Der perfekte Gänsebraten wie von Oma: Ein umfassender Leitfaden für das perfekte Weihnachtsessen

Die Zubereitung eines Gänsebraten gilt in der deutschen Küche als Kulinarik-Höhepunkt, insbesondere zur Weihnachtszeit. Die Kombination aus knuspriger, goldbrauner Haut und zartem, saftigem Fleisch macht diese Speise zu einem festlichen Genuss, der in vielen Familien Tradition hat. Die Quellen liegen nahe beieinander, was die Zutaten, Zubereitungswege und die kulinarische Bedeutung des Gänsebraten betrifft. Einige Quellen stellen das Rezept als eher einfach dar, andere betonen die Bedeutung von Vorbereitung und Feinheiten, um Erfolg zu sichern. Gemeinsam ist allen Quellen, dass die Gans einstweilen ein Produkt mit hohem Anspruch ist, aber mit der richtigen Vorgehensweise durchaus auch Anfänger erfolgreich meistern können. Besonders hervorgehoben wird dabei die Bedeutung von Salz, das für eine knusprige Haut unerlässlich ist, sowie die Verwendung von Äpfeln, Zwiebeln und Kräutern wie Beifuß, Majoran oder Thymian für die Füllung. Zudem wird die Herstellung einer hausgemachten Soße aus dem Bratensaft und den gebackenen Zutaten betont, die das Gesamtbild abrundet. Der Fokus liegt auf traditioneller Zubereitung, aber mit modernen Hilfsmitteln und Erkenntnissen aus der Lebensmittelkunde, um den Erfolg zu sichern. Diese Zusammenstellung dient der Darstellung eines umfassenden und fundierten Leitfaden für den perfekten Gänsebraten – ein Rezept, das sowohl von Großmüttern als auch von erfahrenen Köchen geschätzt wird.

Vorbereitung und Voraussetzungen für den Gänsebraten

Die Vorbereitung für einen gelungenen Gänsebraten ist entscheidend für das Endergebnis. Laut mehreren Quellen ist die richtige Vorbereitung der Gans der Schlüssel zu einer knusprigen Haut und einem saftigen Innenleben. Die Gans sollte in ihrer Größenordnung zwischen 3,5 und 5 Kilogramm betragen, wobei eine Masse von etwa 4 bis 4,5 Kilogramm als ideal gilt. Für eine optimale Zubereitung wird empfohlen, auf eine qualitativ hochwertige Gans zu achten – idealerweise eine freilaufende Gans, die beim Geflügelhändler erstanden werden kann. Dieser Punkt wird ausdrücklich hervorgehoben, um die Qualität des Endprodukts zu sichern. Bei tiefgekühlten Gänsten wird lediglich auf eine ausreichende Auftiegezeit hingewiesen, um sicherzustellen, dass das Fleisch gleichmäßig und vollständig aufgetaut ist, da dies die Garzeit beeinflussen kann.

Wichtig ist zudem, dass die Gans gründlich von innen und außen gewaschen wird, um eventuelle Unreinheiten zu entfernen. Anschließend muss sie sorgfältig mit einem sauberen Tuch oder Papiertüchern abgetupft werden, damit das Fleisch trocken ist. Eine feuchte Oberfläche hemmt die Bildung einer knusprigen Kruste. Nach dem Abtupfen erfolgt das Einreiben mit Salz und Pfeffer. Besonders hervorgehoben wird dabei der Einsatz von grobem Meersalz – in einer Menge von zwei Esslöffeln (entspricht etwa 30 Millilitern) –, da dieses Salz die Haut durch Einwirken auflockert und das darin enthaltene Mineralwasser bindet. Dadurch entsteht eine trockene Oberfläche, die bei der Garung im Ofen die nötige Knusprigkeit erzeugt. Die Kombination aus Salz und Pfeffer ist im Rezept festgelegt, wobei auf eine ausgewogene Würzung geachtet werden sollte, um das Fleisch nicht zu stark zu überwürzen. Einige Quellen empfehlen zudem, die Gans mit frischen Kräutern wie Majoran, Thymian, Rosmarin oder Beifuß zu würzen, um ein authentisches Aroma zu erzielen.

