Omas einfacher Kartoffelsalat: Die klassische Variante mit Mayonnaise und knusprigem Genuss

Die Kartoffel zählt zu den wichtigsten Speisepflanzen der deutschen Küche und genießt ein hohes Ansehen, vor allem, wenn sie in Form eines deftigen Kartoffelsalats auf den Teller kommt. Besonders beliebt ist dabei eine Variante, die tief in der Tradition verankert ist: Omas einfacher Kartoffelsalat. Dieses Gericht steht für Behaglichkeit, Nostalgie und eine herzhafte Würze, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Es ist ein kulinarisches Erbe, das sich durch seine einfache Zubereitung, die Verwendung regionaler Zutaten und die Vielzahl an möglichen Abwandlungen auszeichnet. Die Quellen liegen im Mainstream der deutschen Speisekultur, wobei die Varianten in den Bundesländern deutlich voneinander abweichen. Während in Teilen Bayerns, Baden-Württembergs oder Sachsens der klassische Essig-Öl-Abgang dominiert, gibt es in Teilen Ostdeutschlands und im Süden Deutschland auch die klassische Variante mit Mayonnaise, die besonders geschmacklich betont wird. Diese Vielfalt zeigt, dass es keinen einen „einzigen“ Omas-Kartoffelsalat gibt, sondern vielmehr eine Vielzahl an regionalen, familiären und persönlichen Interpretationen, die alle in einem gemeinsamen Nenner enden: ein wohltuender, sättigender und wahrer Genuss.

Der vorliegende Artikel widmet sich der ausführlichen Darstellung des einfachen Kartoffelsalats nach Omas Art, insbesondere der mit Mayonnaise hergestellten Variante. Er berücksichtigt dabei die dargestellten Rezepte aus mehreren Quellen, analysiert die Unterschiede zwischen den regionalen Varianten und erläutert die zugrunde liegenden kulinarischen Prinzipien. Dabei wird auf die Bedeutung von Zutatenqualität, Zubereitungsreihenfolge, Konsistenz und die Notwendigkeit einer ausreichenden Durchzugszeit hingewiesen. Ziel ist es, den Leser*innen eine umfassende Anleitung anzubieten, die sowohl auf den Prinzipien der klassischen Zubereitung als auch auf den Empfehlungen der Quellen basiert. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Kritik an der Verwendung von Delikatessmayonnaise aus dem Spreewald, die laut Quelle [4] für eine besondere Würze sorgt. Zudem wird auf die Bedeutung von festkochenden Kartoffeln, der Vermeidung von matschigen oder zerfallenden Stückchen und der Verwendung von Zutaten, die der regionalen Tradition entsprechen, hingewiesen. Auch werden die typischen Zusatzbestandteile wie Fleischsalat, Speck, Fleischwurst, Rote Beete oder Ei vorgestellt, um die Vielseitigkeit des Rezeptes aufzuzeigen.

Die Quellen liegen zum Teil in klassischen Kochseiten wie bestenrezepte.com, omasrezepte.de und flavoury.blog, wobei die Quellen [1], [3] und [4] eindeutig auf die Verwendung von Mayonnaise abzielen, während Quelle [2] sowohl die klassische Variante mit Essig und Öl als auch die mit Brühe und die mit Fleischwurst oder Speck vorgestellt wird. Es wird deutlich, dass es in der deutschen Küche eine Vielzahl an Variationen gibt, die sich voneinander unterscheiden, aber alle denselben Nährwert und dasselbe kulinarische Erlebnis vermitteln sollen: eine herzhafte, sättigende und geschmackvolle Mahlzeit, die sowohl am Tag als auch am Abend, bei Grillen oder zu Festtagen genossen werden kann. Die folgenden Abschnitte erläutern die wichtigsten Aspekte dieser Zubereitung im Detail.

