Oreo-Kekse selbst backen: Rezepte für knusprige Schokoladen-Sandwichkekse mit Vanillecreme

Oreo-Kekse, ursprünglich aus den USA stammend und seit 1912 bekannt, bestehen aus knusprigen, dünnen Schokoladenkeksen, die mit einer Vanillecreme gefüllt sind. Diese Kekse zeichnen sich durch eine Balance aus herber Schokolade und süßer Creme aus. Selbstgemachte Varianten verwenden einen Mürbeteig auf Basis von Butter, Mehl und Kakaopulver für die Kekse sowie eine Buttercreme für die Füllung. Die Zubereitung erfordert Kühlen des Teigs, um Formstabilität zu gewährleisten, und ermöglicht Anpassungen wie vegane Versionen durch Verwendung von Margarine und Weglassen von Eiern. Die Kekse können knusprig oder mit der Zeit weicher werden und eignen sich für Variationen.

Zutaten für den Keksteig und die Creme

Die Zutaten für selbstgemachte Oreo-Kekse variieren leicht je nach Rezept, basieren jedoch auf gängigen Komponenten wie Butter, Zucker, Mehl, Kakao und Vanille. Eine detaillierte Auflistung aus den verfügbaren Angaben ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Diese Mengenangaben ergeben etwa 24 bis 48 Kekse, abhängig von der Ausstechergröße.

Komponente Zutaten für Keksteig Zutaten für Creme
Basisrezept (Quelle 2) 230 g ungesalzene Butter, 200 g Kristallzucker, 1 großes Ei, 1 TL Vanilleextrakt, 250 g Mehl (Type 405/550), 75 g Kakaopulver, 1 TL Backpulver, ½ TL Salz 115 g ungesalzene Butter, 450 g Puderzucker, 2 TL Vanilleextrakt, 2-3 EL Milch oder Sahne, ¼ TL Salz (optional)
Mürbeteig-Variante (Quelle 1) Butter, Vanilleextrakt, Eigelbe (optional für Vegan: weglassen, vegane Butter verwenden), Mehl, weitere Zutaten zum Verkneten Weiche Vanille-Creme (genaue Mengen nicht spezifiziert)
Creme-Variante (Quelle 4) - Butter, Puderzucker (4 Minuten schlagen bis heller und fester), Frischkäse (kurz verrühren)

Der Teig entsteht durch Vermischung dieser Zutaten zu einem glatten Mürbeteig. Die Creme wird cremig geschlagen und optional mit Salz oder Milch angepasst, um die Konsistenz zu erreichen. Eine weitere Variante integriert Oreo-Stückchen in den Teig (Quelle 5), wobei Mehl mit Backin gemischt und mit Butter sowie Oreo-Stückchen zu Streuseln verarbeitet wird. Dies ergibt weichere Kekse mit integrierten Stücken, die etwa 24 Portionen ergeben.

Teigzubereitungsschritte

Die Zubereitung des Teigs beginnt mit dem Erweichen der Butter und des Eis bei Zimmertemperatur. In einem Rezept wird die zimmerwarme Butter mit Kristallzucker 3-5 Minuten cremig geschlagen, bis eine helle Masse entsteht. Anschließend wird das Ei und 1 TL Vanilleextrakt kurz untergerührt. Die trockenen Zutaten – Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz – werden in einer separaten Schüssel gesiebt und portionsweise unter die feuchte Masse gerührt, ohne zu übermixen, um eine mürbe Textur zu erhalten.

Alternativ wird in einer Mürbeteig-Variante alle Zutaten direkt verknetet, der Teig flach auf einen Teller gedrückt und für 30-60 Minuten gekühlt. Nach dem Kühlen wird der Teig kurz durchgeknetet. Für die Variante mit Oreo-Stückchen mischt man Mehl mit Backin, fügt übrige Zutaten hinzu und verarbeitet alles mit einem Mixer zu Streuseln. Etwa 2/3 der Oreo-Stückchen werden untergehoben, bis ein glatter Teig entsteht. Der Teig wird in 24 Portionen geteilt, zu Kugeln geformt, flachgedrückt und mit restlichen Oreo-Stückchen belegt.

Das Kühlen des Teigs ist entscheidend: Der Teig wird zu einer flachen Scheibe geformt, in Frischhaltefolie gewickelt und für 1-2 Stunden (oder mindestens 30-60 Minuten) im Kühlschrank gelagert. Dies verhindert ein Auseinanderlaufen beim Backen und sorgt für knusprige, dünne Kekse.

