**Traditionelle Buttercreme – Das Rezept der Großmutter in Originalform**

Die deutsche Buttercreme zählt zu den Klassikern in der Kuchentradition Deutschlands. Sie ist die Grundlage für viele Torten, Kuchen und Kringel, die vor allem in der Familie und zu besonderen Anlässen serviert werden. Omas Buttercreme, oft auch als „Vanillebuttercreme“ oder „Deutsche Buttercreme“ bezeichnet, ist eine cremige, duftende Masse aus Butter, Milch, Zucker und Puddingpulver oder alternativ Speisestärke. In den hier vorgestellten Rezepten und Zubereitungstipps wird deutlich, warum diese Creme nicht nur in der Kuchentradition eine Schlüsselrolle spielt, sondern auch wie sie heute noch authentisch nachgebacken werden kann.

In diesem Artikel werden die verschiedenen Rezeptvarianten der Buttercreme nach Oma, Zutaten, Zubereitungsweisen, Tipps zur Lagerung und Konsistenz, sowie historische Hintergründe aus den bereitgestellten Rezepten detailliert beschrieben. Ziel ist es, Lesern eine umfassende Übersicht zu vermitteln, wie man diese traditionelle Buttercreme zu Hause einfach und authentisch nachbacken kann.


Einführung

Die Buttercreme ist ein typisches Beispiel für die kreative Kombination von einfachen Zutaten und traditionellen Köchekünsten. Sie besteht in den meisten Fällen aus Butter, Milch, Zucker und entweder Puddingpulver oder Speisestärke. In den Rezepten, die in den bereitgestellten Quellen beschrieben werden, wird deutlich, dass es mehrere Zugänge zur Zubereitung gibt: Mit oder ohne Puddingpulver, mit Vanilleschote oder Instantkaffee als Aroma-Booster – alle Methoden sind authentisch und von generationsübergreifendem Wert.

Die Verwendung der Buttercreme reicht von Kuchenfüllungen bis hin zu Tortenverzierungen. Besonders bei Backkunstwerken wie der Haselnusstorte, der Moccatorte oder dem Kranzkuchen ist die Buttercreme unverzichtbar. Sie verleiht dem Kuchen nicht nur Geschmack, sondern auch die nötige Konsistenz, um Schichten zu halten.


Rezeptvarianten der Buttercreme

1. Buttercreme mit Puddingpulver

Die klassische Variante verwendet Vanillepuddingpulver als Grundlage. Dieses wird mit Milch, Zucker und Butter verarbeitet. In den Rezepten von [1], [2] und [3] wird diese Methode beschrieben.

Zutaten:

  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • 100–200 g Zucker
  • 500–1000 ml Milch
  • 250 g weiche Butter
  • Optional: Vanilleschote, Puderzucker, Instantkaffee

Zubereitung:

  1. Das Puddingpulver mit Zucker und einer kleinen Menge Milch glatt rühren.
  2. Den Rest der Milch erhitzen und das Puddinggemisch einrühren.
  3. Das Pudding-Gemisch kochen und abkühlen lassen.
  4. Die Butter schaumig schlagen.
  5. Das Pudding abkühlen lassen, bis es lauwarm ist, und dann langsam unter die Butter einarbeiten.
  6. Die Creme entweder sofort verwenden oder im Kühlschrank für mehr Festigkeit lagern.

Vorteile:

  • Schnell und unkompliziert
  • Stabilität und Konsistenz durch den Puddinggehalt
  • Ideal für Torten und Kuchen mit mehreren Schichten

Nachteile:

  • Puddingpulver enthält oft künstliche Zusatzstoffe
  • Geschmack kann abhängig von der Puddingqualität variieren

2. Buttercreme ohne Puddingpulver

In Rezept [6] wird eine Variante ohne Puddingpulver vorgestellt, die stattdessen Speisestärke verwendet. Diese Creme ist ideal für solche, die auf künstliche Zusatzstoffe verzichten möchten.

Zutaten:

  • 32 g Speisestärke
  • 450 ml Milch
  • 1 Vanilleschote oder Vanillin
  • 25 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g weiche Butter

Zubereitung:

  1. Speisestärke mit etwas Milch glatt rühren.
  2. Restliche Milch mit Vanille, Zucker und Salz erhitzen und kurz aufkochen.
  3. Die Speisestärke-Milch-Mischung einrühren und unter Rühren erkalten lassen.
  4. Butter schaumig schlagen.
  5. Die abgekühlte Creme löffelweise unter die Butter einarbeiten.
  6. Die Creme entweder sofort verwenden oder im Kühlschrank lagern.