Ein besonderes Verfahren wird in mehreren Quellen erwähnt: Die Entfernung von Fettdrüsen und dem sogenannten Bürzel am Ende des Gänsestranges. Der Bürzel ist ein kleiner, gummiartiger Ausschlag am Ende der Gans, aus dem bei leichtem Druck Fett austreten kann. Dieses Fett muss entfernt werden, da es bei der Zubereitung ungenießbar und ungenießbar erscheint. Ebenso ist es notwendig, das gelbliche Fett aus der Bauchhöhle zu entfernen, da es bei der Garung eine unangenehme Wirkung auf den Geschmack haben kann. Diese Schritte sind Teil der sogenannten „Vorbereitung“ und gelten als notwendig, um die Reinheit des Geruchs und des Geschmacks zu sichern. Ohne diese Vorbereitung ist es unwahrscheinlich, dass die Gans eine gleichmäßige Bräunung und eine knusprige Haut annimmt. Die Verwendung von Küchengarn zur Befestigung der Gans am Bauch ist optional, da viele Quellen auf eine Befestigung der Gans mit Nadeln und Faden oder durch das Verwenden eines Holzspießes zurückgreifen. Die Befestigung dient dazu, die Füllung im Inneren zu halten und eine gleichmäßige Garung zu sichern.

Zusätzlich zur Vorbereitung der Gans ist die Vorbereitung der notwendigen Utensilien notwendig. Dazu zählt ein großer Bräter mit Rost, der ausreichend Platz für die Gans bietet. Zudem wird ein Backblech, eine Fett-Trennkanne, ein Topf zum Pürieren der Soße, ein Messer, eine Gabel, eine Gabel zum Ausstechen des Fettes und gegebenenfalls eine Geflügelschere zum Zerlegen der Gans benötigt. Auch die Verwendung von Holzspießchen zum Überprüfen der Garstufe ist empfohlen. Die genaue Auflistung der benötigten Gerätschaften ist in mehreren Quellen enthalten, wobei die genauen Angaben in den Quellen unterschiedlich sind. So wird beispielsweise in Quelle [5] auf ein besonderes Verfahren zur Zubereitung der Soße hingewiesen, das das Verwenden von Kartoffelstärke erfordert, um die Soße zu binden. Die Verwendung von Gemüsebrühe, Kalbsfond, Hühnerbrühe oder selbstgemachter Brühe ist je nach Gerichtsvorlieben möglich. Die Auswahl der Zutaten für die Soße erfolgt nach dem Geschmack, wobei ein Mix aus Fett und Soße zu einer reichhaltigen, sämigen Konsistenz führen soll. Die genaue Vorbereitung der Zutaten, insbesondere das Zerkleinern der Äpfel und Zwiebeln, ist entscheidend für die Wirkung der Soße. Eine ausreichend große Menge an Werkzeugen ist notwendig, um die Zubereitung reibungslos zu gestalten.

Die Zubereitung der Gans: Schritt für Schritt

Die Zubereitung des Gänsebraten beginnt mit der Vorbereitung der Gans, die nach den Angaben mehrerer Quellen in mehreren Schritten erfolgt. Zunächst wird die Gans von innen und außen gründlich mit Wasser abgespült, um etwaige Unreinheiten zu entfernen. Danach muss sie sorgfältig mit sauberen Tüchern abgetupft werden, da eine trockene Oberfläche die Bildung einer knusprigen Kruste begünstigt. Anschließend wird die Gans mit Salz und Pfeffer gewürzt. Besonders hervorgehoben wird dabei die Verwendung von grobem Meersalz in einer Menge von zwei Esslöffeln (entspricht etwa 30 Millilitern), da dieses Salz die Haut durch Einwirken auflockert und das darin enthaltene Mineralwasser bindet. Dieser Vorgang ist entscheidend, um eine knusprige Oberfläche zu erzielen. Anschließend wird die Gans mit frischen Kräutern wie Majoran, Thymian, Rosmarin oder Beifuß gewürzt. Einige Quellen empfehlen zudem, die Gans mit einigen Gewürznelken, etwas Muskat oder Piment zu würzen, um dem Gericht eine besondere Würze zu verleihen.

