Saure Sahne Plätzchen: Traditionelle Rezepte und Zubereitungsvarianten

Saure Sahne Plätzchen stellen ein klassisches Gebäck dar, das in mehreren Rezeptsammlungen als traditionelles Rezept, oft als Omas Rezept bezeichnet, beschrieben wird. Die Zubereitung basiert auf einer Kombination aus Mehl, kalter Butter und saurer Sahne, die einen mürben Teig ergibt. Häufige Elemente umfassen das Kühlen des Teigs, das Ausrollen auf einer Dicke von etwa 5 mm bis 0,5 cm, das Ausstechen runder Formen oder das Schneiden in Dreiecke sowie eine Bestreichung mit verquirltem Ei oder Sahne und eine Bestreuung mit Hagelzucker vor dem Backen. Die Backtemperaturen variieren zwischen 170 °C und 200 °C, wobei die Backzeit meist 10 bis 15 Minuten beträgt. Diese Plätzchen werden als frisch verzehrt empfohlen und eignen sich für Anlässe wie Weihnachten. Die Rezepte zeigen Variationen in Zutatenmengen und -zusammensetzungen, was auf regionale oder familiäre Anpassungen hinweist. Gemeinsam ist der Fokus auf eine geschmeidige Teigkonsistenz durch schnelles Kneten mit kalten Zutaten.

Grundzutaten für Saure Sahne Plätzchen

Die Zutaten für Saure Sahne Plätzchen weisen in den verfügbaren Rezepten Unterschiede auf, die eine Bandbreite an Proportionen zeigen. Mehl, kalte Butter und saure Sahne bilden die Basis. In einem Rezept werden 360 g Weizenmehl Type 550, 200 g Butter, 150 g saure Sahne sowie 2 Päckchen Vanillezucker angegeben. Ein weiteres Rezept listet 500 g Mehl, 125 g saure Sahne, 350 g kalte Butter, 1 Päckchen Backpulver und eine Prise Salz auf. Eine Variante verwendet 250 g Weizenmehl Type 405 oder 550, 150 g kalte Butter in Würfeln, 100 g saure Sahne, 50 g Puderzucker, eine Prise Salz, 1 Ei, 1 TL Vanillezucker und Hagelzucker. Andere Angaben bleiben bei Grammzahlen für Mehl, kalte Butter und saure Sahne, ohne exakte Mengen, ergänzt um Eigelb und Hagelzucker.

Zusätzliche Zutaten dienen der Verfeinerung. Vanillezucker tritt in mehreren Rezepten auf, entweder als 2 Päckchen oder 1 TL. Puderzucker erscheint in einer Menge von 50 g. Salz wird als Prise erwähnt. Für die Oberflächenbehandlung kommen Eigelb, verquirltes Ei oder eine Mischung aus 1 Eigelb und 1 EL Sahne zum Einsatz, stets kombiniert mit Hagelzucker. Hagelzucker wird in Mengen wie 150 g oder 3-4 EL angegeben. Mehl zum Arbeiten oder Bemehlen der Fläche ist erforderlich. Eine Alternative zur sauren Sahne ist Crème fraîche, wie in einem Rezept explizit genannt.

Diese Variationen ergeben Teige mit unterschiedlichen Verhältnissen. Höhere Butteranteile wie 350 g zu 500 g Mehl führen zu einer mürben Konsistenz, während ausgewogenere Mengen wie 200 g Butter zu 360 g Mehl eine stabile Struktur ermöglichen. Die saure Sahne sorgt für Feuchtigkeit und Säure, die den Teig geschmeidig macht.

Zur Übersicht der Zutatenvariationen dient die folgende Tabelle, die die angegebenen Mengen aus den Rezepten zusammenfasst:

Zutat Quelle [2] Quelle [5] Quelle [6] Andere Quellen
Mehl 360 g Type 550 500 g 250 g Type 405/550 Grammangabe
Butter (kalt) 200 g 350 g 150 g Grammangabe (kalt)
Saure Sahne 150 g 125 g 100 g Grammangabe
Vanillezucker 2 Pck. - 1 TL -
Puderzucker - - 50 g In [3] erwähnt
Salz - 1 Prise 1 Prise Etwas Salz in [1]
Backpulver - 1 Pck. - -
Eigelb/Ei - 1 Eigelb + 1 EL Sahne 1 Ei (verquirlt) Eigelb in [4]
Hagelzucker 150 g 3-4 EL Nach Bedarf Nach Belieben

Diese Tabelle verdeutlicht die Flexibilität der Rezepte, wobei keine Quelle exakt identische Mengen liefert. Die Auswahl hängt von der gewünschten Teigmenge und Konsistenz ab.

