Kokosbusserl, auch bekannt als Kokosmakronen, gehören zu den unverzichtbaren Plätzchen in der Vorweihnachtszeit. Diese saftigen Kekse mit ihrer typischen Kokosnote und der weichen, aber knusprigen Konsistenz sind nicht nur bei Kindern beliebt, sondern auch bei Erwachsenen, die sich an die weihnachtliche Bäckerei erinnern. In diesem Artikel wird das Rezept für Kokosbusserl nach Omas Art beschrieben, einschließlich der Zutaten, der Zubereitung und Tipps, um sie saftig und gelungen zu backen. Darüber hinaus werden auch die historischen Wurzeln des Rezeptes sowie Tipps zur Aufbewahrung und Verzierung vorgestellt.
Zutaten für Kokosbusserl nach Omas Rezept
Die Zutaten für Kokosbusserl sind einfach und leicht zu finden. Sie bestehen hauptsächlich aus Eiklar, Staubzucker, Kokosraspeln und ggf. Mehl oder Zitronensaft. Die genauen Mengen variieren je nach Quelle, aber die Grundsätze bleiben gleich.
Rezept 1: Zimtliebe
- 2 Eiweiß
- 1 Prise Salz
- 160 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 200 g Kokosraspeln
- 200 g Zartbitterschokolade
Rezept 2: Katharinascakes
- 4 Eiweiß
- Zucker
- Eine Messerspitze Zimt
- 2 Tropfen Bittermandelöl
- Kokosflocken
- Optional: Schokolade zum Verzieren
Rezept 3: Eat.de
- 2 Eiweiß
- Prise Salz
- Zucker
- Vanillezucker
- Kokosraspeln
Rezept 4: Emmikochteinfach
- Eiweiße in der Größe M
- Puderzucker
- Butter-Vanille-Aroma
- Prise Salz
- Backoblaten
Rezept 5: Backademie
- 5 Eiklar
- 300 g Staubzucker
- 250 g Kokosette
- 20 g griffiges Mehl
- 1 TL Zitronensaft
Die Mengen der Zutaten variieren je nach Quelle, aber das grundlegende Prinzip bleibt gleich: Eiweiß wird mit Zucker und Salz steif geschlagen, und Kokosraspeln werden untergehoben. Optional kann Schokolade zum Verzieren verwendet werden.
Zubereitung von Kokosbusserl nach Omas Rezept
Die Zubereitung der Kokosbusserl ist einfach und gelingsicher. Im Folgenden werden die Schritte detailliert beschrieben.
Schritt 1: Eiweiß steif schlagen
Beginnen Sie damit, das Eiweiß mit einer Prise Salz zu schlagen. Das Eiweiß sollte steif sein, sodass es eine glänzende, feste Masse bildet. Es ist wichtig, dass das Eiweiß gut schaumig und stabil ist, da es die Grundlage für die Kekse bildet.
Schritt 2: Zucker einrieseln lassen
Nachdem das Eiweiß steif geschlagen wurde, fügen Sie den Zucker nach und nach hinzu. Dabei ist es wichtig, den Zucker langsam einrieseln zu lassen und dabei kontinuierlich zu schlagen. So entsteht eine glänzende, feste Masse, die sich leicht formen lässt.
Schritt 3: Kokosraspeln unterheben
Sobald die Masse glänzend und fest ist, heben Sie die Kokosraspeln vorsichtig unter. Achten Sie darauf, die Kokosraspeln sanft unterzuheben, damit die Luftblasen im Eischnee nicht zerstört werden. Dies ist entscheidend für die saftige Konsistenz der Kekse.
Schritt 4: Teig portionieren
Der Teig wird mit einem Teelöffel oder zwei Teelöffeln portioniert und auf ein Backblech gegeben. Sie können die Kokosbusserl entweder direkt auf das Backblech setzen oder – falls Sie sie mit Oblaten backen – diese als Grundlage verwenden.
Schritt 5: Backen
Der Ofen wird auf 170 °C Umluft (190 °C Ober-/Unterhitze) vorgeheizt. Die Kokosbusserl werden auf mittlerer Schiene für etwa 10–14 Minuten gebacken, bis die Kokosspitzen eine schöne Bräunung haben. Es ist wichtig, die Kekse nicht übermäßig zu bräunen, da sie sonst trocken werden.
Schritt 6: Auskühlen lassen
Nach dem Backen lassen Sie die Kokosbusserl vollständig auskühlen. Erst dann werden sie richtig fest. Während des Auskühlens härten sie nach und behalten ihre saftige Konsistenz bei.
