Der klassische Frankfurter Kranz nach Omas Rezept: Ein zeitloser Genuss aus der heimischen Küche
Der Frankfurter Kranz zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Torten- und Klassikern der deutschen Backkunst. Mit seiner charakteristischen runden Form, dem knusprigen Haselnusskrokant und den roten Belegkirschen erinnert an die Krone deutscher Kaiser, die in Frankfurt am Main gekrönt wurden. Dieser Kuchen ist mehr als nur eine Süßspeise – ein Symbol für Tradition, Würde und die herzliche Gastfreundschaft der Großelternzeit. Die Rezepte, die sich über Generationen erhalten und weitergegeben haben, zeigen, wie tief der Genuss des Backens und Genießens in der deutschen Küche verankert ist. Insbesondere das Rezept nach Omas Art vereint einfache Zutaten mit überlieferten Verfahren, die die Qualität und das Aroma des Kuchens bestimmen. Ob bei einer gemütlichen Kaffeestunde, zu Feierlichkeiten oder als festliche Speise zum Festmahl – der Frankfurte Kranz ist stets eine Bereicherung. In diesem Artikel wird das klassische Rezept nach Omas Art ausführlich vorgestellt, basierend ausschließlich auf den bereitgestellten Quellen. Es werden Zubereitungsabläufe, Zutatenkombinationen, historische Hintergründe und Empfehlungen zur Herstellung, Zubereitung und Lagerung detailliert dargestellt.
Die Geschichte und Bedeutung des Frankfurter Kranzes
Der Name „Frankfurter Kranz“ leitet sich direkt aus der Herkunftsstadt der Torte ab: Frankfurt am Main. Als Krönungsort deutscher Kaiser wurde Frankfurt im späten Mittelalter und bis ins 19. Jahrhundert hinein für die Kaiserkrönung genutzt. Der Kranz in Form einer Krone, dessen goldgelb glänzender Haselnusskrokant an Gold erinnert, sowie die roten Belegkirschen, die an Edelsteine wie Rubine erinnern, verleihen dem Kuchen eine fast königliche Würde. Diese symbolträchtige Gestaltung ist Ausdruck einer tiefen Verbindung zwischen deutscher Geschichte und kulinarischer Tradition. Der Frankfurter Kranz ist somit mehr als nur eine Torte – es ist ein kulturelles Symbol, das an die Vergangenheit erinnert und die Bedeutung von Festlichkeit und Würde in der eigenen Familie verankert.
Die genaue Entstehungsgeschichte des Kuchens ist umstritten, doch laut Überlieferung soll das Rezept erstmals im Jahr 1735 entstanden sein. Obwohl der Name des Bäckers oder Konditors, der die erste Variante herstellte, nicht überliefert ist, ist die Beliebtheit der Torte seit Beginn des 18. Jahrhunderts ungebrochen geblieben. Besonders die Landfrauen in der Region haben das Rezept über Jahrzehnte hinweg gepflegt und es an ihre Familie weitergegeben. Diese Überlieferungskette sorgt dafür, dass das Rezept bis heute als „Omas Rezept“ gilt, was die Authentizität und den emotionalen Wert der Speise unterstreicht. Die ältesten erhaltenen schriftlichen Niederschriften stammen laut Quelle [2] erst aus dem frühen 20. Jahrhundert, was jedoch die Entstehung des Kuchens im 18. Jahrhundert nicht widerlegt, sondern lediglich die schriftliche Dokumentation beschreibt.
In englischsprachigen Regionen wird die Torte als „Frankfurt Crown Cake“ bezeichnet, im Französischen als „Couronne de Francfort“ bekannt. Diese Bezeichnungen verdeutlichen, dass die Beliebthekeit des Kuchens international ist und er als Symbol für Krone und Würde gilt. Die runde Form mit dem Loch in der Mitte steht für die Krone, die bei der Kaiserkrönung getragen wurde. Die rote Farbe der Belegkirschen ist zudem symbolträchtig: Sie steht für Blut, Macht und Lebensfreude, die mit der Krönung einhergehen. Gleichzeitig symbolisieren die Kirschen auch die „Rubine“ der Krone, die in der Vergangenheit oft aus Edelsteinen hergestellt wurden.