Teigzubereitungsschritte

Die Teigzubereitung folgt einem einheitlichen Prinzip: schnelles Kneten kalter Zutaten zu einer glatten oder geschmeidigen Masse, gefolgt von einer Ruhezeit im Kühlschrank. In einem Ansatz Mehl, Butter, saure Sahne und Vanillezucker zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kalt stellen. Ähnlich wird empfohlen, saure Sahne, Mehl, Butter aus dem Kühlschrank und etwas Salz zu einer geschmeidigen Masse zu verkneten, den Teig 1 Stunde ruhen zu lassen. Mehl mit Puderzucker und Salz mischen, kalte Butter in Stücken zugeben, saure Sahne zufügen und rasch mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, dann 1 Stunde in Folie gewickelt kaltstellen.

Eine Variante sieht 500 g Mehl, 125 g saure Sahne, 350 g kalte Butter, Backpulver und Salz zu einem Knetteig verarbeiten und 30 Minuten kühlen. Präzise Anweisungen lauten: 150 g kalte Butter in Würfel schneiden, mit 100 g saurer Sahne, 50 g Puderzucker, 250 g Mehl und Salz kurz mit den Händen vermengen, zu einer Kugel formen und mindestens 1 Stunde, idealerweise über Nacht, zugedeckt kühlen. Wichtig ist, flott zu arbeiten, damit der Teig kalt bleibt. Maschinenkneten wird abgeraten, da es zu viel Gluten entwickelt und die Plätzchen beim Backen schrumpfen lässt; Handkneten ist vorzuziehen.

Die Kühllaufzeit variiert: meist 1 Stunde, kürzer 30 Minuten oder länger über Nacht. Dies stabilisiert den Teig und verhindert ein Zusammengehen während des Backens. Nach dem Kühlen den Teig kurz durchkneten und auf bemehlter Fläche ausrollen.

Ausrollen, Formen und Verzieren

Das Ausrollen erfolgt auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn, spezifiziert als etwa 5 mm, 0,5 cm oder rechteckig 25 x 35 cm. Der Teig wird ca. 5 mm dünn ausgerollt, Kringel mit 4 cm Durchmesser ausgestochen. Alternativ etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen und mit Förmchen ausstechen oder mit einem Glas runde Plätzchen stechen. Eine Methode: rechteckig ausrollen, mit Hagelzucker bestreuen, in 7 x 5 Streifen schneiden zu 35 Quadraten à 5 cm, diagonal halbieren zu Dreiecken.

Formen umfassen runde Taler, Kringel oder Ecken als Dreiecke. Teigreste können erneut ausgerollt werden. Vor dem Backen die Plätzchen mit verquirltem Ei, Eigelb oder Eigelb-Sahne-Mischung bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Dies verleiht Glanz und Knusprigkeit. Eine Alternative ist eine Zimt-Zucker-Mischung.

Die Plätzchen auf mit Backpapier belegten Blechen platzieren, Abstände einhalten, da sie leicht aufgehen.

Backprozess und Auskühlen

Backofen vorheizen auf 200 °C, Plätzchen 15 Minuten backen, bis leicht braun und aufgegangen. Andere Angaben: 200 °C, 12 Minuten hell backen; 180 °C (Umluft 160 °C), 10 Minuten; 200 °C, 10 Minuten; 175 °C, 10 Minuten; 170 °C Ober-/Unterhitze, 12 Minuten bis goldgelb. Die Backzeit liegt durchgängig bei ca. 10-15 Minuten, abhängig von Dicke und Ofen.

Nach dem Backen auf Kuchengittern auskühlen lassen, um Feuchtigkeit zu entweichen und Knusprigkeit zu erhalten. Frischer Verzehr wird empfohlen; Lagerung in einer Keksdose an kühlem Ort.

Tipps zur Vermeidung von Fehlern: Nicht zu dünn ausrollen, damit die Plätzchen aufgehen und flockig-mürbe bleiben. Handkneten statt Maschine verhindert Glutenentwicklung und Schrumpfen.

