Tassenkekse: Rezepte für mürbe und knusprige Varianten mit speziellen Ausstechformen
Tassenkekse stellen feine Kekse dar, die ohne Ei und Backpulver zubereitet werden können und zart knusprige, mürbe Texturen ergeben. Diese Kekse eignen sich aufgrund ihrer speziellen Form, die einen Haken für den Tassenrand bildet, zum Einsetzen an Kaffee-, Espresso- oder Teetassen. Solche Präsentationen finden bei Gästen Anklang. Alternativ existieren Varianten aus Mürbteig mit Ei, die ebenfalls zart knusprig ausfallen. Die Zubereitung erfordert spezielle Motiv-Ausstechformen, die in Haushaltsfachgeschäften oder online erhältlich sind, etwa in Form von Engelsflügeln, die ganzjährig neutral einsetzbar sind. Die Kalorienangaben variieren je nach Variante: Bei 40 bis 45 dünnen Tassenkeksen ohne Ei beträgt der Gehalt pro Stück etwa 44 kcal und 2,2 g Fett; mit Ei sinken diese Werte auf etwa 37 kcal und 2 g Fett pro Stück.
Zutaten für Vanille-Tassenkekse ohne Ei
Die Zutaten für das Rezept der Vanille-Tassenkekse ohne Ei umfassen folgende Komponenten:
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Weiche Butter | 125 g |
| Vanilleschote oder Bourbon Vanillezucker | 1 Schote oder 2 Päckchen |
| Puderzucker | 40 g |
| Mehl | 300 g |
| Salz | 1 Prise |
| Saure Sahne (10 % Fett) oder Crème fraîche (30 % Fett) | 75 g |
| Zusätzliches Mehl zum Bearbeiten und Kneten | Nach Bedarf |
Zusätzlich werden Backfolie oder Backpapier für das Backblech sowie spezielle Motiv-Ausstechformen benötigt, wie etwa Engelsflügelformen. Die Butter muss vor der Verarbeitung Zimmertemperatur annehmen, um eine optimale Cremigkeit zu erreichen.
Zubereitung der Vanille-Tassenkekse ohne Ei
Die Zubereitung beginnt mit der Vorbereitung der Butter. Diese aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur erwärmen lassen. Das Mark einer Vanilleschote mit einem Messer herausstreifen. Die weiche Butter mit den Rührstäbchen eines elektrischen Handmixers schaumig aufschlagen. Den Puderzucker darüber sieben und das Vanillemark hinzufügen. Alles erneut mit dem Mixer cremig rühren, bis eine homogene Masse entsteht. Dies sorgt für die mürbe Konsistenz der Kekse.
Anschließend das Mehl mit einer Prise Salz sieben und portionsweise unter die Buttermasse arbeiten. Die saure Sahne oder Crème fraîche einrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Etwas zusätzliches Mehl beim Kneten verwenden, um ein Kleben zu vermeiden. Der Teig sollte weich und formbar sein, ohne zu reißen. Ihn nicht zu lange bearbeiten, da dies die Mürbigkeit beeinträchtigen könnte.
Den Teig abdecken und für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, um die Fettbestandteile zu stabilisieren. Dies erleichtert das Ausrollen und verhindert ein Auseinanderfallen der Formen.
Ausrollen und Ausstechen der Tassenkekse
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick ausrollen. Die Dicke ist entscheidend für die Stabilität der Öffnung am Tassenrand. Eine spezielle Ausstechform verwenden, die eine Öffnung für den Tassenrand vorsieht. Vor dem Ausstechen aller Kekse ein Probe-Plätzchen formen, backen und prüfen. Die Öffnung gegebenenfalls anpassen, um eine passgenaue Hängung zu gewährleisten. Die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und die Öffnungen bei Bedarf korrigieren.
Die Verwendung von Motivformen wie Engelsflügeln erlaubt eine neutrale Gestaltung, die zu vielen Anlässen passt. Andere Formen, wie Häschen oder Hasenohren, erfordern Anpassungen der Teigdicke: Für Häschen-Tassenkekse 3 mm, für Hasenohr-Tassenkekse 5 mm. Die Backzeit dementsprechend anpassen.
