Omas Engelsaugen – Rezept, Zubereitung und Tipps für perfekte Weihnachtsplätzchen

Engelsaugen zählen zu den Klassikern unter den Weihnachtsplätzchen. Sie sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch geschmacklich eine Delikatesse, die sich durch ihre zarte Textur und die leckere Marmeladenfüllung auszeichnet. In diesem Artikel wird ein Rezept für Engelsaugen nach Omas Art detailliert vorgestellt, einschließlich der Zutaten, der Zubereitung und wertvollen Tipps, um die Plätzchen perfekt zu backen.

Die Rezept-Variante basiert auf traditionellen Ansätzen, wie sie in mehreren Quellen beschrieben werden. Dabei wird Wert auf die Verwendung von einfachen, natürlichen Zutaten gelegt, die leicht im Haushalt zu finden sind. Besonders hervorzuheben ist die Verwendung von Johannisbeergelee oder Marmelade, das die Plätzchen erst richtig lebendig macht.

Zutaten für Engelsaugen nach Omas Rezept

Um die Engelsaugen herzustellen, sind folgende Zutaten erforderlich:

Zutat Menge
Mehl (Typ 405) 240–250 g
Puderzucker 70–100 g
Zitronenabrieb 1 Teelöffel
Salz 1 Prise
Vanillezucker 2 Teelöffel
Butter (weich) 150 g
Eigelb (Größe M) 2 Stück
Johannisbeergelee oder Himbeermarmelade 100 g

Alle Zutaten sind in den angegebenen Mengen vorhanden und können miteinander kombiniert werden, um den Teig herzustellen. Besonders wichtig ist die Verwendung von weicher Butter und frischen Eigelben, da dies den Geschmack und die Konsistenz des Teigs beeinflusst.

Zubereitung des Teigs

Die Zubereitung des Teigs ist einfach und schnell, wie mehrere Quellen bestätigen. Zunächst werden die trockenen Zutaten (Mehl, Puderzucker, Zitronenabrieb, Salz, Vanillezucker) in eine Schüssel gegeben. Die Butter wird in kleine Würfel geschnitten und mit den trockenen Zutaten verknetet. Zum Schluss werden die Eigelbe untergehoben, um den Teig geschmeidig zu machen.

Der Teig sollte glatt und elastisch werden. Ist er zu trocken, kann etwas Wasser oder ein weiteres Eigelb hinzugefügt werden. Ist er hingegen zu weich, kann etwas Mehl dazugegeben werden. Nach der Zubereitung wird der Teig in Frischhaltefolie gewickelt und mindestens eine Stunde im Kühlschrank gekühlt. Einige Rezepte empfehlen sogar, den Teig über Nacht kühlen zu lassen, da dies die Formstabilität der Plätzchen verbessert.

Formen der Plätzchen

Nachdem der Teig gekühlt wurde, wird er zu kleinen Kugeln geformt. Dazu eignet sich am besten eine Walnussgröße. Die Kugeln werden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt. Mit einem bemehlten Holzlöffelstiel wird in jede Kugel eine Mulde gedrückt, in die später die Marmelade gefüllt wird.

Es ist wichtig, die Mulde nicht zu tief oder zu breit zu drücken, da ansonsten die Marmelade beim Backen austritt. Einige Rezepte empfehlen, die Plätzchen vor dem Füllen erneut 15 Minuten kaltzustellen, um das Risiko von Rissen im Teig zu minimieren.

Füllung mit Johannisbeergelee

Die Füllung ist der kulinarische Höhepunkt der Engelsaugen. Dazu wird das Johannisbeergelee erwärmt, damit es flüssig genug ist, um in die Mulden gefüllt zu werden. Es kann entweder mit einem Teelöffel oder besser mit einem Spritzbeutel vorgenommen werden. Wichtig ist, die Mulden nicht zu voll zu füllen, um ein Austritt der Marmelade beim Backen zu vermeiden.

Einige Rezepte erwähnen auch die Möglichkeit, die Marmelade nach dem Backen noch in die Plätzchen zu füllen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Plätzchen etwas auseinandergegangen sind oder die Marmelade nicht richtig verarbeitet werden konnte. In diesem Fall sollte die Marmelade leicht erwärmt werden, damit sie sich besser füllen lässt.