Vorteile:

  • Ohne künstliche Zusätze
  • Geschmack wird durch Vanille oder Vanillepulver bestimmt
  • Einfach und traditionell

Nachteile:

  • Längere Zubereitungszeit
  • Konsistenz kann etwas flüssiger sein, daher Kühlschranklagerung empfohlen

3. Buttercreme mit Kaffee (Moccatorte-Variante)

In der Moccatorte-Rezeptur von [3] wird die Buttercreme mit Instantkaffee angereichert. Dies ergibt eine aromatische, herbstliche Note, die besonders bei Tafeltorten beliebt ist.

Zutaten:

  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 3 EL Instantkaffee
  • 100 g Zucker
  • 1000 ml Milch
  • 250 g Butter

Zubereitung:

  1. Puddingpulver mit Kaffee und Zucker vermischen.
  2. Mit Milch nach Packungsanweisung zubereiten.
  3. Abkühlen lassen.
  4. Butter schaumig schlagen.
  5. Pudding löffelweise unterheben.
  6. Bei Bedarf kühlen.

Vorteile:

  • Aromatische Abwandlung der Vanillecreme
  • Ideal für Tafel- und Weihnachtstorten
  • Passt gut zu Biskuit- oder Nussboden

Nachteile:

  • Geschmack kann zu intensiv sein, je nach Kaffeeart
  • Kaffee kann in manchen Rezepten fehlen, was die Note verändert

Zubereitungstipps und häufige Fehler

Die Qualität der Buttercreme hängt stark von der richtigen Zubereitung ab. Einige allgemeine Tipps und gängige Fehler sind in den Rezepten beschrieben.

1. Butter muss weich sein

In mehreren Rezepten wird betont, dass die Butter Zimmertemperatur haben sollte. Nur so lässt sie sich optimal aufschlagen und vermischt sich mit der Creme. In [4] wird erwähnt, dass die Buttercreme nicht zu kalt sein darf, da sie sonst zu fest wird und sich schwer verarbeiten lässt. Bei Bedarf kann die Creme für kurze Zeit in den Kühlschrank gebracht werden.

2. Pudding nicht zu heiß abkühlen lassen

Wenn der Pudding zu heiß bleibt, kann er die Butter schmelzen oder die Creme zu flüssig werden. Es wird empfohlen, den Pudding bis zur Lauwarmheit abzukühlen, bevor er unter die Butter gebracht wird.

3. Schrittweise Einmischen

Die Mischung aus Butter und Pudding sollte schrittweise erfolgen. In den Rezepten wird oft erwähnt, dass der Pudding löffelweise unter die Butter gebracht werden soll, um eine homogene Creme zu erhalten. Dies verhindert, dass die Butter zu flüssig wird oder sich Klumpen bilden.

4. Kühlschranklagerung

Die Buttercreme wird schneller fest, wenn sie im Kühlschrank gelagert wird. In [2] und [3] wird erwähnt, dass die Creme nach 2–3 Stunden Kühlschranklagerung schnittfest wird. Dies ist besonders wichtig bei Torten, bei denen die Schichten stabil sein müssen.


Konsistenz und Stabilität

Die Konsistenz der Buttercreme ist ein entscheidender Faktor für die Verwendbarkeit in Kuchen und Torten. Eine zu flüssige Creme kann die Schichten nicht halten, während eine zu feste Creme zu spröde ist.

In den Rezepten wird oft erwähnt, dass die Buttercreme nach dem Mischen cremig, weich und leicht luftig sein sollte. Die Zugabe von Puderzucker (in [2]) oder Vanille (in [4]) kann die Textur beeinflussen. Eine Kühlschranklagerung von 2–3 Stunden kann die Creme festen und leicht schneidbar machen, ohne dass sie spröde wird.


Historische und kulturelle Bedeutung

Die Buttercreme hat eine lange Tradition in der deutschen Kuchentradition. In [5] wird erwähnt, dass die Buttercreme-Haselnusstorte bereits in den 1970er Jahren eine besondere Rolle in der Familie gespielt hat. In der Erinnerung des Autors ist diese Torte mit der Kindheit verbunden und wird als „Omas Kuchen“ bezeichnet. Das Rezept wurde 1974 in ein eigenes Kochbuch übertragen, was zeigt, wie wichtig solche Rezepte in der Familienkultur sind.

