Hühnerfrikassee wie von Oma: Das klassische Rezept aus der deutschen Küche

Hühnerfrikassee – ein Gericht, das tief in der deutschen Speisekultur verwurzelt ist und Generationen von Familien zusammengebracht hat. Es ist mehr als nur eine Mahlzeit; es ist ein kulinarisches Erbe, das von Oma und Mutter an Enkel und Kinder weitergegeben wurde. Mit seiner cremigen, milchigen Sauce, dem herzhaften Hühnerfleisch und den ergänzenden Gemütescheiben erinnert es an die gemütlichen Abende am Küchentisch, an die duftende Brühe, die stundenlang köchelte, und an das liebevolle Zerlegen der Hähnchenteile, um die beste Frikassee-Soße zu gewährleisten. In der deutschen Küche gilt Hühnerfrikassee als klassisches Ragout aus hellem Fleisch und weißer Sauce, das oft mit Hähnchen, Kalb oder Kaninchen zubereitet wird. Doch insbesondere in der ostdeutschen Tradition, etwa in der DDR, wurde es als Familenliebling etabliert und gilt bis heute als Symbol für Heimfrohsein, Wohlbefinden und kulinarische Tradition.

Die Quellen legen nahe, dass das Hühnerfrikassee in verschiedenen Varianten und mit unterschiedlichen Zutaten auftritt – manche Fassungen setzen auf frische Zutaten wie Spargel und Erbsen, andere setzen bewusst auf Dosen- oder Tiefkühlware, um das Jahr hindurch dasselbe kulinarische Erlebnis zu ermöglichen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Vielfalt der Rezepte: Ob aus der Küche der Großmutter, als Rezept aus der DDR oder als modernes Familenrezept – das Hühnerfrikassee bleibt einstimmig im Anspruch: einfach, wohltuend und von traumhafter Abwechslung in der Konsistenz und dem Genuss. In diesem Artikel wird der Fokus auf das klassische Rezept wie von Oma gelegt, mit besonderer Betonung auf den Kernmerkmalen, die es ausmachen: die Verwendung von Hühnerbrühe, die Mehlschwitze, die Verwendung von Butter und Sahne, sowie die typischen Beigaben wie Spargel, Champignons, Kapern und Zitronensaft.

Die Rezepte aus den Quellen zeigen zudem, dass es keine einheitliche Definition für die Zutaten gibt. So wird entweder auf ein ganzzahliges Suppenhuhn gesetzt, das als Grundlage für die Brühe dient, oder auf Reste von Brathähnchen zurückgegriffen. Auch die Wahl des Fleisches variiert: Während einige Rezepte Hähnchenbrust bevorzugen, empfehlen andere, Hähnchenschenkel oder gar Hähnchenkeulen zu verwenden, da diese der Brühe mehr Fett und Würze spenden. Auch die Verwendung von Hackfleisch zur Herstellung von Hackbällchen wird als Ergänzung genannt – eine Variante, die eher der traditionellen Zubereitung im ehemaligen Sowjetbereich entspricht. Die Quellen legen zudem besonderes Gewicht auf die Herstellung der Sauce: Die Mehlschwitze muss langsam und unter ständigem Rühren zubereitet werden, um Klumpenbildung zu vermeiden. Die Zugabe von Weißwein, Zitronensaft oder Salz muss maßvoll erfolgen, da diese Zutaten einen intensiven Einfluss auf das Gesamtergebnis haben.

In diesem Artikel wird ein umfassendes, ausgewogenes Rezept vorgestellt, das auf der Kombination mehrerer Quellen basiert und somit sowohl die traditionelle Art der Zubereitung als auch die praktischen Überlegungen der heutigen Küche widerspiegelt. Es wird ausführlich auf die Vorbereitung der Zutaten, die Zubereitung der Brühe, die Herstellung der Sauce, die Zubereitung des Fleisches und die passende Beilage eingegangen. Darüber hinaus wird auf typische Stolpersteine hingewiesen – etwa die Bildung von Klumpen in der Sauce oder die unerwünschte Überwürzung – und es werden Lösungsansätze vorgeschlagen, die auf den Quellen basieren. Der Fokus liegt dabei auf der Übertragung des Wissens aus der Vergangenheit in die heutige Küche, mit dem Ziel, ein authentisches Hühnerfrikassee wie von Oma zuzubereiten, das sowohl die kulinarischen Erinnerungen weckt als auch die Anforderungen an eine gesunde, ausgewogene Speise erfüllt.

