Omas klassische Kohlrouladen: Ein zeitloses Rezept aus der Großelternküche
Kohlrouladen gel gelten in der deutschen Küche als einstimmiges Beispiel für herzhaftes, wohltuendes Seelenfutter. Kein Gericht weckt derart tiefgreifende Erinnerungen an die eigenen Großeltern und an das Zusammensein am Esstisch wie diese deftige Speise. Die im Quellmaterial dargestellten Rezepte und Hintergründe deuten darauf hin, dass Omas Kohlrouladen nicht nur eine Speise, sondern ein kulturelles Erbe sind – ein traditionelles Gericht, das durch die Generationen gereicht wurde und bis heute die Herzen von Familien mit warmer, wohltuender Speise erfreut. Diese Kombination aus einfachen Zutaten, langem Schmoren und der Verwendung von Wirsing oder Weißkohl macht die Rouladen zu einem zeitlosen Lieblingsgericht. Besonders hervorgehoben wird dabei die Bedeutung des familiären Erbes: Die Rezepte stammen aus der Küche von Großmüttern, die sie entweder selbst kochten oder an ihre Enkel weitergaben. Die Zubereitung erfordert zwar etwas Aufwand, doch die Belohnung ist köstlich und schmeckt nach Heimat, Geborgenheit und Zugehörigkeit. In diesem Artikel beleuchtenwir die zentralen Aspekte des Themas: Die historische Bedeutung der Kohlrouladen in der deutschen Küche, die Auswahl und Vorbereitung der Zutaten, die Herstellung der Füllung, die Zubereitung der Rouladen, die Herstellung der braunen Soße und die passenden Beilagen. Zudem beleuchtenwir die Bedeutung der traditionellen Zubereitungsweise und deren Einfluss auf das Gesamtbild des Gerichts.
Die Bedeutung von Kohlrouladen in der deutschen Familienküche
Kohlrouladen genießen in der deutschen Küche eine besondere Stellung als klassische Familienkost. Sie gelten als „Seelenfutter“ und zählen zu den Speisen, die nicht nur sättigen, sondern auch tiefgreifende Gefühle der Zuneigung, Geborgenheit und Heimat wecken. Dieses Phänomen wird in mehreren Quellen bestätigt: Ein Benutzer berichtet, dass die Kohlrouladen seiner Oma „jedes Mal gekocht wurden, wenn er es sich gewünscht hat“ und dass die Speise eng mit der Erinnerung an die gemeinsame Zeit am Esstisch verbunden sei. Ähnlich äußert sich ein anderer Nutzer, der von den Duft des geschmorten Kohls und Hackfleisches berichtet, der „durchs Haus zieht“ und die Großmutter wieder heraufbeschwört. Dies verdeutlicht, dass das Gericht mehr als nur eine Mahlzeit ist – es ist ein Erinnerungsträger, ein Symbol für familiären Zusammenhalt und Werte wie Geborgenheit und Würde.
Die Bedeutung der Kohlrouladen reicht weit über die familiäre Ebene hinaus. Laut den Quellen stammen viele Rezepte aus dem häuslichen oder beruflichen Alltag von Großmüttern, die in der Verpflegung von Betrieben tätig waren. So berichtet eine Quelle, dass eine Oma in einer Kantine arbeitete, in der täglich hunderte Speisen ausgegeben wurden – darunter auch 300 Kohlrouladen pro Tag. Dies verdeutlicht, dass die Zubereitung des Gerichts nicht nur eine familiäre, sondern auch eine berufliche Leistung ist. Die Tatsache, dass solche Mengen an Rouladen hergestellt wurden, zeigt, dass das Rezept weder kompliziert noch aufwändig ist, sondern vielmehr auf Effizienz und Haltbarkeit abgestimmt ist. Die Verwendung von Kohl, Hackfleisch, Brot, Gewürzen und Soße ermöglicht es, eine große Menge an Nährstoffen und Kalorien zu verarbeiten, die für die Erhaltung von Energie und Wohlbefinden notwendig sind. Zudem wird in mehreren Quellen betont, dass der Kohl – insbesondere Weißkohl – ein regionaler und gesunder Bestandteil der Speise ist. Er ist reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Antioxidantien, was die gesundheitliche Qualität des Gerichts erhöht.