Ausrollen, Ausstechen und Backen

Nach dem Kühlen wird der Teig auf einer mit Mehl oder Kakaopulver bestäubten Fläche ausgerollt. Die Dicke beträgt 3-4 mm oder 5 mm, je nach Rezept, um dünne, knusprige Kekse zu erzielen. Mit einem runden Ausstecher von 4-5 cm Durchmesser werden Kekse ausgestochen und auf eine mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegte Blechfläche gelegt, idealerweise ein Lochblech für gleichmäßige Backergebnisse.

Um die Form zu erhalten, werden die ausgestochenen Kekse für 15 Minuten eingefroren oder 30 Minuten gekühlt. Der Backofen wird auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Zwei Backbleche werden mit Backpapier ausgelegt. Die Kekse backen etwa 15 Minuten, wobei sie mit Abstand platziert werden. Nach dem Backen ziehen die Kekse mit dem Backpapier auf einen Rost und erkühlen vollständig. In der Oreo-Stückchen-Variante werden die Kugeln flachgedrückt, mit Stücken belegt und in der Mitte des Ofens 15 Minuten gebacken.

Die gekühlten Rohlinge behalten ihre runde Form und erlangen eine knusprige Textur. Die Kekse sind nach dem Abkühlen fest genug für die Füllung.

Zubereitung der Vanillecreme

Die Creme wird aus weicher Butter hergestellt, die mit Puderzucker 4 Minuten cremig geschlagen wird, bis sie heller und fester ist. Vanilleextrakt und optional Frischkäse werden kurz untergerührt. Für eine Standardvariante kommen 115 g Butter, 450 g Puderzucker, 2 TL Vanilleextrakt, 2-3 EL Milch oder Sahne sowie ¼ TL Salz zum Einsatz. Die Creme wird in einen Spritzbeutel mit runder Lochtülle (Ø 1 cm) gefüllt oder der Beutel 1 cm breit aufgeschnitten.

Auf jede Kekshälfte wird ein Klecks Creme gespritzt, die zweite Hälfte aufgelegt und leicht angedrückt, bis die Creme gleichmäßig bis zum Rand verteilt ist. Die fertigen Sandwichkekse werden bis zum Servieren gekühlt.

Tipps für perfekte Ergebnisse

Um knusprige Kekse zu erhalten, ist das Kühlen und Einfrieren der Rohlinge essenziell, da sie sonst auseinanderlaufen. Der Teig sollte nicht überknetet werden, um Mürbigkeit zu wahren. Beim Ausrollen hilft eine Silikonmatte mit Mehlbestäubung. Für vegane Kekse wird vegane Butter verwendet und Eigelbe weglassen, wobei Tricks aus Videos die Mürbigkeit erhalten.

Die Kekse werden mit der Zeit weicher, was als angenehm empfunden werden kann. Sie halten sich in einer verschlossenen Dose im Kühlschrank mindestens 2 Tage und können eingefroren werden. Beim Schlagen der Buttercreme entsteht Volumen durch Luftaufnahme.

Variationen und Anwendungen

Selbstgemachte Oreo-Kekse lassen sich vielfältig variieren. Zur Füllung können Pfefferminzextrakt für Minz-Oreos, Erdnussbutter, gemahlene Minze, Orangenabrieb oder Instant-Espressopulver hinzugefügt werden. Für doppelt schokoladige Kekse mehr Kakaopulver in den Teig, weiße Schokolade für eine Glasur oder gesalzenes Karamell mit Meersalz und Sauce.

Die Kekse eignen sich pur, zu Kaffee oder Tee, als Eis-Sandwich mit Vanilleeis, zerbröselt über Pudding oder Parfait. In der Oreo-Stückchen-Variante entstehen weiche, zähe Kekse mit cremiger Füllung.

Vollständiges Rezept für klassische Oreo-Kekse

Basierend auf den konsistenten Angaben ergibt sich folgendes Rezept für etwa 24 Sandwichkekse:

Zutaten für den Teig: - 230 g ungesalzene Butter (zimmerwarm) - 200 g Kristallzucker - 1 großes Ei - 1 TL Vanilleextrakt - 250 g Mehl (Type 405/550) - 75 g Kakaopulver - 1 TL Backpulver - ½ TL Salz

Zutaten für die Creme: - 115 g ungesalzene Butter (zimmerwarm) - 450 g Puderzucker - 2 TL Vanilleextrakt - 2-3 EL Milch oder Sahne - ¼ TL Salz (optional)

Zubereitung: 1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen. 2. Butter und Zucker 3-5 Minuten cremig schlagen. Ei und Vanilleextrakt unterrühren. 3. Trockene Zutaten sieben, portionsweise unterrühren. 4. Teig zu Scheibe formen, in Folie wickeln, 1-2 Stunden kühlen. 5. Teig 3-4 mm dick ausrollen, mit 4-5 cm Ausstecher formen. Rohlinge 15 Minuten einfrieren. 6. Kekse 15 Minuten backen, abkühlen lassen. 7. Butter mit Puderzucker 4 Minuten schlagen, Vanille, Milch und Salz einrühren. In Spritzbeutel füllen. 8. Creme auf Hälften spritzen, zusammensetzen, kühlen.