Die Grundlage: Hühnerbrühe und Fleischzubereitung

Die Zubereitung eines gelungenen Hühnerfrikassee beginnt mit der Herstellung einer kräftigen, aromatischen Brühe. Laut mehreren Quellen ist ein Suppenhuhn die bewährte Grundlage für eine wohlschmeckende Basis, die später als Grundlage für die cremige Sauce dient. Die Verwendung eines ganzen Huhns (ca. 1,5 kg) sorgt für eine reichhaltige Brühe, die durch die Knochen, Gelenke und das Fleisch einen hohen Fett- und Eiweißanteil aufweist. Diese Brühe ist die treibende Kraft hinter dem gesamten Gericht und verleiht dem Frikassee j jene Würze, die in der kindlichen Erinnerung an Omas Küchentisch präsent ist. Alternativ lässt sich auch ein Hähnchenschenkel oder eine Hähnchenkeule verwenden, da diese mehr Fett und Bindegewebe besitzen, die der Brühe Tiefe und Würze verleihen. Hähnchenbrust hingegen wird dagegen generell nicht als beste Wahl empfohlen, da sie zu mager ist und die Brühe dadurch leicht durchscheinend und matter im Geschmack wird.

Um die Brühe herzustellen, wird das Huhn in Stücke geteilt, wobei Haut und Gelenke unbedingt beibehalten werden, da sie für die Aromen verantwortlich sind. Anschließend wird das Fleisch in einem Topf mit reichlich Salzwasser (ca. 10–12 Liter) aufgegossen, um eine ausreichende Menge an Flüssigkeit für die späteren Zubereitungen zu sichern. Zur Würzgabung dienen typische Beigaben wie ein Bund Suppengrün, das aus Karotten, Zwiebeln und Petersilwurzeln besteht, zudem Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Nelken. Diese Zutaten werden im Topf gemeinsam mit dem Huhn und dem Salzwasser etwa 60 Minuten bei geringer bis mittlerer Hitze gekocht, um die Aromen langsam freizusetzen. Während des Köchelns entsteht eine goldbraune Brühe, die nach der Zubereitung abgesiebt werden sollte, um feste Bestandteile zu entfernen. Die Brühe kann entweder sofort zum Verarbeiten verwendet oder in Mengen aufbewahrt werden, um sie beispielsweise im Gefrierschrank oder als Tiefkühl-Brühe aufzubewahren.

Die Verwendung von Suppengrün ist eine bewährte Maßnahme, um die Würze der Brühe zu steigern. Laut Quelle [2] können auch einfache Zutaten wie Karotten, Zwiebeln oder sogar eine Mischung aus Möhren und Zwiebeln als Ersatz dienen, falls kein frisches Suppengrün zur Verfügung steht. Wichtig ist, dass alle Zutaten gründlich gespült und gegebenenfalls geschält werden, um unerwünschten Schmutz oder Rindenanteile zu entfernen, die bei der Zubereitung der Sauce zu Unstimmigkeiten führen könnten. Besonders bei der Verwendung von Spargel aus der Dose (wie in Quelle [2] empfohlen) ist es ratsam, die Spargelstücke vor der Zubereitung zu waschen und gegebenenfalls zu blanchieren, um sie von Salz und Konservierungsstoffen zu befreien. Ähnlich verhält es sich mit den in Gläsern oder Dosen verarbeiteten Champignons, die ebenfalls vor der Verwendung gut abgespült werden sollten, um überschüssige Salzmenge zu reduzieren.

Neben der Verwendung von Hähnchenkeulen, Hähnchenschenkeln oder Brustfilets lässt sich auch auf Reste von Brathähnchen zurückgreifen, wie Quelle [4] berichtet. Diese Variante ist insbesondere dann sinnvoll, wenn bereits ein Hähnchen gebraten wurde und das Fleisch übriggeblieben ist. Die Verwendung von Resten ermöglicht eine schonende Verarbeitung der verbliebenen Aromen und vermeidet Verschwendung. Das Fleisch sollte dabei von Haut, Sehnen und Gelenken befreit werden, um eine angenehme Konsistenz der Soße zu gewährleisten. Die Stücke werden anschließend in ca. 1–2 cm große Stücke geschnitten, um eine gleichmäßige Verteilung in der Soße zu ermöglichen.