Die Grundlage: Kartoffeln, Mayonnaise und die Bedeutung der Zutatenqualität

Die Grundlage jedes gelungenen Kartoffelsalats, insbesondere des von Oma überlieferten Rezepts, liegt in der sorgfältigen Auswahl der Zutaten. Besonders entscheidend ist dabei die Wahl der richtigen Kartoffelsorte. Die Quellen [1], [2] und [4] betonen eindeutig, dass ausschließlich festkochende Kartoffeln verwendet werden sollten. Diese Sorte zeichnet sich durch eine geringe Neigung zum Zerfallen aus und behält ihre Form und Textur sowohl beim Kochen als auch beim Schneiden und Verarbeiten. Das ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass der Salat nicht matschig wird, sondern eine angenehme, feste Konsistenz besitzt, die dem Genuss dienen soll. Die Empfehlung, die Kartoffeln mit Schale zu kochen, stammt aus Quelle [2]. Dieses Verfahren bewahrt sowohl den Geschmack als auch die Nährstoffe, da beim Kochen mit Schale die wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Mineralstoffe im Inneren der Knolle verbleiben. Das Entfernen der Schale vor dem Garen ist demnach nicht notwendig und wird vielmehr als unerwünscht betrachtet, da es zu einem Verlust an Nährstoffen führen kann.

Ein weiterer zentraler Punkt ist das richtige Schneiden der Kartoffeln. Laut Quelle [4] sollten die Kartoffeln nach dem Kochen und Abkühlen entweder mit der Hand oder mithilfe eines Eierschneiders in kleine Würfel geschnitten werden. Dieser Schritt ist entscheidend für die Konsistenz des Endprodukts. Eine gleichmäßige Würfelgröße sorgt dafür, dass alle Teile des Salats gleichmäßig mit den anderen Zutaten vermischt werden und dass kein Teil zu stark oder zu wenig mit Mayonnaise getränkt ist. Das Vermeiden von kleineren, unregelmäßigen Stückchen oder gar einer Brechung der Knolle ist ebenfalls wichtig, da dies zu einer unangenehmen, weichen Textur führen kann.

Neben der Kartoffel spielt die Mayonnaise eine zentrale Rolle. In der von Oma überlieferten Variante wird Mayonnaise als Träger des cremigen Geschmacks genutzt. Die Quellen geben an, dass es auf die Qualität der Mayonnaise ankommt. So wird in Quelle [4] ausdrücklich hervorgehoben, dass Delikatessmayonnaise aus dem Spreewald die beste Wahl sei. Diese Angabe deutet auf eine regionale Spezialität hin, die sich durch eine besondere Würze, Schärfe und Cremigkeit auszeichnet. Obwohl die Quellen keine genaue Herstellungshistorie oder Zutatenliste dieser Mayonnaise liefern, lässt sich aus dem Kontext schließen, dass es sich um eine hochwertige, möglicherweise hausgemachte oder traditionelle Variante handelt, die den Geschmack des Salats entscheidend prägt. Ohne diese besondere Mayonnaise sei der Salat nach Ansicht der Verfasserin möglicherweise nicht „an die von Oma rangekommen“. Dies verdeutlicht, wie stark die Tradition und regionale Besonderheiten die Wahrnehmung von Speisen beeinflussen können.

Weitere Bestandteile wie Zwiebeln, Gewürzgurken und Eier tragen zur Würze und zum Gesamtbild bei. Laut Quelle [1] sollten die Zwiebeln fein gehackt werden, um eine angenehme Textur und einen milden, leicht süßlichen Geschmack zu erzielen. In Quelle [4] wird empfohlen, die Zwiebeln ebenfalls vorzubereiten, um sie später mitzumischen. Die Gewürzgurken sind in den meisten Rezepten ein zentraler Bestandteil, da sie sowohl eine säuerliche Note als auch eine gewisse Knusprigkeit beisteuern. Die Quellen nennen verschiedene Mengenangaben, wobei Quelle [1] 120 g und Quelle [4] 6 bis 7 Spreelinge (größere, knackige Gewürzgurken) vergibt. Beide Quellen stimmen darin überein, dass die Gurken in kleine Würfel geschnitten werden sollen. Wichtig ist zudem, dass die Flüssigkeit aus der Gurkenglasdose – sogenannte Gurkensud – gelegentlich als Würzbestandteil verwendet werden kann, um dem Salat zusätzlichen Geschmack zu verleihen. Quelle [4] empfiehlt ausdrücklich, gegebenenfalls etwas Flüssigkeit aus dem Gurkenglas hinzuzugeben, um den Salat etwas feuchter zu machen.

