Omas Hustensaft aus schwarzem Rettich: Ein traditionelles Hausmittel gegen Husten und Halsschmerzen

Bei Erkältung und Husten greifen viele Menschen auf bewährte Hausmittel zurück, die von Oma und Opa überliefert wurden. Eines dieser bewährten Rezepte ist der sogenannte „Hustensaft aus schwarzem Rettich“ – ein einfaches, aber wirkungsvolles Mittel, das in der Erkältungszeit gelegentlich wieder stärker in Erscheinung tritt. Der Rettich, insbesondere die Sorte des schwarzen Winterretichs, wird dabei nicht nur als Gemüse für Salate genutzt, sondern auch als Quelle natürlicher Wirkstoffe geschätzt. Die von den Quellen bereitgestellten Informationen deuten darauf hin, dass dieser Saft durch seine schleimlösende Wirkung sowie durch das Vorhandensein von Vitamin C und anderen sekundären Pflanzeninhaltsstoffen zur Linderung von Hustenreiz und Halsschmerzen beitragen kann. Insbesondere der Einsatz von Zuckermaterialien wie Kandiszucker, Honig oder Rohrzucker, die im Inneren des Rettichs mit dem ausgeschiedenen Saft vermischt werden, sorgt für eine natürliche, schmackhafte Zubereitung, die auch Kinder und Erwachsene ansprechen kann. Die Herstellung erfolgt dabei nach einem einfachen Verfahren, das nur wenige Zutaten und einfache Hilfsmittel erfordert. Trotz der mangelnden wissenschaftlichen Absicherung vieler solcher traditioneller Heilverfahren – wie beispielsweise bei Quark- oder Zitronenwickeln – wird angenommen, dass die wärmende Wirkung und die entzündungshemmenden Eigenschaften von Milchprodukten und Zitrusfrüchten die Beschwerden lindern können. In diesem Artikel wird das Rezept des Omas Hustensafts aus schwarzem Rettich detailliert vorgestellt, die Wirkungsweise der Inhaltsstoffe erläutert und auf alternative Heilmethoden wie Zwiebelsaft, Dampfbäder oder Kräutertees hingewiesen, die in Kombination mit dem Rettichsaft ebenfalls zur Linderung von Husten beitragen können. Zudem werden mögliche Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen erläutert, um die Anwendung sicher und wirksam zu gestalten.

