Schoko-Tannenzapfen-Plätzchen: Traditionelle und No-Bake-Rezepte für die Adventszeit

Schoko-Tannenzapfen-Plätzchen stellen eine beliebte Variante von Weihnachtsgebäck dar, das durch seine zapfenförmige Optik und den intensiven Schokoladengeschmack auffällt. Diese Kekse eignen sich besonders für die Adventszeit, können jedoch zu jeder Jahreszeit genascht werden. Die Rezepte basieren auf gängigen Zutaten wie Mehl, Butter, Kakao, Keksen oder Kuchenresten und lassen sich in gebackenen oder ungebackenen Varianten zubereiten. Gebackene Versionen ergeben mürbe Teigplätzchen mit schuppenartigem Muster, während No-Bake-Varianten aus zerkrümelten Keksen oder Kuchen mit Bindemitteln wie Frischkäse oder Milch bestehen und mit Schokoflakes oder Cornflakes verziert werden. Die Zubereitung ist in der Regel einfach und zeitsparend, wobei die genaue Ausbeute je nach Rezept zwischen 10 und 30 Stück liegt. Optionale Füllungen wie Schokolade oder Marmelade ermöglichen Doppelkekse, die dem Aussehen echter Tannenzapfen näherkommen.

Gebackene Tannenzapfen-Plätzchen aus Mürbeteig

Gebackene Tannenzapfen-Plätzchen werden aus einem schokoladigen Mürbeteig hergestellt, der eine zarte und mürbe Konsistenz ergibt. Der Teig enthält typischerweise Butter, Zucker, Vanillezucker, Eigelb oder Ei, Kakao, Mehl und Backpulver. Aromen wie Rum, Zimt, Nelken oder Zitronenabrieb verleihen zusätzlichen Geschmack. Die Formgebung erfolgt durch Rollenformung, Kühlen und Einschneiden eines schuppenartigen Musters.

Ein grundlegendes Rezept sieht folgendermaßen aus: Butter, Zucker, Vanillezucker, Eigelb, Salz, Kakaopulver und Rum werden schaumig aufgeschlagen. Mehl und Backpulver werden darüber gesiebt und untergeknetet. Der Teig wird zu 3 Zentimeter dicken Rollen geformt und mindestens zwei Stunden gekühlt. Vor dem Backen werden die Rollen flach gedrückt, halbzentimeterdicke Stücke abgeschnitten und mit einer Schere schuppenartig eingeschnitten. Die Plätzchen backen bei 200 °C für 15 Minuten auf einem mit Backpapier belegten Blech. Nach dem Abkühlen werden sie mit Puderzucker bestäubt.

Eine erweiterte Variante integriert Öl für zusätzliche Saftigkeit: 130 g Butter und 100 ml neutrales Öl werden mit 120 g Puderzucker und 1 Päckchen Vanillezucker cremig gerührt. Ein Ei kommt hinzu, gefolgt von 400 g Mehl, 40 g Backkakao, 1 Teelöffel Zimt, einer Messerspitze Nelkenpulver, Zitronenabrieb und 2 Esslöffeln Rum oder Milch. Der Teig wird zu kleinen Zapfen geformt und kreuzförmig eingeschnitten, um die typische Optik zu erzeugen. Die großzügige Kakao-Portion sorgt für einen ausgeprägten Schokogeschmack, der mit dem mürben Teig harmoniert.

Diese Plätzchen können als Einzelkekse verzehrt oder zu Doppelkeksen zusammengeklebt werden. Für Doppelkekse eignen sich Füllungen wie geschmolzene Schokolade, Creme oder feste Marmelade. Aus einem Teig ergibt sich etwa eine Ausbeute von 30 Einzelkeksen oder 15 Doppelkeksen. Die Optik zieht Blicke auf dem Esstisch auf sich und passt perfekt zur Adventszeit.

