Omas Klassiker: Ausstechplätzchen-Rezept für Weihnachten und mehr
Butterplätzchen gehören zu den Klassikern der Weihnachtsbäckerei und begeistern Groß und Klein gleichermaßen. Sie sind nicht nur einfach herzustellen, sondern auch hervorragend geeignet, um Familien und Kinder in die Welt der Backkunst einzuführen. Ausstechplätzchen bieten zudem jede Menge Platz für kreative Gestaltung – egal ob mit Streuseln, Zuckerguss oder Schokolade. Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, basieren auf altbewährten Grundrezepten, die oft über Generationen in Familien weitergegeben wurden. In diesem Artikel werden die Zutaten, die Zubereitung und Tipps für das perfekte Ausstechplätzchen-Gebäck im Detail beschrieben.
Grundrezept für den klassischen Plätzchenteig
Ein guter Plätzchenteig ist die Grundlage für leckere und schöne Ausstechplätzchen. In den beschriebenen Quellen wird oft auf ein einfaches, aber effektives Grundrezept zurückgegriffen. Die Zutaten sind dabei meist recht ähnlich:
- Butter (meist 200–250 g)
- Zucker (100–150 g)
- Vanillezucker (1 Päckchen)
- Eier (1–2 Stück)
- Mehl (250–500 g)
- Backpulver (2–3 Teelöffel, optional)
Die Zubereitung beginnt damit, dass die Butter, der Zucker und der Vanillezucker mit dem Handrührer cremig aufgeschlagen werden. Anschließend werden die Eier einzeln untergerührt, bis eine homogene Masse entstanden ist. In einer separaten Schüssel werden Mehl und Backpulver gemischt und dann langsam unter die Butter-Zucker-Mischung geknetet. Der entstandene Teig wird anschließend für etwa 60 Minuten in den Kühlschrank gestellt, damit er sich besser verarbeiten lässt und nicht so schnell anfängt, zu kleben.
Nach der Kühlpause wird der Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche gelegt und auf eine Dicke von etwa 3–5 mm ausgerollt. Mit verschiedenen Ausstechformen werden die gewünschten Figuren ausgestochen. Die Plätzchen werden auf Backpapier gelegt und im vorgeheizten Backofen gebacken. Die Backzeit variiert je nach Ofenmodell und Backart, liegt aber meist zwischen 8 und 15 Minuten bei 170–190 °C.
Tipps und Tricks für perfekte Ausstechplätzchen
Die Rezepte aus den Quellen enthalten einige wertvolle Tipps, die beim Backen von Ausstechplätzchen hilfreich sein können:
Kühlung des Teigs: Der Teig sollte immer gut gekühlt werden, damit er sich beim Ausrollen nicht so stark dehnt und die Formen beim Backen erhalten bleiben. Eine Kühlung von mindestens 60 Minuten ist empfohlen.
Verwendung von Backpapier: Backpapier ist nicht nur hygienisch, sondern verhindert auch, dass die Plätzchen anbrennen oder an der Backform kleben. Es ist daher ratsam, die Backbleche stets mit Backpapier auszulegen.
Nicht zu dick ausrollen: Der Teig sollte etwa 3–5 mm dick ausgerollt werden. Ist er zu dick, benötigen die Plätzchen länger zum Backen, und die Form kann verloren gehen. Ist er zu dünn, hingegen, kann der Teig beim Ausstechen reißen.
Backzeit überwachen: Die Backzeit ist abhängig von der Dicke des Teigs und der Form der Kekse. Es ist wichtig, die Plätzchen nicht zu lange im Ofen zu lassen, da sie anbrennen können.
Kühlung nach dem Backen: Nach dem Backen sollten die Plätzchen auf einem Kuchengitter oder auf dem Backblech komplett abkühlen, bevor sie gestapelt oder dekoriert werden. So verhindert man, dass sie weich werden.
Dekorationen für die Klassiker
Ein weiterer Pluspunkt der Ausstechplätzchen ist die Vielfalt an Dekorationsmöglichkeiten. In den Rezepten werden mehrere Optionen erwähnt, die je nach Vorliebe und Aufwand gewählt werden können:
Eigelb-Bestreichen: Ein verquirltes Eigelb kann vor dem Backen auf die Kekse gegeben werden, um sie später mit Streuseln oder Zuckerguss zu verzieren.
Zuckerguss: Ein einfacher Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft ist eine beliebte Option. Er kann direkt auf die Kekse gegeben werden und lässt sich gut mit Streuseln, Kokosraspeln oder Mandelsplittern kombinieren.
