Klassische Zitronencreme wie bei Oma – Ein Rezept aus der DDR-Zeit
Die Zitronencreme, ein süß-saures Dessert mit cremiger Konsistenz und erfrischender Zitronenaroma, hat in der DDR-Zeit eine große Beliebtheit erlangt. In den Haushalten war sie oft ein fester Bestandteil von Geburtstagsmenüs, Picknicks oder einfach als erfrischendes Sommerdessert. Heute wird diese klassische Creme nach wie vor in vielen Familien zubereitet – oftmals nach dem Rezept der Oma. In diesem Artikel wird das Rezept für Omas Zitronencreme detailliert beschrieben, inklusive der wichtigsten Tipps zur Zubereitung. Zudem werden alternative Rezepte vorgestellt, die auf Gelatine verzichten, wodurch sie für eine breite Zielgruppe zugänglich werden.
Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, teilen sich einige Gemeinsamkeiten, besonders im Bezug auf die Grundzutaten und die Herangehensweise. So wird beispielsweise oft zwischen der Verwendung von Gelatine und Gelatinealternativen unterschieden. Auch bei der Zubereitung der Eier und Sahne gibt es typische Abläufe, die in mehreren Quellen erwähnt werden. Auf die häufigsten Fehler, die bei der Zubereitung auftreten können, wird genauso eingegangen wie auf die kreative Gestaltung der Creme nach dem Zubereiten.
Dieser Artikel ist für Einsteiger wie auch für fortgeschrittene Hobbyköche geeignet und bietet eine klare, fachliche Beschreibung des Rezeptes sowie praktische Tipps, die die Erfolgsquote erhöhen.
Die klassische Zitronencreme mit Gelatine
Die klassische Zitronencreme, die oft als „Omas Zitronencreme“ bezeichnet wird, erfordert einige Grundzutaten und eine gewisse Vorbereitung. Nach den in den Quellen beschriebenen Rezepten sind die Zutaten wie folgt:
- 2 Bio-Zitronen
- 3 Blätter Gelatine
- 3 Eier
- 70 g Zucker
- Eine Prise Salz
- 150 g Sahne
- 1 Päckchen Vanillezucker
Die Zubereitung erfolgt in mehreren Schritten, die in den Quellen detailliert beschrieben werden. Ein typischer Ablauf ist:
- Zitronen vorbereiten: Die Zitronen werden heiß abgewaschen, die äußere gelbe Schale fein abgerieben und anschließend der Saft ausgedrückt.
- Gelatine einweichen: Die Gelatine wird in kaltem Wasser eingeweicht, um weich zu werden.
- Eier aufschlagen: Die Eier werden in Eigelb und Eiweiß getrennt. Das Eigelb wird mit Zucker und Zitronensaft über einem warmen Wasserbad cremig aufgeschlagen.
- Gelatine unterheben: Die weiche Gelatine wird ausgedrückt und unter die warme Eigelbmasse gerührt.
- Eischnee und Sahne zubereiten: Das Eiweiß wird mit einer Prise Salz steifgeschlagen und gegen Ende der Zucker hinzugefügt. In einer separaten Schüssel wird die Sahne mit Vanillezucker ebenfalls steifgeschlagen.
- Mischung zusammenstellen: Die Sahne und der Eischnee werden nacheinander unter die Zitronenmasse gehoben, um die Creme luftig zu machen.
- Abkühlen und servieren: Die Creme wird in Dessertgläser gefüllt, mit Zitronenabrieb dekoriert und mindestens 2–3 Stunden kaltgestellt, bevor sie serviert wird.
Einige typische Fehler, die in den Quellen erwähnt werden, sind:
- Gelatine in warmem Wasser einweichen: Gelatine löst sich in warmem Wasser auf, was die Creme nicht fest werden lässt. Sie sollte daher immer in kaltem Wasser weich gemacht werden.
- Eigelb überhitzen: Beim Aufschlagen über dem Wasserbad besteht die Gefahr, dass das Eigelb stockt, was die Creme bröselig und unangenehm macht.
- Sahne nicht steif genug aufschlagen: Wenn die Sahne nicht genügend Halt hat, kann die Creme später wieder flüssig werden und sich nicht feststellen.
Um diese Fehler zu vermeiden, ist es wichtig, die Schritte sorgfältig abzupassen und auf die Temperatur und das Mischverhältnis zu achten.