Das Hinzufügen von Eiern ist eine weitere Variante, die sowohl in Quelle [1] als auch in Quelle [4] vorkommt. In beiden Quellen wird empfohlen, die Eier hart zu kochen und anschließend zu würfeln. Die Eier sind nicht nur eine Quelle für Eiweiß, sondern verleihen dem Salat zudem eine zusätzliche Cremigkeit und Fülle. Besonders in der Variante mit Fleischsalat oder Speck (s. Abschnitt „Weitere Variationen“) ist das Ei ein wichtiger Bestandteil, da es den Salat sättigender macht und die Konsistenz verbessert. Insgesamt zeigt sich, dass die Auswahl der Zutaten nicht nur auf die Qualität, sondern auch auf die sorgsame Zubereitung und die richtige Reihenfolge der Zutatengewinnung abzielt. Die Kombination aus festkochenden Kartoffeln, hochwertiger Mayonnaise, knackigen Gurken und sorgfältig zubereiteten Zutaten wie Zwiebel und Ei ist es, die das Gericht ausmacht.

Zutat Menge (nach Quelle) Zubereitungshinweis Quelle(n)
Kartoffeln (festkochend) 1 kg (Quelle [1]), 2,5 kg (Quelle [4]) Mit Schale kochen, danach pellen und in Würfel schneiden [1], [4]
Mayonnaise 250 g (Quelle [1]), 500 g (Quelle [4]) Verwenden von Delikatessmayonnaise aus dem Spreewald empfohlen [1], [4]
Zwiebeln 1 mittelgroße Zwiebel (Quelle [1]), 1 große (Quelle [4]) Fein würfeln oder schneiden [1], [4]
Gewürzgurken 120 g (Quelle [1]), 6–7 Spreelinge (Quelle [4]) In kleine Würfel schneiden [1], [4]
Eier 3 Stück (Größe M) (Quelle [1]), nicht angegeben (Quelle [4]) Hartkochen und würfeln [1], [4]
Gurkensud 4 EL (Quelle [1]) Gegebenenfalls zur Geschmacksgebung hinzufügen [1]

Zubereitungsschritte und Verfahrensweisen: Von der Kochmethode bis zur Durchzugszeit

Die Zubereitung des einfachen Kartoffelsalats nach Omas Art erfordert eine sorgfältige Abfolge von Schritten, die auf Effizienz, Konsistenz und Geschmack abzielen. Die Quellen liegen in mehreren Varianten vor, wobei die Schritte im Wesentlichen übereinstimmen, aber geringfügige Unterschiede in der Reihenfolge und dem Verfahren erkennbar sind. Ein zentrales Prinzip, das in allen Quellen deutlich wird, ist die Notwendigkeit, die Kartoffeln mit der Schale zu kochen, um Nährstoffe und Aroma zu erhalten. In Quelle [1] wird empfohlen, die Kartoffeln in Salzwasser zu garen, wobei die Menge an Salz nicht genau angegeben wird, aber die Empfehlung, dass die Kartoffeln eine ausreichende Garzeit benötigen, ist klar. Die Dauer von 20 Minuten, wie in Quelle [3] angegeben, gilt als ausreichend, um die Kartoffeln zu garen, ohne dass sie zerfallen. Anschließend werden sie abgegossen und zum Abkühlen ausgekühlt, um das Verhindern einer matschigen Konsistenz zu sichern.

Ein besonderes Verfahren wird in Quelle [3] vorgestellt: Die Kartoffeln werden nach dem Garen und Abkühlen noch warm geschält und dann in dünne Scheiben geschnitten. Dieses Verfahren ist besonders wichtig, da es eine besondere Textur erzeugt, die sich von der klassischen Würfelbildung unterscheidet. Die dünne Scheibenform sorgt dafür, dass die Kartoffeln in der Masse gleichmäßiger verarbeitet werden können und ein angenehmes „schlonziges“ Ergebnis erzielt wird. Auch in anderen Quellen wird die Konsistenz der Kartoffeln hervorgehoben: Quelle [4] empfiehlt, die Kartoffeln nach dem Abkühlen mit der Hand oder einem Eierschneider zu schneiden, um die Würfelgröße zu sichern.

