Omas Haschkekse – Rezepte, Hintergründe und die medizinische Relevanz von Cannabis-Keksen
Einleitung
In den letzten Jahren hat sich das Thema medizinisches Cannabis in Deutschland zunehmend in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gestellt. Eine faszinierende und zugleich kontroverse Entwicklung ist das Backen von Haschkekse – insbesondere von älteren Menschen. Das Phänomen wurde durch Medienberichte über Oma Brigitte Biesel bekannt, die aufgrund einer Rezeptverordnung Haschkekse backt, um ihre Schlafprobleme zu lindern. In anderen Fällen, etwa in einem Theaterstück, wird das Thema in einer humorvollen, kritischen Form aufgegriffen. In diesem Artikel werden Rezepte, Hintergründe, medizinische Aspekte und gesellschaftliche Implikationen von Haschkekse detailliert beleuchtet. Alle Informationen basieren auf den bereitgestellten Quellen, die sowohl Rezepte als auch Fallbeispiele und rechtliche Aspekte enthalten.
Rezepte für Haschkekse
Cannabis-basierte Kekse können in verschiedenen Formen und Geschmacksrichtungen hergestellt werden. Im Folgenden werden drei Rezepte vorgestellt, die sich aus den Quellen ableiten lassen. Diese Rezepte sind technisch detailliert und eignen sich für ambitionierte Hobbyköche, die sich für medizinische oder kulinarische Anwendungen interessieren.
Schoko-Cannabis-Kekse
Zutaten:
- 125 g Cannabisbutter
- 175 g Mehl
- 1 Teelöffel Backpulver
- 150 g Zucker
- 1 Ei
- 100 g Zartbitter-Schokolade
- 100 g Vollmilch-Schokolade
Zubereitung:
- Schmelzen Sie die Schokolade mit der Cannabisbutter im heißen Wasserbad.
- Schlagen Sie das Ei mit Zucker schaumig.
- Rühren Sie die abgekühlte Schoko-Cannabis-Mischung unter die Eier-Zuckermasse.
- Verrühren Sie die Mischung mit Mehl und Backpulver.
- Formen Sie kleine Kugeln aus dem Teig und setzen Sie diese auf ein Backblech mit genügend Abstand voneinander.
- Backen Sie die Kekse bei 140°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten lang.
- Lassen Sie die Kekse vollständig auskühlen, bevor Sie sie servieren.
Ergebnis: Ca. 18 Kekse
Space Cookies
Zutaten:
- 100 g Cannabisbutter
- 2 Eier
- 100 g Zucker
- 120 g Mehl
- 2 Teelöffel Vanillezucker
- 1/2 Teelöffel Backpulver
- 1 Prise Zimt
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
- Schlagen Sie die Cannabisbutter mit Zucker, Ei und Vanillezucker schaumig.
- Sieben Sie das Mehl und rühren Sie es unter die Masse.
- Fügen Sie Zimt und Salz hinzu.
- Formen Sie Kugeln aus dem Teig und setzen Sie diese auf ein Backblech mit genügend Abstand.
- Backen Sie die Kekse bei 140°C (Ober-/Unterhitze) ca. 40 Minuten.
- Lassen Sie die Kekse vollständig auskühlen.
Ergebnis: Ca. 15 Kekse
Nussige Hanfkekse
Zutaten:
- 125 g Cannabisbutter
- 50 g Mehl
- 1 Teelöffel Backpulver
- 100 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei
- 100 g gemahlene Walnüsse
- 150 g grobe Haferflocken
Zubereitung:
- Schlagen Sie die Cannabisbutter mit Zucker, Ei und Vanillezucker.
- Verrühren Sie Mehl und Backpulver mit der Masse.
- Fügen Sie die gemahlenen Walnüsse und Haferflocken hinzu.
- Formen Sie Kugeln aus dem Teig und setzen Sie diese auf ein Backblech mit genügend Abstand.
- Backen Sie die Kekse bei 140°C (Ober-/Unterhitze) ca. 40 Minuten.
- Lassen Sie die Kekse vollständig auskühlen.
Ergebnis: Ca. 15 Kekse
Medizinische Relevanz von Haschkekse
Die medizinische Anwendung von Cannabis ist in Deutschland seit 2017 erlaubt, vorausgesetzt, es handelt sich um eine chronische Erkrankung, und andere Therapien haben sich als unwirksam erwiesen. Oma Brigitte Biesel, die aufgrund einer Rezeptverordnung Haschkekse backt, ist ein prominentes Beispiel dafür, wie Cannabis in der häuslichen Medikamentenversorgung eingesetzt werden kann.
Cannabis enthält mehrere Cannabinoide, darunter THC und CBD. THC ist für seine psychoaktiven Wirkungen bekannt, während CBD nicht psychoaktiv ist und oft in der Schmerzbehandlung eingesetzt wird. Die Kombination aus THC und CBD kann je nach Mischungsverhältnis unterschiedliche Wirkungen erzielen. In der Medizin wird Cannabis zur Linderung von Schmerzen, Schlafstörungen, Entzündungen und bei Erkrankungen wie Multiple Sklerose eingesetzt.
