Oma’s Geheimnisvolle Hausfreunde – Traditionelle Weihnachtskekse in Einfacher und Praktischer Form
Einleitung
Die Weihnachtsbäckerei ist eine wundervolle Tradition, die nicht nur für süße Freude auf dem Tisch sorgt, sondern auch die Familienverbundenheit stärkt. Unter den vielen Rezepten, die in den Wintermonaten aufgegeben werden, zählen die sogenannten Hausfreunde zu den Klassikern – Kekse, die durch ihre Kombination aus Nüssen, Trockenfrüchten, Schokolade und Zucker zu den Lieblingsplätzchen vieler gehören. Ob in der niederländischen oder österreichischen Tradition – die Rezepte für diese Kekse sind einfach, schnell und praktisch.
Die Rezepte, die in den bereitgestellten Materialien beschrieben werden, stammen zum Teil von Urgroßmüttern und sind somit eine wahre Schatzkiste für die heutige Backpraxis. Sie verbinden nicht nur das handwerkliche Können der Vorfahren, sondern auch die Flexibilität, mit der man heute nach individuellen Vorlieben backen kann. Ob mit Rosinen, Cranberries, Haselnüssen oder Walnüssen – die Rezepte erlauben vielfältige Variationen.
Dieser Artikel zeigt, wie man Omas Hausfreunde heute noch in Einfachheit und Geschmack genießen kann. Wir analysieren verschiedene Rezepte, ihre Zutaten und Zubereitungsmethoden, und erläutern, warum diese Kekse zu den beliebtesten Plätzchen gehören – nicht zuletzt, weil sie sich hervorragend als Snack zu Tee, Kaffee oder Glühwein eignen.
Rezeptvariationen und Zutaten
Rezept 1: Einfache Hausfreunde mit Nüssen und Trockenfrüchten
Dieses Rezept (Quelle [1]) ist besonders schnell und einfach. Es eignet sich ideal, wenn man keine große Zeit oder komplexe Zutaten hat.
Zutaten:
- 1 Ei
- 70 g Kristallzucker
- 1 Pkg. Vanillezucker
- ½ TL Salz
- 70 g Cranberries
- 2 EL Rum (zur Einweichung der Cranberries)
- 70 g geriebene Walnüsse
- 70 g Weizenmehl T480
Zubereitung:
- Die Cranberries in Rum einweichen.
- Den Backofen auf 160°C Heißluft vorheizen.
- Das Backblech mit Backpapier auslegen.
- Ei, Zucker und Salz schaumig schlagen.
- Mehl, Nüsse und Cranberries unterheben.
- Die Masse ca. 1 cm dick auf das Backblech streichen.
- Für 25–30 Minuten backen, bis die Kekse goldbraun sind.
- Nach dem Backen kurz abkühlen lassen, dann in kleine Rechtecke schneiden.
Diese Kekse sind knusprig, nussig und leicht fruchtig. Sie eignen sich als schneller Backspaß, insbesondere für Familien oder alle, die keine aufwendige Vorbereitung bevorzugen.
Rezept 2: Traditionelle Variante mit Eiern und Mehl
Dieses Rezept (Quelle [2]) stammt von einer Oma aus Österreich und ist traditionell, da es keine Grammangaben verwendet. Stattdessen arbeitet es mit Eischweren und Handvollen.
Zutaten:
- 5 Eier
- 4 Eischwer Zucker
- 4 Eischwer Mehl
- 1 Pkg. Vanillezucker
- 2 Handvoll getrocknete Sauerkirschen oder Rosinen
- 2 Handvoll Walnüsse
- 3 Rippen Blockschokolade
Zubereitung:
- Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Walnüsse klein hacken.
- Sauerkirschen ebenfalls hacken und mit den Nüssen vermengen.
- Eier, Zucker, Vanillezucker und Mehl schaumig schlagen.
- Die trockenen Zutaten (Nüsse, Kirschen) unterheben.
- Die Masse auf das Backblech streichen und ca. 20–25 Minuten backen.
- Nach dem Abkühlen in Rechtecke schneiden.
Diese Variante ist typisch für die alte Backkunst, bei der es nicht auf präzise Mengen ankam, sondern auf die Erfahrung. Sie ist ideal für diejenigen, die die Backkunst ihrer Großeltern nachempfinden möchten.
Rezept 3: Omas Klassiker mit Haselnüssen, Aranzini und Zitronat
Dieses Rezept (Quelle [3]) ist von einem Online-Kochportal und betont die Verwendung von Haselnüssen, Aranzini (getrocknete Orangenschalen) und Zitronat, was dem Teig einen intensiven Geschmack verleiht.