Die Konsistenz der Brühe ist ebenfalls von Bedeutung. Eine zu dünne Brühe führt zu einer wässrigen Sauce, die nicht die nötige Fülle aufweist, während eine zu dicke Brühe die Textur der Soße beeinträchtigen kann. Um die richtige Fülle zu erreichen, ist es empfehlenswert, die Brühe vor der Verwendung zu reduzieren, insbesondere, wenn sie aus einer geringen Menge an Hähnchenresten stammt. Ein Reduzieren der Brühe auf die Hälfte der Menge hilft, die Aromen zu bündeln und die Grundlage für eine wohlschmeckende Sauce zu legen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Grundlage für ein gelungenes Hühnerfrikassee in der Qualität der Brühe liegt. Eine kräftige, aromatische Brühe, die aus einem Suppenhuhn, Suppengrün und klassischen Gewürzen hergestellt wird, bildet die Grundlage für eine würzige, wohltuende Soße. Die Verwendung von Fleischteilen mit hohem Fettanteil wie Hähnchenschenkeln oder Hähnchenkeulen sorgt dafür, dass die Brühe auch beim Eindicken durch die Mehlschwitze nicht zu dünn wird. Die sorgfältige Vorbereitung der Zutaten, insbesondere das Reinigen von Gemüse und Fleisch, ist entscheidend für das Endergebnis. In der nachfolgenden Phase wird die Sauce aus der Brühe hergestellt, wozu die Mehlschwitze und die Zugabe von Sahne notwendig sind.

Die Zubereitung der Sauce: Mehlschwitze und Bindung

Die Zubereitung der Soße ist der zentrale Abschnitt im gesamten Hühnerfrikassee-Prozess, da sie die charakteristische Cremigkeit und Würze des Gerichts bestimmt. Die Sauce basiert auf der sogenannten Mehlschwitze, einer Mischung aus Butter und Mehl, die als Bindemittel dient, um die Brühe zu verfestigen. Laut mehreren Quellen ist es entscheidend, die Mehlschwitze unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze heranzubilden, um Klumpenbildung zu vermeiden. Eine unvorsichtige Zubereitung führt dazu, dass die Soße ungenießbar klumpig oder flockig wird, was das kulinarische Erlebnis stark beeinträchtigt. Um diesen Fehlern vorzubeugen, wird empfohlen, einen Schneebesen zu benutzen, der die Masse gleichmäßig vermischt und eine glatte Konsistenz sichert. Die Mehlschwitze sollte zunächst goldbraun werden – ein Vorgang, der als „Dux“ bezeichnet wird – um dem Gericht eine angenehme, nussartige Würze zu verleihen.

Die Zugabe der Flüssigkeit muss langsam und in mehreren Schritten erfolgen, um eine gleichmäßige Verteilung der Butter-Mehl-Masse zu gewährleisten. Dabei ist es wichtig, die Masse kontinuierlich zu rühren, um die Bildung von Klumpen zu verhindern. Die Flüssigkeit – hier zunächst die Hühnerbrühe – wird also nicht direkt über die Mehlschwitze gegossen, sondern es wird eine geringe Menge an Brühe hinzugefügt, bis sich eine homogene Masse gebildet hat. Erst danach wird der Rest der Brühe dazugegeben. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass das Mehl vollständig mit der Butter vermischt wird, ohne dass es in Klumpen aufgehen kann.

Neben der Mehlschwitze kommt den weiteren Zutaten der Sauce eine zentrale Bedeutung zu. Die Zugabe von Sahne ist ein zentraler Bestandteil, um der Soße die nötige Cremigkeit zu verleihen. Laut Quelle [1] wird beispielsweise 100 g Schlagsahne verwendet, die erst nach der Bildung der Mehlschwitze und der Zugabe der Brühe hinzugefügt wird. Die Sahne muss dabei nach der Erwärmung der Soße hinzugefügt werden, da eine Erhitzung über 80 °C zu einer Ausfällung der Milchproteine führen kann. Daher ist es ratsam, die Soße vor der Zugabe der Sahne auf eine mittlere Temperatur abzukühlen, um eine gleichmäßige Verflüssigung der Masse zu gewährleisten.