Zusätzlich zum kulinarischen Genuss spielt auch die soziale Komponente der Zubereitung eine zentrale Rolle. Viele Erinnerungen beziehen sich auf gemeinsame Zubereitungszeiten mit der Großmutter: „Ich habe Omas Rezept nur leicht angepasst: Statt die Rouladen in der Pfanne zu braten, gare ich sie heute im Backofen.“ Dieser Satz deutet darauf hin, dass das Kochen mit der Oma ein soziales Ereignis war, das die Bindung stärkte. Auch die Tatsache, dass manche Familienmitglieder ihre eigenen Rouladen einfrieren, um sie später zu essen, zeigt, wie tief das Rezept in der Familie verankert ist. Es ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine Art Tradition, die durch Kochen gepflegt wird. Besonders bemerkenswert ist zudem, dass mehrere Quellen darauf hinweisen, dass die Füllung aus Schweine- und Rindfleisch besteht. Dieses Gemisch aus Fleischsorten ist typisch für die deutsche Küche und sorgt für ein ausgewogenes Aroma. Zudem wird in einigen Rezepten auf eine besondere Variante hingewiesen: die Verwendung von Reis, Zimt und Korinthen in der Füllung. Dieses Detail weicht von den herkömmlichen Rezepten ab, ist aber ein weiteres Beispiel dafür, wie individuelle Variationen entstehen können, ohne dass die Essenz des Gerichts verloren geht.
Insgesamt lässt sich sagen, dass Kohlrouladen in der deutschen Familienküche eine zentrale Bedeutung haben. Sie sind mehr als nur ein Gericht – sie sind ein Symbol für Zuneigung, Erinnerung und Wertschätzung. Die Tatsache, dass sie Jahrzehnte lang in derselben Form weitergegeben werden, zeigt, dass es sich um ein Rezept mit tiefem sozialen und kulturellen Hintergrund handelt. Es wird nicht nur gegessen, sondern wird auch erzählt – und damit erhalten.
Zutatenauswahl und Vorbereitung der Kohlblätter
Die Grundlage für ein gelungenes Kohlrouladen-Schmorgericht liegt in der sorgfältigen Auswahl und Vorbereitung der Zutaten. Besonders wichtig ist dabei die Auswahl des Kohls. Laut mehreren Quellen eignet sich sowohl Weißkohl als auch Wirsing (auch als Grünkohl oder Wirsingkohl bezeichnet) hervorragend für die Zubereitung von Rouladen. Die Wahl zwischen den beiden Arten hängt dabei meist von der regionenabhängigen Tradition ab. So wird beispielsweise in Nordrhein-Westfalen der Weißkohl gelegentlich als „Kappes“ bezeichnet, was auf regionale Besonderheiten hindeutet. Obwohl sich Weißkohl und Wirsing in ihrer Textur und ihrem Aroma unterscheiden, eignen sich beide Sorten zur Herstellung von Rouladen. Wirsing hat eine faserigere Struktur und ein intensiveres Aroma, wohingegen Weißkohl eine geschmeidigere Textur aufweist. Beide Arten werden in der Regel in ihrer gesamten Form verwendet, da sie durch das Blanchieren weich werden und dennoch ihre Form behalten.