Alternative Zitronencreme ohne Gelatine
Nicht jeder hat Gelatine zu Hause oder möchte auf tierische Produkte verzichten. In den Quellen wird auch ein Rezept beschrieben, das auf Gelatine verzichtet und stattdessen Milch, Eier, Zucker und Speisestärke verwendet, um die Creme fest werden zu lassen. Dieses Rezept wird in der DDR-Zeit oft als „Zitronencreme wie früher“ bezeichnet und ist besonders bei Menschen beliebt, die eine natürliche Alternative bevorzugen.
Die Zutaten für diesen alternativen Ansatz sind:
- 2 Bio-Zitronen
- 3 Eier
- 70 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 300 ml Milch
- 1 EL Speisestärke
Die Zubereitung erfolgt wie folgt:
- Zitronen vorbereiten: Die Zitronen werden gewaschen, die Schale abgerieben und der Saft ausgedrückt.
- Milch erwärmen: Die Milch in einem Topf wird erwärmt, aber nicht zum Kochen gebracht.
- Eier trennen und vermengen: Die Eier werden getrennt, das Eigelb wird mit Zucker und Speisestärke schaumig gerührt.
- Mischung zur Milch geben: Die Ei-Zucker-Speisestärke-Mischung wird langsam in die warme Milch einrühren und unter ständigem Rühren erwärmen, bis die Creme leicht eindickt.
- Zitronensaft und -schale hinzufügen: Danach wird der Zitronensaft und die abgeriebene Schale hinzugefügt.
- Abkühlen und servieren: Die Creme wird abgekühlt und in Dessertgläser gefüllt.
Diese Variante ist besonders einfach in der Zubereitung und benötigt keine Gelatine. Sie eignet sich gut als leichte Nachspeise und kann in kürzerer Zeit als die klassische Zitronencreme zubereitet werden.
Tipps zur Zubereitung und Verzierung
Um die Zitronencreme optimal zu verfeinern und optisch ansprechend zu gestalten, gibt es einige Tipps, die in den Quellen erwähnt werden:
- Baiserhaube: Ein Baiser aus Eiweiß und Zucker kann über die Creme gegeben werden, um eine süße Gegenbalance zu der sauren Note zu schaffen. Dazu wird ein Eiweiß getrennt, mit einer Prise Salz geschlagen und am Ende der Zucker hinzugefügt.
- Schlagobers-Topping: Eine kleine Portion Schlagobers kann ebenfalls als Topping dienen und optisch sowie geschmacklich eine angenehme Abwechslung bieten.
- Essbare Blüten oder Zitronenabrieb: Die Creme kann mit essbaren Blüten oder Zitronenabrieb dekoriert werden, um das Auge mitzubespielen.
- Crunch-Topping: Für etwas Textur kann man Röstmandeln, Cantuccini oder andere Nüsse als Topping verwenden.
Diese Tipps sind vor allem dann nützlich, wenn die Creme als Tafeldessert serviert wird oder bei besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder Hochzeiten präsentiert werden soll.
Weitere Rezeptvarianten
Neben der klassischen Zitronencreme gibt es in den Quellen auch einige alternative Rezeptideen, die abgewandelt werden können:
- Zitronen-Mousse in der Zitrone: Statt in Dessertgläsern kann die Creme auch direkt in ausgehöhlten Zitronenhälften serviert werden. Dies ist optisch ansprechend und eine nachhaltige Alternative.
- Zitronen-Sorbet: Ein weiteres erfrischendes Dessert ist das Zitronen-Sorbet, das besonders in den Sommermonaten beliebt ist. Es kann auch als Kugel in einem Glas serviert werden, ergänzt mit gekühltem Prosecco.
- Zitronen-Pudding mit Cantuccini-Mandel-Crunch: Ein weiteres Rezept, das in den Quellen beschrieben wird, ist ein Zitronen-Pudding, der mit einem Crunch-Topping aus gerösteten Mandeln und Cantuccini serviert wird.
Diese Varianten sind besonders interessant für Menschen, die Abwechslung in ihre Dessertkarte bringen möchten oder für Familien, die ein leichtes Sommerdessert suchen.
Fazit
Die Zitronencreme, ob mit oder ohne Gelatine, ist ein Klassiker, der bis heute in vielen Haushalten geliebt wird. Sie ist einfach in der Zubereitung, erfrischend im Geschmack und kann nach Wunsch auch optisch ansprechend gestaltet werden. Mit den Tipps aus diesem Artikel und den Rezepten aus der DDR-Zeit kann man sie problemlos nachkochen und nach dem Geschmack variieren. Ob klassisch nach Omas Rezept oder modern in einer anderen Variante – die Zitronencreme bleibt ein zeitloses Dessert, das immer wieder gerne serviert wird.
Quellen
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