Ein Vorteil des Konsums von Haschkekse liegt darin, dass die Dosis leichter dosierbar ist und die Wirkung meist langanhaltender als bei der Einnahme von Cannabis in Pulverform. Zudem ist der Konsum über die Nahrungsmittel aufnahme sanfter und weniger belastend für die Atemwege.
Trotz der medizinischen Vorteile gibt es auch Kritik. Die Kosten für medizinisches Cannabis sind deutlich höher als herkömmliche Schmerzmittel. Zudem ist die Verordnung in der Praxis oft schwierig, da Krankenkassen oft mit Vorbehalten reagieren. Der Arzt Professor Judith Haas betont, dass eine „Flut von Anträgen“ ein Problem darstelle, da die Kosten nicht immer tragfähig seien.
Gesellschaftliche und kulturelle Aspekte
Die Kombination aus Cannabis und Backen hat auch gesellschaftliche und kulturelle Dimensionen. In Berlin beispielsweise ist das Phänomen der Haschkekse in der Öffentlichkeit bekannt geworden, nicht zuletzt durch die Geschichte von Oma Brigitte Biesel. Ihre Haschkekse sind nicht nur medizinisch relevant, sondern auch ein Symbol für die Auseinandersetzung mit dem Thema medizinisches Cannabis in der Gesellschaft.
In einem Theaterstück wird die Thematik in einer humorvollen Form aufgegriffen. Das Stück, das in Aachen aufgeführt wurde, zeigt, wie Haschkekse zur Lösung von Problemen wie Altersarmut und sozialer Isolation beitragen können. Hier wird die Kekse nicht nur als Medikament, sondern auch als Teil eines Lebensstils betrachtet.
Ein weiteres Beispiel ist das Backen von Haschkekse im Kontext eines Sozialprojekts. Hier wird der Konsum von Cannabis nicht nur als medizinische Therapie betrachtet, sondern auch als Teil einer Bewegung, die sich für Nachhaltigkeit, Gesundheit und Genuss einsetzt. In diesem Zusammenhang wird oft betont, dass Cannabis ein natürlicher, nachhaltiger Rohstoff sei, der in der Lebensmittelindustrie potenziell eine Rolle spielen könnte.
Rechtliche Aspekte
Der Besitz und Konsum von Cannabis in Deutschland unterliegt einer klaren gesetzlichen Regelung. Medizinisches Cannabis ist nur auf Rezept erhältlich und darf nur bei bestimmten Erkrankungen eingesetzt werden. Der private Anbau von Hanfpflanzen ist verboten, es sei denn, es handelt sich um Hanfpflanzen mit einem THC-Gehalt unter 0,2 %, die zur medizinischen oder wissenschaftlichen Zwecken genutzt werden.
Die Rezepte für Haschkekse, die in den Quellen beschrieben werden, sind im medizinischen Kontext legal. Hierbei wird Cannabis in der Apotheke als Medikament erhältlich und in die Rezeptur eingearbeitet. Im illegalen Kontext hingegen kann das Besitz von Cannabis oder das Verkauf von Haschkekse strafrechtlich verfolgt werden.
Ein Fall aus einer Strafverfahrensakte (Quelle 6) zeigt, wie der Besitz von Cannabis in juristischen Kontexten behandelt wird. Hierbei handelte es sich um einen Angeklagten, der Hanfsamen und Cannabisbutter in unterschiedlichen Formen besaß. Die Drogenkonzentration wurde auf der Grundlage der Menge und des THC-Gehalts berechnet. Dieses Beispiel unterstreicht die Relevanz der korrekten Dosierung und der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen.
Fazit
Die Kombination aus Cannabis und Backen ist ein faszinierendes und vielschichtiges Thema. Haschkekse können sowohl medizinische Vorteile als auch kulinarische und soziale Bedeutungen haben. In der Praxis sind sie eine Form der medizinischen Anwendung von Cannabis, die sich besonders für ältere Menschen eignet. Sie sind zudem ein Teil einer kulturellen Entwicklung, die sich in Theaterstücken, Sozialprojekten und gesellschaftlichen Debatten widerspiegelt.
Die Rezepte, die in diesem Artikel vorgestellt wurden, geben einen Einblick in die technischen Aspekte des Backens mit Cannabis. Sie sind jedoch nur in einem medizinischen und rechtlichen Kontext sinnvoll einsetzbar. Der Konsum von Cannabis sollte immer vorsichtig und unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Insgesamt zeigt sich, dass Haschkekse mehr als nur ein Trendphänomen sind. Sie sind ein Symbol für die Auseinandersetzung mit der Rolle von Cannabis in der Gesellschaft, in der Medizin und in der Kultur. Sie sind ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Veränderungen und der zunehmenden Akzeptanz von Cannabis als Medikament und als Lebensmittelzutat.
Quellen
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