Die Wirkung von schwarzen Rettich und seinen Bestandteilen

Der schwarze Rettich, auch als Winterrettich bekannt, ist eine vielseitige Pflanzenart aus der Gattung der Rettiche (Symphitum) und gehört zur Familie der Hahnenkraftgewächse (Brassicaceae). Laut den bereitgestellten Quellen besitzt dieser Rettich eine hohe Menge an Vitamin C, was zu den wichtigsten Nährstoffen zählt, die zur Stärkung des Immunsystems beitragen. Zudem enthalten die Wurzeln bioaktive Substanzen wie Saponine, Myrosinase und Sulforane, die für die schleimlösende Wirkung verantwortlich sein können. Die Wirkung des Rettichsafts beruht dabei vermutlich auf der Freisetzung von Thiocyanat, das durch die Wirkung der Enzyme in der Pflanze entsteht. Diese Substanzen gelten als reizlosend und fördern die Ausschüttung von Schleim, wodurch sich Schleimansammlungen in Atemwegen auflösen und der Hustenreiz gelindert werden kann. Besonders bei reizlosem Husten mit eingeschlossenem Schleim ist daher eine Anwendung des Rettichsafts sinnvoll. Auch der mit dem Rettich verbundene Zuckergenuss – sei es Kandiszucker, Honig oder Rohrzucker – trägt zur Linderung bei. Honig besitzt zudem eine zusätzliche antibiotische Wirkung, die durch die Wirkstoffe wie Apo- und Methylglyoxal (MGO) entsteht. Dieser Vorteil wird in mehreren Quellen hervorgehoben, insbesondere da Honig die Schleimhäute beruhigt und gleichzeitig die Mundschleimhaut schützt. Auch wenn der Genuss von Honig bei Säuglingen unter einem Jahr kontraindiziert ist, da es eine Gefahr der Botulismusinfektion darstellt, ist diese Empfehlung in den Quellen nicht ausdrücklich enthalten. Stattdessen wird lediglich auf die Unverträglichkeit bei Fruktoseintoleranz hingewiesen, die mit der Verwendung von Reissirup als Alternative zu Zucker und Honig umgangen werden kann. Zudem wirkt die Kombination aus Rettich und Zucker (insbesondere Kandiszucker) wie ein natürliches Aromastoff, der den kupferartigen, würzigen Geschmug des Rettichs abmildert und den Genuss des Safts steigert. Die Wirkung wird zudem durch die Art und Weise der Zubereitung unterstützt: Durch das Einarbeiten von Zucker in das Hohlraumfleisch des Rettichs und das anschließende Durchtröpfen des Safts über die im Boden gebohrten Löcher entsteht ein Sirup, der den Wirkstoffen des Rettichs eine höhere Bioverfügbarkeit verleiht. Diese Art der Herstellung ist zudem eine alte Tradition, die in manchen Regionen Bayerns und Österreichs noch heute genutzt wird. Besonders auffällig ist dabei die Verwendung von Metallspießen oder Nadeln zum Bohren der Löcher im Boden des Rettichs, um eine gleichmäßige Flussgeschwindigkeit des Safts zu erreichen. Die Kombination aus pflanzlichen Wirkstoffen und natürlichen Zuckern macht den Rettichsaft zu einem nährstoffreichen, natürlichen Heilmittel, das als Ergänzung zu anderen Hausmitteln zur Linderung von Husten eingesetzt werden kann. Die Quellen deuten zudem darauf hin, dass die Wirkung des Rettichsafts nicht durch klinische Studien belegt ist, aber aufgrund der hohen Menge an Vitamin C, den entzündungshemmenden und schleimlösenden Wirkstoffen sowie der hohen Reinheit der Zubereitung als wirksam gelten kann.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Herstellung des Omas Hustensafts aus Rettich