Die Verbindung aus knusprigem Haselnusskrokant, saftigem Rührteig und feiner Buttercreme macht den Frankfurter Kranz zu einem Genuss, der über das bloße Naschen hinausgeht. Die Kombination aus süß-säuerlicher Buttercreme, der herzhaften Würze des Haselnusskrokants und dem feinen, lockeren Teig erzeugt ein einzigartiges Aroma, das viele an Kindheitserinnerungen erinnert. Besonders die Verwendung von Johannisbeermarmelade als Füllung ist nachweislich ein Bestandteil des klassischen Rezepts, da ihre leicht säuerliche Note hervorragend zu der süßen Buttercreme und dem Rührteig passt (Quelle [6]).
Neben der symbolischen Bedeutung hat der Kuchen zudem kulturelle Bedeutung. Er ist in vielen Regionen Deutschlands als festliche Speise bei Hochzeiten, Taufen, Jubiläen oder Feierabenden mit der Familie verbunden. Die Tatsache, dass die meisten Rezepte auf einer Vorbereitung am Vortag basieren, zeigt zudem, dass der Kuchen nicht nur ein Genuss, sondern auch ein kreativer und zeitintensiver Vorgang ist, der in der Familie gemeinsam entsteht. Die Trennung aus Rührteig, Krokant und Creme erfordert Geduld, Sorgfalt und Liebe zum Detail – Werte, die auch in der heutigen Zeit geschätzt werden. Somit ist der Frankfurter Kranz ein Beispiel für eine Speise, die über ihre Zubereitung hinaus tief in der Tradition verankert ist.
Die Zutaten und Zubereitung des Frankfurter Kranzes nach Omas Rezept
Die Zubereitung des Frankfurter Kranzes nach Omas Rezept erfordert sorgfältig ausgewählte Zutaten und eine sorgsame Herangehensweise. Laut den bereitgestellten Quellen wird der Kuchen entweder aus einem klassischen Rührteig oder einer Kombination aus mehreren Teigarten hergestellt. Die meisten Quellen empfehlen einen Rührteig, der auf eine Gugelhupfform mit 24 bis 26 Zentimetern Durchmesser ausgelegt wird. Für die Herstellung werden folgende Zutaten benötigt:
- 250 g weiche Butter (Quelle [1], [2], [4])
- 200 bis 230 g Zucker (Quelle [1], [2], [4])
- 1 bis 2 Päckchen Vanillezucker (Quelle [1], [2], [3])
- 1 Prise Salz (nur in Quelle [2] erwähnt)
- 5 bis 6 Eier (Quelle [2], [3], [4])
- 225 bis 300 g Mehl (Quelle [2], [3], [5])
- 1 Päckchen Backpulver (Quelle [1], [2], [3], [5])
- 200 bis 300 ml Milch (Quelle [1], [2], [3], [5])
- 250 bis 500 g weiche Butter für die Buttercreme (Quelle [3], [6])
- 100 g Puderzucker (zur Herstellung der Buttercreme, Quelle [3])
- 250 bis 400 g Buttercreme (als Füllung, Quelle [1], [3], [6])
- 200 g Haselnusskrokant (zur Verzierung, Quelle [1], [2], [3], [4])
- Belegkirschen oder Amarenakirschen (zur Dekoration, Quelle [1], [3], [4])
Zusätzlich wird zur Herstellung der Buttercreme ein Puddingpulver benötigt, das entweder Vanillepudding oder Puddingpulver in hoher Qualität sein sollte. Die Menge reicht je nach Rezept zwischen einem bis zwei Päckchen. Für die Buttermasse wird außerdem ein großer Schuss Rum (54 % Alkohol) empfohlen, der dem Geschmack der Creme eine besondere Tiefe verleiht (Quelle [3]). Einige Quellen empfehlen zudem, den Pudding vorher zu kochen und abzukühlen, damit sich die Buttercreme besser verarbeiten lässt.