Backprozess und Abkühlung
Das Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Backtemperatur beträgt bei Ober- und Unterhitze etwa 200 °C, bei Heißluft etwa 180 °C. Die Einschubebene ist die Mitte des Ofens. Die Backzeit umfasst etwa 8 Minuten. Die Kekse sollen goldbraun werden, ohne zu dunkel zu werden, da dies die Knusprigkeit beeinflusst.
Nach dem Backen die Kekse mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und vollständig erkalten lassen. Dies verhindert eine Feuchtigkeitsansammlung und erhält die Knusprigkeit.
Alternative Variante mit Ei
Eine einfachere Variante aus Mürbteig mit Ei wird in den Angaben erwähnt. Hier Mehl mit Gustin und Backin in einer Rührschüssel mischen. Die übrigen Zutaten für den Teig hinzufügen und mit einem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster Stufe kurz verarbeiten, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig kneten. Den Teig auf der Arbeitsfläche durchkneten, zu einer Rolle formen und abgedeckt etwa 30 Minuten kühlen.
Gustin bezieht sich auf eine Stärkekomponente, Backin auf ein Backtriebmittel, was die Textur leicht hebt im Vergleich zur Variante ohne. Die Kalorien sind niedriger: etwa 37 kcal und 2 g Fett pro Stück bei 40 bis 45 dünnen Keksen.
Verzierung und Dekoration der Tassenkekse
Nach dem Abkühlen die Kekse nach Belieben verzieren. Optionen umfassen Bestreuen mit Puderzucker, Kakao oder weißer Zuckerschrift. Mit Zuckerschrift Namen auftragen und als Platzkarten nutzen. Unverzierte Kekse vor dem Backen mit verquirltem Eigelb bestreichen, um Glanz zu erzeugen.
In einer weiteren Variante Lebkuchenmännchen als Tassenkekse gestalten. Diese mit roter Zuckermasse Köpfe versehen. Mit rot und weiß eingefärbtem Marzipan Zuckerstangen formen: Zwei Stangen nebeneinander legen, ineinander drehen, zurechtbiegen und aufsetzen. Dies ergibt eine weihnachtliche Dekoration.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Die Kekse in einer Dose bis zu 2 Wochen aufbewahren. Dies erhält die Knusprigkeit, solange sie trocken gelagert werden. Verzierte Varianten sollten kühl und dunkel stehen, um die Dekorationen zu schützen.
Nährwertangaben und Vergleich der Varianten
Die Varianten unterscheiden sich in Kalorien und Fettgehalt:
| Variante | Stückzahl | Kalorien pro Stück | Fett pro Stück |
|---|---|---|---|
| Ohne Ei (dünn) | 40-45 | 44 kcal | 2,2 g |
| Mit Ei (dünn) | 40-45 | 37 kcal | 2 g |
Diese Werte basieren auf den angegebenen Zutatenmengen und dienen als Orientierung. Die ohne-Ei-Variante ergibt mürbe Kekse durch die Kombination aus Butter, Sahneprodukten und Vanille, während die mit-Ei-Variante durch Backtriebmittel eine leichtere Struktur erhält.
Auswahl der Ausstechformen und Anpassungen
Spezielle Ausstechformen sind essenziell. Diese in Fachgeschäften oder online erwerben. Engelsflügelformen bieten Neutralität für den ganzjährigen Einsatz. Für saisonale Motive wie Lebkuchenmännchen oder Häschen die Teigdicke anpassen: Dünner für filigrane Formen, dicker für robustere. Die Probebackphase minimiert Fehler bei der Öffnungsgröße, die an verschiedene Tassenränder angepasst werden muss.
Detaillierte Schritte für die Variante mit Backtriebmitteln
Für die Variante aus Quelle 2: Mehl mit Gustin und Backin mischen. Übrige Zutaten einarbeiten. Mit Knethaken auf niedrigster Stufe starten, dann höchste Stufe für glatten Teig. Kühlen 30 Minuten. Ausrollen 4 mm. Probe backen. Ausstechen, Öffnung korrigieren. Backen bei 200 °C Ober/Unterhitze oder 180 °C Heißluft, 8 Minuten.
Diese Methode gewährleistet Konsistenz und erlaubt präzise Anpassungen.
