Klassische Donuts: Rezepte und Techniken von Oma bis heute

Donuts sind mehr als nur ein süßes Leckerei – sie sind eine Kulturerscheinung, die sich über Generationen hinweg bewährt hat. Ob im traditionellen amerikanischen Stil, als französischer Kranz oder in moderner Variante mit Zuckerglasur – Donuts haben sich in der kulinarischen Welt etabliert und faszinieren Backfreunde und Genießer gleichermaßen. Viele der Rezepte, die heute in Backbüchern oder Rezeptportalen zu finden sind, stammen aus Familientraditionen, oft weitergegeben von Oma oder anderen Familienangehörigen. In diesem Artikel werden verschiedene Rezepte und Herstellungsmethoden vorgestellt, die sich sowohl an Anfänger als auch an erfahrene Hobbyköche richten. Die Rezepte stammen aus verschiedenen Quellen, wobei besonderes Augenmerk auf traditionelle Techniken gelegt wird, die heute oft mit modernen Anpassungen kombiniert werden.

Rezepte für Donuts

Mini Frankfurter Kranz (Donuts)

Ein Rezept aus den Quellen ist der sogenannte „Mini Frankfurter Kranz“, der als Donuts-Variante bezeichnet wird. Dieses Rezept ist ideal für alle, die gerne kleine, süße Kringel backen möchten, die sich gut als Fingerfood eignen.

Zutaten für den Kuchenteig:

  • 250g Wasser
  • 175g weiche Butter oder Margarine
  • 100g Creme formidable (oder ein alternatives Pulver für Schlagsahne)
  • 1–2 EL Puderzucker
  • 50g Naturjoghurt

Für die Creme:

  • 100g Creme formidable
  • 1–2 EL Puderzucker
  • 50g Naturjoghurt

Für die Dekoration:

  • Belegkirschen
  • 2 EL Haselnusskrokant

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Alle Zutaten für den Kuchenteig in eine Rührschüssel geben und auf mittlerer Stufe 1–2 Minuten glatt rühren.
  3. Ein Backblech für Mini Donuts einfetten und zu 2/3 mit der Masse befüllen.
  4. Die Donuts ca. 16–20 Minuten backen lassen, bis sie goldbraun sind.
  5. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Creme herstellen:

  1. Joghurt und Wasser mischen und das Creme Formidable Pulver glatt rühren.
  2. Die Butter oder Margarine nach und nach zugeben und 4 Minuten auf höchster Stufe schaumig schlagen.

Donuts füllen und dekorieren:

  1. Die Minidonuts zwei Mal durchschneiden (wem das zu kniffelig ist, einmal reicht auch).
  2. Mit Creme füllen, zusammensetzen und außen einstreichen.
  3. Den Haselnusskrokant aufstreuen und mit kleinen Creme-Rosetten verzieren.
  4. Kleine Stücke Belegkirschen auflegen.

Dieses Rezept ist besonders gut geeignet für Familienfestlichkeiten oder als Partysnack. Es vereint klassische Backtechniken mit modernen Aromen und Dekorationselementen.

Donuts für den Donutmaker

Ein weiteres Rezept, das in den Quellen erwähnt wird, ist für den Donutmaker. Diese Art der Herstellung ist ideal für alle, die keine Backform oder keine Zeit für aufwendiges Ausstechen haben. Es wird beschrieben, dass die Donuts in 10–30 Minuten hergestellt werden können, je nach Modell des Donutmakers.

Zutaten:

  • Weizenmehl
  • Trockenhefe
  • Milch
  • Zucker
  • Butter
  • Ei
  • Pflanzenöl zum Ausbacken

Zubereitung:

  1. Milch und Butter erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
  2. Trockenhefe mit Mehl vermengen.
  3. Alle Zutaten sowie die warme Butter-Milch-Mischung in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren.
  4. Ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Den Teig in den Donutmaker füllen und nach Herstelleranweisungen backen.
  6. Die Donuts mit Zuckerglasur oder Schokoladenstückchen verzieren.

Dieses Rezept eignet sich besonders gut für Familien mit Kindern, da die Herstellung schnell und unkompliziert ist. Der Donutmaker sorgt für gleichmäßige Ergebnisse und minimiert das Risiko von Fehlern beim Ausbacken oder Backen.

