Einfacher Keksteig wie von Oma – Traditionelle Rezepte und Tipps für perfekte Plätzchen

Der Weihnachtszeit geht oft der Geruch frisch gebackener Kekse voraus – ein Duft, der Erinnerungen wachruft und die Stimmung bereitet. Eines der beliebtesten Rezepte ist der einfache Keksteig, der sich perfekt zum Ausstechen, Formen oder Dekorieren eignet. In diesem Artikel präsentieren wir Rezepte und Tipps, die sich über Generationen in deutschen Küchen bewährt haben. Der Fokus liegt auf traditionellen Rezepturen, einfachen Vorgehensweisen und den kleinen Tricks, die den Unterschied ausmachen.

Die Rezepte, die in den folgenden Abschnitten vorgestellt werden, basieren auf Erkenntnissen aus mehreren Quellen, die sich mit traditionellen Plätzchenteigen befassen. Es handelt sich um Rezepte, die sich durch ihre Einfachheit, gute Ergebnisse und kinderfreundliche Anwendung auszeichnen. Alle Rezepte enthalten Zutaten, die leicht zugänglich sind und sich gut anpassen lassen, um individuelle Geschmacksgaben oder Diätbedürfnisse zu berücksichtigen.

Zudem werden Empfehlungen zur Zubereitung, zum Umgang mit dem Teig, zur Backdauer und zu Dekorationstechniken gegeben. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit, insbesondere wenn Kinder im Backprozess beteiligt sind. Die hier vorgestellten Rezepte und Tipps sind somit sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Bäcker geeignet.

Einfacher Keksteig: Traditionelle Rezepturen und Zubereitung

Die Grundlagen eines einfachen Keksteigs sind in mehreren Quellen beschrieben, wobei die Rezepturen sich in der Verwendung von Backpulver unterscheiden. Einige Rezepte verzichten auf Backpulver, um einen klassischen, buttrigen Geschmack zu erzielen, andere enthalten es, um die Kekse etwas luftiger zu machen. Die Hauptzutaten sind jedoch überall gleich: Butter, Zucker, Eier, Vanilleextrakt, Mehl und Salz.

Ein typisches Rezept, das in mehreren Quellen vorkommt, sieht folgende Zutaten vor:

  • 250g weiche Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 375g Mehl
  • ½ TL Backpulver (optional)
  • Eine Prise Salz

Die Zubereitung beginnt damit, die Butter mit Zucker cremig zu schlagen, bis sie hell und schaumig ist. Anschließend werden Ei und Vanilleextrakt untergerührt. In einer separaten Schüssel werden Mehl, Salz und Backpulver (falls verwendet) gemischt. Diese trockenen Zutaten werden dann langsam zu den feuchten Zutaten gegeben, bis ein glatter, nicht zu fest zusammenhängender Teig entsteht.

Einige Rezepte betonen, dass der Teig vor dem Ausstechen eine Kühlzeit von etwa einer Stunde benötigt, um die Form besser zu behalten. Andere empfehlen, den Teig direkt nach der Zubereitung zu verwenden. Dies hängt vom persönlichen Geschmack und von der Konsistenz des Teigs ab.

Tipps für die Zubereitung

Um den Teig optimal zu verarbeiten, gibt es mehrere Tipps, die in den Quellen erwähnt werden:

  1. Mise en Place: Alle Zutaten vor dem Backen abwiegen und bereithalten. Dies spart Zeit und verhindert Fehleinschätzungen während der Zubereitung.
  2. Kühlzeit: Lassen Sie den Teig für etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Dies hilft, die Form besser zu behalten und die Butter etwas fester werden zu lassen.
  3. Ausrollen: Der Teig sollte nicht zu dünn ausgerollt werden, um Risse zu vermeiden. Eine Dicke von etwa 0,5 cm ist ideal.
  4. Backofenvorbereitung: Der Backofen sollte auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizt werden. Die Backzeit beträgt etwa 8–12 Minuten, je nach Dicke der Kekse.

Ein weiterer Tipp ist, den Backofen nicht zu oft zu öffnen, da sich die Temperatur dann stark ändert und die Kekse ungleichmäßig backen können. Die Kekse sollten goldbraun werden, aber nicht dunkel. Wenn sie zu dunkel werden, können sie leicht verbrennen.

Ausstechplätzchen: Vorteile und Tipps für die Formgebung

Die Ausstechmethode ist besonders beliebt, da sie es ermöglicht, die Kekse in verschiedenen Formen zu gestalten. Dies ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch eine gute Möglichkeit, die Kreativität der Kinder zu fördern. Die Formgebung ist zudem eine gute Aktivität, die die ganze Familie beteiligen kann.

Einige Quellen erwähnen, dass die Formgebung am einfachsten ist, wenn der Teig kalt ist. Dies hilft, die Formen besser zu trennen und vermeidet, dass der Teig zusammenklebt. Es ist auch wichtig, die Formen gut auszustechen, um die Kekse gleichmäßig in Form zu bringen.

