Glasuren für Kekse: Rezepte, Zubereitung und Dekorationstipps

Glasuren stellen einen abschließenden Schritt bei der Verzierung von Keksen dar und verleihen ihnen nicht nur optische Attraktivität, sondern machen das Gebäck auch saftiger. Verschiedene Rezepte aus den bereitgestellten Quellen umfassen Zuckerglasuren auf Basis von Puderzucker oder Staubzucker, eiweißhaltige Varianten sowie Aromatisierungen und Fertigprodukte. Diese Glasuren eignen sich für Mürbteiggebäck, Spritzgebäck und Schnitten. Die Zubereitung ist in der Regel einfach und erfordert wenige Zutaten wie Puderzucker, Wasser, Eiklar oder Aromen. Tipps zur Färbung, Lagerung und Dekoration werden in den Quellen detailliert beschrieben, wobei die Glasur einige Stunden trocknen lassen muss. Fertigglasuren aus Beuteln bieten Alternativen für präzise Muster. Die folgende Darstellung basiert ausschließlich auf den angegebenen Rezepten und Hinweisen.

Grundrezepte für Zuckerglasuren

Zuckerglasuren bilden die Basis für viele Kekseverzierungen und werden durch das Verrühren von Puderzucker oder Staubzucker mit Flüssigkeiten hergestellt. Ein einfaches Rezept sieht vor, Wasser mit Puderzucker gründlich zu einer dickflüssigen Masse zu verrühren. Diese Glasur wird nach dem Backen der Kekse aufgetragen und nach Belieben verziert. Die Konsistenz muss dickflüssig sein, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.

Eine weitere Variante ist die Zuckerglasur auf einfache Art, die sich für ein Blech Kekse oder einen Kuchen eignet. Sie verleiht dem Gebäck eine süße Note und ist vielseitig einsetzbar. Die Zubereitung erfolgt schnell mit wenigen Zutaten, wobei die genaue Menge an Puderzucker und Flüssigkeit angepasst werden kann, um die gewünschte Geschmeidigkeit zu erreichen. Diese Glasur glänzt weniger als andere Typen, kann jedoch durch Zugabe von 10 g flüssigem Kokosfett verbessert werden.

In einer detaillierten Anleitung wird Staubzucker mit Speisestärke gemischt, bevor Flüssigkeiten hinzugefügt werden. Die Mischung dient als Basis für stabile Glasuren. Für die perfekte Konsistenz langsam Wasser oder andere Flüssigkeiten einrühren, bis eine geschmeidig-flüssige Masse entsteht. Diese Methode wird bei Punschglasuren empfohlen, wo Wasser und Rum portionsweise untergerührt werden.

Zur Übersicht der grundlegenden Zutaten und Schritte einer typischen Zuckerglasur:

Zutat Menge (Beispiel) Funktion
Puderzucker/Staubzucker Variabel Basis für Süße und Struktur
Wasser Nach Bedarf Verdünnung zur dickflüssigen Konsistenz
Speisestärke Klein Stabilisierung (optional)

Die Anleitung umfasst das Sieben des Zuckers, um Klümpchen zu vermeiden, und das schrittweise Einrühren der Flüssigkeit. Diese Glasur eignet sich für Kekse, da sie schnell zubereitet ist und den letzten Schliff verleiht.

Eiweißbasierte Glasuren

Eine spezielle Keks-Glasur basiert auf Eiklar und bietet eine schaumige Textur. Vorab den Staubzucker mit Speisestärke mischen. Das Ei trennen und das Eiklar mit 2 Esslöffeln der Zuckermischung sowie Essig schaumig schlagen. Nach und nach die restliche Zuckermischung portionsweise zum Schnee geben und weiter schlagen, bis eine glatte Masse entsteht. Diese Variante ist für Kekse geeignet und kann mit Lebensmittelfarbe gefärbt werden. Die Kekse werden damit bestrichen und mehrere Stunden trocknen gelassen.

Der Essig stabilisiert den Eischnee und verhindert ein schnelles Zusammenfallen. Die Glasur hält sich in einem fest verschlossenen Gefäß einige Tage. Bei zu fester Konsistenz kann wenig Wasser eingerührt werden, um die Verarbeitbarkeit wiederherzustellen. Diese Methode eignet sich für feine Verzierungen, da die Glasur eine glänzende Oberfläche bildet.

Schritt-für-Schritt-Zubereitung:

  1. Staubzucker und Speisestärke mischen.
  2. Ei trennen, Eiklar mit 2 EL Zuckermischung und Essig schaumig schlagen.
  3. Restliche Zuckermischung einarbeiten.
  4. Optional färben und auf Kekse auftragen.
  5. Trocknen lassen.

Diese Glasur wird als Eier-Koch-Variante erwähnt und passt zu selbstgemachten Bäckereien.

Aromatisierte und gefärbte Glasuren

Aromatisierungen erweitern die Möglichkeiten der Glasuren. In eine basische Zuckerglasur aus Puderzucker und Wasser können 1 EL Kirsch, 1 EL Kakaopulver oder 1 TL lösliches Kaffeepulver gemischt werden. Dadurch entstehen Geschmacksvarianten wie Kirschglasur oder Kaffeeglasur, die die Kekse verfeinern.