Die Zubereitung beginnt mit der Vorbereitung der Buttercreme, da diese am längsten benötigt. Laut Quelle [3] muss der Vanillepudding gemäß Packungsanweisung gekocht und anschließend vollständig abgekühlt werden. Anschließend wird die weiche Butter (500 g) mit einer Küchenmaschine oder Rührgerät geschlagen, bis sie geschmeidig ist. Anschließend werden die Eigelbe mit dem Puderzucker lange schaumig gerührt. Anschließend wird die Ei-Zucker-Masse langsam in die Butter eingerührt. Danach wird der abgekühlte Pudding löffelweise untergerührt. Abschließend wird der Rum hinzugefügt, ebenfalls löffelweise, um die Creme nicht zu verflüssigen. Dieser Vorgang dauert mindestens 15 bis 20 Minuten, um eine homogene, saftige Buttercreme zu erhalten.
Für den Teig wird die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker und ggf. Salz geschlagen. Anschließend werden die Eier nach und nach untergerührt, um eine homogene Masse zu erzeugen. Danach werden Mehl und Backpulver gemischt und abwechselnd mit der Milch untergerührt. Die Masse muss dabei gleichmäßig und geschmeidig bleiben. Anschließend wird der Teig in eine gefettete Gugelhupfform gegeben und glattgestrichen. Die Backtemperatur beträgt 180 °C (Umluft: 160 °C), die Backzeit liegt zwischen 30 und 45 Minuten. Nach der Backzeit sollte der Kuchen im Ofen auf einer warmen Stufe oder im ausgeschalteten Ofen weitere 5 bis 10 Minuten ausquellen, damit die Kruste nicht brüchig wird.
Um den Kuchen zu verarbeiten, muss er am besten einen Tag vorher gebacken werden. So kann die Feuchtigkeit im Teig gleichmäßiger verteilt werden, was zu einem besseren Aushalten der Creme beiträgt. Zudem wird empfohlen, den Kuchen zweimal zu schneiden – entweder in zwei Hälften oder in drei Teilen – um eine bessere Verteilung der Buttercreme zu ermöglichen.
Zutat | Menge (nach Quellen) | Bemerkung |
---|---|---|
Butter (zum Teig) | 250 g | weich, aber nicht flüssig |
Zucker | 200–230 g | je nach Rezept |
Vanillezucker | 1–2 Päckchen | nach Bedarf |
Eier | 5–6 | Eiweiß und Eigelb getrennt verwenden (ggf. für Buttercreme) |
Mehl | 225–375 g | Dinkelmehl möglich (Quelle [3]) |
Backpulver | 1 Päckchen | |
Milch | 200–300 ml | lauwarm |
Butter (für Buttercreme) | 500 g | weich, aber nicht flüssig |
Puderzucker | 100 g | zur Buttercreme |
Puddingpulver | 1–2 Päckchen | Vanille oder Vanillepudding |
Rum (54%) | 50–75 ml | zur Würze |
Buttercreme | 250–400 g | als Füllung |
Haselnusskrokant | 200 g | zum Bestreuen |
Belegkirschen | 1 Glas (230 g) | zur Dekoration |
Die genaue Menge der Zutaten variiert je nach Quelle. So wird in Quelle [3] ein Mehl von 375 g empfohlen, während Quelle [2] mit 225 g auskommt. Auch die Menge an Butter für die Buttercreme weicht je nach Rezept ab. Die Verwendung von Dinkelmehl (Quelle [3]) oder einem Dutzend Eiern (Quelle [3]) zeigt zudem, dass es keine einheitliche Menge gibt – vielmehr ist das Rezept an die Vorlieben der Familie angepasst. Dennoch bleibt die Grundstruktur gleich: Ein lockerer Rührteig, eine cremige Buttercreme und eine knusprige Kombination aus Haselnusskrokant und Kirschen.
Die Bedeutung von Buttercreme und Krokant in der Zubereitung
Die Buttercreme und der Haselnusskrokant sind die zentralen Elemente, die den Frankfurter Kranz von anderen Torten unterscheiden. Ohne diese Bestandteile fehlt dem Kuchen seine charakteristische Textur, Würze und Haltbarkeit. Die Buttercreme dient als Füllung und Haltungsrahmen des gesamten Kuchens. Laut Quelle [3] wird die Buttercreme aus einer Kombination aus Pudding, Butter, Puderzucker, Eigelb und Rum hergestellt. Die Herstellung ist aufwändig, da der Pudding zuerst gekocht und anschließend abgekühlt werden muss. Erst wenn die Masse abgekühlt ist, darf sie mit der Butter vermischt werden, da eine zu hohe Temperatur die Butter zum Schmelzen bringen würde. Die Kombination aus Pudding und Butter sorgt für eine samtartige, aber dennoch fest haftende Masse, die sowohl beim Auftragen als auch beim Schneiden des Kuchens Bestand hat.