In [4] wird auch erwähnt, dass Buttercremetorten in manchen Hofcafés noch immer angeboten werden. Dies unterstreicht die kulturelle und kulinarische Bedeutung dieser Creme, die nicht nur ein Backrezept ist, sondern auch ein Teil der regionalen Gastronomie.


Anwendung in Kuchen und Torten

Die Buttercreme eignet sich besonders gut für folgende Anwendungen:

  • Biskuittorten
  • Nusskuchen
  • Kranzkuchen
  • Haselnuss- oder Walnussboden
  • Eierlikör- oder Schokoladenkuchen

In [3] wird eine Moccatorte beschrieben, in der die Buttercreme zwischen zwei Biskuitböden liegt und mit Schokoraspeln verziert wird. In [2] wird erwähnt, dass die Creme auch für Cupcakes verwendet werden kann. Der Rezeptverfasser in [1] erwähnt, dass das Grundrezept für eine Torte bis zu 26 cm Durchmesser ausreicht, was zeigt, dass die Creme auch für größere Torten eingesetzt werden kann.


Nährwerte und Ernährung

Die Buttercreme ist kalorienreich, da sie hauptsächlich aus Butter, Milch und Zucker besteht. In [6] wird ein Nährwertrechner erwähnt, der die Nährwerte basierend auf den Zutaten berechnet. Es ist wichtig, dass die Buttercreme in Maßen genossen wird, insbesondere bei Diäten mit eingeschränktem Fett- oder Zuckergehalt.

Einige Rezepte wie [6] bieten auch Alternativen an, z. B. die Verwendung von Puderzucker oder Vanillepulver anstelle von flüssigem Zucker, was die Textur beeinflusst. Für Low-Fat-Varianten kann auch Magermilch oder Butterersatz verwendet werden, was jedoch die Konsistenz und Geschmack der Creme verändert.


Variationsmöglichkeiten und Kreativität

Die Buttercreme kann je nach Geschmack und Anlass abgewandelt werden. Einige Beispiele aus den Rezepten:

  • Vanillebuttercreme: Klassisch, neutral und universell einsetzbar.
  • Mocca-Buttercreme: Mit Instantkaffee angereichert, ideal für Tafel- und Weihnachtstorten.
  • Haselnuss-Buttercreme: Mit Haselnussschrot oder Haselnussaroma verfeinert.
  • Schoko-Buttercreme: Mit Schokolade oder Schokoladenpulver angereichert.
  • Marzipan-Buttercreme: Mit Marzipan oder Haselnuss-Marzipan kombiniert.

In [6] werden auch Rezeptideen wie Italienische, Schweizer und Amerikanische Buttercreme erwähnt, was zeigt, dass die Buttercreme ein universelles Element in der Kuchenzubereitung ist, das sich auch international verändert.


Schlussfolgerung

Die Buttercreme nach Omas Rezept ist mehr als nur ein Füllungsgut für Torten und Kuchen – sie ist ein Symbol der traditionellen Backkunst, das Generationen verbindet und in der heimischen Küche einen festen Platz einnimmt. Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, zeigen, dass die Zubereitung sowohl kreativ als auch authentisch ist. Ob mit oder ohne Puddingpulver, mit Vanille oder Kaffee – jede Variante hat ihre eigenen Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten.

Durch einfache Zutaten wie Butter, Milch und Zucker entsteht eine Creme, die nicht nur Geschmack, sondern auch Konsistenz und Stabilität bietet. Die richtige Zubereitungsweise, wie weiche Butter, schrittweises Einmischen und Kühlschranklagerung, sind entscheidend für die Qualität.

Die Buttercreme eignet sich hervorragend für Biskuit-, Nuss- und Schokoladenkuchen, und sie ist eine perfekte Grundlage für Torten, die bei Festen und Familienfeiern serviert werden. Sie ist ein Rezept, das sowohl im Haushalt als auch in der Konditorei seine Bedeutung hat.


Quellen

  1. Deutsche Buttercreme nach Omas Geheimrezept
  2. Oma’s Buttercreme für Torten
  3. Omas Moccatorte
  4. Buttercreme selber machen
  5. Backevent Rezeptrecherche
  6. Deutsche Buttercreme ohne Puddingpulver

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