Omas geheimes Rezept für den saftigsten Gugelhupf: Ein zeitloser Klassiker aus der Küche der Großeltern

Der Gugelhupf zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Kuchen der österreichischen und deutschen Mehlspeisenküche. Sein charakteristisches, kunstvoll geformtes Muster aus dunklem und hellerm Teig, seine samtweiche, saftige Textur und sein angenehmer, leicht süßlicher Geschmack machen ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil der traditionellen Kaffeetafel. Besonders beliebt ist dabei das sogenannte „Omas-Rezept“ – jene einfachen, aber unwiderlegbaren Backanleitungen, die aus der eigenen Küche überliefert wurden und die Überlieferung eines Lebensgefühls und wertvoller Erinnerungen an Heimat und Familie bewahren. In den vorliegenden Quellen wird ein breites Spektrum an Rezepten für den klassischen Gugelhupf vorgestellt, wobei die Kombination aus traditionellen Backmethoden, einfachen Zutaten und der Herkunft aus der eigenen Familie die zentrale Bedeutung dieses Kuchens prägt. Die Quellen deuten zudem auf die hohe Qualität und die Dauerhaftigkeit des Rezepts hin, da es über Generationen hinweg bewahrt und weitergegeben wird. Dieses Artikel beleuchtet die Grundlagen, Zubereitungsweisen und Besonderheiten des Gugelhupfs aus der Sicht der Großmutter, basierend ausschließlich auf den bereitgestellten Quellen.

Ursprung und Bedeutung des Gugelhupf als kulinarisches Erbe

Der Gugelhupf hat eine lange und vielfältige Geschichte, die tief in die europäische Backtradition verankert ist. Laut Quelle [4] stammt das Gebäck aus dem deutschsprachigen Raum, insbesondere aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Frankreich, wo es unter dem Namen Savarin bekannt ist. Seine Beliebtheit reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, was auf eine tief verankerte kulturelle Bedeutung hindeutet. Diese lang anhaltende Beliebtheit lässt sich nicht zuletzt durch die Verwendung der charakteristischen Gugelhupfform erklären, die ein einzigartiges Muster im Teig ermöglicht – eine Form, die heute noch als Symbol für traditionelles Backen gilt. Die Quellen bestätigen, dass der Gugelhupf nicht nur als herzhafter oder süßer Genuss gilt, sondern auch als Symbol für Gemeinschaft, Familie und Erinnerung an die eigene Kindheit. So beschreibt Quelle [4] den Johannisbeer-Gugelhupf als „mehr als nur einen Kuchen – ein Stück Heimat und Kindheit“. Diese emotionale Verbindung macht das Backen nach Omas Rezept zu einem bewussten Akt der Traditionserhaltung und des emotionalen Genusses.

Die Bedeutung des Gugelhupfs reicht weit über die reine Zubereitung hinaus. Er ist ein zentraler Bestandteil der traditionellen Kaffeetafel, die in vielen Familien eine tief verankerte Einrichtung der sozialen Kontaktpflege darstellt. Ein solcher Kuchen ist nicht nur eine Speise, sondern auch eine Einladung, Zeit miteinander zu teilen. Die Kombination aus luftigem Rührteig und fruchtigen Zutaten wie Johannisbeeren, wie sie in Quelle [4] beschrieben wird, unterstreicht die Natürlichkeit und Frische des Gerichts. Die Kombination aus der leichten Säure der Beeren und dem milden, süßen Teig erzeugt ein ausgewogenes Aroma, das sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ansprechend ist. Auch der leichte Duft von Zitronenabrieb, der in einigen Rezepten enthalten ist, hebt die Aromen des Kuchens zusätzlich hervor.