Ausstechformen

Es gibt zahlreiche Ausstechformen, die verwendet werden können. Diese reichen von einfachen Sternen oder Herzen bis hin zu komplexeren Motiven wie Tieren oder Weihnachtsdekorationen. Je nach Geschmack und Anlass können die Formen variieren. Bei Weihnachten sind Formen mit Tannenbäumen, Sternen oder Rentieren besonders beliebt. Für andere Anlässe, wie Ostern oder Geburtstage, können bunte Formen verwendet werden.

Einige Quellen empfehlen, die Ausstechformen nicht zu eng zu wählen. Ein zu enges Ausstechen kann dazu führen, dass der Teig zusammenklebt oder beim Backen die Form nicht mehr erkennbar ist. Es ist auch wichtig, die Formen gut auszustechen, um die Kekse gleichmäßig in Form zu bringen.

Kekse backen mit Kindern

Ein weiterer Vorteil der Ausstechmethode ist, dass sie sich gut für Kinder eignet. Die Formgebung ist eine spannende Aktivität, die die Kinder beteiligen kann. Es ist auch eine gute Möglichkeit, den Kindern beizubringen, wie man einen Teig ausrollt, Formen ausschneidet und die Kekse backt.

Einige Quellen erwähnen, dass es wichtig ist, auf die Sicherheit zu achten. Der Ofen sollte vorher vorgeheizt werden, und die Backbleche sollten mit Backpapier belegt sein, um die Kekse nicht anbrennen zu lassen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Kinder nicht zu nahe an heißen Geräten wie dem Ofen oder der Herdplatte stehen.

Keksteig ohne Backpulver: Traditionelle Variante

Einige Rezepte verzichten bewusst auf Backpulver, um einen traditionellen Geschmack zu erzielen. Diese Variante ist besonders in alten Familienrezepten zu finden, die oft ohne chemische Hefe oder Backpulver auskommen. Der Vorteil dieser Variante ist, dass der Keksteig etwas dichter und buttriger wird, was für manche Bäcker den gewünschten Geschmack darstellt.

Die Rezepturen für Keksteig ohne Backpulver enthalten meist folgende Zutaten:

  • 250g weiche Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 375g Mehl
  • Eine Prise Salz

Die Zubereitung ist im Grunde die gleiche wie bei dem Rezept mit Backpulver. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Backpulver weggelassen wird. Dies führt zu einem etwas dichteren Teig, der sich gut für Ausstechplätzchen eignet.

Einige Quellen erwähnen, dass dieser Teig besonders bei traditionellen Weihnachtsplätzchen beliebt ist. Der Geschmack ist zart und buttrig, was für viele Bäcker den idealen Geschmack ausmacht. Zudem ist dieser Teig einfacher zu handhaben, da er sich nicht so schnell verändert wie Teige mit Backpulver.

Zuckerguss: Dekoration und Geschmack

Ein weiteres Element, das in mehreren Rezepten erwähnt wird, ist der Zuckerguss. Der Zuckerguss dient nicht nur der Dekoration, sondern auch der Geschmackserweiterung. Er kann mit Lebensmittelfarben veredelt werden, um bunte Effekte zu erzielen, oder mit Streuseln oder Schokoglasur verziert werden.

Zuckerguss-Zutaten

Ein typischer Zuckerguss besteht aus:

  • 200g Puderzucker
  • 3–4 EL Milch
  • Lebensmittelfarbe (nach Bedarf)
  • Streusel (zum Dekorieren)

Der Zuckerguss wird durch das Mischen von Puderzucker und Milch hergestellt. Es ist wichtig, die Menge der Milch an die Konsistenz des Zuckergusses anzupassen. Zu viel Milch kann dazu führen, dass der Zuckerguss zu flüssig wird und nicht gut haftet. Zudem kann der Zuckerguss mit Lebensmittelfarbe veredelt werden, um bunte Effekte zu erzielen.

Anwendung des Zuckergusses

Der Zuckerguss kann nach dem Backen auf die Kekse aufgetragen werden. Es ist wichtig, dass die Kekse vorher vollständig abgekühlt sind, damit der Zuckerguss nicht anbrennt oder sich löst. Der Zuckerguss kann mit einem Löffel oder einem Spritzbeutel aufgetragen werden, um verschiedene Formen und Muster zu erzielen.

Einige Quellen empfehlen, den Zuckerguss nicht zu stark zu färben, da dies den Geschmack beeinflussen kann. Zudem ist es wichtig, die Kekse nicht zu überdekorieren, da dies den Geschmack überdecken kann. Ein weiterer Tipp ist, den Zuckerguss nicht direkt nach dem Backen aufzutragen, da die Kekse noch heiß sind und der Zuckerguss sich nicht gut haftet.