Backen der Engelsaugen

Die Engelsaugen werden im vorgeheizten Ofen gebacken. Die empfohlene Backtemperatur liegt bei etwa 180 °C (Ober- und Unterhitze), wobei die Backzeit ca. 10–15 Minuten beträgt. Bei Heißluft reichen 160 °C und 10–12 Minuten aus. Wichtig ist, die Plätzchen nicht zu dunkel zu backen, da sie sonst an Geschmack und Textur verlieren. Sie sollten heller bleiben und erst nach dem Abkühlen richtig ihre Form und Konsistenz entfalten.

Nach dem Backen werden die Engelsaugen vorsichtig vom Backpapier auf ein Kuchenrost gelegt, um vollständig abzukühlen. Erst dann sollte die Marmelade in die Mulden gefüllt werden, falls dies noch nicht geschehen ist.

Bestreuen mit Puderzucker

Um die Engelsaugen optisch ansprechender zu machen, werden sie nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreut. Dies kann entweder mit einem Sieb oder mit der Hand erfolgen. Der Puderzucker verleiht den Plätzchen nicht nur ein festliches Aussehen, sondern auch eine leichte Süße, die den Geschmack perfekt abrundet.

Tipps für das Backen von Engelsaugen

Einige Quellen geben zusätzliche Tipps, um die Engelsaugen perfekt zu backen:

  • Kühlen des Teigs: Der Teig sollte mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen, um die Formstabilität zu gewährleisten. Einige Rezepte empfehlen, ihn über Nacht kühlen zu lassen.
  • Nicht zu tief füllen: Die Marmelade sollte nur so viel gefüllt werden, dass sie nicht beim Backen austritt. Einige Rezepte empfehlen, die Mulden nur etwa zur Hälfte zu füllen.
  • Backzeit kontrollieren: Die Plätzchen sollten hell bleiben und nicht dunkel gebacken werden. Sie sollten erst nach dem Abkühlen die richtige Farbe annehmen.
  • Marmelade nach dem Backen füllen: Falls die Marmelade nicht gleich in die Mulden gefüllt wird, kann sie auch nach dem Backen in die Plätzchen gefüllt werden. Dazu sollte sie leicht erwärmt werden, damit sie sich besser verarbeitet.
  • Lagerung: Die Engelsaugen sollten trocken in einer Keksdose aufbewahrt werden. So bleiben sie mehrere Wochen frisch und knusprig.

Variationsmöglichkeiten

Obwohl das Rezept nach Omas Art ziemlich traditionell ist, gibt es einige Möglichkeiten, die Plätzchen abzuwandeln:

  • Andere Marmeladen: Anstelle von Johannisbeergelee kann auch Himbeermarmelade oder eine andere rote Marmelade verwendet werden. Einige Rezepte erwähnen auch die Verwendung von Traubenkernmarmelade oder Erdbeermarmelade.
  • Andere Füllungen: Neben Marmelade können auch andere Füllungen verwendet werden, wie z. B. Nusscreme oder Schokoladenfüllung. Allerdings ist dies nicht Teil des traditionellen Rezeptes.
  • Andere Formen: Die Plätzchen müssen nicht unbedingt in Kugelform geformt werden. Es ist auch möglich, sie in Herz- oder Sternform zu backen, was vor allem in der Weihnachtszeit sehr beliebt ist.

Vorteile von Engelsaugen

Engelsaugen haben mehrere Vorteile, die sie zu einem beliebten Rezept machen:

  • Einfachheit: Das Rezept ist einfach und schnell umzusetzen, was es besonders für Anfänger oder Familien mit Kindern interessant macht.
  • Tradition: Engelsaugen zählen zu den Klassikern unter den Weihnachtsplätzchen und erfreuen sich seit Generationen großer Beliebtheit.
  • Leckere Kombination: Die Kombination aus zartem Mürbeteig und süßer Marmelade ist eine perfekte Balance aus Geschmack und Textur.
  • Kinderfreundlichkeit: Aufgrund ihrer einfachen Form und ihres milden Geschmacks sind Engelsaugen besonders bei Kindern beliebt.

