Omas Weißkrautsalat – Rezept, Zubereitung und kulinarische Tipps

Weißkrautsalat, oft einfach als Krautsalat bezeichnet, ist ein Klassiker der deutschen Küche und hat sich über Generationen hinweg als beliebte Beilage etabliert. Besonders in der Familie wird er gerne mit dem Begriff „Omas Rezept“ in Verbindung gebracht – nicht nur, weil er traditionell und einfach zuzubereiten ist, sondern auch, weil er Erinnerungen an das Familienessen wachruft. In diesem Artikel werden wir uns detailliert mit dem Rezept für Omas Weißkrautsalat beschäftigen, seine Zutaten, Zubereitung und die verschiedenen Varianten genauer betrachten.

Zudem werden wir auf die Rolle des Weißkohls in der Ernährung eingehen, auf die Vorteile des Essig-Öl-Dressings im Vergleich zu Mayonnaise-basierten Alternativen sowie auf die Anwendung des Salats in verschiedenen kulinarischen Kontexten. Die Rezepte, die uns in den bereitgestellten Quellen begegnen, sind sowohl zeitlos als auch regional geprägt, weshalb wir uns auch auf die Besonderheiten regionaler Varianten wie Bayrisches Kraut oder DDR-Krautsalat konzentrieren werden.


Was ist Weißkrautsalat?

Weißkrautsalat ist ein Salat aus Weißkohl, der meist mit einer einfachen Dressing-Mischung aus Essig, Öl, Salz, Zucker, Zwiebeln und Gewürzen wie Kümmel oder Senf angemacht wird. In manchen Rezepten wird Speck zugefügt, was dem Salat eine zusätzliche Aromatik verleiht. Im Gegensatz zu Sauerkraut, das durch Fermentation hergestellt wird, handelt es sich beim Weißkrautsalat um einen frischen Salat, der ohne Gärungsprozess zubereitet wird.

Einige der Rezepte aus den Quellen enthalten zudem Brühe, was dem Salat eine gewisse Feuchte und Geschmackstiefe verleiht. Der Salat ist kalorienarm, vitaminreich und kann sowohl als Beilage zum Grillen als auch als Begleiter zu herzhaften Hauptgerichten wie Schweinebraten, Würstchen oder Schaschlik dienen.


Rezept für Omas Weißkrautsalat – Grundzutaten

Die Grundzutaten des Weißkrautsalats sind einfach und leicht zu finden. Sie lassen sich in den meisten Haushalten finden oder sind im Supermarkt leicht erhältlich. Die folgenden Zutaten stammen aus verschiedenen Rezepten der bereitgestellten Quellen und werden in der Regel in ähnlicher Form verwendet:

Grundrezept für 4–5 Portionen:

  • Weißkohl (etwa 700 g): Der Hauptbestandteil des Salats.
  • Speck (etwa 125 g, in Würfel geschnitten): Wird optional zugefügt, um Aromen hinzuzufügen.
  • Zwiebeln (etwa 50 g, gehackt): Verleihen Schärfe und Geschmack.
  • Gemüsebrühe (etwa 200 ml): Feuchtigkeit und Aromatik.
  • Essig (etwa 5 EL): Säure für die Dressing-Mischung.
  • Öl (etwa 2 EL): Bietet Fettigkeit und ausgewogene Konsistenz.
  • Senf (etwa 1 TL): Für Geschmackstiefe.
  • Zucker (etwa 1 TL): Gegenbalance zur Säure.
  • Kümmel (etwa 1 TL, ganz): Für Aromatik.
  • Salz und Pfeffer: Nach Geschmack.

Diese Zutaten werden je nach Rezept und persönlichen Vorlieben variiert. So wird beispielsweise in einigen Rezepten der Speck nicht in Würfel, sondern in Streifen geschnitten oder in anderen Fällen ganz weggelassen. Auch der Essig kann durch Zitronensaft ersetzt werden, und Zucker kann durch Honig oder andere Süßungsmittel ersetzt werden.


Zubereitung des Weißkrautsalats – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Zubereitung des Weißkrautsalats ist einfach und schnell. Sie erfordert etwas Handarbeit, besonders beim Hobeln oder Schneiden des Weißkohls, ist aber in der Regel in etwa 20 bis 30 Minuten erledigt. Im Folgenden werden die Schritte basierend auf den bereitgestellten Rezepten beschrieben:

Schritt 1: Vorbereitung der Zutaten

  1. Weißkohl vierteln und den Strunk entfernen.
  2. Den Weißkohl mit einem Hobel oder einem Messer in feine Streifen hobeln. Alternativ kann er auch mit einem Reibefleischmesser oder einer Küchenmaschine in feine Streifen geschnitten werden.
  3. Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
  4. Speck in Würfel schneiden.