Zutaten:
- 4 Eier (Größe M)
- 150 g Haselnüsse
- 100 g Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- 100 g Aranzini, gewürfelt
- 100 g Zitronat, gewürfelt
- 150 g Rosinen
- 150 g Weizenmehl
- 1 TL Backpulver
Zubereitung:
- Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
- Haselnüsse, Aranzini, Zitronat und Rosinen unterheben.
- Mehl und Backpulver vermischen und zu der Masse geben.
- Die Masse auf ein Backblech streichen und ca. 20 Minuten backen.
- Nach dem Abkühlen in Stücke schneiden.
Diese Kekse sind besonders aromatisch und eignen sich hervorragend als Weihnachtsplätzchen. Der Mix aus Haselnüssen und getrockneten Früchten sorgt für eine besondere Geschmacksnote.
Rezept 4: Vollkornversion mit Birkenzucker
Dieses Rezept (Quelle [4]) ist besonders gesundheitsbewusst und verwendet Vollkornmehl und Birkenzucker, um den Keksen mehr Nährwert zu verleihen.
Zutaten:
- 6 Eier
- 150 g Birkenzucker
- 2 Pkg. Vanillezucker
- 200 g Vollkorndinkelmehl
- 2 Messerspitzen Backpulver
- 200 g geriebene Walnüsse
- 150 g Rosinen
- 300 g kandierte Früchte (Zitronat, Aranzini, kandierte Kirschen)
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
- Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen.
- Backpulver mit Mehl vermischen und unterheben.
- Nüsse, Rosinen und kandierte Früchte dazugeben.
- Die Masse auf das Backblech streichen.
- Bei 160°C Heißluft für 20 Minuten backen.
- Nach dem Backen warm schneiden und auskühlen lassen.
Diese Kekse sind nicht nur lecker, sondern auch nahrhaft. Sie enthalten Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, was sie zu einer gesunden Alternative macht, ohne den Geschmack zu verlieren.
Rezept 5: Doppeldecker mit Konfitüre, Marzipan und Schokolade
Dieses Rezept (Quelle [5]) ist ein echtes Highlight. Es handelt sich um Doppeldecker, bei denen zwei Kekse mit Konfitüre, Marzipan und Schokolade verklebt werden.
Zutaten:
Teig:
- 175 g Mehl
- 75 g Stärke
- 65 g Zucker
- 2 EL Vanillezucker
- 1 Ei
- 165 g Butter
Füllung:
- 175 g Aprikosenkonfitüre
- 400 g Rohmarzipan
- 250 g Puderzucker
- 300 g Schokoladen-Glasur (Zartbitter)
- 125 g Walnusshälften
Zubereitung:
- Mehl, Stärke, Zucker, Vanillezucker, Butter und Ei zu einem Teig verkneten.
- Den Teig für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Teig ausrollen und Kreise (Ø 5 cm) ausstechen.
- Die Kekse auf einem Backblech bei 180°C Ober- und Unterhitze für 10 Minuten backen.
- Die Hälfte der Kekse mit Konfitüre bestreichen.
- Marzipan mit Puderzucker verkneten, dünn ausrollen und ebenfalls Kreise ausstechen.
- Die Marzipanstücke auf die Konfitüre legen und mit einem zweiten Keks verkleben.
- Schokoladenglasur darauf gießen und mit Walnüssen belegen.
Diese Kekse sind eine Delikatesse und eignen sich besonders gut für festliche Anlässe. Sie sind aufwendiger in der Herstellung, aber der Aufwand lohnt sich durch den Geschmack.
Rezept 6: Klassischer Mürbeteig mit Marzipanfüllung
Dieses Rezept (Quelle [6]) ist ein weiteres Beispiel für die traditionelle Herstellung von Hausfreunden. Es verwendet einen Mürbeteig, der sich durch seine Brüchigkeit und den leichten Vanillegeschmack auszeichnet.
Zutaten:
Mürbeteig:
- 175 g Mehl
- 75 g Speisestärke
- 65 g Zucker
- 2 EL Vanillezucker
- 1 Ei
- 165 g Butter
Füllung:
- 175 g Aprikosenkonfitüre
- 400 g Rohmarzipan
- 250 g Puderzucker
- 300 g Schokoladen-Glasur
- 125 g Walnusshälften
Zubereitung:
- Mehl, Stärke, Zucker, Vanillezucker, Butter und Ei zu einem Teig verkneten.
