Nougat-Plätzchen: Traditionelle Rezepte mit cremiger Nussfüllung und praktischen Tipps

Nougat-Plätzchen zählen zu den beliebten Gebäcksorten, die durch eine mürbe Teigstruktur und eine cremige Nougatfüllung gekennzeichnet sind. Die Rezepte basieren auf einem buttrigen Mürbteig, der mit gemahlenen Haselnüssen, Kakao und Gewürzen verfeinert wird. Die Füllung erfolgt mit Nuss-Nougat-Creme oder geschmolzenem Nougat, oft ergänzt durch einen Überzug aus Kuvertüre. Diese Plätzchen eignen sich für die Weihnachtsbäckerei, können aber auch das ganze Jahr über genossen werden. Die Zubereitung umfasst Teigkneten, Formen, Backen bei etwa 180 °C, Füllen und Verzieren. Verschiedene Methoden zur Formgebung, wie Aufspritzen von Stangen, Ausstechen oder Schneiden von Rollen, ermöglichen Abwechslung. Die Quellen beschreiben konsistente Zutaten und Schritte, wobei leichte Variationen in der Teigzusammensetzung und Fülltechnik vorkommen.

Grundzutaten und ihre Rolle im Rezept

Die Basis für Nougat-Plätzchen bildet ein Mürbteig, der durch hohe Buttermenge seine Zartheit erhält. Typische Zutaten umfassen 230 g Butter, 100 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 Eigelb, 3/4 TL gemahlenen Zimt, 200 g Mehl, 40 g Backkakao, 10 g Backpulver, 100 g geröstete und gemahlene Haselnüsse sowie Nuss-Nougat-Creme wie Nutella und 150 g Zartbitter-Kuvertüre. In anderen Varianten mischt man Mehl mit Backpulver, fügt Zucker, Vanillepaste, ein Ei und weiche Butterstücke hinzu, ergänzt durch geröstete Haselnüsse.

Die Butter sorgt für Mürbigkeit und Geschmeidigkeit. Puderzucker und Vanillezucker verleihen Süße und Aroma, während Eigelb oder ein ganzes Ei den Teig bindet. Gemahlene Haselnüsse und Backkakao verleihen nussigen und schokoladigen Geschmack. Backpulver oder Backin sorgt für leichte Lockerung. Die Nougatfüllung, entweder als Creme aus dem Glas oder geschmolzenes Nuss-Nougat, bildet das Herzstück und härtet beim Abkühlen aus.

Zur Übersicht der Zutaten aus den beschriebenen Rezepten dient folgende Tabelle:

Zutat Menge (Beispiel [1]) Alternative (z. B. [3]) Funktion
Butter 230 g Weiche Butterstücke Mürbigkeit und Geschmeidigkeit
Puderzucker/Zucker 100 g Zucker Süße
Vanillezucker/Paste 1 Pck Vanillepaste Aroma
Eigelb/Ei 3 Eigelb 1 Ei Bindung
Zimt 3/4 TL - Gewürz
Mehl 200 g Mit Backpulver mischen Struktur
Backkakao 40 g - Schokoladiger Geschmack
Backpulver/Backin 10 g Prise Backpulver Lockerung
Haselnüsse (gemahlen) 100 g, geröstet Geröstete Haselnüsse Nussiger Geschmack
Nuss-Nougat-Creme Nach Bedarf Geschmolzenes Nuss-Nougat Füllung
Kuvertüre/Glasur 150 g Zartbitter Kuchenglasur Überzug und Dekoration

Diese Tabelle fasst die häufigsten Angaben zusammen. Abweichungen ergeben sich je nach Rezeptvariante, wobei Haselnüsse durch Mandeln, Walnüsse oder Pistazien ersetzt werden können.