Neben Sahne und Mehlschwitze sind auch andere Zutaten von Bedeutung. Laut Quelle [3] wird beispielsweise Creme Fraîche oder Creme Legère als Alternative zur Sahne verwendet, wobei Letztere eine leicht säuerlichere Note besitzt. Auch bei der Verwendung von Creme Fraîche ist Vorsicht geboten, da sie bei hohen Temperaturen verliert. Die Zugabe von Zitronensaft ist ebenfalls ein zentraler Punkt: Laut Quelle [1] wird ein bis zwei Esslöffel Zitronensaft verwendet, um der Soße eine leichte Säure zu verleihen, die die Würze hebt und die Fettigkeit der Sahne ausgleicht. Die Zugabe von Zitronensaft sollte jedoch vorsichtig erfolgen, da er das Aroma der gesamten Soße stark beeinflussen kann. Es wird empfohlen, zunächst nur einen Esslöffen zu geben und danach nachzuschmecken.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Würzgabe. Laut Quelle [3] ist Vorsicht bei der Salz- und Gewürzdosierung erforderlich, da zu viel Salz das Gericht ruinieren kann. Besonders bei Zutaten wie Weißwein oder Zitrone, die einen intensiven Geschmack haben, sollte man sparsam beginnen und gegebenenfalls nachwürzen. Einige Rezepte empfehlen außerdem, den Geschmack nach jeder Zutatshinzufügung zu überprüfen. So kann man sicherstellen, dass die Soße ausgewogen ist.

Zusätzlich zu den klassischen Zutaten wie Butter, Mehl, Sahne und Zitronensaft werden in einigen Rezepten auch Weißwein oder andere Flüssigkeiten verwendet, um der Soße Tiefe zu verleihen. Laut Quelle [1] wird beispielsweise 150 ml trockener Weißwein verwendet, der zuerst an der Butter abgelöscht wird, um den Alkohol zu binden. Dieser Vorgang wird als „Ablöschen“ bezeichnet und sorgt dafür, dass der Alkoholgehalt in der Soße reduziert wird, ohne dass die Würze verloren geht. Falls kein Wein zur Verfügung steht, kann stattdessen Brühe verwendet werden, wie in einigen Rezepten vorgesehen.

Um die endgültige Konsistenz der Soße zu prüfen, wird empfohlen, sie auf einer Kelle abzulassen und zu schauen, ob sie langsam herunterläuft. Ist die Soße zu dick, kann sie mit etwas Brühe verdünnt werden, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Ist die Soße hingegen zu dünn, kann sie durch längeres Köcheln oder durch Zugabe eines weiteren Esslöffels Mehl, das in etwas Butter angebraten und anschließend mit Brühe vermischt wird, verdichtet werden.

Insgesamt ist die Zubereitung der Sauce eine der anspruchsvollsten, aber auch lohnendsten Aufgaben im gesamten Rezept. Eine gut gelungene Mehlschwitze bildet die Grundlage für ein authentisches Hühnerfrikassee, das sowohl im Geschmack als auch im äußeren Erscheinungsbild überzeugt. Die Kombination aus Butter, Mehl, Sahne und Zitronensaft erzeugt eine cremige, leicht säuerliche Soße, die das Fleisch und das Gemüse perfekt umgibt.

Die Beigaben: Gemüse, Pilze und klassische Zutaten

Die typischen Beigaben im Hühnerfrikassee sind entscheidend für das kulinarische Erlebnis und prägen das Gericht maßgeblich. Neben dem Hühnerfleisch und der Soße sind vor allem drei Zutaten zentral: Spargel, Champignons und Kapern. Diese Zutaten sind in den meisten Rezepten enthalten und tragen maßgeblich zur Würze, Textur und dem insgesamt abgerundeten Geschmack bei. Die Quellen bestätigen, dass der Spargel – insbesondere im Frühjahr – als typische Zutat gilt, da er die Soße mit einem leichten, knackigen Geschmack versieht. Doch auch außerhalb der Spargelsaison wird auf Spargel aus Glas oder Tiefkühlware zurückgegriffen, wie Quelle [4] berichtet. So lässt sich das Gericht das ganze Jahr über zubereiten und das kulinarische Vergnügen erhalten.