Schritt 2: Braten des Specks

  1. In einer Pfanne den Speck ohne Fett auslassen, bis er goldbraun wird.
  2. Den gebratenen Speck auf ein Zewa-Tuch legen, um überschüssiges Fett zu entfernen.
  3. Die gebratenen Speckwürfel zum Salat geben.

Schritt 3: Vorbereitung des Dressings

  1. Essig, Öl, Senf, Salz, Zucker, Kümmel und Pfeffer in einer Schüssel gut miteinander vermengen.
  2. Die Brühe langsam unterrühren, um die Konsistenz zu erreichen.
  3. Optional: Wenn die Brühe nicht direkt in die Schüssel kommt, kann sie auch vorgewärmt werden.

Schritt 4: Zusammenmischen des Salats

  1. Den fein gehobelten Weißkohl in eine große Schüssel geben.
  2. Die Zwiebeln und den Speck zugeben.
  3. Das Dressing langsam unterheben, bis alles gut vermischt ist.
  4. Den Salat etwa 30 Minuten ziehen lassen, damit die Aromen sich entfalten.

Schritt 5: Servieren

  1. Den Weißkrautsalat als Beilage zum Grillen oder als Begleiter zu Schweinebraten, Würstchen oder anderen herzhaften Gerichten servieren.
  2. Optional: Vor dem Servieren noch etwas Salz, Pfeffer oder Gewürze nachwürzen.

Varianten des Weißkrautsalats – Regionale und persönliche Anpassungen

1. Bayrisch Kraut – Ein warmer Kohlsalat

Im Gegensatz zum klassischen Weißkrautsalat wird Bayrisch Kraut traditionell warm gegessen. Es wird nicht einfach angemacht, sondern in einem Topf mit Speck, Zwiebeln, Brühe, Essig, Salz, Zucker und Kümmel gedünstet. Dieser Salat wird oft als Beilage zum Schweinebraten, zur Schweinshaxe oder zu Würstchen serviert. Er hat eine weichere Konsistenz und einen süß-sauren Geschmack.

2. DDR-Krautsalat – Einfach und traditionell

Der sogenannte DDR-Krautsalat ist besonders einfach in der Zubereitung. Er enthält nur Weißkohl, Salz, Essig, Zucker, Rapsöl und Pfeffer. Der Kohl wird fein geschnitten oder geraspelt, gut durchgeknetet und dann mit der Dressing-Mischung angemacht. In manchen Familien wird aus Gründen des Geschmacks auf den Apfel verzichtet, der in anderen Rezepten vorkommt.

3. Coleslaw-Style – Mit Mayonnaise

In einigen Rezepten wird der Weißkrautsalat mit Mayonnaise anstelle des Essig-Öl-Dressings zubereitet. Dieser Stil stammt aus den USA und wird dort als Coleslaw bezeichnet. Er ist cremiger und fettiger und eignet sich gut als Beilage zu fettigen Hauptgerichten, um die Balance zu halten.


Nährwert und Vorteile des Weißkrautsalats

Weißkrautsalat ist nicht nur geschmacklich vielseitig, sondern auch nahrhaft. Weißkohl ist reich an Vitamin C, Vitamin K, Folsäure, Beta-Carotin und Ballaststoffen. Er ist kalorienarm und eignet sich daher gut in einer Low-Carb- oder Diät-Ernährung. Zudem ist er glutenfrei, laktosefrei und vegan, wenn alle tierischen Zutaten wie Speck weggelassen werden.

Vorteile des Essig-Öl-Dressings

Im Vergleich zum Mayonnaise-basierten Dressing ist das Essig-Öl-Dressing leichter und fettärmer. Es enthält weniger gesättigte Fette und ist daher besser für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Zudem verleiht die Kombination aus Säure und Öl dem Salat eine ausgewogene Konsistenz und Geschmack.


Tipps zur Zubereitung und Aufbewahrung

1. Kohl gut durchkneten

Ein wichtiger Schritt in der Zubereitung ist das Kneten des Weißkohls. Dies hilft dabei, die Zellen des Kohls zu öffnen und die Aromen besser aufzunehmen. Zudem macht es den Kohl weicher und macht ihn besser schmeckbar. Wenn der Kohl nicht genügend geknetet wird, kann er im Salat noch hart und unangenehm im Biss sein.

2. Dressing vor dem Mischen vorbereiten

Die Dressing-Mischung sollte gut vorbereitet werden, bevor sie unter den Kohl gemengt wird. Dies garantiert eine gleichmäßige Verteilung der Aromen und verhindert, dass der Salat zu nass oder zu trocken wird.