- Den Teig für 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Teig dünn ausrollen und Kreise (Ø 5 cm) ausstechen.
- Die Kekse auf einem Backblech bei 180°C für 10 Minuten backen.
- Die Kekse mit Konfitüre bestreichen.
- Marzipan mit Puderzucker vermengen, dünn ausrollen und ebenfalls Kreise ausstechen.
- Die Marzipanstücke auf die Kekse legen und mit einem zweiten Keks verkleben.
- Schokoladen-Glasur darauf gießen und mit Walnüssen belegen.
Diese Kekse sind ideal für diejenigen, die Wert auf eine traditionelle Zubereitungsart legen. Sie sind etwas aufwendiger, aber der Geschmack lohnt sich.
Rezept 7: Marzipan-Plätzchen mit Walnüssen
Dieses Rezept (Quelle [7]) ist eine weitere Variante der Hausfreunde, bei der Marzipan eine zentrale Rolle spielt.
Zutaten:
Mürbeteig:
- 180 g Mehl
- 50 g Speisestärke
- 60 g Zucker
- 130 g Butter
- 1 Ei
Füllung:
- 120 g Marzipan-Rohmasse
- 50 g Puderzucker
- Aprikosenkonfitüre
Dekoration:
- Schokoladen-Glasur
- Walnusshälften
Zubereitung:
- Mehl, Stärke, Butter und Ei zu einem Mürbeteig verkneten.
- Den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Teig dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen.
- Bei 185°C (170°C Umluft) für 8–9 Minuten backen.
- Marzipan mit Puderzucker vermengen, dünn ausrollen und ebenfalls ausstechen.
- Die Kekse mit Konfitüre bestreichen, das Marzipan darauf legen und mit einem zweiten Keks verkleben.
- Schokoladen-Glasur darauf gießen und mit Walnüssen belegen.
Diese Kekse sind eine besondere Delikatesse und eignen sich besonders gut für Weihnachtsfeiern oder Geschenke.
Zubereitungstipps und Empfehlungen
Die Zubereitung der Hausfreunde hängt stark vom jeweiligen Rezept ab. Einige Tipps sind jedoch universell anwendbar:
- Eier sollten lang aufgeschlagen werden, damit der Teig weich und luftig wird.
- Backzeit im Auge behalten, da die angegebenen Zeiten nur Richtwerte sind und je nach Ofen variieren können.
- Die Kekse nach dem Backen abkühlen lassen, damit sie kompakt und nicht brüchig bleiben.
- Die Kekse in Vorratsgläser packen, damit sie länger frisch bleiben.
- Die Zutaten je nach Vorliebe variieren, z. B. Haselnüsse statt Walnüsse oder Rosinen statt Aranzini.
Nährwert und Gesundheitliche Aspekte
Einige Rezepte, wie die Vollkornversion (Quelle [4]), sind bewusst mit Vollkornmehl und Birkenzucker hergestellt, um die Nährwerte zu verbessern. Vollkornmehl enthält mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe als Weizenmehl. Es sättigt länger und ist daher eine gute Alternative.
Ein weiterer Vorteil der Hausfreunde ist, dass sie sich leicht anpassen lassen. Wer z. B. auf Zucker verzichten möchte, kann auf Birkenzucker oder Stevia ausweichen. Wer auf Gluten verzichtet, kann glutenfreies Mehl verwenden.
Herkunft und Name der Kekse
Obwohl die Kekse heute in vielen Ländern bekannt sind, stammen sie ursprünglich aus den Niederlanden (Quelle [5]). Der Name „Hausfreunde“ ist nicht historisch belegt, aber der Begriff vermittelt das Gefühl von Wärme und Zugehörigkeit. Die Kekse sind so benannt, weil sie zu Hause gebacken werden und somit Teil der heimischen Weihnachtsbäckerei sind.
Fazit
Die Hausfreunde sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Tradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Ob mit Rosinen, Walnüssen, Haselnüssen oder Marzipan – die Kekse sind vielseitig und lassen sich nach individuellen Vorlieben anpassen. Sie sind einfach zu backen, schmecken lecker und eignen sich hervorragend als Snack zu Tee, Kaffee oder Glühwein.
Die Rezepte, die in diesem Artikel vorgestellt wurden, sind authentisch, praktisch und lecker. Sie spiegeln die Backkunst der Vorfahren wider und beweisen, dass man auch heute noch leckere Kekse nach Omas Art backen kann.
Quellen
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