Anschließend folgt der Vorgang des Füllens. Dazu werden zwei große Zwiebeln geschält und in Viertel geschnitten, drei säurehaltige Äpfel (beispielsweise Elstar oder Boskop) entknotet und ebenfalls in Viertel geschnitten. Zudem werden einige Zweige frischer Thymian, Rosmarin, Majoran oder Beifuß hinzugefügt, wobei Beifuß als traditionelles Gewürz in der norddeutschen Küche gilt. Die Füllung wird in die Bauchhöhle der Gans gelegt. Anschließend wird die Öffnung der Gans entweder mit Küchengarn verschlossen oder mit Rouladennadeln fixiert, um das Herausfallen der Füllung während des Backens zu verhindern. In einigen Quellen wird zudem empfohlen, die Gans mit einem Holzspieß zu fixieren, um eine gleichmäßige Garung zu sichern. Die Füllung dient nicht nur der Würzgebung, sondern auch der Feuchtigkeitszufuhr. Die Verwendung von Äpfeln ist zwingend notwendig, da sie das typische Aroma der Gans prägen und zudem in der Soße Verwendung finden.

Anschließend erfolgt der Backvorgang. Die Gans wird mit dem Bauch nach unten in einen Bräter gelegt, um ein Abfließen des Fettes zu ermöglichen und eine gleichmäßige Garung zu sichern. Danach werden die restlichen Äpfel und eine weitere Portion Beifuß um die Gans verteilt, um die Würze zu vervollständigen. Anschließend wird so viel Wasser in den Bräter gegossen, dass die Gans etwa zwei Zentimeter im Wasser steht. Dieses Verfahren sorgt dafür, dass die Gans während des Backens nicht austrocknet. Anschließend wird die Gans im Backofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze für zwei Stunden gebacken. Währenddessen sollte der Bräter mehrfach mit der darin entstandenen Flüssigkeit begossen werden, um die Feuchtigkeit im Inneren der Gans zu erhalten. Falls die Flüssigkeit während des Backens stark abnimmt, ist es ratsam, gelegentlich etwas Wasser nachzugeben. Danach wird die Temperatur auf 140 °C gesenkt, um die Gans weiterzubacken. Für eine Gans von etwa 3,5 Kilogramm wird eine weitere Garzeit von 1,5 Stunden empfohlen. Diese Methode sorgt dafür, dass das Fleisch weich und zart wird, während die Haut langsam knusprig wird.

Ein wichtiger Punkt ist zudem das Drehen der Gans, um eine gleichmäßige Bräunung der gesamten Oberfläche zu sichern. Dies ist besonders wichtig, wenn die Gans mit dem Bauch nach unten gebacken wird, da ansonsten eine ungleichmäßige Garung auftreten kann. Das Drehen erfolgt entweder mit einer Gabel oder mit einem Holzspieß, um die Gans nicht zu verletzen. Anschließend wird die Gans im Ofen auf eine höhere Temperatur gestellt, um die Haut besonders knusprig werden zu lassen. Die Garzeit hängt von der Größe der Gans ab, wobei eine Gans von etwa 4 bis 4,5 Kilogramm insgesamt etwa 3,5 Stunden im Ofen bleiben sollte. Einige Quellen empfehlen zudem, die Gans mit einem Holzspieß zu testen, um die Garstufe zu überprüfen. Ist das Fleisch weich und lässt sich leicht lösen, ist die Gans fertig. Ist die Gans noch fest, muss sie weitergebacken werden.

Die Füllung und die traditionellen Gewürzkomponenten

Die Füllung des Gänsebraten ist ein zentrales Element, das sowohl das Aroma als auch die Konsistenz des Gerichts prägt. In den meisten Quellen wird betont, dass die Füllung aus einer Kombination aus säuerlichen Äpfeln, Zwiebeln und frischen Kräutern besteht. Die Verwendung von Äpfeln ist dabei nicht nur wegen ihres süß-säuerlichen Aromas, sondern auch wegen ihres hohen Wassergehalts notwendig, der während des Backens der Gans Feuchtigkeit spendet und das Fleisch saftig hält. Für eine durchschnittliche Gans werden drei säurehaltige Äpfel benötigt, wobei die Sorte Elstar oder Boskop bevorzugt wird. Die Äpfel werden entknotet und in Viertel geschnitten, um eine gleichmäßige Verteilung im Inneren der Gans zu gewährleisten. Eine Alternative dazu ist die Verwendung von geriebenen Äpfeln, die in der Regel in der Region Norddeutschland verbreitet ist.