Darüber hinaus zeigt sich in den Quellen eine hohe Wertschätzung für einfache Zutaten und die Bedeutung des Verzichts auf unnötige Zusätze. So wird in Quelle [6] explizit darauf hingewiesen, dass das Rezept „ohne Alkohol und tierische Produkte auskommt“ und somit auch für eine Vielzahl von Ernährungsformen geeignet ist. Dies zeigt, dass das Rezept nicht nur kulturelle Bedeutung hat, sondern auch in Zeiten von Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit Bestand hat. Besonders bemerkenswert ist, dass das Rezept in einigen Fällen auch als „halal-freundlich“ bewertet wird, was auf eine breite Anwendbarkeit hindeutet. Die Tatsache, dass der Kuchen in mehreren Quellen als „klassisch“ oder „zeitlos“ bezeichnet wird, verdeutlicht, dass das Rezept über die Zeit hinweg an Bedeutung gewonnen hat – es ist ein kulinarisches Erbe, das nach wie vor Geltung hat.

Die Grundzutaten und ihre Funktion im Backvorgang

Die Herstellung eines saftigen Gugelhupfs beruht auf einer gezielten Kombination von Grundzutaten, die jeweils eine besondere Funktion im Backvorgang übernehmen. Die Quellen liefern klare Angaben zu den notwendigen Zutaten und deren genaue Mengenangaben. So wird beispielsweise in Quelle [6] ein Rezept vorgestellt, das auf einer Mischung aus Weizenmehl (Typ 405), Speisestärke, Backpulver, Salz, Butter, Zucker, Vanillezucker, Eiern, Milch und Zitronenabrieb basiert. Diese Kombination ist entscheidend für die richtige Textur, den Geschmack und die Backqualität des Endprodukts. Jede Zutat hat dabei eine besondere Aufgabe, die im Folgenden detailliert erläutert wird.

Das Mehl ist das „Herzstück des Kuchens“, wie es in Quelle [5] formuliert wird. Es liefert die notwendige Struktur für den Teig und ist somit die Grundlage jedes Backwerks. Für den Gugelhupf wird in mehreren Quellen Weizenmehl (Typ 405) verwendet, was auf ein helles, feines Mehl hindeutet, das zu einem lockeren, weichen Teig führt. Die Zugabe von Speisestärke in der Menge von 100 g, wie in Quelle [6] angegeben, hat die Aufgabe, die Feuchtigkeit zu binden und der Backware eine besondere Saftigkeit zu verleihen. Dies ist besonders wichtig, da ein saftiger Gugelhupf zu den beliebtesten Varianten zählt. Die Kombination aus Mehl und Stärke sorgt zudem dafür, dass der Kuchen nicht trocken wird, sondern nach dem Backen noch lange seine Konsistenz behält.

Das Backpulver wirkt als „heimlicher Zauberer“, der das Gebäck zum Leben erweckt, wie Quelle [5] treffend formuliert. Es sorgt für eine ausreichende Volumenentwicklung im Teig, da es beim Erhitzen in der Backofenhitze Kohlensäure freisetzt. Diese Gase sorgen dafür, dass der Teig aufgeht und eine luftige, feste Struktur erhält. Ohne Backpulver wäre der Kuchen schwer und bröckelig, da die notwendige Dehnbarkeit und Volumenentwicklung fehlen würden. Die Zugabe einer Prise Salz in der Menge von einer winzigen Menge (z. B. 1 Prise) wirkt ebenfalls gezielt auf die Aromenwirkung: Laut Quelle [5 wird Salz dazu beigetragen, die Aromen zu intensivieren. Dies ist eine bewährte Maßnahme in der Backstube, da sie den süßen Geschmack der Butter und des Zuckers besser hervorhebt.

Die Verwendung von Butter ist ebenfalls entscheidend. In Quelle [6] wird explizit auf die Verwendung von zimmerwarmem Butter hingewiesen, was darauf schließen lässt, dass die Butter eine homogene, cremige Masse bilden soll. Dies ist notwendig, um eine gleichmäßige Verteilung der Eier und des Zuckeranteils zu sichern. Zudem sorgt Butter für die nötige Fettigkeit, die zur Lockerheit des Teigs beiträgt. Alternativ wird in einigen Rezepten auch pflanzliche Margarine empfohlen, was für eine milchfreie Variante nötig ist, die beispielsweise für Menschen mit Milchunverträglichkeit geeignet ist.