Für die Färbung eignen sich Lebensmittelfarbe, Karottensaft oder roter Sirup. Die Zuckerglasur mit diesen Zusätzen behält ihre Eignung für Mürbteiggebäck und Spritzgebäck bei. Eine Punschglasur entsteht durch langsames Einrühren von Wasser und Rum in gesiebten Staubzucker, bis eine geschmeidig-flüssige Konsistenz erreicht ist. Die Zugabe von 5–15 Minuten Zubereitungszeit unterstreicht die Einfachheit.

Die Vorteile solcher Anpassungen liegen in der individuellen Gestaltung: Keine künstlichen Zusätze, volle Kontrolle über den Geschmack. Die Glasur passt zu Kuchen, Plätzchen und Muffins und veredelt jedes Gebäck.

Beispiele für Aromazusätze:

  • Kirsch: 1 EL für fruchtige Note.
  • Kakaopulver: 1 EL für schokoladigen Geschmack.
  • Kaffeepulver: 1 TL lösliches Pulver.
  • Rum: Für Punschglasur, portionsweise.

Färbemittel wie Karottensaft verleihen natürliche Töne und sind für Zimtsterne geeignet.

Fertigglasuren und Schokoladenverzierungen

Fertigglasuren, wie die von Oetker, werden nach Packungsanleitung geschmolzen. Eine kleine Ecke der Beutel abschneiden und die Glasur mit einem Teelöffel auf die Plätzchen verteilen. Helle und dunkle Varianten kombinieren sich zu Mustern: Für einen Stern mittig einen Klecks der anderen Farbe auf die feuchte Glasur spritzen und mit einem spitzen Holzstäbchen von der Mitte zum Rand ziehen. Für eine Tanne eine Linie mittig spritzen und zum Rand ziehen.

Die Glasur muss warm gehalten werden, idealerweise im Wasserbad, da sie schnell fest wird. Kekse nach und nach verzieren. Diese Technik schafft dekorative Effekte ohne zusätzliche Zutaten.

Schokoladenglasuren werden als glänzender Abschluss für Torten und Kekse beschrieben, wobei sie Saftigkeit hinzufügen. Die Verwendung von Beuteln erleichtert die präzise Auftragung.

Dekorationstechniken und Muster

Dekorationen mit Glasur erfordern feuchte Unterlage für nahtlose Übergänge. Bei Sternmustern: Klecks in die Mitte spritzen, mit Stäbchen radial ziehen. Bei Tannen: Mittellinie ziehen und seitlich verzweigen. Gleichmäßige Abstände sorgen für Symmetrie.

Die Glasur fest werden lassen, nachdem die Muster gezogen sind. Für Kekse eignen sich helle und dunkle Kontraste. Diese Methoden machen aus einfachen Keksen Kunstwerke und sind für Guetzli oder Plätzchen anwendbar.

Tipps: Glasur im warmen Wasserbad halten, um Festwerden zu verhindern. Verzierung schrittweise vornehmen.

Tipps und Tricks zur perfekten Glasur

Probleme wie Ablösen der Glasur können durch ungenügende Konsistenz entstehen. Tipps empfehlen gründliches Verrühren und richtige Trocknungszeit. Gesiebter Zucker vermeidet Klümpchen. Bei fester Glasur Wasser einrühren.

Die Glasur macht Gebäck saftig und hat dekorativen Charakter. Für glänzendere Oberflächen Kokosfett hinzufügen. Natürliche Zutaten gewährleisten Transparenz.

Zuckerglasur ist kinderleicht zuzubereiten und anpassbar. Ursprünglich aus dem Orient mit Honig oder Sirup, heute mit Puderzucker standardisiert.

Nutrition-Daten für eine Portion: 50 kcal, 0 g Fett, 0 g Ballaststoffe.

Glasuren für Kekse sind beliebt und umfassen 126 Rezepte in Sammlungen.

Anwendungen für verschiedene Kekse

Glasuren passen zu gebackenen Guetzli, Mürbteig, Spritzgebäck und Schnitten. Zimtsterne profitieren von gefärbter Zuckerglasur. Punschwürfel erhalten Punschglasur als rosa Überzug.

Die Verzierung erfolgt nach dem Backen, mit Trocknungszeit. Für Torten und Kuchen analog, aber Kekse erfordern dünnere Schicht.

Lagerung und Haltbarkeit

In einem fest verschlossenen Gefäß hält die eiweißbasierte Glasur Tage. Bei Festigkeit Wasser ergänzen. Trockene Kekse mit Glasur kühl lagern.

Schlussfolgerung

Die dargestellten Rezepte für Glasuren auf Basis von Puderzucker, Eiklar oder Fertigprodukten bieten vielseitige Optionen für Kekseverzierungen. Aromatisierungen wie Kirsch oder Rum sowie Färbungen erweitern die Anwendung. Techniken wie Musterziehen mit Stäbchen sorgen für professionelle Ergebnisse. Tipps zur Konsistenz, Lagerung und Trocknung gewährleisten Erfolg. Diese Methoden machen Kekse zu saftigen und dekorativen Produkten, basierend auf etablierten Zubereitungsweisen.

Quellen

  1. Keks-Glasur
  2. Glasur für Kekse
  3. Glasuren Für Kekse Rezepte
  4. Glasuren Rezepte
  5. Glasurkekse
  6. Zuckerglasur auf einfache Art Grundrezept
  7. Blitzschnelle perfekte Zuckerglasur

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