzgebäck variiert in Füllungen. Marmeladen-Plätzchen kombinieren Einfachheit mit optischem Reiz. Vanillekipferl verkörpern Weihnachtstradition. Nougat-Tuffs täuschen Komplexität vor. Doppeldecker überzeugen durch Schichtung. Mandelecken sind buttrig-aromatisch. Zimtplätzchen nutzen Frischkäse für Leichtigkeit. Matcha-Plätzchen modernisieren Klassiker. Schokokipferl erweitern das Kipferl-Repertoire.
Historisch evolvierten Plätzchen von Elite-Luxus zu Alltagsfreude. Heute passen sie zu Latte Macchiato oder Kaffeetafel, neben Torten und Kuchen. Die Adventsbäckerei schafft Atmosphäre durch Ofenduft. Rezepte filtern sich nach Kriterien wie schnell, vegan oder weihnachtlich.
Grundteige und ihre Anwendungen
Einfache Grundteige bilden die Basis für diverse Plätzchen. Aus ihnen entstehen Vanillekipferl, Schokoladenplätzchen und Früchtetaler durch Abwandlungen. Mürbeteig dominiert für Ausstechen und Formen. Er wird 2-3 mm dick ausgerollt, ausgestochen, bei 185 °C (170 °C Umluft) 8-9 Minuten gebacken und abgekühlt. Hefeteig für österreichische Kekse geht nicht. Spritzteig eignet sich für Tuffs und Spritzgebäck, verarbeitet mit Spritzbeutel oder Fleischwolf. Frischkäse-Teig erleichtert Zimtschnecken. Buttriger Mürbeteig paart sich mit Mandelmasse.
Diese Teige erlauben Flexibilität. Mürbeteig formt sich handförmig oder gerollt. Kühlstellen stabilisiert vor dem Ausrollen. Dünnes Ausrollen verhindert Dicke nach Zusammensetzung. Teigreste werden neu verwendet.
| Teigart | Eigenschaften | Anwendungen | Backtemperatur |
|---|---|---|---|
| Mürbeteig | Knusprig, formbar | Ausstechen, Rollen, Formen wie Kipferl | 185 °C (170 °C Umluft), 8-9 Min. |
| Hefeteig | Leicht, keine Gehzeit | Nuss-Baiser-Füllung | Nicht spezifiziert |
| Spritzteig | Fein, mürbe | Tuffs, Spritzgebäck mit Füllung | Nicht spezifiziert |
| Frischkäse-Teig | Kinderleicht | Zimtschnecken | Nicht spezifiziert |
Grundteige minimieren Aufwand bei Vielfalt.
Klassische Ausstechplätzchen
Ausstechplätzchen wie Spitzbuben zählen zu Klassikern. Sie werden mit Spekulatiusgewürz verfeinert. Marmeladen-Plätzchen nutzen Mürbeteig, Marmelade und Puderzucker. Pro Plätzchen zwei Kekse, Marzipan und Walnusshälfte. Teig ausrollen, mit Blumen-Ausstecher formen, backen. Marzipan mit Puderzucker verkneten, ausstechen. Unterseiten mit Aprikosenmarmelade bestreichen, Marzipan auflegen, zusammenkleben, trocknen. In erhitztem Schokoladenglasur eintauchen, Walnuss aufsetzen. Oft mit Johannisbeermarmelade. Anisplätzchen sind luftig-knusprig-würzig. Weihnachtsbäume, Sternchen etc. dekorieren Mürbeteig.
Schritt-für-Schritt für Marmeladen-Plätzchen:
- Teig kühl stellen.
- Kurz kneten, 2-3 mm ausrollen.
- Mit Ausstecher Plätzchen stechen, auf Backpapier legen.
- Bei 185 °C (170 °C Umluft) 8-9 Minuten backen, abkühlen.
- Marzipan mit Puderzucker verkneten, dünn ausrollen, ausstechen.
- Marmelade auf Unterseite streichen, Marzipan auflegen, mit zweitem Keks kleben.
- Trocknen lassen.
- Schokolade im Wasserbad schmelzen, eintauchen.
- Walnuss aufsetzen, trocknen.
Dünnes Ausrollen essenziell. Ausstechergröße bestimmt Ausbeute.
Kipferl-Varianten
Vanillekipferl sind zart, duftend, zerfallen im Mund, Inbegriff von Weihnachten. Schokokipferl variieren sie schokoladig. Aus Mürbeteig gerollt oder geformt.
Diese Kipferl erzeugen festliche Stimmung. Einfache Herstellung bewahrt Tradition.
Spritzgebäck und Tuffs
Schokoladen-Spritzgebäck ist fein-mürbe-schokoladig, gefüllt mit Konfitüre oder Schokocreme. Nougat-Tuffs aus Spritzteig mit Nougat oder Nutella wirken professionell. Mit Spritzbeutel oder Fleischwolf formen.
Spritzgebäck diversifiziert Keksteller. Cremige Füllungen kontrastieren Knusprigkeit.
Haferflockenplätzchen
Haferflockenplätzchen sind kernig, goldbraun, lecker, ohne Mehl, schnell. Glutenfrei mit passenden Flocken. In 30 Minuten fertig. Perfekt für schnelle Bäckerei.
Einfachheit und Gesundheitsaspekt machen sie familientauglich.
Raffinierte und geschichtete Plätzchen
Dominosteine schichten Lebkuchenteig, Marzipan, Fruchtgelee, Kuvertüre. Doppeldecker verbinden Keks, Nougat, Schokolade. Mandelecken: buttriger Mürbeteig, Mandelmasse. Nuss-Baiser-Füllung in Hefeteigkeksen. Nussig-schokoladige Kekse weich innen, knusprig außen.
Schichtung steigert Komplexität und Genuss.
Moderne und gewürzte Varianten
Zimtplätzchen als Schnecken mit Frischkäse-Teig, aromatisch. Schwarz-Weiß-Plätzchen mit Matcha als Schachbrett, grün gefärbt, fusionieren Tradition und Neuheit. Anisplätzchen würzig-traditionell.
Diese bringen Abwechslung in Weihnachtsbäckerei.
Tipps zur Zubereitung und Lagerung
Backen bei angegebenen Temperaturen sichert Ergebnis. Kühlstellen vor Ausrollen. Dünn rollen für Flachheit. Teigreste verwenden. Dekorationen wie Perlen, Flocken oder Nüsse nach Backen. Trocknen nach Kleben. Wasserbad für Schokolade.
Plätzchen halten in Dosen. Adventsduft verstärkt Gemütlichkeit.
Schlussfolgerung
Plätzchen und Kekse bieten durch Grundteige, Klassiker wie Vanillekipferl, Spitzbuben, Haferflockenvarianten und moderne Fusionen wie Matcha-Plätzchen Vielfalt. Mürbeteig, Spritzteig und Hefeteig ermöglichen Knusprigkeit, Weichheit und Aroma. Adventsbäckerei schafft Tradition und Gemütlichkeit. Selbstbacken gewährleistet Frische und Anpassung an Ernährungsbedürfnisse. Die genannten Rezepte decken Familie, Festliches und Alltag ab.
Quellen
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