Schritt 7: Schokolade verziehen
Wenn Sie die Kekse mit Schokolade verzieren möchten, schmelzen Sie die Schokolade im Wasserbad bei geringer Hitze. Tunken Sie die Kokosbusserl in die Schokolade, sodass der Boden vollständig bedeckt ist. Setzen Sie die Kekse erneut auf das Backpapier, damit die Schokolade aushärten kann.
Tipps für saftige Kokosbusserl
Um die Kokosbusserl saftig und gelungen zu backen, gibt es einige wichtige Tipps, die Sie beachten sollten.
1. Achten Sie auf die Backzeit
Die Backzeit ist entscheidend für die Konsistenz der Kekse. Sie sollten nicht übermäßig gebräunt werden, da sie sonst trocken werden. Die Kokosspitzen sollten eine angenehme Bräunung haben, aber nicht dunkel werden.
2. Lassen Sie die Kekse auskühlen
Frisch aus dem Ofen wirken die Kekse noch weich und nicht durchgebacken. Beim Auskühlen härten sie nach und werden schön fest. Es ist wichtig, die Kekse vollständig auskühlen zu lassen, damit sie ihre Form behalten.
3. Aufbewahren in einer luftdichten Dose
Um die Kekse frisch zu halten, sollten Sie sie nach dem Auskühlen in eine luftdichte Dose oder eine Metall-Plätzchenbox geben. So bleiben sie etwa drei Wochen lang saftig und lecker.
4. Verzieren mit Schokolade
Die Kombination aus Kokos und Zartbitterschokolade ist unschlagbar. Die Schokolade rundet das Aroma der Kekse ab und gibt ihnen eine zusätzliche Note. Wenn Sie die Kekse mit Schokolade verzieren, achten Sie darauf, dass die Schokolade vollständig aushärten kann, bevor Sie sie genießen.
5. Backoblaten oder Backpapier verwenden
Wenn Sie die Kekse auf Oblaten backen, verwenden Sie Oblaten mit einem Durchmesser von 4 cm. Alternativ können Sie auch Backpapier verwenden, um die Kekse auf dem Backblech zu platzieren. Dies verhindert, dass die Kekse am Blech haften bleiben.
Abwandlungen und Variationen
Die Kokosbusserl können in verschiedenen Varianten gebacken werden. Einige Beispiele sind:
- Mit Oblaten: Die Kekse können auf Oblaten gebacken werden, was sie optisch ansprechender macht. Oblaten mit einem Durchmesser von 4 cm sind ideal.
- Mit Schokolade: Sie können die Kekse mit Zartbitterschokolade, Vollmilchschokolade oder auch weißer Schokolade verzieren. Jede Variante bringt eine andere Note ein.
- Mit Zimt oder Bittermandelöl: Einige Rezepte enthalten Zimt oder Bittermandelöl, die das Aroma der Kekse verfeinern.
- Ohne Mehl: Die meisten Rezepte enthalten kein Mehl, was die Kekse glutenfrei macht. Wenn Sie auf glutenfreie Oblaten zurückgreifen, sind die Kekse auch glutenfrei.
Ursprung und Geschichte der Kokosbusserl
Die Kokosbusserl haben ihre Wurzeln in der europäischen Küche, wobei das Rezept möglicherweise aus Italien stammt. Die Kokosnuss wurde im 19. Jahrhundert in die europäische Küche eingeführt, als der Import exotischer Früchte aus der Karibik begann. Vor allem in jüdischen Kochbüchern wurden Rezepte für Kokosmakronen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gefunden.
Seitdem haben sich die Kokosbusserl als Klassiker in der Vorweihnachtszeit etabliert. Sie sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern beliebt. Die Kombination aus Kokosraspeln und Eiweißmasse ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Weihnachtsbäckerei.
Nährwerte der Kokosbusserl
Die Nährwerte der Kokosbusserl variieren je nach Rezept und Mengenangaben. Generell handelt es sich um süße Kekse mit hohem Zucker- und Fettgehalt. Sie sind daher nicht als Gesundheitslebensmittel zu betrachten, sondern eher als kulinarische Freude in der Weihnachtszeit.
Fazit
Kokosbusserl nach Omas Rezept sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Sie sind einfach zu backen, gelingsicher und lassen sich in verschiedenen Varianten zubereiten. Mit ihren saftigen, weichen Konsistenz und der typischen Kokosnote sind sie bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Die Tipps zur Zubereitung, Aufbewahrung und Verzierung helfen dabei, die Kekse gelungen und lecker zu backen.