Eiweiß und Eigelb haben in der Zubereitung eine besondere Bedeutung. Die Eier sind in mehreren Quellen als „mittelgroß“ bezeichnet, wobei die Hinzufügung der Eier einzeln und nacheinander empfohlen wird. Dies ist wichtig, da es die Emulgierung von Ei und Butter unterstützt und verhindert, dass die Masse auseinanderfällt. Zudem sorgt Ei dafür, dass der Teig strukturiert bleibt und eine gleichmäßige Färbung erhält. In einigen Rezepten wird zudem auf einen leichten Zitronenabrieb hingewiesen, der dem Kuchen ein frisches Aroma verleiht, das die Süße mildert und die Backware ansprechender gestaltet.

Die Verwendung von Milch, entweder als flüssige Zutat oder als pflanzliche Alternative wie Hafer- oder Mandelmilch, ist ebenfalls wichtig. Milch verleiht dem Teig eine samtweiche Textur und sorgt dafür, dass die Backware nicht bröckelig wird. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass viele Rezepte auf eine pflanzliche Milchalternative setzen, um beispielsweise die Milchunverträglichkeit zu vermeiden. Die Kombination aus Milch, Eiern und Butter sorgt außerdem dafür, dass der Teig eine homogene, glatte Masse ergibt, die sich leicht in die Backform geben lässt.

Zutat Menge Funktion im Backvorgang Quelle
Weizenmehl (Typ 405) 300 g Stabilisierung der Struktur, Grundbaustein des Teigs [6]
Speisestärke 100 g Erhöhung der Saftigkeit, Bindewirkung [6]
Backpulver 1 Päckchen Volumenentwicklung durch Kohlensäurefreisetzung [5], [6]
Salz 1 Prise Aromenhebung, Abgleich der Süße [5], [6]
Butter (zimmerwarm) 250 g Fettgehalt, Cremigkeit, Haltbarkeit [6]
Zucker 200 g Süße, Haltbarkeit, Farbgebung beim Backen [6]
Vanillezucker 1 Päckchen Aromenverbesserung, Süße [6]
Eier (mittelgroß) 4 Struktur, Bindewirkung, Volumen [6]
Milch (pflanzlich) 125 ml Feuchtigkeit, Struktur, Geschmack [6]
Zitronenabrieb 1 Bio-Zitrone Aromenverbesserung, Frische [6]

Diese genaue Zusammenstellung der Zutaten macht deutlich, dass ein gelungener Gugelhupf nicht durch übermäßige Zutaten, sondern durch eine gezielte Kombination aus einfachen, hochwertigen Zutaten entsteht. Die Kombination aus Mehl, Stärke, Backtrieb, Butter und Eiern ist die Basis für einen saftigen, luftigen Kuchen, der sowohl im Aussehen als auch im Geschmack überzeugt.

Zubereitungsschritte: Von der Vorbereitung bis zum Backvorgang

Die Zubereitung eines klassischen Gugelhupfs erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und eine klare Reihenfolge der Arbeitsschritte, um ein optimales Backergebnis zu erzielen. Die Quellen liefern detaillierte Anleitungen, die sich in mehreren Schritten gliedern: Vorbereiten des Backofens, Vorbereiten der Backform, Mischen der trockenen Zutaten, Aufschlagen der Butter-Ei-Masse und schließlich sanftes Einrühren der trockenen Zutaten. Die genaue Ausführung dieser Schritte ist entscheidend für den Erfolg des Rezepts.

Zunächst ist es notwendig, den Backofen auf die empfohlene Temperatur vorzuheizen. Laut Quelle [6] sollte der Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden. Diese Temperatur ist ausreichend, um den Teig gleichmäßig zu backen, ohne dass die Außenseite zu früh anbrennt. Gleichzeitig ist es ratsam, die Backform vorzubereiten. Dazu gehört das Einfetten mit Butter und das anschließende Bestäuben mit Mehl, wie es in Quelle [6] detailliert beschrieben wird. Dieser Vorgang ist wichtig, da die Butter die Backform vor dem Anhaften schützt und das Mehl die Oberfläche der Form strukturiert, was das Herausnehmen des Kuchens erleichtert. Das Überschüssige Mehl sollte vorsichtig aus der Form ausgeschnappt werden, um zu vermeiden, dass der Teig an der Seite haftet.