Der Spargel ist entweder als Ganzes oder in Scheiben geschnitten im Frikassee enthalten. Laut Quelle [4] wird der Spargel entweder frisch, aus der Tiefkühltruhe oder aus der Dose verwendet. Frischer Spargel sollte vor der Zubereitung geschält und in ca. 1–2 cm dicke Stücke geschnitten werden. Falls er aus der Dose stammt, muss er vor der Verwendung abgespült werden, um überschüssiges Salz zu entfernen. Die Zugabe von Spargel in die Soße geschieht in der Regel nach dem Einbringen der Brühe, damit das Gemüse die nötige Zeit zum Garen hat, ohne zu zersiegen. In einigen Rezepten wird der Spargel sogar vorher blanchiert, um die Farbe zu erhalten und das Garen zu beschleunigen.

Ähnlich verhält es sich mit den Champignons. Laut Quelle [3] werden entweder frische oder Dosenpilze verwendet, wobei Letztere in der DDR-Zeit häufiger genutzt wurden. Die Verwendung von Dosenpilzen ist bis heute verbreitet, da sie eine gleichmäßige Konsistenz liefern und das Aroma des Gerichts verstärken. Die Pilze sollten vor der Zubereitung abgetropft und gegebenenfalls kurz gebraten werden, um sie von der Flüssigkeit der Dose zu trennen. In einigen Rezepten werden sie nach der Zugabe der Brühe und dem Anbraten der Mehlschwitze hinzugefügt. Die Pilze verleihen der Soße eine nussartige Würze, die sich harmonisch mit der Sahne verbindet.

Ein weiterer Bestandteil, der das Aroma des Frikassees prägt, sind die Kapern. Laut Quelle [3] verleihen Kapern dem Gericht eine besondere Note, da sie salzig und leicht säuerlich sind. Allerdings mögen einige Menschen diese Zutat nicht, da sie intensiv schmecken. Dennoch ist sie in traditionellen Rezepten ein Bestandteil, da sie die Würze der Soße abrunden. Laut Quelle [4] werden die Kapern entweder als Ganzes oder in kleiner Menge gehackt verwendet. Die Zugabe erfolgt entweder in die Soße oder als Deckschicht auf den Teller. In einigen Rezepten werden die Kapern auch nach dem Garen der Soße hinzugefügt, um das Aroma zu erhalten.

Darüber hinaus sind auch andere Gemüsezutaten im Hühnerfrikassee üblich. Laut Quelle [1] werden beispielsweise Möhren, Porree (Lauch) und Zwiebeln verwendet. Die Möhren werden in Stücke geschnitten und in der Brühe gegart, um ihnen eine süßliche Note zu verleihen. Der Lauch ist eine besondere Bereicherung, da sein mildes, leicht holziges Aroma die Soße ergänzt. Die Zwiebeln werden oft zuerst in Butter gebraten, um die Grundlage für die Soße zu legen. Auch Suppengrün ist in einigen Rezepten enthalten, da es der Soße eine angenehme Würze verleiht. Quelle [2] empfiehlt, auf eine Mischung aus Karotten, Zwiebeln und Petersilienwurzeln zurückzugreifen, falls kein frisches Suppengrün zur Verfügung steht.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Kombination aus Spargel, Champignons und Kapern ein Markenzeichen des klassischen Hühnerfrikassees ist. Diese Zutaten tragen dazu bei, dass das Gericht sowohl abwechslungsreich als auch wohltuend im Genuss ist. Die Verwendung von Zutaten aus der Dose oder Tiefkühltruhe sichert zudem ein Jahr für Jahr gleichbleibendes Ergebnis, unabhängig von der Jahreszeit. Die Kombination aus frischen und haltbaren Zutaten macht das Frikassee zu einem vielseitigen Gericht, das sowohl im Frühjahr als auch im Winter überzeugt.

Die Zubereitung: Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein authentisches Ergebnis

Um ein authentisches Hühnerfrikassee wie von Oma zuzubereiten, ist eine sorgfältige Vorbereitung und Schritt-für-Schritt-Zubereitung notwendig. Die folgende Anleitung basiert auf den in den Quellen bereitgestellten Angaben und verbindet traditionelle Verfahren mit modernen Überlegungen zur Haltbarkeit und Haltbarkeit von Zutaten.

Zunächst wird das Huhn in Stücke geteilt, wobei Haut und Gelenke unbedingt beibehalten werden, um der Brühe Würze zu verleihen. Anschließend wird das Fleisch mit Salz und Pfeffer gewürzt. Das Huhn wird in einem Topf mit reichlich Salzwasser (ca. 10–12 Liter) aufgegossen. In den Topf kommen außerdem ein Bund Suppengrün (Karotten, Zwiebel, Petersilienwurzel), ein Lorbeerblatt, 1 TL Pfefferkörner, 3 Nelken, sowie evtl. eine Zitrone, deren Frucht in Stücke geschnitten wird. Das Gemüse wird vorher gründlich gespült und gegebenenfalls geschält.