Die Herstellung des Omas Hustensafts aus schwarzem Rettich ist ein einfacher Vorgang, der lediglich wenige Zutaten und einfache Hilfsmittel erfordert. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung basiert auf den Angaben der bereitgestellten Quellen und ist dafür ausgelegt, sowohl Anfänger als auch erfahrene Nutzer zu unterstützen. Zunächst ist es wichtig, alle notwendigen Zutaten und Werkzeuge vorzubereiten. Dazu gehören ein vollreifer, schwarzer Rettich – idealerweise von der Sorte Winterrettich –, ein sauberes Glas oder ein Schraubglas, das als Auffangbehältnis dient, sowie ein geeignetes Hilfsmittel zum Bohren von Löchern im Boden des Rettichs. Als solche eignen sich beispielsweise eine Stricknadel, ein Schaschlikspieß oder eine Rouladennadel. Zudem ist ein Messer zum Schneiden des Deckels und zum Auskratzen des Inneren notwendig. Als Zuckerquelle kann entweder Kandiszucker, Rohrzucker, Reissirup oder Honig verwendet werden. Der Honig wird in einigen Quellen als besonders empfehlenswert hervorgehoben, da er zudem antibakterielle Wirkstoffe enthält. Die Zubereitung beginnt mit dem Entfernen des Deckels. Dazu wird der Rettich auf eine stabile Unterlage gelegt und der obere Teil mit einem scharfen Messer abgeschnitten. Anschließend wird der Inhalt des Rettichs mithilfe eines Teelöffels, eines Sparschälers oder eines Messers aus dem Inneren entfernt. Dabei entsteht ein Hohlraum, in dem später die Zutaten vermischt werden. Wichtig ist es, das Fleisch so großzügig wie möglich auszuheben, um eine ausreichende Menge an Saft zu gewinnen. Danach werden die gelösten Rettichstücke beiseitegelegt, um sie später mit dem Zucker oder Honig zu verquirlen. Als nächster Schritt ist das Bohren von mehreren Löchern in die Unterseite des Rettichs erforderlich. Diese dienen später dazu, den entstehenden Saft über das Glas zu leiten. Die Löcher sollten etwa 1–2 cm tief sein und über die gesamte Fläche verteilt werden, um eine gleichmäßige Abtropfgeschwindigkeit zu gewährleisten. Anschließend wird der Rettich auf ein sauberes Glas gestellt, sodass die Löcher direkt über der Öffnung liegen. Nun wird der Hohlraum mit dem gewählten Zucker oder Honig befüllt. Als Faustregel gel gelten 1–2 Esslöffel, je nach Größe des Rettichs. Es ist ratsam, den Boden des Hohlraums mit etwas Zucker zu bedecken, um die Saftentstehung zu beschleunigen. Anschließend wird das zuvor ausgelöste Rettichfleisch auf den Zucker gelegt und kurz miteinander vermischt. Dieser Schritt sorgt dafür, dass die Wirkstoffe im Inneren der Pflanze mit dem Zucker in Kontakt kommen und sich der Saft besser löst. Danach wird der Deckel des Rettichs wieder aufgesetzt, um eine gleichmäßige Flüssigkeitsabgabe zu sichern. Das Ganze wird nun einige Stunden, idealerweise über Nacht, an einem kühlen Ort belassen. Währenddessen sammelt sich die Flüssigkeit in dem Glas an, die sich aus dem Saft des Rettichs und dem aufgenommenen Zucker oder Honig zusammensetzt. Der Vorgang der Saftbildung wird durch die osmotische Wirkung des Zuckers unterstützt, da Wasser aus den Zellen des Rettichs in Richtung des salzigen Zuckers zieht. Nach einigen Stunden ist ein durchsichtiger bis bernsteinfarbener Saft entstanden, der entweder sofort getrunken oder im Kühlschrank aufbewahrt werden kann. Die Haltbarkeit ist in den Quellen nicht einheitlich angegeben, es wird lediglich auf eine Lagerung im Kühlschrank hingewiesen. Die empfohlene Einnahme beträgt in der Regel einen Teelöffel pro Mal, mehrmals am Tag. Die Einnahme sollte stets auf die Bedürfnisse des Betroffenen abgestimmt erfolgen. Besonders bei Kindern ab zwei Jahren wird eine Anwendung nur nach ärztlicher Rücksprache empfohlen, da es bei empfindlichen Personen zu Unverträglichkeiten kommen kann. Zudem ist bei Fruktoseunverträglichkeit auf den Einsatz von Reissirup zu achten. Die gesamte Zubereitungszeit beträgt ca. 30 Minuten, wobei die meisten Vorgänge reine Wartezeiten erfordern. Die Zubereitung ist somit ideal für zu Hause, im Büro oder im Urlaub geeignet, da lediglich ein Glas, ein Messer und eine Nadel notwendig sind.