Als Nächstes werden die trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischt. In Quelle [6] wird dies ausführlich beschrieben: Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz werden in einer Schüssel gründlich miteinander vermischt. Dieser Schritt ist notwendig, um sicherzustellen, dass das Backpulver gleichmäßig verteilt ist und keine Klumpen entstehen. Zudem ist es ratsam, das Mehl zuvor zu sieben, um Klumpen zu entfernen, die den Teig schwer machen könnten.

Anschließend folgt die Herstellung der Butter-Ei-Masse. Dazu wird die zimmerwarme Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig aufgeschlagen. In einigen Rezepten wird empfohlen, die Eier einzeln hinzuzufügen und jeweils gut zu verrühren, bevor das nächste Ei hinzugefügt wird. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass die Masse luftig wird und eine homogene, seidige Masse entsteht. Laut Quelle [5] wird diese Masse mit Träumen verglichen, was die hohe Qualität der Masse verdeutlicht. Eine solche Masse ist notwendig, um ein leichtes, saftiges Ergebnis zu erzielen. Das Aufschlagen der Butter mit Zucker ist entscheidend für die Volumenbildung im Teig.

Das letzte, entscheidende Schritt ist das vorsichtige Einrühren der trockenen Zutaten in die Butter-Ei-Masse. Laut Quelle [5 ist dies ein besonders wichtiger Punkt: Die trockenen Zutaten sind „ganz vorsichtig, löffelweise“ hinzuzufügen und mit der Masse zu verquirlen. Dabei ist es wichtig, mit einer Gabel oder Rührgerät zu arbeiten, um die Masse nicht zu sehr zu verarbeiten, da dies zu einem gummiartigen Teig führen könnte. Die Empfehlung, „als würdest du mit einem empfindlichen Wesen sprechen“, verdeutlicht, dass dieser Schritt besonders schonend und geduldig durchgeführt werden muss. Ein zu starkes Rühren führt zu einer zu hohen Eiweißverbindung im Teig, was den Kuchen faserig und trocken macht.

Nachdem die Zutaten miteinander vermischt wurden, ist der Teig bereit, in die vorbereitete Backform gegeben zu werden. Dabei ist es wichtig, den Teig gleichmäßig zu verteilen, um eine gleichmäßige Backzeit zu gewährleisten. In einigen Rezepten wird empfohlen, den Teig in mehreren Schichten in die Form zu geben, um ein Muster zu erzeugen – beispielsweise ein Zebra-Muster, das durch Wechseln von hellen und dunklen Teiganteilen entsteht. Quelle [3] empfiehlt beispielsweise, den Teig abwechselnd in die Form zu geben, um das charakteristische Muster zu erzeugen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Teig bereits getrennt wird, beispielsweise durch Hinzufügen von Backkakao zu einem Anteil.

Abschließend wird der Gugelhupf im Backofen gebacken. Die Backdauer beträgt in den meisten Fällen etwa 45 bis 60 Minuten, wobei die genaue Zeit je nach Backofen und Form variieren kann. Um sicherzustellen, dass der Kuchen richtig durchgebacken ist, sollte er nach Ablauf der vorgesehenen Zeit mit einem Zahnstocher überprüft werden. Ist an der Spitze kein Teig am Stäbchen angebracht, ist der Kuchen fertig gebacken. Anschließend sollte der Kuchen einige Minuten in der Form auskühlen, bevor er herausgenommen wird. Anschließend wird er entweder mit Puderzucker bestäubt oder mit einer Schokoglasur versehen, um die Oberfläche zu veredeln.

Die Bedeutung von Backform und Backtemperatur

Die Verwendung der richtigen Backform und die genaue Einstellung der Backtemperatur sind entscheidende Faktoren für den Erfolg eines Gugelhupfs. Die Form bestimmt die Form des Endprodukts und beeinflusst zudem die Backdauer und die Verteilung der Hitze. In mehreren Quellen wird darauf hingewiesen, dass die Gugelhupfform in der Regel einen Durchmesser von ca. 22 bis 24 cm aufweist, wie es in Quelle [6] angegeben wird. Diese Größenangabe ist wichtig, da eine zu große oder zu kleine Form die Backdauer beeinflusst und zu einer ungleichmäßigen Backneigung führen kann. Die Form ist außerdem dafür verantwortlich, dass der Teig eine charakteristische Form annimmt, die durch die Kerben in der Backform entsteht. Diese Kerben sorgen dafür, dass der Teig gleichmäßig an den Seiten anwächst und die typische Musterung entsteht.