Neben den Äpfeln werden in mehreren Quellen Zwiebeln in Viertel geschnitten und der Füllung beigefügt. Für eine durchschnittliche Gans werden zwei große Zwiebeln benötigt, die geschält und in Viertel geschnitten werden. Die Zwiebeln dienen als natürlicher Würzträger und tragen zum Geschmack der Soße bei. Zudem sorgen sie dafür, dass die Füllung beim Backen nicht durchgebrannt wird, sondern eine weiche, goldbraune Konsistenz annimmt. Die Kombination aus Äpfeln und Zwiebeln sorgt für eine ausgewogene Säure- und Säurewirkung, die dem Fleisch ein angenehmes Mundgefühl verleiht.

Besonders hervorgehoben wird in mehreren Quellen der Einsatz von Kräutern. Als Standard wird in den meisten Fällen Majoran genannt, der in Deutschland traditionell als Würzmittel für Gänsebraten gilt. Zudem wird Thymian, Rosmarin und Beifuß als sinnvolle Ergänzungen genannt. Besonders hervorzuheben ist dabei der Einsatz von Beifuß, der in einigen Quellen als traditionelles Gewürz für Gänsebraten bezeichnet wird. Die Verwendung von Beifuß wird in mehreren Quellen betont, da es dem Gericht ein besonderes Aroma verleiht. Allerdings ist Vorsicht geboten, da Beifuß eine stark wache Wirkung hat. Eine geringe Menge reicht aus, um das Gericht zu würzen, ohne es zu dominieren. Die Verwendung von Beifuß ist zudem in Teilen Deutschlands, insbesondere im ostdeutschen Raum, traditionell verbreitet. In einigen Quellen wird zudem empfohlen, den Beifuß mit Stiel zu verwenden, da er eine intensivere Wirkung hat. Alternativ kann auch gereifter Beifuß verwendet werden, der in der Regel leichter verdaulich ist.

Neben diesen Standardbestandteilen wird in einigen Quellen auch die Verwendung von weiteren Zutaten in der Füllung erwähnt. So wird beispielsweise empfohlen, die Füllung mit etwas Ingwer, Nüssen oder getrockneten Früchten wie Aprikosen oder Pflaumen zu ergänzen. Dies ist insbesondere bei größeren Gesellschaften sinnvoll, um eine abwechslungsreiche Füllung zu erzielen. Auch die Verwendung von Hackfleisch in der Füllung wird als Möglichkeit genannt, um das Gericht proteinreicher zu gestalten. Allerdings ist dies mit Vorsicht zu genießen, da es den typischen Geschmack des Gänsebraten beeinflussen kann. In einigen Fällen wird zudem empfohlen, die Füllung mit etwas Soße oder Brühe zu verfeinern, um die Feuchtigkeit zu erhalten. Die Verwendung von Zitronensaft oder Apfelessig ist in einigen Quellen ebenfalls möglich, um der Füllung einen Hauch Säure zu verleihen.

Die Kombination aus Äpfeln, Zwiebeln, Kräutern und gegebenenfalls weiteren Zutaten sorgt für eine abwechslungsreiche und wohltuende Füllung, die das Gericht abrundet. Die Füllung wird in der Regel direkt in die Bauchhöhle der Gans gelegt und mit Küchengarn oder Nadeln fixiert, um ein Herausfallen während des Backens zu verhindern. Die Füllung ist zudem dafür verantwortlich, dass die Gans während des Backens nicht austrocknet, sondern stattdessen ein saftiges und saftiges Fleisch annimmt. Die Kombination aus Fett, Saft und Kräutern sorgt zudem dafür, dass die Füllung während des Backens eine angenehme Konsistenz annimmt, die sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen geschätzt wird.