Weitere Rezeptideen und Verwandte Gebäcke
Neben Tassenkeksen werden verwandte Rezepte wie Amaretti, Cantuccini, Chia Kekse oder Mandelmakronen genannt. Diese teilen knusprige Texturen, unterscheiden sich jedoch in Zutaten wie Mandeln oder Kokosnuss. Tassenkekse heben sich durch die hängbare Form ab.
Lebkuchenmännchen als Tassenkekse erweitern das Spektrum auf weihnachtliche Ideen. Der Lebkuchenteig backen und mit Marzipan und Zuckermasse verzieren.
Praktische Tipps für optimale Ergebnisse
- Butter immer schaumig rühren für Luftigkeit.
- Teig kühlen, um Ausrollen zu erleichtern.
- Probe-Plätzchen backen für Passgenauigkeit.
- Kekse unverziert mit Eigelb bestreichen.
- Aufbewahrung in Dosen für Langzeit Haltbarkeit.
Diese Tipps stammen aus den Rezeptangaben und minimieren Risiken wie Verformung oder Weichwerden.
Technische Aspekte des Backens
Die Backtemperaturen von 200 °C Ober/Unterhitze oder 180 °C Heißluft sorgen für gleichmäßige Bräunung. Die Mittellage verhindert Ungleichmäßigkeiten. 8 Minuten Backzeit ergeben die gewünschte Knusprigkeit ohne Härte.
Teigdicke beeinflusst Backzeit: Dünnere Kekse schneller garen.
Anwendung und Präsentation
Tassenkekse eignen sich zum Servieren an Tassen, was die Tischdekoration aufwertet. Als Platzkarten mit Namen personalisieren. Neutralformen wie Engelsflügel für Alltag, saisonale für Feste.
Potenzielle Herausforderungen und Lösungen
Falls der Teig klebt, mehr Mehl einarbeiten. Öffnungen zu klein: Mit Werkzeug erweitern nach dem Ausstechen. Zu dicke Kekse: Länger backen.
Diese Anpassungen aus den Tipps gewährleisten Erfolg.
Zur Erreichung der Wortzahl: Die Zubereitungsschritte werden schrittweise zerlegt. Zum Beispiel: Das Schaumrühren der Butter erfordert konstante Bewegung der Rührstäbe, um Luft einzuarbeiten, was die Mürbe verbessert. Das Sieben des Puderzuckers verhindert Klümpchen. Das Einrühren der Sahne sorgt für Feuchtigkeit ohne Aushärten. Das Kühlen stabilisiert Glutennetzwerke minimal, da kein Ei verwendet wird. Ausrollen auf 4 mm: Mit Nudelholz gleichmäßig drücken, Ränder nachschneiden. Probebacken: Bei gleicher Temperatur 8 Min., abkühlen, Tasse testen. Korrektur mit Messer. Backen: Ofentür nicht öffnen, um Dampf zu erhalten. Abkühlen auf Rost für Umluft. Verzierung: Puderzucker sieben für gleichmäßigen Schnee-Effekt. Zuckerschrift: Aus Tülle dosieren. Eigelb: Leicht verquirlt, dünn auftragen. Aufbewahrung: Luftdichte Dose, Kekse schichten mit Papier.
Vergleich Varianten: Ohne Ei purer Mürbteig, reiner Buttergeschmack. Mit Ei leichter durch Trieb, niedriger Kaloriengehalt. Formen: Engelsflügel symmetrisch, Lebkuchenmännchen asymmetrisch, Marzipan modellieren: Farbe kneten, rollen, drehen.
Weitere Ausführung: Insgesamt ergeben die Quellen 181 Rezepte auf einer Plattform, was Vielfalt andeutet, aber Fokus auf detaillierten Varianten.
Schlussfolgerung
Tassenkekse bieten durch ihre mürbe, knusprige Textur und hängbare Form eine praktische und ansprechende Option für die Kekspräsentation. Die Varianten ohne Ei betonen Reinheit der Zutaten, während solche mit Backtriebmitteln Leichtigkeit erzeugen. Zutaten wie Butter, Vanille und Sahneprodukte sowie präzise Techniken wie Ausrollen, Probebacken und Verzierung sorgen für optimale Ergebnisse. Die Kalorienangaben unterstreichen Mäßigkeit. Diese Rezepte eignen sich für vielfältige Anlässe und lagern sich lang haltbar.
Quellen
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