Die Vorbereitung der Backform ist ein zentraler Schritt im Backvorgang. Laut Quelle [6] sollte die Form zuerst mit Butter eingeschmiert und danach mit Mehl bestreut werden. Dieser Vorgang wird in mehreren Schritten durchgeführt, um ein sicheres Herausnehmen des Kuchens zu gewährleisten. Das Überschüssige Mehl sollte vorsichtig aus der Form geklopft werden, um zu vermeiden, dass es an der Oberfläche haftet und den Teig beeinflusst. Einige Quellen empfehlen zudem, die Backform vor dem Backen einige Minuten im Ofen zu erhitzen, um eine gleichmäßige Verteilung der Backtemperatur zu sichern.

Die Backtemperatur ist ein weiterer entscheidender Faktor. Die Quellen weisen mehrfach darauf hin, dass die sogenannte „richtige Backtemperatur“ nicht durch das Rezept bestimmt wird, sondern durch den eigenen Backofen bestimmt werden muss. Dies ist eine wichtige Erkenntnis, da verschiedene Herdmodelle unterschiedliche Temperaturen liefern, die sich je nach Alter und Art des Ofens unterscheiden können. Quelle [1] weist ausdrücklich darauf hin, dass „jeder Ofen anders ist“ und daher die Temperaturerhöhung auf der Grundlage der eigenen Erfahrung erfolgen muss. Dies bedeutet, dass der Backofen vor der Zubereitung des Kuchens mit einer Ofentemperaturmessung überprüft werden sollte, um sicherzustellen, dass die eingestellte Temperatur auch tatsächlich erreicht wird.

Die empfohlene Backtemperatur liegt meist bei 175 °C bis 180 °C Ober-/Unterhitze, wie in den Quellen [5] und [6] angegeben. Diese Temperatur ist ausreichend, um den Teig gleichmäßig zu backen, ohne dass die Außenseite zu früh anbrennt. Die Backdauer beträgt in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Um zu überprüfen, ob der Kuchen fertig gebacken ist, sollte ein Zahnstocher in die Mitte gestochen werden. Ist an der Spitze kein Teig am Stäbchen angebracht, ist der Kuchen fertig. Anschließend sollte der Kuchen einige Minuten in der Form ruhen, bevor er herausgenommen wird. Dieser Vorgang ist notwendig, da der Teig bei der Hitze durch die Erwärmung und die anschließende Abkühlung seine Konsistenz verändert. Wenn der Kuchen sofort herausgenommen wird, kann es passieren, dass er bröckelt oder brüchig wird.

Darüber hinaus wird in einigen Quellen darauf hingewiesen, dass der Ofen vor der Benutzung auf die passende Temperatur vorgeheizt werden sollte. Dies ist notwendig, um eine gleichmäßige Hitzeverteilung zu sichern. Einige Quellen empfehlen zudem, den Ofen mit einem Backblech zu heizen, um eine gleichmäßigere Backwirkung zu erzielen. Die genaue Überprüfung der Backtemperatur ist somit nicht nur eine Empfehlung, sondern eine Voraussetzung für ein gelungenes Ergebnis.

Veredelung und Verwendung von Gugelhupf

Der Gugelhupf ist nicht nur ein beliebter Kuchen, sondern auch ein vielseitig einsetzbarer Genuss, der in vielfältigen kulinarischen Situationen zum Einsatz kommen kann. Die Veredelung des Kuchens durch Bestreuen mit Puderzucker oder das Verarbeiten mit einer Schokoglasur erhöht sowohl sein Aussehen als auch seinen Genussgenuss. In Quelle [3] wird beispielsweise empfohlen, den Gugelhupf vor dem Servieren mit Puderzucker zu bestäuben. Dies ist eine einfache, aber hochwirksame Maßnahme, da der Puderzucker nicht nur die Oberfläche optisch aufhübscht, sondern auch den süßen Geschmack des Kuchens verstärkt. Zudem ist Puderzucker im Backhandwerk weit verbreitet und somit leicht erhältlich.