Die Zubereitung der Soße und ihre Bedeutung für das Gesamtbild

Die Zubereitung der Soße ist ein zentraler Bestandteil des Gänsebraten-Erlebnisses, da sie die kulinarische Abrundung des Gerichts darstellt. Die Soße entsteht aus dem Bratensaft, der während des Backens aus der Gans austreten und im Backofen in den Bräter laufen. Dieser Sud wird anschließend getrennt und verarbeitet, um eine reichhaltige, würzige Soße herzustellen. In mehreren Quellen wird betont, dass die Soße aus dem Sud des Gänsebraten und den mitgebackenen Äpfeln entsteht. Um die Konsistenz der Soße zu verbessern, wird in einigen Fällen ein Soßenbinder verwendet, der entweder aus Mehl, Speisestärke oder Kartoffelstärke hergestellt wird. Die Verwendung von Speisestärke ist beispielsweise in Quelle [3] erwähnt, wobei ein bis zwei Teelöffel ausreichen sollen. Die Soße kann je nach Konsistenz entweder leicht sämig oder flüssig sein.

Um die Soße herzustellen, wird der Bräter aus dem Ofen entnommen und der Inhalt in einen Topf gegeben. Zunächst wird der Sud von der Fettmenge getrennt, um die Soße sämig zu machen. Dieser Vorgang kann entweder mit einer Fett-Trennkanne oder durch mehrmaliges Abkühlen und Abtrennen des Fettes erfolgen. Anschließend werden die gebackenen Äpfel und die Kräuter aus der Füllung entnommen und in einen Topf gegeben. In einigen Fällen wird auch das Fleisch der Gans hinzugefügt, um der Soße mehr Volumen und Aroma zu verleihen. Anschließend wird die Masse mit einer Gabel oder einem Pürierstab zu einer feinen Soße verarbeitet. Die so entstandene Soße wird anschließend mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls weiteren Gewürzen wie Muskat, Piment oder Gewürznelken abgeschmeckt, um ein ausgewogenes Aroma zu erzielen.

In einigen Quellen wird zudem empfohlen, die Soße mit einem halben bis einem Viertel Liter trockenen Rotwein aufzufüllen. Dieser gibt der Soße eine besondere Würze und Röte. Zudem wird gelegentlich Apfelessig hinzugefügt, um der Soße einen Hauch Säure zu verleihen. In einigen Fällen wird auch die Verwendung von Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe empfohlen, um die Soße zu verfeinern. Die Verwendung von Kalbsfond ist in einigen Quellen erwähnt, wobei dies in der Regel für anspruchsvollere Rezepte gilt. Die Soße kann entweder direkt auf den Teller gegeben oder mit etwas Sahne verfeinert werden, um eine sämige Konsistenz zu erzielen. In einigen Fällen wird auch empfohlen, die Soße mit etwas Butter zu verfeinern, um ihrer Fülle und Würze mehr Tiefe zu verleihen.

Die Bedeutung der Soße für das Gesamtbild des Gerichts ist groß. Ohne sie fehlt dem Gänsebraten ein wesentlicher Bestandteil, der das Fleisch, die Soße und die Beilagen in Einklang bringt. Die Soße sorgt dafür, dass die Gerichte im Ganzen ein abgerundetes Geschmacksbild erzeugen. Zudem wird in mehreren Quellen betont, dass die Soße nicht nur den Geschmack verbessert, sondern auch dazu beiträgt, dass das Fleisch nicht austrocknet. Die Verwendung von Soße ist somit nicht nur eine Kulinarik-Notwendigkeit, sondern auch eine Garantie für ein gelungenes Gericht.

Empfohlene Beilagen und kulinarische Kombinationen

Neben dem Gänsebraten selbst ist die Auswahl der passenden Beilagen entscheidend für ein abgerundetes Weihnachtsessen. Die meisten Quellen empfehlen, den Gänsebraten mit klassischen Beilagen wie Rotkohl, Apfelkraut, Klößen oder Kartoffelpuffer zu servieren. Diese Kombinationen sind in der deutschen Küche seit Jahrzehnten etabliert und gelten als typisch für ein festliches Essen. Insbesondere Rotkohl wird in mehreren Quellen als Standardbeilage genannt, da die säuerliche Note des Kohls die fettreiche Gans optimal ergänzt. Auch Apfelkraut, das aus gegarten Äpfeln, Zwiebeln und Würzen hergestellt wird, passt hervorragend zu Gänsebraten, da es die Säure der Äpfel im Fleisch ergänzt.