Variationsmöglichkeiten: Anpassung des Rezepts

Ein weiterer Vorteil der hier vorgestellten Rezepte ist, dass sie sich gut anpassen lassen. Dies ermöglicht es, individuelle Geschmacksgaben oder Diätbedürfnisse zu berücksichtigen. Einige Quellen erwähnen, dass der Rezeptplan flexibel genug ist, um verschiedene Anforderungen zu erfüllen.

Zucker reduzieren

Einige Bäcker mögen den Keksteig nicht zu süß. In diesen Fällen kann der Zucker um 20–30g reduziert werden. Dies führt zu einem weniger süßen Keksteig, der dennoch den gewünschten Geschmack erzielt. Einige Quellen erwähnen, dass dies besonders bei Kindern beliebt ist, die den Keksteig nicht zu süß mögen.

Nussaromen hinzufügen

Ein weiterer Vorschlag ist, Nussaromen hinzuzufügen. Dies kann durch die Zugabe von gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen erfolgen. Einige Quellen erwähnen, dass 50g gemahlene Nüsse gut in den Teig integriert werden können, um den Geschmack zu verfeinern. Dies führt zu einem nussigen Geschmack, der besonders bei Weihnachtsplätzchen beliebt ist.

Weihnachtliche Gewürze

Ein weiterer Vorschlag ist, Weihnachtliche Gewürze hinzuzufügen. Dies kann durch die Zugabe von Spekulatius-Gewürz oder Ginger Cookies Christmas Feeling erfolgen. Einige Quellen erwähnen, dass diese Gewürze den Keksteig optisch und geschmacklich veredeln können. Dies ist besonders bei traditionellen Weihnachtsplätzchen beliebt.

Lagerung und Aufbewahrung

Ein weiteres Thema, das in mehreren Quellen erwähnt wird, ist die Lagerung und Aufbewahrung der Kekse. Da Kekse oft in größeren Mengen gebacken werden, ist es wichtig, sie ordnungsgemäß aufzubewahren, um sie frisch zu halten.

Lagerungstipps

Einige Quellen empfehlen, die Kekse in einer luftdichten Dose aufzubewahren. Dies verhindert, dass sie austrocknen oder Feuchtigkeit aufnehmen. Zudem kann die Dose in einem kühlen, trockenen Ort aufbewahrt werden, um die Kekse frisch zu halten.

Ein weiterer Tipp ist, die Kekse nicht im Kühlschrank aufzubewahren, da dies dazu führen kann, dass sie sich verändern. Stattdessen sollte eine Dose in einem Schrank oder auf dem Tisch verwendet werden. Einige Quellen erwähnen, dass die Kekse in einer Dose bis zu einer Woche haltbar sind.

Einfrieren

Ein weiterer Vorschlag ist, die Kekse einzufrieren, um sie länger haltbar zu machen. Dies ist besonders bei größeren Mengen nützlich. Die Kekse können in einer luftdichten Tüte oder Dose gefroren werden. Bei der Aufbewahrung im Gefrierfach sind die Kekse bis zu drei Monate haltbar.

Bei der Aufheizung der Kekse sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht direkt aus dem Gefrierfach serviert werden. Stattdessen sollten sie bei Zimmertemperatur aufgewärmen, um die Konsistenz zu erhalten. Einige Quellen erwähnen, dass die Kekse nach dem Auftauen immer noch frisch schmecken, wenn sie ordnungsgemäß aufbewahrt wurden.

Fazit

Die hier vorgestellten Rezepte und Tipps zeigen, dass der Keksteig wie von Oma ein zeitloses Rezept ist, das sich gut für Weihnachten oder andere Anlässe eignet. Die Rezepturen sind einfach zu handhaben und lassen sich gut anpassen, um individuelle Geschmacksgaben oder Diätbedürfnisse zu berücksichtigen. Zudem sind die Kekse nicht nur lecker, sondern auch eine gute Möglichkeit, die Familie oder Freunde zu verwöhnen.

Die Zubereitung ist kinderleicht und kann von Einsteigern wie von Profis gleichermaßen genossen werden. Zudem sind die Kekse eine gute Möglichkeit, die Kreativität der Kinder zu fördern, da sie sich bei der Formgebung und Dekoration beteiligen können.

Mit diesen Tipps und Rezepten ist es möglich, leckere Kekse zu backen, die nicht nur gut schmecken, sondern auch optisch ansprechend sind. Ob mit oder ohne Backpulver, mit oder ohne Zuckerguss – die Möglichkeiten sind vielfältig und passen sich jedem Geschmack an.

Quellen

  1. Omas Geheimnis Einfacher AusstechKeksteig
  2. Zuckerplatzchen wie von Oma
  3. Butterplatzchen wie von Oma – das beste Rezept
  4. Einfacher Keksteig – Rezepte auf Chefkoch

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