Teigzubereitung: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Teigzubereitung beginnt mit dem Schaumig-Rühren von Butter, Eigelb, Vanillezucker und Puderzucker. Anschließend rührt man alle weiteren Zutaten nach und nach unter, bis ein fester Teig entsteht. In einer Variante mischt man Mehl und eine Prise Backpulver, verrührt in einer zweiten Schüssel Zucker, Vanillepaste, ein Ei und weiche Butterstücke, röstet gemahlene Haselnüsse ohne Fett in einer Pfanne, bis sie duften, und knetet sie ein. Den fertigen Teig wickelt man in Frischhaltefolie und lässt ihn im Kühlschrank mindestens eine halbe Stunde oder bis zu einer Stunde ruhen.

Eine weitere Methode sieht vor, Mehl mit Backin in einer Rührschüssel zu mischen, übrige Zutaten hinzuzufügen und mit einem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig zu verarbeiten. Den Teig halbieren und jeweils zu einer etwa 30 cm langen Rolle formen, die abgedeckt eine Stunde im Kühlschrank hart werden zu lassen.

Der Teig wird fest, weshalb eine Gebäckpresse oder Spritztüte mit Sternaufsatz empfohlen wird. Das Ruhen im Kühlschrank erleichtert die Handhabung und verhindert Auslaufen beim Backen. Geröstete Haselnüsse intensivieren das Aroma durch das Rösten.

Formgebung der Plätzchen

Mehrere Techniken zur Formgebung werden beschrieben. Eine Methode besteht darin, den Teig in 7–10 cm lange Streifen auf ein Backblech aufspritzen, wobei die komplette Menge etwa drei Bleche ergibt. Die Streifen nicht zu dicht platzieren. Alternativ rollt man den gekühlten Teig auf bemehlter Arbeitsfläche dünn aus, sticht Formen wie Kreise, Quadrate, Sterne oder Herzen aus und legt sie auf Backpapier.

Bei der Rollenmethode schneidet man die gekühlten 30 cm Rollen in etwa 5 mm dünne Scheiben und legt diese auf das Blech. Formen können angepasst werden, um Abwechslung zu schaffen, z. B. Stangen, Herzen oder andere Figuren. Wenn nur ein Backblech vorhanden ist, können nächste Plätzchen auf zugeschnittenem Backpapier vorbereitet und direkt auf das Blech gezogen werden.

Diese Vielfalt ermöglicht Anpassung an Vorlieben und Verfügbarkeit von Utensilien. Ausgestochene Formen eignen sich für dekorative Platten, während Stangen oder Scheiben effizienter sind.

Backprozess und Abkühlung

Das Backblech mit Backpapier belegen und den Ofen vorheizen: Ober-/Unterhitze etwa 180 °C oder Umluft 160–180 °C. Die Plätzchen auf mittlerer Schiene 7–10 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. Bei niedriger Temperatur (Umluft) backen, um eine mürbe Textur zu erhalten. Nach dem Backen aus dem Ofen holen und gut auskühlen lassen.

Die Backzeit variiert je nach Dicke und Ofen, wobei kürzere Zeiten eine weiche Konsistenz im Kern gewährleisten. Auskühlung ist entscheidend, da der Teig weiter fest wird und die Füllung besser haftet.

Füllung mit Nougat: Techniken und Alternativen

Die Unterseite der ausgekühlten Plätzchen mit Nuss-Nougat-Creme wie Nutella einstreichen und jeweils zwei zusammenkleben. Alternativ Nuss-Nougat über einem Wasserbad schmelzen, die Unterseite der Hälfte der Kekse bestreichen und mit den restlichen als Deckel versehen. In einen kleinen Gefrierbeutel füllen, gut verschließen, einen Klecks Nougat auf die Hälfte der Plätzchen geben, zweiten Keks auflegen und festdrücken. Das Nougat fest werden lassen.

Die Füllung ist anfangs weich und wird beim Abkühlen fester, ähnlich dem Urzustand eines Nougatblocks. Alternativen umfassen Nutella & Co. oder Nussmus. Für Nussallergiker ist das Rezept nicht geeignet. Nougat enthält viel Zucker (50–60 %), weshalb kein extra Zucker in den Teig gehört.

Diese Methode verdoppelt den Geschmack durch die Cremigkeit innen. Geschmolzenes Nougat haftet besser als kalte Creme.