Hefe-Donuts (Doughnuts)

Ein weiteres Rezept, das aus den Quellen stammt, ist das für Hefe-Donuts, die als „Weltklasse“ bezeichnet werden. Dieses Rezept ist etwas aufwendiger und erfordert mehr Zeit, besonders für das Gehen des Teigs.

Zutaten:

  • 2 Päckchen Trockenhefe (oder 1 Würfel Frischhefe)
  • 50 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 750 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 ml Milch (höchstens lauwarm)
  • 75 g zerlassene Butter
  • 2 Eier, verschlagen
  • Fritierfett (Öl oder Plattenfett)
  • Schoko-Kuvertüre, Kokosöl
  • Puderzucker, Zitronensaft
  • Sprinkles

Zubereitung:

  1. Trockenhefe in lauwarmem Wasser und 1 TL Zucker verrühren und 10 Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
  2. Mehl mit Zucker, Salz und Vanillezucker mischen. Den Hefebrei daraufgeben und durchrühren.
  3. Zerlassene Butter, knapp lauwarme Milch und verschlagene Eier dazugeben und alles zu einem weichen Teig kneten.
  4. Den Teig in einer geölten Schüssel zugedeckt mindestens eine Stunde an einem zugfreien Ort gehen lassen.
  5. Nach dem Gehen den Teig durchkneten und auf einer bemehlten Fläche etwa daumendick ausrollen.
  6. Mit einem Donut-Ausstecher oder zwei runden Ausstechern Donuts ausstechen.
  7. Die Rohlinge auf bemehltem Backpapier zugedeckt eine Stunde gehen lassen.
  8. Frittierfett auf 175 Grad vorheizen.
  9. Die Donuts vorsichtig in das Fett gleiten lassen und hellbraun backen.
  10. Abtropfen lassen und auf ein Gitter setzen.
  11. Für den Schokoguss Kuvertüre mit Kokosöl schmelzen.
  12. Für die Zuckerglasur Puderzucker mit Wasser und Zitronensaft zu einem dicken Guss verrühren.
  13. Die Donuts „kopfüber“ in den Guss tauchen und auf ein Gitter setzen.
  14. Mit Sprinkles oder anderen Dekorationselementen verzieren.

Dieses Rezept ist ideal für alle, die Wert auf traditionelle Hefeteig-Kunst legen und bereit sind, etwas mehr Zeit in die Herstellung zu investieren. Die Ergebnisse sind jedoch mit einem weichen, fluffigen Teig und einer saftigen Textur unvergleichlich.

Techniken für die Herstellung von Donuts

Frittieren vs. Backen

Ein entscheidender Unterschied zwischen verschiedenen Rezepten ist, ob die Donuts gebacken oder gefrittiert werden. In den Quellen wird sowohl das Frittieren als auch das Backen beschrieben.

Frittieren:

  • Frittierfett auf 175 Grad vorheizen.
  • Donuts vorsichtig in das Fett gleiten lassen.
  • 3–4 Stück gleichzeitig frittieren und hellbraun werden lassen.
  • Einmal wenden, bis sie goldbraun sind.
  • Abtropfen lassen und auf ein Gitter setzen.

Backen:

  • Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Donuts in eine Backform füllen und 16–20 Minuten backen.
  • Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Das Frittieren erzeugt einen knusprigen Belag und ein saftiges Innenleben, während das Backen etwas weniger Fett erfordert und daher ggf. als gesünder angesehen wird. Allerdings ist die Textur beim Backen oft etwas dichter.

Hefeteig vs. Joghurtteig

Ein weiterer Aspekt, der in den Rezepten unterschiedlich behandelt wird, ist der Teigtyp. Es gibt Rezepte mit Hefeteig und solche mit Joghurtteig.

Hefeteig:

  • Erzeugt ein weiches, fluffiges Ergebnis.
  • Rezept erfordert etwas mehr Zeit und Vorbereitung.
  • Ideal für traditionelle Donuts.

Joghurtteig:

  • Schneller und einfacher herzustellen.
  • Eher für moderne, süße Donuts geeignet.
  • Rezept ist ideal für Familien oder Partys.