Die Verwendung von Mayonnaise als Hauptbisslöhner ist in mehreren Quellen dargestellt. In Quelle [1] wird die Mayonnaise mit dem gewürzten Gurkensud, Essig, Senf, Zucker und Salz vermischt, bevor die Kartoffeln hinzugefügt werden. Diese Vorgehensweise sichert eine gleichmäßige Verteilung der Würze. In Quelle [4] wird stattdessen empfohlen, die Mayonnaise zunächst in eine große Schüssel zu geben und danach die anderen Zutaten dazuzugeben. Die Reihenfolge der Zutaten ist hierbei entscheidend, um eine gleichmäßige Verteilung der Mayonnaise zu gewährleisten. Das Hinzufügen von Essig und Zucker in Quelle [4] dient der Säuerlichkeit und der Ausgewogenheit. Insgesamt ist es wichtig, dass der Salat nicht sofort serviert wird, sondern eine ausreichend lange Zeit zum Durchziehen erhält. Quelle [4] empfiehlt ausdrücklich, dass der Salat eine Nacht durchgezogen sein sollte, um die Aromen optimal miteinander zu verbinden. In Quelle [1] wird ebenfalls betont, dass der Salat am nächsten Tag besser schmeackt, was auf eine höhere Verträglichkeit der Aromen hindeutet.

Die Zubereitungsreihenfolge ist in allen Quellen nahezu identisch, obwohl die Reihenfolge der Zutaten leicht variiert. In Quelle [1] wird beispielsweise zuerst die Mayonnaise mit den anderen Zutaten vermischt, bevor die Kartoffeln hinzugefügt werden. In Quelle [3] erfolgt die Zubereitung der Brühe erst, nachdem die Kartoffeln geschnitten sind, und danach wird die heiße Brühe über die Kartoffeln gegeben. In Quelle [4] wird die Mayonnaise mit den Zutaten vermischt, bevor die Kartoffeln hinzugefügt werden. Diese Unterschiede zeigen, dass es mehrere Wege gibt, um zum gleichen Ergebnis zu gelangen, wobei die endgültige Qualität des Salats von der Genauigkeit und dem Verständnis der Schritte abhängt. Eine Besonderheit ist die Verwendung von Brühe in einigen Varianten, wie z. B. in der schwäbischen Variante (Quelle [3]) oder der bayrischen (Quelle [2]). Hierbei wird das Öl durch eine gleiche Menge Brühe ersetzt, was der klassischen Zubereitung entgegenwirkt, aber dennoch zu einem würzigen, herzhaften Ergebnis führt.

Insgesamt ist es wichtig, dass alle Zutaten nicht zu heiß vermischt werden, da dies zu einer Erhitzung der Mayonnaise führen kann, was zu einer Trennung führen könnte. Stattdessen ist es ratsam, die Mayonnaise erst nach dem Abkühlen der Kartoffeln zu verwenden. Auch das Umrühren während der Durchzugszeit ist in einigen Quellen empfohlen, um eine gleichmäßige Verteilung der Zutaten zu sichern. Besonders bei der Verwendung von Brühe ist es wichtig, dass der Salat mindestens eine Stunde ziehen darf, um die Aromen optimal aufnehmen zu können. Ohne ausreichende Durchzugszeit ist der Salat oft nicht ausgewogen und die Würze wirkt unvollständig.

Regionale Abwandlungen: Von der schwäbischen bis zur bayerischen Variante

Die Vielfalt der deutschen Küche zeigt sich am eindrucksvollsten an den regionalen Abwandlungen von Grundgerichten. Der Kartoffelsalat nach Omas Art ist hierfür ein Paradebeispiel. Während die Variante mit Mayonnaise in Teilen Norddeutschlands und im Osten Deutschlands verbreitet ist, gibt es in anderen Regionen eine deutliche Präferenz für die klassische Variante mit Essig und Öl beziehungsweise mit Brühe. Diese Unterschiede sind nicht nur geschmacklich geprägt, sondern beruhen zudem auf historischen, klimatischen und landwirtschaftlichen Gegebenheiten. Die Quellen liefern Hinweise auf mehrere solcher regionalen Varianten, die jeweils ein eigenständiges kulinarisches Profil besitzen.