Vergleich verschiedener Hausmittel zur Linderung von Husten und Halsschmerzen

Neben dem Omas Hustensaft aus schwarzem Rettich gibt es eine Vielzahl weiterer traditioneller Heilmittel, die gegen Husten und Halsschmerzen eingesetzt werden. Diese reichen von Pflanzenabkochungen über Wärmeanwendungen bis zu lokalen Wickeln und Atemverfahren. Laut den bereitgestellten Quellen sind beispielsweise Zwiebelsaft, Quarkwickel, Zitronenwickel und Dampfbäder bewährte Methoden, die in vielen Haushalten genutzt werden. Der Zwiebelsaft gilt beispielsweise als wirksam bei reizlosem Husten, da der Saft antibakteriell, entzündungshemmend und schleimlösend wirkt. Die Zubereitung erfolgt, indem eine Zwiebel in Stücke geschnitten und mit 2 Esslöffeln Honig oder 150 Gramm Rohrzucker vermischt wird. Anschließend wird das Gemisch über Nacht (mindestens fünf Stunden) ziehen gelassen, um den Saft freizusetzen. Danach wird der Saft ausgegossen und kann mit einem Teelöffel pro Stunde eingenommen werden. Ähnlich wie beim Rettichsaft wird auch hier auf die Verwendung natürlicher Zuckermittel geachtet, um eine zusätzliche Wirkung zu erzielen. Im Gegensatz zum Rettichsaft ist der Zwiebelsaft jedoch eher zur Anwendung bei trockenem Husten geeignet, da die Inhaltsstoffe wie Allicin und Quercetin die Schleimhäute schützen und entzündungshemmend wirken. Ein weiteres bewährtes Heilmittel ist der Quarkwickel, der in Bayern und Österreich als Topfenwickel bekannt ist. Er wird entweder warm oder kalt auf die Brust aufgelegt und soll Hustenreiz lindern und Schleim lösen. Dazu wird Magerquark oder Speisequark auf Körpertemperatur erhitzt und auf ein Tuch aufgetragen. Anschließend wird das Tuch um den Körper gewickelt und eine halbe Stunde belassen. Die Wirkung wird vermutlich durch die Wirkung der Milchsäurebakterien erklärt, die Entzündungen hemmen und die Durchblutung fördern sollen. Allerdings fehlen derzeit wissenschaftliche Studien, die diese Wirkung nachweisen. Ebenfalls wird von einigen Quellen auf den sogenannten Zitronenwickel hingewiesen, der sowohl warm als auch kalt aufgelegt werden kann. Dazu wird eine ungespritzte Zitrone gewaschen, in Stücke geschnitten und auf ein Tuch gelegt. Dabei sollte etwas Saft austreten. Der Wickel wird dann auf die Brust oder den Hals gelegt. Die Wirkung wird auf die entzündungshemmenden Eigenschaften von Zitronensäure zurückgeführt, die das Abschwellen von entzündetem Gewebe unterstützen sollen. Ein weiteres Verfahren ist das Dampfbad, das durch das Einatmen von Heißwasser mit Zusätzen wie Kamille, Eukalyptusöl oder Salz zur Beseitigung von Schleim beitragen soll. Die Wirkung ist umstritten, da es bisher an hinreichenden wissenschaftlichen Studien fehlt. Dennoch wird dieses Verfahren in einigen Quellen als bewährtes Mittel empfohlen. Im Vergleich zu diesen Methoden ist der Rettichsaft aufgrund seiner hohen Menge an Vitamin C und seiner schleimlösenden Wirkung besonders effektiv bei eingeschlossenen Schleimansammlungen. Zudem ist die Zubereitung einfach und die Zutaten sind meist im Haushalt vorhanden. Die Kombination mehrerer dieser Methoden – beispielsweise Rettichsaft trinken und gleichzeitig einen Quarkwickel anwenden – kann die Wirkung verstärken. Allerdings ist auf die individuelle Verträglichkeit zu achten, da beispielsweise Milchprodukte bei Unverträglichkeiten zu Beschwerden führen können. Zudem ist die Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern nur nach ärztlicher Rücksprache ratsam.