Zur Übersicht der Zutaten in gebackenen Varianten dient die folgende Tabelle:

Zutat Menge (Variante 1, Source 2) Menge (Variante 2, Source 5)
Butter Unspecified, aber Basis 130 g
Zucker/Puderzucker Unspecified 120 g Puderzucker
Vanillezucker Ja 1 Pck.
Ei/Eigelb Eigelb 1 Ei
Kakao/Backkakao Kakaopulver 40 g
Mehl Ja 400 g
Backpulver Ja Implizit
Aromen (Rum, Zimt) Rum Zimt, Nelke, Zitrone, Rum
Öl Nein 100 ml

Die Tabelle zeigt Variationen in den Mengen und Zusätzen, wobei beide Rezepte auf einer cremig gerührten Basis beruhen. Die Kühlzeit von mindestens zwei Stunden stabilisiert den Teig für präzise Formgebung. Beim Backen ist eine Vorheizung des Ofens auf 200 °C essenziell, um eine gleichmäßige Bräunung zu gewährleisten. Die Einschnitte mit Schere oder Messer erzeugen das charakteristische Schuppenmuster, das nach dem Backen hervortritt.

No-Bake-Tannenzapfen aus Keksen und Kuchenresten

No-Bake-Varianten sind besonders schnell zubereitet und erfordern keine Backzeit. Sie bestehen aus zerkrümelten Keksen, Kuchenresten oder Butterkeksen, die mit Bindemitteln wie Frischkäse, Milch, Butter oder Sahne zu einer Masse verknetet werden. Die Oberfläche wird mit Schokoflakes oder Cornflakes besetzt, um Schuppen nachzuahmen.

Eine einfache Variante verwendet 150 g Kekse oder Kuchenreste, 1-2 Esslöffel Frischkäse und 250-300 g Schokoflakes. Die Kekse werden fein zerkrümelt, Frischkäse untergeknetet, bis eine formbare Masse entsteht. Bei zu weichem Teig können gemahlene Nüsse hinzugefügt werden. Die Masse wird zu Kugeln geformt, optional mit Puderzucker bestäubt. Die Ausbeute beträgt etwa 30 Stück. Geeignete Kekse sind Oreo, Spekulatius oder Lotus-Kekse; Kuchenreste funktionieren ebenfalls. Die Schokoflakes werden nicht zu lange gelagert, da sie weich werden.

Eine cremigere Version basiert auf 500 g Schoko-Rührkuchen, der fein zerbröselt wird – idealerweise nach 2-3 Tagen Trocknen für Stabilität. 100 g Zartbitterschokolade wird in 100 g erwärmter Sahne geschmolzen. 100 g Reste wie gehackte Nüsse, Mandeln oder Kekse, sowie 200 g Frischkäse werden untergerührt. Die klebrige Masse wird zu handtellergroßen Kegeln geformt und mit 300-400 g Schokoladen-Cornflakes als Schuppen bedeckt. Alternativen zu Resten sind Nutella, Schokolade oder Nougat.

Eine weitere Variante nutzt 200 g Butterkekse, die fein zerbröselt mit 70 g Backkakao, 125 g gemahlenen Haselnüssen, 2 Esslöffeln Rohrohrzucker, 40 g weicher Butter und 200 ml lauwarmer Milch zu einer homogenen Masse verknetet werden. Der Teig kühlt 30 Minuten, wird in 12 Portionen zu Kegeln geformt und von unten nach oben mit etwa 175 g Schoko-Cornflakes versetzt bespickt. Vor dem Servieren Puderzucker bestäuben. Der Schwierigkeitsgrad liegt bei leicht bis mittel, Dekorationszeit etwa 30 Minuten.

Vergleich der No-Bake-Zutaten in einer Tabelle:

Zutat Menge (Variante 1, Source 3) Menge (Variante 2, Source 4) Menge (Variante 3, Source 6)
Kekse/Kuchen 150 g 500 g Schoko-Rührkuchen 200 g Butterkekse
Frischkäse 1-2 EL 200 g -
Schokolade/Sahne - 100 g + 100 g -
Milch/Butter - - 200 ml + 40 g
Nüsse/Reste Optional 100 g 125 g Haselnüsse
Kakao/Zucker - - 70 g + 2 EL
Cornflakes/Flakes 250-300 g 300-400 g 175 g

Diese Tabelle verdeutlicht die Flexibilität: Einfache Rezepte mit wenigen Zutaten (4 insgesamt) bis zu komplexeren mit cremigem Kern. Die Formbarkeit ist entscheidend; der Teig sollte Kugeln oder Kegel halten, ohne zu brechen. Cornflakes oder Flakes werden leicht andrückend fixiert, um die Zapfenstruktur zu imitieren.