Die schwäbische Variante wird in Quelle [2] und [3] vorgestellt. Hierbei wird das Öl durch eine gleiche Menge heiße Fleischbrühe ersetzt, was der klassischen Variante widerspricht. Zudem wird ein hart gekochtes, gewürfeltes Ei hinzugefügt, was die Cremigkeit des Salats steigert. Die Verwendung von Brühe statt Öl verleiht dem Salat eine tiefgründige, herzartige Note, die durch das Würz- und Wirkstoffangebot der Brühe entsteht. Diese Variante wird traditionell mit Wurst serviert, was darauf hindeutet, dass es sich um eine vollständige Mahlzeit handelt. Die Kombination aus cremiger Brühe, festen Kartoffeln und dem Ei ergibt ein angenehmes, sättigendes Gericht, das insbesondere bei kaltem Wetter geschätzt wird.

Die bayerische Variante wird in Quelle [2] beschrieben. Sie unterscheidet sich von der klassischen Variante durch die Ersetzung von Essig und Öl durch eine gleiche Menge Rinder- oder Gemüsebrühe. Zudem wird ein Teelöffel Kümmel hinzugefügt, der der Masse eine würzige, würzige Note verleiht. Diese Variante wird oft mit Schnittlauch oder Radieschen garniert, was dem Salat eine frische Note gibt. Die Verwendung von Brühe statt Öl ist ein klares Merkmal der bayrischen Küche, die auf eine reichhaltige, herzhafte Note setzt. Auch hier wird die Konsistenz durch die Zugabe von Brühe verändert, was zu einem „schlonzigen“ Ergebnis führen kann, das von manchen als angenehm empfunden wird.

Die fränkische Variante wird in Quelle [2] vorgestellt. Hierbei wird die Verwendung von Gurkensud und Öl durch eine gleiche Menge Fleischbrühe ersetzt. Zudem wird ein Teelöffel Majoran hinzugefügt, was der Masse eine würzige Note gibt. Diese Variante ist besonders beliebt, da sie die klassische Würze der fränkischen Küche trifft. Die Verwendung von Fleischbrühe statt Öl führt zu einer intensiveren, herzhaften Würze, die sich gut mit dem Aroma der Kartoffeln verbindet. Diese Variante wird oft mit gebratenem Schäufele serviert, was darauf hindeutet, dass es sich um eine Spezialität für besondere Anlässe handelt.

Eine weitere Besonderheit ist der Berliner Kartoffelsalat, der durch die Zugabe von 200 g gewürfelten Rote Beete gekennzeichnet ist. Diese Variante verleiht dem Salat eine auffällige rosa Farbe und eine süß-säuerliche Note, die sich von der klassischen Variante unterscheidet. Die Rote Beete sorgen für eine besondere Abwechslung im Geschmack und sind ein klares Merkmal der ostdeutschen Küche. Diese Variante zeigt, dass die Kartoffel nicht nur als Grundnahrungsmittel, sondern auch als gestalterisches Element in der Speisekultur genutzt werden kann.

Weitere Variationen: Mit Fleisch, Speck, Ei und weiteren Zutaten

Neben den reinen Grundvarianten gibt es zahlreiche Kombinationen, die den klassischen Kartoffelsalat nach Omas Art zu einer vollständigen, sättigenden Mahlzeit machen. Diese Varianten sind in mehreren Quellen dargestellt und zeigen, wie vielseitig und anpassungsfähig das Rezept ist. Besonders auffällig ist dabei, dass viele dieser Erweiterungen auf der Verwendung von Zusatzbestandteilen wie Fleischsalat, Speck, Fleischwurst oder Ei beruhen, die entweder die Textur oder den Genuss des Salats verbessern.

Die Variante mit Fleischsalat wird in Quelle [2] mehrfach erwähnt. Hierbei werden den Grundzutaten 200 g Fleischsalat hinzugefügt. Dieser Füllbestandteil verleiht dem Salat eine feste, faserige Textur und sorgt für zusätzlichen Genuss. Da Fleischsalat meist aus Mais, Zwiebeln, Sellerie und Mayonnaise besteht, passt die Kombination mit dem Kartoffelsalat mit Mayonnaise besonders gut. Die Kombination aus cremigen Kartoffeln, faserigem Fleischsalat und der würzigen Note der Zwiebeln ergibt ein kulinarisches Erlebnis, das sowohl im Sommer als auch im Herbst beliebt ist. Diese Variante eignet sich besonders gut für Picknicks oder Grillabende, da der Salat auch am nächsten Tag noch schmackhaft ist.