Zuckerguss mit Schokolade: In einigen Rezepten wird erwähnt, dass auch eine Schokoladen-Glasur verwendet werden kann. Diese wird meist aus Schokoladenstückchen und etwas Milch oder Zitronensaft hergestellt.
Puderzucker bestäuben: Ein weiterer einfacher Weg, die Kekse zu dekorieren, ist das Bestäuben mit Puderzucker. Dies kann entweder vor dem Backen oder nach dem Abkühlen erfolgen.
Zuckerschrift: Für etwas kreative Gestaltung können auch Zuckerschrift oder Schokoladenschrift verwendet werden. Diese eignen sich besonders gut, um die Kekse mit Namen, Wünschen oder Weihnachtsmotiven zu versehen.
Ausstechplätzchen als Familienaktivität
Die Rezepte betonen immer wieder, dass das Backen von Ausstechplätzchen nicht nur kulinarisch, sondern auch emotional wertvoll ist. In den Quellen wird erwähnt, dass viele Familien die Zeit nutzen, um mit Kindern gemeinsam zu backen. Der Prozess des Ausstechens, Bestreichen und Dekorierens ist besonders für Kinder sehr spannend und bietet die Möglichkeit, kreativ zu werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Keksteige einfach zu handhaben sind und gut gelingen – selbst bei Kinderhänden. So können auch jüngere Kinder mitmachen, ohne dass es zu viel Chaos entsteht. Viele Eltern beschreiben, dass das Backen von Plätzchen zu Weihnachten eine willkommene Abwechslung von draußen im kalten Wetter bietet und eine schöne Gelegenheit ist, sich auf die Festtage vorzubereiten.
Ausstechplätzchen auch außerhalb der Weihnachtszeit
In einigen Quellen wird erwähnt, dass es keinen Grund gibt, warum Ausstechplätzchen nur im Advent gebacken werden sollten. Sie können genauso gut im Sommer, im März oder zu Ostern gebacken und genossen werden. Dies ist besonders praktisch, wenn man nicht auf die Weihnachtszeit warten möchte, um die Kekse zu probieren.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Rezepte leicht modifiziert werden können, um andere Aromen oder Anlässe zu integrieren. So können beispielsweise Zimt, Haselnuss oder Schokolade hinzugefügt werden, um andere Geschmacksrichtungen zu erzielen. Auch die Formen können je nach Anlass variiert werden – von Osterhasen bis zu Herzen oder Sternen ist alles möglich.
Wichtige Überlegungen bei der Zubereitung
Bei der Zubereitung von Ausstechplätzchen gibt es einige Punkte, die besonders beachtet werden sollten, um ein gutes Ergebnis zu erzielen:
Buttertemperatur: Die Butter sollte immer Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut mit dem Zucker vermischen lässt und der Teig cremig wird.
Handrührer oder Küchenmaschine: Die Verwendung eines Handrührers oder einer Küchenmaschine wird in den Rezepten empfohlen, da sie die Arbeit erleichtern. Wer keinen Handrührer zur Verfügung hat, kann den Teig auch mit dem Schneebesen oder den Händen kneten, was allerdings etwas mehr Kraft erfordert.
Teig nicht überteuern: Der Teig sollte nicht zu lange geknetet werden, da er sonst zu fest oder zu trocken wird. Ein glatter, aber nicht zu elastischer Teig ist ideal.
Kühlschrank nicht vergessen: Der Teig sollte immer für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank gestellt werden, um sich zu entspannen und sich besser verarbeiten zu lassen.
Backofen prüfen: Vor dem Backen ist es wichtig, den Backofen vorzuheizen und zu überprüfen, ob die Temperatur korrekt eingestellt ist. Ein Thermometer kann hier hilfreich sein.
Fazit
Ausstechplätzchen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Weihnachtsbäckerei und eine willkommene Gelegenheit, mit der Familie zu backen. Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, basieren auf altbewährten Grundrezepten, die einfach zu handhaben sind und immer wieder zu einem gelungenen Ergebnis führen. Ob mit Zuckerguss, Streuseln oder Schokolade – die Kekse lassen sich kreativ verzieren und sind eine willkommene Abwechslung in der Weihnachtszeit. Zudem ist es nicht nötig, auf die Weihnachtszeit zu warten, um sie zu genießen – sie können das ganze Jahr über gebacken werden. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks kann man sicherstellen, dass die Kekse immer perfekt gelingen und den ganzen Haushalt begeistern.
Quellen
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