Beide Teige haben ihre Anwendungsbereiche, wobei der Hefeteig für authentische, traditionelle Donuts bevorzugt wird.

Tipps und Tricks für die Herstellung

Temperaturkontrolle beim Frittieren

Ein entscheidender Punkt beim Frittieren ist die Temperaturkontrolle. In den Quellen wird erwähnt, dass eine Induktionskochplatte oder ein Fettthermometer hilfreich ist. Wenn man kein Fettthermometer hat, kann man durch Probieren die richtige Temperatur ermitteln.

Tipps:

  • Zu hohe Temperatur: Die Donuts werden äußerlich schnell braun, innen jedoch noch teigig.
  • Zu niedrige Temperatur: Die Donuts brauchen länger, bis sie braun werden.
  • Nach der vorgegebenen Zeit nicht richtig braun: Herd leicht höher stellen.
  • Nach der vorgegebenen Zeit zu schnell braun: Herd etwas reduzieren.

Verzieren von Donuts

Die Verzierung ist ein wichtiger Teil des Rezepts, da sie das Auge und den Geschmack anspricht. In den Quellen werden verschiedene Guss- und Füllungsvarianten vorgestellt.

Gussvarianten:

  • Zuckerglasur: Puderzucker mit Wasser und Zitronensaft verrühren.
  • Schokoguss: Schoko-Kuvertüre mit Kokosöl schmelzen.
  • Maple-Guss: 25 g Butter schmelzen, mit 150 g Puderzucker und Ahornsirup zu einem Guss rühren.

Füllungen:

  • Creme: Joghurt mit Creme formidable Pulver und Schlagsahne schlagen.
  • Schokoladenstückchen: In den Teig integrieren oder als Füllung.
  • Fruchtstücke: Himbeeren, Äpfel oder andere Früchte können in den Teig gemischt werden.

Dekorationselemente:

  • Haselnusskrokant
  • Belegkirschen
  • Sprinkles
  • Lebensmittelfarbe

Zeitmanagement

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Planung. In den Rezepten wird oft erwähnt, dass der Teig einige Zeit zum Gehen braucht. Dies ist besonders bei Hefeteigrezepten der Fall. Es ist daher sinnvoll, die Teigvorbereitung am Vorabend durchzuführen oder den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen.

Tipps:

  • Teig am Vorabend zubereiten.
  • Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  • Dadurch ist der Teig besser zu verarbeiten und die Ergebnisse sind konsistenter.

Gesündere Alternativen

In den Quellen wird auch erwähnt, dass es heute viele gesündere Alternativen gibt. Diese Rezepte sind ideal für Familien, die sich bewusst ernähren möchten.

Gesündere Zutaten:

  • Vollkornmehl anstelle von Weizenmehl
  • Kokosöl anstelle von Butter
  • Pflanzenmargarine anstelle von Butter
  • Honig oder Agave anstelle von Zucker

Gesündere Gussvarianten:

  • Kokosraspeln statt Sprinkles
  • Fruchtpüreemix statt Puderzucker
  • Natürliche Lebensmittelfarben statt künstlicher

Diese Alternativen ermöglichen es, die Donuts trotzdem genießbar zu machen, ohne auf Geschmack oder Aussehen zu verzichten.

Fazit

Donuts sind eine kulinarische Delikatesse, die sich sowohl als traditionelles Rezept als auch in modernen Varianten genießen lässt. Ob mit Hefeteig oder Joghurtteig, ob gefrittiert oder gebacken – die Vielfalt der Rezepte ist beeindruckend. Besonders hervorzuheben sind die Tipps zur Verzierung und Dekoration, die die Donuts optisch und geschmacklich abrunden. Mit etwas Übung und Geduld können auch Anfänger leckere Donuts backen oder frittieren. Ob für Familien, Partys oder einfach zum Genießen – Donuts sind eine kulinarische Freude, die sich lohnt.

Quellen

  1. Frankfurter Kranz Donuts
  2. Einfache Donuts-Rezepte
  3. Hefedonuts-Rezept
  4. Donuts ohne Donut-Maker

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