Ebenfalls eine beliebte Kreation ist die Variante mit Speck. In Quelle [2] wird empfohlen, 200 g gewürfelten und knusprig gebratenen Speck dem Salat beizugeben. Der geräucherte, salzige Geschmack des Specks ergänzt die Cremigkeit der Mayonnaise hervorragend und verleiht dem Salat eine rauchige Note. Die Knusprigkeit des Specks sorgt zudem für eine abwechslungsreiche Textur, die dem Salat Abwechslung verleiht. Diese Variante ist besonders beliebt in ländlichen Gegenden, wo Speck in der Küche eine zentrale Rolle spielt.

Die Verwendung von Eiern ist eine weitere Variante, die in mehreren Quellen aufscheint. In Quelle [1] wird ein hart gekochtes, gewürfeltes Ei hinzugefügt, das sowohl zur Cremigkeit als auch zur Sättigung beiträgt. In Quelle [4] wird dieselbe Variante empfohlen. Die Kombination aus cremiger Mayonnaise, festen Kartoffeln und dem Ei ergibt ein besonders sättigendes Gericht, das sich hervorragend für eine Mahlzeit im Freien eignet. Das Ei ist zudem eine gute Quelle für Eiweiß und sorgt für eine ausgewogene Nährstoffzusammenstellung.

Weitere Kreationen beinhalten die Verwendung von Fleischwurst in der ostdeutschen Variante (s. Quelle [2]), die den Salat zu einer vollständigen Mahlzeit macht. Zudem wird in einigen Quellen die Verwendung von Apfel als Bestandteil erwähnt, der der Masse eine säuerliche Note gibt. Diese Kombination aus süß-sauer und herzhaft ist typisch für die bayrische und fränkische Küche. Auch die Zugabe von Zwiebeln, Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln zur Garnierung ist in mehreren Quellen empfohlen, um dem Salat eine frische Note zu verleihen.

Fazit und Empfehlungen für den Genuss

Der einfache Kartoffelsalat nach Omas Art ist mehr als nur ein Gericht – es ist eine kulinarische Tradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Quellen bestätigen, dass es keine einheitliche Variante gibt, sondern vielmehr eine Vielzahl regionaler und persönlicher Interpretationen. Die zentrale Erkenntnis ist, dass der Erfolg des Salats nicht allein von der Reihenfolge der Zutaten abhängt, sondern von der sorgfältigen Auswahl der Zutaten, der richtigen Zubereitungsreihenfolge und der ausreichenden Durchzugszeit. Insbesondere die Verwendung von festkochenden Kartoffeln, die mit Schale gekocht werden, ist entscheidend, um eine angenehme, feste Konsistenz zu erzielen.

Die Verwendung von hochwertiger Mayonnaise, insbesondere der von Oma persönlich bevorzugten Delikatessmayonnaise aus dem Spreewald, ist ein zentrales Merkmal der besten Varianten. Auch die Zubereitungsreihenfolge ist wichtig: Die Kartoffeln sollten vollständig abgekühlt sein, bevor sie geschnitten werden, um ein Verkleben zu vermeiden. Die Zugabe von Gurkensud, Essig und Zucker sorgt für eine ausgewogene Säure- und Süßwürze, die den Salat abrundet. Die längste Wirkung erzielt der Salat jedoch durch die Durchzugszeit. In mehreren Quellen wird explizit darauf hingewiesen, dass der Salat am nächsten Tag besser schmeackt, da die Aromen miteinander verschmelzen. Ohne ausreichende Durchzugszeit fehlt dem Salat die nötige Geschlossenheit.

Die Vielfalt an weiteren Zutaten wie Fleischsalat, Speck, Fleischwurst oder Rote Beete zeigt, dass der Salat in der Lage ist, sowohl als Beilage als auch als Hauptgericht zu dienen. Er ist sättigend, vielseitig einsetzbar und eignet sich hervorragend für Picknicks, Grillabende oder Familienessen. Die Kombination aus klassischer Zubereitung, regionaler Vielfalt und persönlicher Note macht den Kartoffelsalat nach Omas Art zu einem zeitlosen Genuss.

Quellen

  1. bestenrezepte.com
  2. omasrezepte.de
  3. gaumenfreundin.de
  4. flavoury.blog

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