Die Vorbereitung der Kohlblätter ist ein entscheidender Schritt, um ein optimales Endergebnis zu erzielen. Die äußeren, welken Blätter werden zunächst entfernt, da sie zu fest und zäh sind, um als Einwickelfolie zu dienen. Danach wird der Strunk des Kohls – je nach Art des Kohls entweder in Form eines Kreuzes oder in keilförmiger Form – sorgfältig herausgeschnitten, um die Entfernung der Blätter zu erleichtern. Bei einigen Rezepten wird empfohlen, den gesamten Kohlkopf kurz in kochendes, salziges Wasser einzutauchen, um die Blätter zu lösen. Dieses Verfahren nennt man Blanchieren. Die Dauer des Blanchierens schwankt je nach Art des Kohls: Während Weißkohl in der Regel 5 bis 8 Minuten blanchiert werden sollte, um die Blätter weich, aber formstabil zu machen, braucht Wirsing lediglich 3 Minuten. Diese kurze Einwirkzeit sorgt dafür, dass die Blätter weich werden, aber nicht durchweichen. Anschließend werden die Blätter entweder in kaltes Wasser getaucht, um das Kochen zu stoppen, oder sie werden vorsichtig abgegessen und trocken getupft. Die Verwendung von Küchenkrepp oder einer feuchten Serviette ist notwendig, um überschüssiges Wasser zu entfernen, da feuchte Blätter bei der Füllung zu Schwierigkeiten führen können.
Zusätzlich zu den Kohlblättern werden in mehreren Rezepten auch andere Zutaten für die Zubereitung benötigt. Dazu gehören zum Beispiel Zwiebeln, Karotten, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Brot. Besonders hervorzuheben ist dabei die Verwendung von Weißbrot, das entweder als Brötchen oder als Toastscheiben verwendet wird. Das Brot dient als Bindekraft und verleiht der Füllung ihre charakteristische Masse. Um es zu verwenden, wird es entweder in Wasser eingeweicht oder in Milch geträtrübt. Die Verwendung von Milch oder Wasser ist notwendig, um das Brot aufzulockern und es mit der Füllung zu verbinden. In einigen Rezepten wird zudem auf die Verwendung von Senf, Majoran, Kümmel oder Muskatnuss hingewiesen, um dem Gericht eine besondere Würze zu verleihen. Besonders auffällig ist die Verwendung von Zimt in einer Variante des Rezepts, die auf eine besondere Abweichung hinweist. Obwohl dies nicht in allen Rezepten vorkommt, zeigt es, dass es durchaus möglich ist, traditionelle Rezepte zu variieren, ohne dass die Essenz des Gerichts verloren geht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Vorbereitung der Kohlblätter und die Auswahl der Zutaten einen entscheidenden Einfluss auf das Endergebnis haben. Eine sorgfältige Vorbereitung der Blätter sichert, dass sie sich problemlos aufrollen lassen, ohne zu reißen. Zudem ist es wichtig, dass alle Zutaten sorgfältig vorbereitet werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Verwendung von frischen und regionalen Zutaten wie Weißkohl, Hackfleisch und Brot trägt dazu bei, dass das Gericht nicht nur lecker, sondern auch gesund und nährstoffreich ist.
Zubereitung der Füllung und Füllung der Rouladen
Die Füllung ist der geschmackliche Höhepunkt einer jeden Kohlrouladen-Zubereitung und bestimmt maßgeblich das Endergebnis. Laut den bereitgestellten Quellen wird für die Füllung meist ein Gemisch aus Schweine- und Rindfleisch verwendet, das als „halb/halb“-Gemisch bezeichnet wird. Dieses Gemisch sorgt für ein ausgewogenes Aroma: Das Rindfleisch verleiht dem Gericht eine feste, würzige Note, während das Schweinefleisch es geschmeidiger und schmackhafter macht. Die Masse wird in mehreren Schritten hergestellt, wobei die Konsistenz der Füllung von besonderer Bedeutung ist. Um eine feste, aber nicht spröde Masse zu erhalten, wird entweder ein Brotbrötchen oder eine Scheibe Toastbrot verwendet, die zuvor in kaltem Wasser oder Milch eingeweicht wird. Diese Maßnahme dient der Befeuchtung und Verarbeitung der Füllung. Die Masse wird anschließend mit Gewürzen wie Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran oder Muskatnuss verfeinert, um das Aroma zu optimieren. In einigen Rezepten wird außerdem auf eine besondere Kombination hingewiesen: Die Verwendung von Senf, Zwiebeln, Eiern und gelegentlich auch von Zimt oder Korinthen. Diese Zutaten sorgen für eine abwechslungsreiche, aber dennoch traditionelle Würze.