Herkunft und Geschichte der Engelsaugen

Engelsaugen, auch bekannt als Husarenkrapfen oder Kulleraugen, gehören zu den traditionellen Plätzchenrezepten in Deutschland. Sie sind vor allem in der Weihnachtszeit beliebt und werden oft in Keksdosen oder als Geschenke verpackt. Obwohl das genaue Ursprungsdatum unbekannt ist, wird angenommen, dass das Rezept bereits im 19. Jahrhundert bekannt war.

In einigen Regionen werden die Plätzchen auch anders genannt. So heißen sie in Bayern und der Schweiz oft Kulleraugen, während sie in Norddeutschland häufig als Husarenkrapfen bezeichnet werden. Unabhängig von der Bezeichnung ist das Rezept jedoch weit verbreitet und in vielen Familien weitergegeben worden.

Vorsichtsmaßnahmen und Fehlern vermeiden

Obwohl das Rezept einfach ist, gibt es einige Fehlerquellen, die vermieden werden sollten:

  • Zu warmer Teig: Ein zu warmer Teig kann beim Backen auseinanderlaufen oder Risse bilden. Deshalb ist es wichtig, dass der Teig gut gekühlt wird.
  • Zu viel Füllung: Eine zu große Menge Marmelade kann beim Backen austritts. Deshalb sollte die Füllung nur bis zur Hälfte der Mulde gefüllt werden.
  • Zu dunkles Backen: Die Plätzchen sollten hell bleiben, da sie sonst an Geschmack und Textur verlieren. Es ist wichtig, die Backzeit und -temperatur genau zu kontrollieren.
  • Klebriger Teig: Wenn der Teig zu klebrig wird, kann etwas Mehl hinzugefügt werden, um ihn zu binden. Allerdings sollte dies nur in geringen Mengen geschehen, um die Konsistenz nicht zu verändern.

Haltbarkeit und Lagerung

Engelsaugen können mehrere Wochen lang aufbewahrt werden, wenn sie in einer geschlossenen Keksdose aufbewahrt werden. Wichtig ist, dass die Keksdose trocken und kühelagert wird. In einigen Rezepten wird erwähnt, dass die Plätzchen bis zu einem Monat haltbar sein können, wenn sie ordnungsgemäß gelagert werden.

Falls die Engelsaugen über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden sollen, kann man sie auch einfrieren. Dazu sollten sie vor dem Einfrieren gut abgekühlt und in Frischhaltefolie gewickelt werden. Beim Einfrieren sollte darauf geachtet werden, dass die Kekse nicht miteinander kleben. Bei Bedarf können sie dann wieder aufgetaut und verzehrt werden.

Zusammenfassung

Engelsaugen nach Omas Rezept sind ein traditionelles und beliebtes Rezept für Weihnachtsplätzchen. Sie bestehen aus einem einfachen Mürbeteig, der mit Johannisbeergelee oder Marmelade gefüllt wird. Die Zubereitung ist einfach und schnell, was das Rezept besonders für Anfänger oder Familien mit Kindern attraktiv macht. Es gibt einige Tipps und Vorsichtsmaßnahmen, die beachtet werden sollten, um die Plätzchen perfekt zu backen. Durch die Kombination aus zartem Teig und süßer Marmelade entsteht eine leckere Kekskreation, die in der Weihnachtszeit immer wieder gerne gebacken wird.

Engelsaugen können mehrere Wochen lang aufbewahrt werden, wenn sie in einer geschlossenen Keksdose gelagert werden. Sie eignen sich auch hervorragend als Geschenk oder zur Tafel. Durch die einfache Zubereitung und die leckere Kombination aus Teig und Füllung sind Engelsaugen ein Rezept, das in vielen Familien weitergegeben wird und in der Weihnachtszeit nicht fehlen sollte.

Quellen

  1. Rezept für Engelsaugen von Oma
  2. Engelsaugen – Rezept von lecker.de
  3. Rezept für Engelsaugen bei Oetker
  4. Engelsaugen-Rezept von gaumenfreundin.de

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