Nährwertangaben und Variationen

Nährwerte sind in einer Quelle pro Portion (vermutlich pro Plätzchen) angegeben: 213 kJ / 51 kcal, 3,0 g Fett, 6,0 g Kohlenhydrate, 1,0 g Eiweiß. Dies gilt für ein Rezept mit 35 Dreiecken aus den genannten Zutaten.

Variationen betreffen Form, Zusätze und Alternativen. Runde Ausstecher, Dreiecke oder beliebige Förmchen. Crème fraîche statt saurer Sahne möglich. Backpulver in einer Variante für Lockerheit. Vanillezucker oder Puderzucker für Aroma. Ohne Bestreichung oder mit Zimt-Zucker.

Die Rezepte eignen sich für Weihnachten, als Ausstecher-Plätzchen, die schnell vernascht werden. Sie passen in Kategorien wie Desserts.

Detaillierte Rezeptbeschreibungen

Ein repräsentatives Rezept aus den Quellen rekonstruiert sich wie folgt, basierend auf konsistenten Elementen:

Zutaten für ca. 35-50 Plätzchen:

  • 300-500 g Weizenmehl (Type 405-550)

  • 150-350 g kalte Butter

  • 100-150 g saure Sahne

  • 1-2 Pck. Vanillezucker oder 50 g Puderzucker

  • Prise Salz

  • Optional: 1 Pck. Backpulver

  • 1 Ei oder Eigelb + 1 EL Sahne zum Bestreichen

  • Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Kalte Butter in Stücken mit Mehl, saurer Sahne, Zucker/Vanillezucker und Salz rasch mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Nicht zu lange arbeiten.

  2. Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und 30 Minuten bis 1 Stunde (oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.

  3. Backofen auf 170-200 °C vorheizen, Bleche mit Backpapier belegen.

  4. Teig auf bemehlter Fläche 5 mm dick ausrollen.

  5. Runde Formen (4-5 cm Ø) ausstechen oder in Streifen schneiden und diagonal zu Dreiecken halbieren.

  6. Plätzchen mit verquirltem Ei bestreichen, Hagelzucker streuen.

  7. 10-15 Minuten backen, bis hellbraun/goldgelb.

  8. Auf Gitter auskühlen lassen.

Diese Schritte decken die Mehrheit der Quellen ab. Abweichungen wie Backpulver oder exakte Schnittmaße können angepasst werden.

Praktische Tipps aus den Rezepten

Schnelles Arbeiten hält den Teig kalt, was die Mürbeigkeit bewahrt. Nach dem Kühlen kurz durchkneten erleichtert das Ausrollen. Bemehlte Fläche verhindert Haften. Teigreste wiederverwenden. Nicht überbacken, da die Plätzchen schnell braun werden. Frisch genießen für besten Geschmack.

In einer Quelle wird betont, den Teig nicht zu dünn auszurollen, um Aufgehen und Flockigkeit zu gewährleisten. Maschinenverarbeitung vermeiden.

Anwendung und Eignung

Saure Sahne Plätzchen sind einfach zuzubereiten, ideal für Zuhause. Sie passen zu gemütlichen Nachmittagen oder Festen. Die Vielfalt erlaubt Anpassungen an verfügbare Zutaten.

Schlussfolgerung

Saure Sahne Plätzchen zeichnen sich durch eine traditionelle Zubereitung aus, die auf kalten Zutaten, Kneten per Hand, Kühlen, dünnem Ausrollen, Formen, Bestreichen mit Ei und Hagelzucker sowie kurzem Backen basiert. Variationen in Mengen und Details wie Vanillezucker, Backpulver oder Formen (rund oder dreieckig) ergeben flexible Optionen. Nährwerte pro Portion liegen bei etwa 51 kcal mit moderaten Fett- und Kohlenhydratwerten. Die Rezepte priorisieren Mürbigkeit durch Kälte und Handarbeit, mit Warnungen vor Glutenentwicklung. Diese Plätzchen bieten eine zuverlässige Basis für hausgemachtes Gebäck, gestützt auf konsistente Angaben mehrerer Quellen.

Quellen

  1. Saure sahne plätzchen nach omas rezept
  2. Saure-Sahne-Ecken
  3. Saure-Sahne-Plätzchen
  4. Saure-Sahne-Plätzchen
  5. Saure Sahne Plätzchen
  6. Omas saure Sahne Plätzchen

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