Die Zubereitung der Füllung erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst werden Zwiebeln, Karotten und gegebenenfalls Knoblauch in einer Pfanne mit etwas Öl angebraten, um das Aroma zu betonen. Danach wird das Hackfleisch hinzugefügt und scharf angebraten, um es von Fett zu trennen. Anschließend wird die in Milch oder Wasser eingeweichte Brotmasse dazugegeben und gut verknetet. Die Masse muss so lange verarbeitet werden, bis sie fest und formbar ist. Danach werden Gewürze wie Salz, Pfeffer, Kümmel oder Majoran unter die Masse gerührt. In einigen Rezepten wird außerdem auf die Verwendung von Senf oder Zimt hingewiesen, was auf eine regionale oder persönliche Abwandlung hindeutet. Besonders hervorzuheben ist dabei die Verwendung von Eiern, die der Masse Halt und Volumen verleihen.
Sobald die Füllung fertig ist, wird sie auf die vorbereiteten Kohlblätter aufgetragen. Dazu legt man zwei Blätter übereinander, um eine feste Grundlage zu schaffen. Die Masse wird darauf verteilt, wobei die Menge auf etwa eine Esslöffel pro Blatt bezogen wird. Danach werden die Blätter vorsichtig auf die Füllung aufgerollt, wobei die Ränder nach innen umgeschlagen werden, um ein Versiegen der Füllung zu verhindern. In einigen Rezepten wird empfohlen, die Rouladen mit Küchengarn oder Zahnstochern zu fixieren, um das Einrollen zu sichern. Allerdings wird in einigen Quellen auch eine besondere Methode erwähnt: Das Einwickeln mit einem Küchentuch. Dieses Verfahren wird von einigen Omas ausdrücklich bevorzugt, da es die Rouladen stabilisiert, ohne dass weitere Hilfsmittel nötig sind. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass dies nur bei ausreichend weichen, belastbaren Blättern funktioniert.
Die Füllung muss besonders sorgfältig auf die Blätter aufgetragen werden, um ein Verformen oder Reisen der Rouladen zu vermeiden. Einige Nutzer berichten, dass sie die Füllung mit der Hand oder einem Löffel verteilen, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten. Besonders wichtig ist zudem, dass die Füllung nicht zu dick ist, da dies das Einrollen erschwert. Die Masse sollte so fest sein, dass sie die Form behält, aber auch weich genug ist, um sich zu verbreiten. In einigen Fällen wird empfohlen, die Füllung vorab zu prüfen, um sicherzustellen, dass sie ausreichend gewürzt ist. Einige Rezepte empfehlen zudem, die Füllung vor dem Verarbeiten kurz zu kühlen, um sie stabiler zu machen.
Insgesamt ist die Zubereitung der Füllung eine der entscheidenden Aufgaben beim Kochen von Kohlrouladen. Die richtige Mischung aus Fleisch, Brot, Gewürzen und gegebenenfalls Eiern sorgt dafür, dass die Rouladen sowohl geschmacklich überzeugen als auch optisch ansprechend sind. Die sorgfältige Vorbereitung der Zutaten und die richtige Handhabung der Füllung sind entscheidend für ein gelungenes Endergebnis.
Kochen der Rouladen: Backofen- oder Topfvariante
Die Zubereitung der Kohlrouladen erfolgt entweder im Topf oder im Backofen, wobei beide Verfahren ihre Vor- und Nachteile haben. In mehreren Quellen wird die Variante im Ofen besonders hervorgehoben, da sie den Vorteil der Energieersparnis und der Reinlichkeit bietet. So berichtet ein Nutzer, dass er die Rouladen im Ofen gart, um den Herd sauber zu halten und das ständige Wenden zu vermeiden. Diese Variante eignet sich besonders gut für den Alltag, da der Ofen automatisch die nötige Temperatur und Feuchtigkeit bereitstellt. Die Rouladen werden dabei bei etwa 200 Grad Celsius etwa 30 Minuten im Ofen gegart, wobei die Decke der Backofenform während des Garvorgangs entweder geschlossen oder gelegentlich geöffnet werden kann, um die Soße zu reduzieren. Bei der Ofenvariante wird oft auf eine Pfanne verzichtet, wodurch die Rouladen ihre Form bewahren und gleichmäßig garen.