3. Salat vor dem Servieren ziehen lassen

Nach dem Mischen sollte der Salat mindestens 30 Minuten ruhen, damit die Aromen sich entfalten können. Wenn er länger zieht, kann er jedoch auch etwas matschig werden. Daher ist es ratsam, ihn nicht mehr als 2–3 Stunden vor dem Servieren zuzubereiten.

4. Kühl lagern, wenn er nicht sofort serviert wird

Wenn der Salat nicht sofort serviert werden kann, sollte er in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden. So bleibt er frisch und trocken. Allerdings sollte er nicht länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er sonst an Geschmack und Konsistenz verliert.


Weißkrautsalat als Beilage – Welche Gerichte passen am besten?

Weißkrautsalat ist eine vielseitige Beilage, die sich gut zu einer Vielzahl von Gerichten servieren lässt. Im Folgenden werden einige der gängigsten Kombinationen beschrieben:

1. Grillgerichte

Der Weißkrautsalat ist eine klassische Beilage zum Grillen. Er passt besonders gut zu Schaschlik, Steaks, Bratwürsten und gegrilltem Gemüse. Seine saure Note balanciert die fettige Note der Grillgerichte aus und verleiht dem Mahl eine leichte Note.

2. Schweinebraten

Der Weißkrautsalat ist eine traditionelle Beilage zum Schweinebraten. Er verleiht dem Gericht eine leichte Note und passt gut zu Kartoffeln oder Knödeln.

3. Würstchen

Zum Würstchen, insbesondere zum Currywurst oder zur Leberwurst, ist der Weißkrautsalat eine beliebte Beilage. Er verleiht dem Gericht eine leichte Note und passt gut zu Brot oder Brötchen.

4. Kohlrouladen

Auch bei Kohlrouladen passt der Weißkrautsalat gut. Er verleiht dem Gericht eine leichte Note und passt gut zu Kartoffeln oder Reis.


Weitere Rezeptideen – Salate mit Weißkohl

Neben dem klassischen Weißkrautsalat gibt es noch viele weitere Rezepte, die mit Weißkohl zubereitet werden können. Einige davon sind:

1. Gurkensalat mit Joghurt

Ein weiterer leckerer Salat, der gut mit Weißkrautsalat kombiniert werden kann, ist der Gurkensalat mit Joghurt. Er besteht aus Gurken, Joghurt, Zwiebeln, Essig, Salz, Pfeffer und Gewürzen.

2. Tomatensalat mit Zwiebeln

Ein weiterer leckerer Salat, der gut mit Weißkrautsalat kombiniert werden kann, ist der Tomatensalat mit Zwiebeln. Er besteht aus Tomaten, Zwiebeln, Essig, Salz, Pfeffer und Gewürzen.

3. Griechischer Bauernsalat

Ein weiterer leckerer Salat, der gut mit Weißkrautsalat kombiniert werden kann, ist der griechische Bauernsalat. Er besteht aus Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Oliven, Feta und Olivenöl.

4. Einfacher Tomaten-Gurken-Salat

Ein weiterer leckerer Salat, der gut mit Weißkrautsalat kombiniert werden kann, ist der einfache Tomaten-Gurken-Salat. Er besteht aus Tomaten, Gurken, Essig, Salz, Pfeffer und Gewürzen.


Schlussfolgerung

Omas Weißkrautsalat ist ein Klassiker der deutschen Küche, der sich sowohl als Beilage zum Grillen als auch als Begleiter zu herzhaften Hauptgerichten eignet. Seine Zubereitung ist einfach, die Zutaten sind leicht zu finden und die Geschmackskomponenten lassen sich gut an individuelle Vorlieben anpassen. Ob mit Speck, ohne Speck, mit oder ohne Brühe – der Weißkrautsalat ist eine vielseitige Beilage, die in jeder Familie zu Hause ist.

Zudem ist er nahrhaft und eignet sich gut in einer Low-Carb- oder Diät-Ernährung. Mit dem Essig-Öl-Dressing bleibt er leicht und fettarm, was ihn gesund macht. Die regionalen Varianten wie Bayrisch Kraut oder DDR-Krautsalat zeigen, wie vielseitig der Salat in seiner Zubereitung sein kann.


Quellen

  1. Weißkrautsalat mit Essig und Öl – Rezept
  2. Krautsalat mit Speck – Omas Rezept
  3. Weißkohl nach Oma – Rezept
  4. Bayrisch Kraut – Rezept
  5. DDR-Krautsalat – Rezept

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