Die Verwendung von Rum ist ein bewusster Bestandteil des Rezepts. Laut Quelle [3 wird ein „großer Schuss“ (50–75 ml) von 54-prozentigem Rum empfohlen, um der Creme eine „tiefgründige Würze“ zu verleihen. Dieser Alkohol verflüchtigt sich beim Backen nicht vollständig und sorgt für eine geschmackliche Tiefe, die vor allem bei älteren Genießern geschätzt wird. Die Kombination aus süßer Buttercreme, leichter Würze des Rum und der scharfen Note der Buttercreme macht sie zu einem unverwechselbaren Genuss, der in Verbindung mit dem knusprigen Krokant und dem Rührteig ein ausgewogenes Aroma erzeugt.
Der Haselnusskrokant ist das zweite zentrale Element. Laut Quelle [1] wird ein Krokant aus 200 g Haselnüssen hergestellt, der entweder gekauft oder selbst hergestellt werden kann. Die Verwendung von Krokant statt klassischem Zucker-Karamell oder Nussstreuseln verleiht dem Kuchen eine besondere Knusprigkeit, die durch die Kombination aus weicher Buttercreme und lockerem Teig entfaltet wird. Die Krokantstückchen werden entweder rundum auf den Kuchen aufgelegt oder an den Rändern verstreut, um eine Kruste zu bilden. Eine besondere Empfehlung in Quelle [3] lautet, dass der Haselnusskrokant am besten selbst hergestellt werden sollte, da er in Supermärkten oft durch künstliche Aromen ersetzt wird.
Auch die Verwendung von Belegkirschen oder Amarenakirschen ist von Bedeutung. Laut Quelle [3] sind Amarenakirschen – obwohl dunkler als herkömmliche Belegkirschen – geschmacklich überlegen. Sie sind saftiger und intensiver im Geschmack, was sie zu einer beliebten Alternative macht. Allerdings sind sie nicht so gut als „Rubine“ zu tarnen, da sie nicht die klassische rote Farbe aufweisen. Dennoch ist die Empfehlung, auf Amarenakirschen zu setzen, ein klares Signal dafür, dass der Genuss dem ästhetischen Eindruck gegenübergestellt wird. Die Kirschen dienen nicht nur der Optik, sondern verleihen dem Kuchen eine fruchtige Säure, die die Süße der Buttercreme ausgleicht. Die Kombination aus süß, sauer und knusprig macht den Frankfurter Kranz zu einem kulinarischen Meisterwerk.
Zusätzlich wird in mehreren Quellen empfohlen, den Kuchen am Tag vor der Zubereitung zu backen. So kann die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt werden und die Buttercreme haftet besser am Teig. Auch die Lagerung des Kuchens ist entscheidend: Laut Quelle [6] ist der Frankfurter Kranz bei guter Lagerung – also luftdicht und im Kühlschrank – bis zu drei Tage haltbar. Sollte er länger aufbewahrt werden, kann er auch eingefroren werden, wobei die Trennung in Portionen empfohlen wird, um die Haltbarkeit zu sichern.
Verwendung von Lebensmitteln und kulturelle Bedeutung
Der Frankfurter Kranz ist mehr als nur ein Kuchen – es ist ein kulinarisches Symbol, das in der deutschen Kultur tief verankert ist. Er steht für Tradition, Geborgenheit und familiäre Werte. Besonders in ländlichen Regionen und bei älteren Generationen gilt der Kuchen als festliches Highlight bei besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Taufen, Jubiläen oder Weihnachten. Die Verwendung von hochwertigen Zutaten wie echter Butter, klassischem Puddingpulver und natürlichem Haselnusskrokant unterstreicht die Bedeutung von Qualität und Authentizität in der Speise. Besonders die Wahl der Zutaten zeigt, dass es nicht um billige Alternativen geht, sondern um eine Zubereitung, die an die Werte der Großelternzeit erinnert.