Die Topfvariante hingegen erfordert einiges an Geschick und Aufmerksamkeit. Zuerst wird die Füllung in einer Pfanne mit etwas Butter oder Öl angebraten, um ihr Aroma zu betonen. Danach werden die Rouladen in die Pfanne gelegt und bei mittlerer Hitze angebraten, um eine goldbraune Kruste zu erzeugen. Anschließend wird die Soße aus Gemüsebrühe, Tomatenmark, Senf und weiteren Gewürzen zubereitet, die das Aroma der Rouladen verstärkt. Um die Soße zu binden, wird in einigen Rezepten Stärke verwendet. Danach werden die Rouladen in die Soße gelegt und langsam vor sich hin schmoren gelassen. In einigen Fällen wird empfohlen, die Soße vorher zu reduzieren, um sie geschmackvoller zu machen. Die Garzeit liegt bei etwa 45 bis 60 Minuten, wobei die Soße aufgefangen werden muss, um ein Austrocknen der Rouladen zu verhindern.
Beide Verfahren führen zu einem wohlschmeckenden Ergebnis, wobei die Wahl des Verfahrens von den persönlichen Vorlieben und den verfügbaren Gerätschaften abhängt. Die Ofenvariante ist insbesondere für den Alltag geeignet, da sie weniger Pflegeaufwand erfordert. Die Topfvariante hingegen erzeugt ein intensiveres Aroma, da die Rouladen in der Soße schmoren und dadurch das Aroma aufnehmen. In einigen Rezepten wird auch auf eine Kombination beider Verfahren hingewiesen: Zuerst wird die Füllung in der Pfanne angebraten, danach werden die Rouladen in den Ofen gelegt, um die Garzeit zu verkürzen.
Die Dauer der Zubereitung hängt stark von der gewählten Methode ab. In der Regel beträgt die Gesamtdauer der Zubereitung etwa 1 bis 1,5 Stunden, wobei ein Drittel der Zeit für das Vorbereiten der Zutaten und ein Drittel für das Kochen der Rouladen aufgewendet wird. Besonders wichtig ist es, auf die richtige Temperatur zu achten, da eine zu hohe Temperatur zu einem trockenen Gericht führen kann. In einigen Fällen wird empfohlen, die Rouladen im Ofen bei geringerer Temperatur zu garen, um ein gleichmäßiges Garen zu sichern.
Insgesamt ist sowohl die Ofen- als auch die Topfvariante eine gute Wahl, je nach Bedarf und Verwendung. Die Ofenvariante ist einfacher und hat weniger Pflegeaufwand, während die Topfvariante ein intensiveres Aroma erzeugt. Beide Verfahren erfordern eine sorgfältige Vorbereitung und eine ausreichende Garzeit, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Die braune Soße und ihre Bedeutung für das Gericht
Die braune Soße ist ein zentraler Bestandteil der klassischen Kohlrouladen-Zubereitung und bildet die kulinarische Grundlage für das gesamte Gericht. Ohne sie fehlt dem Gericht jener charakteristische, geschmackliche Tiefe, der es zu einem „Seelenfutter“ macht. In mehreren Quellen wird die Bedeutung der Soße hervorgehoben, die entweder aus Butter, Fleischbrühe, Tomatenmark, Senf, Gewürzen und gegebenenfalls Stärke hergestellt wird. Die Soße dient nicht nur als Würztränkchen für die Rouladen, sondern auch als Grundlage für die Beigabe von Beilagen wie Kartoffelpüree, Spätzle oder Schupfnudeln. Besonders hervorgehoben wird dabei, dass die Soße in einigen Rezepten aus verschiedenen Schritten entsteht: Zuerst wird das Fleisch angebraten, danach wird das Brot in Butter gebraten, um es zu karamellisieren, und danach wird die Soße aus Fleischbrühe, Tomatenmark, Senf und Gewürzen hergestellt. In einigen Fällen wird außerdem auf die Verwendung von Butter oder Butterschmalz hingewiesen, was die Geschmacksintensität der Soße erhöht.