Detaillierte Zubereitungsschritte und Techniken

Die Zubereitung gebackener Plätzchen beginnt mit dem Schaumig-Aufschlagen der weichen Zutaten. Butter bei Raumtemperatur verwenden, um Klümpchen zu vermeiden. Das Sieben von Mehl und Backpulver verhindert Klümpchen im Teig. Die Kühlung stabilisiert die Rollen; eine Mindestdauer von zwei Stunden sorgt für Schneidfähigkeit. Beim Abschneiden halbzentimeterdicke Scheiben wählen, um eine gleichmäßige Backzeit zu gewährleisten. Das Einschneiden mit einer Schere erfordert leichten Druck, um Schuppen ohne Durchtrennen zu formen. Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, da warmer Teig Puderzucker aufnimmt.

Für No-Bake: Zerkrümeln im Mixer oder mit Nudelholz für Feinheit. Frischkäse oder Milch portionsweise zufügen, um die Konsistenz zu prüfen. Bei Kuchenresten Trocknen empfohlen, um Flüssigkeitsaufnahme zu optimieren. Formen mit bemehlten oder eingefetteten Händen, um Kleben zu vermeiden. Cornflakes versetzt andrücken, beginnend von der Basis zum Spitze. Lagern kühl und trocken; No-Bake-Varianten sind kurz haltbar aufgrund der Feuchtigkeit in Flakes.

Variationen erlauben Anpassungen: In gebackenen Teigen Zimt und Nelken für weihnachtliche Note, in No-Bake Nüsse für Knusprigkeit. Doppelkekse nur bei gebackenen Varianten machbar, da No-Bake zu weich sind. Die Ausbeute variiert: 10-12 bei Source 6, 30 bei Source 3 und 1.

Tipps für optimale Ergebnisse und Variationen

Um den Schokogeschmack zu intensivieren, hochwertigen Kakao oder Zartbitterschokolade wählen. Bei No-Bake trockene Basiszutaten bevorzugen, um Bindemittel zu minimieren. Puderzucker-Bestäubung vor dem Servieren auftragen, da Feuchtigkeit es auflöst. Für Verschenken geeignet durch ansprechende Optik. Videos zu Einschnitt-Techniken können hilfreich sein, wie in einer Quelle erwähnt.

Widersprüche in den Quellen betreffen Mengenangaben, die je nach Teiggröße variieren. Die meisten Rezepte stimmen in der Basis überein: Schokoaroma und Zapfenform. Unbestätigte Tipps wie genaue Trocknungszeit für Kuchen (2-3 Tage) aus einzelnen Quellen werden als optional behandelt.

Schlussfolgerung

Schoko-Tannenzapfen-Plätzchen vereinen einfache Zubereitung mit hohem ästhetischen und geschmacklichem Reiz. Gebackene Varianten bieten Mürbigkeit durch Teigbacken bei 200 °C, No-Bake-Optionen Geschwindigkeit mit Keks- oder Kuchenbasen und Cornflakes-Dekoration. Zutaten wie Butter, Kakao, Frischkäse und Nüsse ermöglichen Flexibilität, mit Ausbeuten von 10 bis 30 Stück. Die Rezepte eignen sich für Adventsplatten oder Naschen, wobei Kühlzeiten und Formtechniken den Erfolg bestimmen. Basierend auf den Quellen priorisieren diese Plätzchen Alltagszutaten und minimale Aufwand.

Quellen

  1. Schoko-Tannenzapfen Rezept
  2. Tannenzapfen-Kekse Rezept
  3. Essbare Tannenzapfen
  4. Schoko-Tannenzapfen
  5. Tannenzapfen-Plätzchen
  6. Schoko-Tannenzapfen

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