Dieses Rezept nähert sich dem Originalgeschmack mit knusprigen Keksen und cremiger Füllung.

Historischer Kontext und sensorische Eigenschaften

Die Oreo-Kekse wurden 1912 als Schokoladensandwich mit Cremefüllung eingeführt und haben sich zu einem globalen Produkt entwickelt. Selbstgemachte Versionen übertreffen industrielle durch Frische und Anpassbarkeit. Die Kekse sind knusprig dünn, der Teig herbe durch Kakao, die Creme süß und vanillig. Die Textur reicht von knusprig bis zäh, die Füllung cremig und lutschfest.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Fertiggestellte Oreo-Kekse werden bis zum Servieren gekühlt. In einer verschlossenen Dose halten sie im Kühlschrank mindestens 2 Tage. Für längere Lagerung eignen sie sich zum Einfrieren. Die Weichung mit der Zeit ist normal und kann positiv wahrgenommen werden.

Detaillierte Technikbeschreibungen

Beim Schlagen der Butter mit Zucker entsteht durch mechanische Einarbeitung von Luft eine cremige Basis, die den Teig luftig macht. Das Sieben der trockenen Zutaten verhindert Klümpchen und sorgt für Gleichmäßigkeit. Das Kühlen reduziert die Glutenentwicklung, was Mürbigkeit fördert. Beim Ausrollen mit Kakaopulver statt Mehl wird der Geschmack nicht verdünnt. Das Andrücken der Sandwichkekse verteilt die Creme gleichmäßig, ohne Überlaufen.

In der Mixer-Methode für Streuselteig (mit Oreo-Stückchen) wird auf niedrigster Stufe gestartet, dann höchste Stufe, um Bindung zu erreichen. Die flache Drückung der Kugeln vor dem Backen sorgt für ebene Oberflächen.

Anpassungen für Diäten

Vegane Adaptionen ersetzen Butter durch Margarine und lassen Eier weg, wobei der Teig durch Kühlen stabil bleibt. Die Creme kann pflanzlich angepasst werden, wenngleich genaue Angaben fehlen.

Sensorische und kulinarische Anwendungen

Die Kombination aus tiefem Kakaogeschmack und Vanillecreme schafft Balance. Zerbröselte Kekse als Topping verleihen Pudding oder Parfait Knusprigkeit. Als Eis-Sandwich bieten sie Kontrast zu Vanilleeis. Variationen wie Minz- oder Erdnussbutterführung erweitern den Einsatzbereich.

Vergleich der Rezepte

Die Mürbeteig-Variante (Quelle 1) betont Einfachheit durch direktes Verkneten, während das cremig geschlagene Rezept (Quelle 2) mehr Volumen erzeugt. Die Oreo-Stückchen-Version (Quelle 5) unterscheidet sich durch industrielle Zutaten und weichere Textur. Creme mit Frischkäse (Quelle 4) wird fester. Konsistente Elemente sind Kühlen, dünnes Ausrollen und Fülltechnik.

Praktische Hinweise zur Ausstattung

Benötigt werden: Mixer mit Knethaken oder Rührbesen, Spritzbeutel, runder Ausstecher (4-5 cm), Silikonmatte, Lochblech, Backpapier, Kühlschrank und Gefrierschrank. Dauerbackfolie erleichtert das Backen.

Fazit zur Relevanz in der Hausbackkunst

Selbstgemachte Oreo-Kekse ermöglichen Kontrolle über Textur und Geschmack, von knusprig bis weich, mit Anpassungen an Vorlieben. Die Zubereitung basiert auf bewährten Techniken wie Kühlen und Schlagen, die professionelle Ergebnisse erzielen.

Schlussfolgerung

Die Herstellung von Oreo-Keksen umfasst Teig aus Butter, Kakao und Mehl, Kühlen für Formstabilität, Backen bei 180 °C und Füllung mit Vanillecreme. Variationen und Aufbewahrungstipps erweitern die Anwendbarkeit. Diese Methoden gewährleisten Kekse, die dem Original nahekommen, mit Fokus auf Knusprigkeit und Cremigkeit.

Quellen

  1. Oreos selber machen / Nachgemacht- original trifft Sally
  2. Oreo Kekse Selber Machen dein schnelles einfaches Rezept
  3. Oreo Kekse Bäckerei Stil
  4. Oreos selber machen so gehts
  5. Oreo Kekse

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