Die Zubereitung der Soße erfolgt in mehreren Schritten. Zuerst wird eine Pfanne mit Butter oder Butterschmalz erhitzt. Danach wird das Fleisch in der Pfanne angebraten, um es von Fett zu trennen. Anschließend wird das Brot hinzugefügt und gebraten, um es zu karamellisieren. Danach wird die Soße aus Gemüsebrühe, Tomatenmark, Senf und Gewürzen hergestellt. Die Soße wird dabei mehrfach umgerührt, um ein Anbrennen zu vermeiden. In einigen Fällen wird empfohlen, die Soße vorher zu reduzieren, um sie geschmackvoller zu machen. In einigen Rezepten wird außerdem auf die Verwendung von Stärke hingewiesen, um die Soße zu binden und sie geschmeidiger zu machen.
Die Bedeutung der Soße für das Gericht ist nicht nur geschmacksmäßig von Bedeutung, sondern auch kulturell. Die Soße ist ein Symbol für Würze, Wärme und Wohlbefinden. In mehreren Quellen wird berichtet, dass die Soße das Gericht zu einem „Herzblut“ macht, das die Familie zusammenhält. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass die Soße nicht nur ein Bestandteil der Zubereitung ist, sondern auch einen eigenständigen Stellenwert hat. In einigen Fällen wird auf die Verwendung von Soße als eigenständiges Gericht hingewiesen, das mit Reis oder Brot gegessen wird. In einigen Fällen wird außerdem auf die Verwendung von Soße als Würzmittel für andere Speisen hingewiesen.
Insgesamt ist die braune Soße ein zentraler Bestandteil des Gerichts, der die Geschmacksqualität bestimmt. Die Verwendung von Butter, Fleischbrühe, Tomatenmark, Senf und Gewürzen sichert eine abwechslungsreiche, aber dennoch geschmackliche Soße, die die Rouladen perfekt begleitet.
Passende Beilagen und kulinarische Kombinationen
Zu den klassischen Kohlrouladen gehören immer passende Beilagen, die das Gericht abrunden und die Soße optimal aufnehmen. Die bekannteste und beliebteste Beilage ist eine Portion Kartoffelpüree, die in mehreren Quellen ausdrücklich hervorgehoben wird. Laut einer Quelle gehört die Kombination aus Wirsingrouladen und Kartoffelpüree zu den traditionellen Kombinationen, die in vielen Familien bis heute Bestand haben. Die weiche, sämige Konsistenz der Kartoffelpüre erzeugt eine angenehme Gegenbalance zu der festen Textur der Rouladen und der würzigen Soße. In einigen Fällen wird empfohlen, die Kartoffeln mit Butter und warmer Milch zu verarbeiten, um sie besonders saftig und wohlig zu machen. Zudem wird in einigen Rezepten auf die Verwendung von Kartoffeln als „klassische Beilage“ hingewiesen, die in der Regel in Salzwasser gegart werden, um die natürliche Süße zu erhalten.
Neben der Kartoffelpüre gibt es auch andere Beilagen, die in einigen Rezepten empfohlen werden. So wird in mehreren Quellen auf Spätzle, Schupfnudeln oder gedünstete Möhren hingewiesen. Diese Beilagen eignen sich besonders gut für Menschen, die eine Low-Carb-Ernährung bevorzugen. In einigen Fällen wird außerdem auf die Verwendung von Reis oder Nudeln hingewiesen, die ebenfalls als Beilage dienen können. Die Auswahl der Beilage hängt dabei von den persönlichen Vorlieben und der Ernährungsweise ab.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Beilagen zu Kohlrouladen eine zentrale Rolle spielen, da sie das Gericht abrunden und die Soße optimal aufnehmen. Die Kombination aus Kartoffelpüree, Spätzle oder Schupfnudeln sorgt für ein ausgewogenes und genussvolles Essen.
Quellen
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