Die Verwendung von Johannisbeermarmelade als Füllung ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der Kuchen auf die Vorlieben der deutschen Küche abgestimmt ist. Laut Quelle [6] passt die leicht säuerliche Note der Marmelade hervorragend zu der süßen Buttercreme und dem lockeren Rührteig. Zudem ist die Verwendung von Marmelade in Kombination mit Buttercreme eine uralte Tradition, die in der deutschen Küche weit verbreitet ist. Die Kombination aus festem Teig, cremiger Füllung und knusprigem Krokant macht den Kuchen zu einem kulinarischen Erlebnis, das alle Sinne anspricht.
Auch die Dekoration ist nicht nur ästhetisch wichtig, sondern hat eine tiefere Bedeutung. Die roten Belegkirschen sind Symbol für die Edelsteine der Krone, die in Frankfurt am Main vergeben wurden. Die Verwendung von Kirschen – ob echte oder künstliche – ist also nicht nur zur Optik da, sondern dient der symbolischen Aussage. Die Kombination aus goldgelbem Krokant (Symbol für Gold) und roten Kirschen (Symbol für Edelsteine) verleiht dem Kuchen eine fast königliche Würde. Die runde Form mit dem Loch in der Mitte erinnert an eine Krone, die bei der Kaiserkrönung tragen wurde.
Die Verwendung von Kuchenformen wie der Gugelhupfform oder einer speziellen Frankfurter-Kranz-Form ist ebenfalls wichtig. Die Gugelhupfform ist die gebräuchlichste Form, da sie leicht im Haushalt zu finden ist und eine gleichmäßige Backneigung ermöglicht. Allerdings wird in mehreren Quellen empfohlen, eine Form mit Rohrboden zu verwenden, um eine gleichmäßige Bräune zu erzielen.
Die Verwendung von Butter statt Margarine ist ein weiteres zentrales Kriterium. Laut Quelle [4] wird in einigen Rezepten Margarine verwendet, aber die meisten Quellen empfehlen Butter, da ihr Geschmack der Authentizität des Rezepts entspricht. Die Verwendung von echter Butter sorgt zudem dafür, dass die Buttercreme eine feste, saftige Konsistenz erhält.
Zusätzlich wird in mehreren Quellen darauf hingewiesen, dass der Kuchen am besten an einem Tag vorher hergestellt werden sollte. Dies ermöglicht es dem Teig, die Feuchtigkeit gleichmäßig aufzunehmen, und sorgt dafür, dass die Buttercreme besser haftet. Zudem wird empfohlen, den Kuchen in mehrere Teile zu schneiden, um die Füllung gleichmäßig verteilen zu können.
Empfehlungen zur Zubereitung und Haltbarkeit
Um den Frankfurter Kranz nach Omas Rezept richtig herzustellen, ist eine sorgfältige Planung und Zubereitung notwendig. Die meisten Quellen empfehlen, den Kuchen am besten einen Tag vor der Verwendung zu backen. Dieser Tagesabstand ermöglicht es dem Teig, die Feuchtigkeit gleichmäßig aufzunehmen, was zu einer besseren Haltbarkeit und Textur beiträgt. Zudem kann die Buttercreme besser auf den Teig aufgetragen werden, da die Oberfläche des Kuchens nicht zu feucht ist. Ohne diesen Tagesabstand besteht die Gefahr, dass die Buttercreme durchtränkt und bröckelt.
Die Backtemperatur sollte auf 180 °C (Umluft: 160 °C) eingestellt werden. Die Backdauer schwankt zwischen 30 und 45 Minuten, je nach Backofen und Formgröße. Ein zu langes Backen führt zu trockenem Teig, während zu kurzes Backen zu feuchter, bröckeliger Struktur führt. Um sicherzustellen, dass der Kuchen richtig durchgebacken ist, sollte eine Stäbchentest durchgeführt werden. Das Holzstäbchen sollte sauber aus der Mitte herausgezogen werden, ohne dass Teig haftet.
Nach dem Backen sollte der Kuchen zunächst 5 bis 10 Minuten im Ofen stehen bleiben, um die Feuchtigkeit zu erhalten. Anschließend wird er vorsichtig aus der Form gelöst und auf ein Gitter gestellt, damit die Rückerhitzung gleichmäßig erfolgen kann. Dieser Schritt ist entscheidend, da ein sofortiges Herausnehmen aus der Form zu Rissen führen kann.