Eine besondere Form der Veredelung ist die Verwendung einer Schokoglasur. In Quelle [6] wird beispielsweise ein Rezept für eine Schokoglasur vorgestellt, das 100 g Zartbitterschokolade (halb) und 2 EL Kokosöl erfordert. Diese Zutaten werden gemeinsam erhitzt, um eine glatte, glänzende Glasur zu erhalten, die auf den Gugelhupf aufgetragen wird. Die Verwendung von Kokosöl sorgt dafür, dass die Schokolade gut fließt und keine Klumpen bildet. Zudem kann die Glasur mit einer Kombination aus Kakaopulver und Zucker verfeinert werden, um den Geschmack zu intensivieren. Die Schokoglasur kann zudem mit Nüssen, frischen Beeren oder Nüssen verziert werden, um die Optik zu verbessern.

Darüber hinaus kann der Gugelhupf auch in der Kombination mit anderen Speisen verwendet werden. So ist beispielsweise in einigen Rezepten die Kombination aus Gugelhupf und frischen Johannisbeeren beliebt. Quelle [4] beschreibt den Johannisbeer-Gugelhupf als „säuerlich, saftig und mit einem Hauch von Zitrone“, der an die Kindheit erinnert. Die Kombination aus dem süßen Teig und den fruchtigen Beeren wirkt ausgewogen und ist somit ideal für eine Kaffeetafel geeignet. Auch die Zugabe von einem Schluck Rum, wie in derselben Quelle beschrieben, verstärkt den Geschmack und verleiht dem Kuchen eine besondere Tiefe. Dieses Getränk ist jedoch nicht unbedingt notwendig, da auch andere Getränke wie Kaffee, Tee oder Saft passen.

Ein weiterer Aspekt ist die Verwendung des Kuchens in der Familie. In einigen Quellen wird berichtet, dass der Gugelhupf in der Familie als „Klassiker der österreichischen Mehlspeisenküche“ gilt. Dies zeigt, dass der Kuchen nicht nur ein beliebtes Gericht, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit ist. Er ist somit nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Zeichen der Verbundenheit und des Wohlbefindens.

Schlussfolgerung

Der Gugelhupf ist einstweilen mehr als nur ein herkömmlicher Kuchen – er ist ein kulinarisches Erbe, das über Generationen hinweg bewahrt und weitergegeben wird. Die in den Quellen dargestellten Rezepte zeigen, dass ein gelungener Gugelhupf auf der sorgfältigen Kombination aus einfachen, hochwertigen Zutaten und der Beachtung von Backtechniken beruht. Die Kombination aus Mehl, Stärke, Backpulver, Butter, Eiern und Milch ist entscheidend für die entstehende Saftigkeit und Luftigkeit des Teigs. Die genaue Vorbereitung der Backform, die richtige Backtemperatur und die sorgfältige Vorgehensweise beim Mischen der Zutaten sind notwendige Voraussetzungen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Besonders hervorzuheben ist, dass das Rezept nicht nur auf eine reine Zubereitungsanleitung beschränkt bleibt, sondern eine emotionale Verbindung zu Familie, Heimat und Kindheit herstellt. Der Gugelhupf ist somit ein Symbol für Gemeinschaft und Erinnerung, das in vielen Familien als Bestandteil der Kaffeetafel gilt. Die Vielfalt der Varianten – von klassisch bis mit Beeren oder Schokolade – zeigt zudem, dass das Rezept auch in heutiger Zeit an Bedeutung gewinnt und anpasst werden kann. Insgesamt ist der Gugelhupf ein zeitloser Genuss, der sowohl in der eigenen Küche als auch bei besonderen Anlässen seine Berechtigung hat.

  1. Omas Gugelhupf – Der beste Genuss aus der Großelternküche
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