Verzieren und Überzug

Kuvertüre oder Kuchenglasur im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die gefüllten Plätzchen zur Hälfte eintauchen, eine Ecke tauche oder besprenkeln. Die Kuvertüre fest werden lassen, auf einem Gitter trocknen. Dekorationen wie gehackte Nüsse, Streusel, Glitzerzucker oder in Kuvertüre getauchte Nüsse eignen sich. Geschmolzene Schokolade mit Spritztüte verteilen.

Verzierung mit anderen Plätzchensorten spart Glasur. Diese Schritte verleihen Glanz und Haltbarkeit.

Variationen und Anpassungen

Variationen integrieren Nougat direkt in den Teig, z. B. in Stücke schneiden für Nougat-Kipferl oder Nuss-Nougat-Mürbeplätzchen mit Rosinen, Orangeat und Zitronat, ergänzt durch gehackte Nüsse oder Schokolade. Füllungen mit Rum, Nougat und Haselnusskrokant oder Nougat, Marzipan und Pistazien. Erwärmte Nougat-Masse für Doppeldecker wie gefüllte Haferkekse oder Nougat-Taler aus Mürbeteig, optional überzogen.

Zusätzlich lösliches Kaffeepulver oder Cappuccino-Pulver in Teig und Füllung für besonderen Dreh. Nusssorten variieren: Mandeln, Walnüsse, Pistazien. Füllalternativen: Konfitüre, Schokocreme, obwohl dies vom klassischen Nougat abweicht. Formen anpassen: Quadrate, Kreise, Sterne.

Diese Anpassungen erweitern das Rezept auf andere Gebäckarten.

Tipps für perfekte Ergebnisse

Eine Gebäckpresse oder Spritztüte mit Sternaufsatz erleichtert das Aufspritzen festen Teigs. Teigstreifen nicht zu dicht platzieren. Bei einer Füllung mit Nuss-Nougat-Creme aus dem Glas bleibt sie weicher; geschmolzenes Nougat härtet aus. Lagern in gut verschlossener Dose an kühlem, trocknem Ort für Langlebigkeit.

Als Geschenk in Dose oder Glas mit Schleife verpacken. Dekorationen kreativ wählen. Bei Backen mit einem Blech: Vorbereitung auf Backpapier.

Diese Hinweise optimieren Zubereitung und Haltbarkeit.

Aufbewahrung und Eignung

Nougat-Plätzchen lagern in verschlossener Dose kühl und trocken, bleiben Tage frisch. Geeignet als Geschenk aus der Küche. Perfekt zur Weihnachtszeit, aber ganzjährig zum Kaffee. Optisch ähnlich Spitzbuben, geschmacklich schokoladig-nussig.

Häufige Fragen zu Nougat-Plätzchen

Kann die Form angepasst werden? Ja, Kreise, Quadrate, Sterne, Herzen möglich.
Welche Nüsse? Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Pistazien.
Füllalternativen? Konfitüre, Schokocreme, Nussmus.
Verzierung? Mit Glasur, Nüssen, Streuseln, Glitzerzucker.
Geschenktauglich? Ja, in Dose oder Glas.

Diese Antworten stammen aus den Quellen.

Schlussfolgerung

Nougat-Plätzchen vereinen mürben Teig, cremige Füllung und schokoladigen Überzug. Rezepte umfassen Teig mit Butter, Mehl, Haselnüssen und Kakao, Backen bei 180 °C, Füllen mit Nougat und Verzieren. Variationen und Tipps bieten Flexibilität. Die Plätzchen eignen sich für Feiertage und Alltag, lagern sich gut und dienen als Geschenk. Basierend auf den Quellen ergeben sich konsistente Methoden für zuverlässige Ergebnisse.

Quellen

  1. zimtliebe.de/omas-nougatstangen-rezept/
  2. www.backenmachtgluecklich.de/rezepte/plaetzchen-mit-nougatfuellung.html
  3. www.einfachmalene.de/nougat-karos-gefullte-nougat-platzchern/
  4. www.oetker.de/rezepte/r/nougat-plaetzchen
  5. www.oma-kocht.de/schnelle-nougatplatzchen-weicher-kern/

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