Empfohlene Kräutertees und ihre Wirkung bei Husten

Neben der Einnahme von Rettichsaft oder Zwiebelsaft können auch verschiedene Kräutertees zur Linderung von Husten beitragen. Diese werden in vielen Fällen als Ergänzung zu anderen Heilmethoden eingesetzt und gelten als wirksam bei verschiedenen Arten von Husten, je nach Wirkstoffprofil. Die Quellen nennen mehrere solcher Tees, die je nach Wirkung aufgeteilt werden können. So ist zum Beispiel der Anistee ein bewährtes Heilmittel gegen schleimigen Husten. Dazu wird ein Teelöffel der getrockneten Anisfrüchte zerdrückt und mit 250 Milliern heißem Wasser übergossen. Nach einer Ziehzeit von zehn Minuten wird der Tee abgeseiert. Die Wirkung beruht auf dem Inhaltsstoff Anethol, der entzündungshemmend und schleimlösend wirkt. Ein weiterer Tee ist der Fencheltee, der aufgrund seiner Inhaltsstoffe wie ätherischen Ölen und Bitterstoffen zur Schleimlösung beiträgt. Dazu wird ein Teelöffel Fenchelsamen im Mörser leicht angekloppen und mit heißem Wasser übergossen. Eine Ziehzeit von sechs Minuten sorgt für eine ausreichende Freisetzung der Wirkstoffe. Der Thymiantee wird dagegen bei Husten und Heiserkeit eingesetzt. Er wirkt durch die Inhaltsstoffe Thymol, Carvacrol und Rosmarinsäure entzündungshemmend und lindert Reizungen der Schleimhäute. Für eine Tasse wird ein Esslöfffel frisches oder getrocknetes Thymiankraut mit 250 Milliliter heißem Wasser übergossen und zehn Minuten ziehen gelassen. Ein weiterer bewährter Tee ist der Lindenblütentee. Er ist vor allem bei trockenem, reizenden Husten hilfreich, da die Schleimstoffe und Flavonoide beruhigend auf die Schleimhäute einwirken. Dazu wird ein Teelöffel der getrockneten Blüten mit 250 Milliern kochenden Wassers übergossen und zehn Minuten ziehen gelassen. Ebenfalls empfohlen wird der Süßholzwurzeltee. Die Wurzel der Pflanze enthält Saponine, Flavonoide und Cumarine, die das Abhusten von Schleim unterstützen. Dazu wird ein Teelöffel der Wurzelspäne mit 150 Milliern kaltem Wasser vermischt, langsam aufgekocht und dann zehn Minuten ziehen gelassen. Anschließend wird abgeseiert. Eine Besonderheit bei diesem Tee ist, dass er nicht mehr als zwei Tassen pro Tag getrunken werden sollte, da eine übermäßige Zufuhr zu Bluthochdruck führen kann. Diese Empfehlung ist besonders bei Personen mit Blutdruckstörungen zu beachten. Die Wirksamkeit dieser Tees ist in mehreren Quellen bestätigt, wobei die Wirkung jedoch aufgrund der fehlenden klinischen Studien nicht eindeutig belegt ist. Allerdings zeigen mehrere Quellen, dass viele dieser Heilmittel seit Jahrhunderten genutzt werden und eine hohe Verträglichkeit aufweisen. Besonders hervorzuheben ist die Kombination mehrerer dieser Tees mit anderen Heilmethoden wie dem Rettichsaft. So kann zum Beispiel ein Tropfen Honig in den Tee gegeben werden, um den Genuss zu steigern und die Wirkung zu verstärken. Auch bei Kindern ab zwei Jahren ist die Anwendung von Tees mit Vorsicht zu genießen, da die Wirkstoffe bei empfindlichen Personen zu Unverträglichkeiten führen können. Zudem ist auf eine mögliche Allergie gegen die betreffenden Pflanzen zu achten. Insgesamt ist die Kombination aus natürlichen Heilmitteln wie Tees, Säften und Wickeln eine bewährte Methode, um Husten zu lindern. Die Kombination mehrerer dieser Methoden kann die Wirkung verstärken und die Genesung beschleunigen.

Sicherheitshinweise und Kontraindikationen bei der Anwendung

Bei der Anwendung von Hausmitteln wie dem Omas Hustensaft aus schwarzem Rettich oder anderen traditionellen Heilverfahren ist es wichtig, auch auf mögliche Risiken und Kontraindikationen zu achten. Laut den bereitgestellten Quellen gibt es mehrere Punkte, die bei der Anwendung beachtet werden sollten. So wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass Quarkwickel, die als wirksam gelten sollen, bei offenen Hautstellen oder bei Erkrankungen wie Ekzemen nicht angewendet werden sollten. Dies gilt auch für andere Anwendungen, bei denen eine direkte Berührung der Haut mit Wirkstoffen erfolgt. Zudem ist bei allergischen Reaktionen auf Milchprodukte Vorsicht erforderlich, da Quarkwickel auf Kuhmilchbasis hergestellt werden. Auch bei Kindern unter zwei Jahren ist die Anwendung solcher Mittel nur nach ärztlicher Rücksprache ratsam, da deren Immunsystem noch nicht ausgereift ist und eine Überempfindlichkeit auftreten kann. Besonders betroffen ist der Einsatz von Honig, der bei Säuglingen unter einem Jahr das Risiko einer Botulismusinfektion erhöht. Obwohl diese Empfehlung in den Quellen nicht ausdrücklich genannt wird, ist die Gefahr durch das in Honig vorkommende Sporenkeim in der Nahrung des Säuglings bekannt und sollte berücksichtigt werden. Auch bei Fruktose-Unverträglichkeit ist Vorsicht erforderlich, da die Verwendung von Rohrzucker oder Honig zu Beschwerden führen kann. Stattdessen wird in einigen Quellen auf den Einsatz von Reissirup als Alternative hingewiesen, der den natürlichen Zuckergehalt reduziert und dennoch eine angenehme Konsistenz liefert. Zudem ist bei der Herstellung des Rettichsafts darauf zu achten, dass das verwendete Gerät sauber ist, um eine Kontamination mit Keimen oder Schimmel zu vermeiden. Besonders bei der Herstellung im Kühlschrank ist es ratsam, das Gefäß vor der Verwendung zu reinigen. Auch wenn es zu keiner schädlichen Wirkung kommt, da der Saft durch den hohen Zuckergehalt und die Wirkung des Rettichs geschützt ist, ist eine längere Haltbarkeit dennoch nicht gesichert. Deshalb wird in einigen Quellen empfohlen, den Saft innerhalb einiger Tage zu trinken. Zudem ist bei der Anwendung von Dampfbädern Vorsicht geboten, da bei zu hoher Temperatur Verbrennungen auftreten können. Besonders Kinder und ältere Menschen sind betroffen. Auch das Einatmen von Heißwasser kann bei empfindlichen Menschen zu Schwindel oder Atembeschwerden führen. Deshalb ist es ratsam, immer auf die Belastbarkeit des Körpers zu achten. Bei anhaltenden Beschwerden oder wenn sich der Zustand verschlechtert, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Zudem ist es wichtig, dass die Verwendung von Hausmitteln keine Ersetzung für eine ärztliche Behandlung darstellt, insbesondere wenn es sich um eine akute Erkrankung handelt. Die Kombination mehrerer Heilmethoden kann die Wirkung verstärken, aber es ist immer auf die individuelle Verträglichkeit zu achten. Besonders bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck ist Vorsicht erforderlich, da beispielsweise der Genuss von Honig oder Süßholzwurzeltee den Blutdruck oder den Blutzucker beeinflussen kann. Insgesamt ist die Anwendung von Hausmitteln wie dem Omas Hustensaft aus Rettich eine sichere und natürliche Methode, um Husten zu lindern, sofern die Empfehlungen beachtet werden.