Zu den beliebtesten Beilagen zählen zudem Klöße, die entweder aus Kartoffel- oder Brotteig hergestellt werden. Sie dienen als Aufnahme für die Soße und sorgen für eine sättigende Speise. In einigen Quellen wird zudem die Verwendung von Kartoffelpuffern oder Bratkartoffeln empfohlen, die den Gerichtsgenuss abrunden. Die Verwendung von Kartoffeln ist zudem sinnvoll, da sie die Fettmenge aus der Gans aufnehmen, was die Gesamtkonzeption des Essens stärkt.

Zusätzlich zu den klassischen Beilagen wird in einigen Quellen auch die Verwendung von Nüssen, getrockneten Früchten oder geriebenen Äpfeln als Beilage empfohlen, um die Konsistenz abzurunden. Die Verwendung von Nüssen wie Mandeln oder Haselnüssen kann die Fettmenge ergänzen und dem Gericht eine nussige Würze verleihen. Auch die Verwendung von geriebenen Äpfeln ist möglich, da sie die Säure des Gerichts stützen. In einigen Fällen wird auch die Verwendung von Quark oder Joghurt als Beilage genannt, um die Fettmenge auszugleichen.

Die Kombination aus Gänsebraten und Beilagen ist somit ein zentrales Element der Speise. Ohne die passenden Beilagen wäre das Gericht unvollständig und das kulinarische Erlebnis wäre nicht vollständig. Die Verwendung der passenden Beilagen sorgt dafür, dass die Speise abgerundet wird und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fett, Säure und Würze entsteht. Zudem sorgt die Verwendung von Beilagen dafür, dass das Gericht auch bei einer größeren Menge an Speise genossen werden kann, da die Beilagen die Fettmenge ausgleichen.

Fazit und abschließende Empfehlungen

Der Gänsebraten ist ein kulinarisches Meisterwerk, das sowohl in der Tradition als auch in der heutigen Küche an Bedeutung gewinnt. Die Quellen bestätigen, dass ein perfekter Gänsebraten durch eine Kombination aus fachgerechter Vorbereitung, richtiger Garung und sorgfältiger Zubereitung der Soße entsteht. Besonders hervorzuheben ist dabei die Bedeutung der Vorbereitung: Das Einreiben der Gans mit grobem Meersalz, das Entfernen von Fettdrüsen und das Verwenden einer qualitativ hochwertigen Gans sind zentrale Bausteine für den Erfolg. Die Verwendung von Äpfeln, Zwiebeln und Kräutern wie Beifuß, Majoran oder Thymian sorgt für ein authentisches Aroma, das in vielen Familien Tradition hat. Die Zubereitung der Soße aus dem Bratensaft und den gebackenen Zutaten ist zwingend notwendig, um das volle Aroma des Gerichts zu verwirklichen. Die Verwendung von Soßenbindemitteln wie Speisestärke oder Mehl ist optional, da die Soße oft von allein eine angenehme Konsistenz annimmt.

Für den Erfolg des Gänsebraten empfiehlt es sich, die Gans in mehreren Schritten vorzubereiten: Zunächst das Einreiben mit Salz, danach das Füllen mit Äpfeln, Zwiebeln und Kräutern, danach das Einlegen in den Ofen bei 160 °C für zwei Stunden, danach die Reduzierung auf 140 °C und das weitere Backen bis zur Fertigstellung. Die Kombination aus hoher Temperatur am Anfang und niedrigerer Temperatur am Ende sorgt dafür, dass das Fleisch weich und saftig bleibt, während die Haut knusprig wird. Die Verwendung von Holzspießchen zur Überprüfung der Garstufe ist ratsam, um sicherzustellen, dass das Fleisch nicht zu weich ist.

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass der Gänsebraten zwar ein aufwändiges Gericht ist, aber durch die richtige Vorbereitung und die Beachtung einiger einfacher Tipps problemlos auch Anfängern gelingen kann. Die Kombination aus klassischen Zutaten und modernen Methoden macht das Rezept zu einem zeitlosen Genuss, der in jeder Familie zu Hause eine Bereicherung ist. Die Verwendung von hochwertigen Zutaten, die sorgfältige Zubereitung und die sorgfältige Zubereitung der Soße sind der Schlüssel zum Erfolg.

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  3. Gänsebraten – Rezept von Familienkost
  4. Gänsebraten – So geht’s Schritt für Schritt
  5. Gänsebraten nach Thomas Sixt

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