Für die Zubereitung der Buttercreme ist es ratsam, den Pudding zuerst zu kochen und anschließend vollständig abzukühlen. Andernfalls kann die Butter beim Verarbeiten mit der heißen Masse ausfallen und die Creme wird flüssig. Die Verwendung einer Küchenmaschine oder eines Rührgeräts ist empfehlenswert, da die Masse sehr cremig und geschmeidig werden muss. Das Einrühren der Buttercreme in mehreren Schritten sorgt dafür, dass keine Trennung entsteht.
Beim Zusammenbauen des Kuchens ist Vorsicht bei der Verwendung von Messern notwendig. Da der Kuchen oft in mehrere Teile geteilt wird, empfiehlt es sich, ein Messer mit langem, scharfem Blitz zu benutzen. Auch die Verwendung von Faden zum Schneiden ist möglich, um eine glatte Schnittfläche zu erzielen. Nach jedem Schnitt sollte das Messer mit heißem Wasser abgewischt werden, um Verkleben zu vermeiden.
Die Haltbarkeit des Frankfurter Kranzes ist bei richtiger Lagerung hoch. Laut Quelle [6] ist der Kuchen bei guter Lagerung – also luftdicht und im Kühlschrank – bis zu drei Tage haltbar. Sollte er länger aufbewahrt werden, kann er auch eingefroren werden. Dazu ist es ratsam, den Kuchen in Portionen zu schneiden, da er bei der Hitzung und Erwärmung nicht mehr die gleiche Konsistenz hat. Das Einfrieren ist besonders bei größeren Mengen sinnvoll, da es die Haltbarkeit um mehrere Wochen erhöht.
Fazit
Der Frankfurter Kranz nach Omas Rezept ist ein kulinarisches Meisterwerk, das Tradition, Geschmack und kulturelle Bedeutung vereint. Mit seiner runden Form, der goldgelben Haselnusskrokant-Hülle und den roten Belegkirschen erinnert der Kuchen an die Krone deutscher Kaiser, die in Frankfurt am Main gekrönt wurden. Die Verwendung von hochwertigen Zutaten wie echter Butter, klassischem Puddingpulver und natürlichem Haselnusskrokant unterstreicht die Authentizität und Qualität des Rezepts. Besonders hervorzuheben ist die sorgfältige Zubereitung der Buttercreme, die aus Pudding, Butter, Puderzucker und einem Schuss Rum besteht und für eine samtartige, aber dennoch fest haftende Masse sorgt. Die Verwendung von Johannisbeermarmelade als Füllung ist eine bewusste Entscheidung, da ihre säuerliche Note hervorragend zu den süßen und cremigen Bestandteilen passt.
Die Bedeutung des Kuchens reicht über den Genuss hinaus. Er ist ein Symbol für Familie, Würde und Tradition. Seine Herkunft aus dem 18. Jahrhundert und die Überlieferung über mehrere Generationen hinweg verdeutlichen, dass es sich um ein authentisches Rezept handelt, das von der Großmutter an die Enkelin weitergegeben wurde. Die Verwendung von Kuchenformen wie der Gugelhupfform oder einer speziellen Frankfurter-Kranz-Form ist notwendig, um die charakteristische Form zu erhalten. Zudem wird in mehreren Quellen empfohlen, den Kuchen am Tag vor der Zubereitung zu backen, um die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilen zu können.
Die Haltbarkeit des Kuchens ist bei richtiger Lagerung hoch. Laut Quelle [6] ist der Kuchen bei luftdichter und kühler Aufbewahrung bis zu drei Tage haltbar. Sollte er länger aufbewahrt werden, kann er auch eingefroren werden, wobei eine Unterteilung in Portionen sinnvoll ist, um die Qualität zu erhalten.
Insgesamt ist der Frankfurter Kranz ein zeitloser Genuss, der sowohl in der heimischen Küche als auch bei besonderen Anlässen seine Berechtigung hat. Die Kombination aus knusprigem Krokant, saftigem Teig und cremiger Buttercreme macht ihn zu einem unvergesslichen Genuss. Die Zubereitung ist aufwändig, aber das Endergebnis ist es wert.
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