Fazit: Traditionelle Heilmethoden im Alltag nutzen

Die Kombination aus hausgemachtem Hustensaft aus schwarzem Rettich, Zwiebelsaft, Quark- oder Zitronenwickeln sowie den verschiedenen Kräutertees bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, Husten und Halsschmerzen in der Erkältungszeit zu lindern. Diese Methoden stammen aus alter Tradition und wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Obwohl es an umfassenden wissenschaftlichen Studien fehlt, die die Wirksamkeit vieler dieser Mittel nachweisen, berichten viele Menschen von einer spürbaren Linderung ihrer Symptome. Besonders der Rettichsaft zeichnet sich durch seine schleimlösende Wirkung aus, die durch die Kombination aus Vitamin C, Saponinen und einer hohen Menge an reichlichem Saft unterstützt wird. Zudem wird die Verwendung von natürlichen Zuckern wie Honig oder Rohrzucker als ergänzende Maßnahme geschätzt, da diese zudem antibakteriell wirken. Auch andere Methoden wie Quarkwickel, Zitronenwickel oder Dampfbäder finden weiterhin Verwendung, insbesondere bei der Linderung von Entzündungen und Schleimansammlungen. Die Anwendung der Heilmittel ist dabei einfach und erfordert meist lediglich wenige Zutaten, die im Haushalt vorhanden sind. Dennoch ist es wichtig, auf Kontraindikationen zu achten, insbesondere bei empfindlichen Personen, Säuglingen oder bei Vorerkrankungen wie Bluthochdruck. Besonders bei der Verwendung von Honig bei Kleinsten oder bei der Einnahme von Süßholzwurzeltee ist Vorsicht erforderlich. Insgesamt ist die Anwendung solcher Heilmittel eine sichere und nachvollziehbare Methode, um die Gesundheit zu fördern. Die Kombination mehrerer dieser Methoden kann die Wirkung verstärken und eine dauerhafte Linderung der Symptome fördern. Deshalb ist es ratsam, bei Bedarf auf bewährte Heilmittel zurückzugreifen, die über Jahrzehnte erprobt und bewährt sind.

  1. Fraenkische Rezepte: Omas Hustensaft aus Rettich
  2. HNA: Omas Top-Vier-Rezepte gegen Husten und Halsschmerzen
  3. t-online: Hausmittel gegen Husten – Omas Geheimtrick mit Zwiebel und Honig
  4. umckaloabo.de: Hausmittel gegen Husten
  5. BR: Schwarzer Rettich – Rezept für Hustensaft

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