Anschließend wird die Masse bei mittlerer Hitze etwa 60 Minuten köcheln gelassen, um die Aromen langsam freizusetzen. Währenddessen wird das Hähnchenfleisch vorbereitet: Es wird von Haut, Sehnen und Gelenken befreit und in ca. 1–2 cm große Stücke geschnitten. Für die Mehlschwitze werden 2 Esslöffel Butter und 2–3 Esslöffel Mehl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze gebraten, bis die Masse goldbraun ist. Danach wird vorsichtig die Hühnerbrühe hinzugefügt, wobei stets gerührt werden muss, um Klumpenbildung zu vermeiden.

Sobald die Soße die gewünschte Konsistenz erreicht hat, wird sie mit 150 ml Sahne vermischt. An dieser Stelle kann auch Creme Fraîche oder Creme Legère verwendet werden, um eine leicht säuerlichere Note zu erzielen. Danach werden die Zutaten wie Spargel, Champignons, Möhren, Porree und andere Gemütescheiben hinzugefügt. Die Soße wird erneut aufgekocht und danach bei geringer Hitze etwa 20 Minuten gegart, um die Aromen zu verbinden.

Abschließend wird die Soße mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und gegebenenfalls Muskat abgeschmeckt. Die Kapern werden entweder in die Soße gegeben oder als Deckschicht auf den Tellern verteilt. Die fertige Soße wird mit Reis, Brot oder Nudeln serviert, wobei Quelle [4] empfiehlt, auf Reis zu setzen, da er der Soße besonders gut steht.

Abschließende Empfehlungen und kulinarische Kombinationen

Die Zubereitung von Hühnerfrikassee wie von Oma ist ein kulinarisches Ereignis, das sowohl an Tradition als auch an die Freude am Kochen erinnert. Die Kombination aus cremiger Soße, würzigem Hühnerfleisch und den klassischen Beigaben wie Spargel, Champignons und Kapern sorgt für ein ausgewogenes Geschmackserlebnis, das sowohl im Sommer als auch im Winter Genuss bietet. Besonders hervorzuheben ist dabei die Vielseitigkeit der Zubereitung: Ob aus frischen Zutaten, aus der Dose oder aus der Tiefkühltruhe – das Gericht lässt sich jederzeit herstellen und erzielt ein gleichbleibend gutes Ergebnis.

Die Beilage ist ebenso wichtig wie die Soße. Laut mehreren Quellen passt vor allem Weißbrot hervorragend zum Frikassee, da es die Soße ideal aufsaugt. Reis ist eine weitere beliebte Variante, da er der Soße eine gute Grundlage gibt. Besonders beliebt ist die Kombination mit Reis, da sie in der Tradition der deutschen Küche verbreitet ist. Nudeln und Kartoffeln werden hingegen von manchen Kochfreunden nicht bevorzugt, da sie die Würze der Soße überdecken könnten. Dennoch ist dies eine persönliche Entscheidung, die individuell gestaltet werden kann.

Schlussfolgerung

Das Hühnerfrikassee ist mehr als nur ein Gericht – es ist ein kulinarisches Erbe, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Kombination aus kräftiger Brühe, cremiger Soße und den klassischen Beigaben wie Spargel, Champignons und Kapern macht es zu einem zeitlosen Klassiker der deutschen Küche. Die Rezepte aus den Quellen zeigen, dass es durchaus Varianten gibt – von der Verwendung von Hähnchenschenkeln über Hackbällchen bis hin zu Verwendung von Dosen- oder Tiefkühlzutaten. Dennoch bleibt die Grundform des Frikassees erhalten: ein weiches, wohlschmeckendes Gericht, das an Heimat und Wohlbefinden erinnert. Die Zubereitung erfordert Sorgfalt, aber die Ergebnisse sind es wert.

  1. Hühnerfrikassee nach Omas Rezept – Lecker.de
  2. Omas Hühnerfrikassee – Der Klassiker aus der DDR – Julchen kocht
  3. Hühnerfrikassee wie bei Oma – Silvertravellers
  4. Hühnerfrikassee-Rezept – klassisch wie bei Oma – Brotwein.net

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